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während Hedgefonds massiv long und gleichzeitig "short Dollar" sind (Anhang unten).
Solche Extreme führen in "normalen Märkten" oft zu scharfen Abwärts-Korrekturen. Wir haben allerdings keinen normalen Markt. Was nicht ist, kann aber noch werden.
Die Saudis wollen das Öl nicht auf 100 Dollar steigen sehen, weil sie Angst haben, dass dies die zarten wirtschaftlichen Erholungen kaputtmacht. Sie streben 75 Dollar als Zielzone für Öl an. Da sie dafür auch Pumpen anwerfen, sollte man das ernst nehmen.
Die Gegenseite sind Hedgefonds - die das nicht ernst nehmen! - und massive Wetten (mit Optionen) eingegangen sind, dass Öl nächsten März über 100 Dollar steht. Wenn viele Calls im Markt sind und die Saudis stärker fördern, steht dies weiteren Ölpreis-Anstiegen eher im Wege. Dann droht eher eine Verkaufspanik bei den HF-Calls. Ich geb das Szenario "2008 revisited" noch nicht auf.
Der heutige starke Anstieg an den US-Börsen hat mehrere Gründe. Obama hat über's WE die Health-Care-Novelle unterzeichnet sowie die Hauskaufzulage, AL-Bezüge und Verlust-Abschreibungsfristen für Firmen längert. Außerdem hat der Dollar 1,50 überschritten und dem Commodity-Reflationstrade einen neuen Schub gegeben. So stiegen z. B. in USA Kohlen-Aktien um 5 % usw. Hier dürften auch HF ihre Finger im Spiel haben.
Die HF gehen, wie schon 2008, stur charttechnisch vor und ignorieren die Fundamentals. Das führt über kurz oder lang zum Fiasko (siehe Nasdaq nach März 2000). Die einzige "pseudo-fundamentale Orientierung", nach der sich die HF (und zig Trader) richten, ist Inflationserwartung, die ihnen die Rechtfertigung für das Hochkaufen der Rohstoffe liefert. In den harten Zahlen (wie PPI) ist allerdings bislang noch kein Inflationstrend erkennbar. Er wäre auch ungewöhnlich bei der aktuell rekordhohen AL-Quote (keine Preismacht für Jobsucher) und der mit 70 % sehr niedrigen Industrieauslastung, die von deflationären Überkapazitäten zeugt.
Dank guter Produktionszahlen kann die deutsche Wirtschaft für das vierte Quartal mit einem unerwartet starken Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) rechnen. Der Schlussspurt in diesem Jahr wird laut Handelsblatt-Barclays-Indikator zudem eine gute Ausgangslage für das kommende Jahr liefern. Dann dürfte die hiesige Wirtschaftsleistung noch deutlicher zulegen.
http://www.handelsblatt.com/politik/...schaft-holt-rasant-auf;2481169
von Andreas Wolf
Liebe Leserin, lieber Leser,
seit Ende des vergangenen Jahres ist am US-Anleihemarkt nicht mehr alles wie es mal war. Nachdem die US-Notenbank ihre Leitzinsen bis auf 0,25 Prozent gesenkt hat, legte sie ein massives Kaufprogramm für Staats- und Unternehmensanleihen auf. In der Folge kam es mit der Erholung der Aktienmärkte zwar zu einem moderaten Zinsanstieg, doch fiel dieser wegen des Eingriffs der Notenbanker wesentlich harmloser als gewöhnlich. Auf der anderen Seite profitiert der Anleihemarkt wegen des gestörten Verhältnisses von Angebot und Nachfrage auch nur sehr begrenzt von zwischenzeitlichen Erholungsphasen.
Viele Marktteilnehmer sind über die aktuellen Marktverhältnisse nicht erfreut, denn sie tragen ein gewisses Maß an Unsicherheit in den Markt. Je näher eine durchgreifende wirtschaftliche Erholung in den USA rückt, desto eher wird die US-Notenbank ihre Stützungskäufe verringern. Eine ausgeprägte Korrektur könnte dann zu erheblichen Kursverlusten für Anleihebesitzer führen. Die Federal Reserve steht also mit dem geordneten Rückzug vom Anleihemarkt eine heikle Aufgabe bevor, die sich nicht mehr lange aufschieben lässt.
Immerhin haben die künstlichen Käufe und Maßnahmen zur Stützung des Finanzsystems das Volumen der Notenbank- Bilanz innerhalb von knapp 18 Monaten nahezu verdreifacht. Schon aus ordnungspolitischen Gründen müssen die Notenbanker dieser Entwicklung in absehbarer Zeit entgegensteuern.
Haushaltloch wächst schneller als prognostiziert
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12-Monats-Hoch sollte erreicht werden
Der Rally am US-Rentenmarkt im Jahr 2008 folgt seit Beginn dieses Jahres eine Konsolidierung im Rahmen eines moderaten Abwärtstrendkanals. Zweifel verschiedener Kreditrating-Agenturen wie Standard & Poors oder Moody's, dass bei der Fortsetzung des Tempos der gegenwärtigen Verschuldungspolitik der USA die erstklassige Bonitätsnote gehalten werden könnte, setzte die Kurse weiter unter Druck.
Technische Indikatoren weisen aber kurzfristig darauf hin, dass es wohl zu einem weiteren Test der Hochpunkte des vergangenen Herbstes kommen könnte. Als wesentliche Unterstützung des derzeitigen Niveaus dienen sowohl der aktuelle Verlauf der steigenden 200-Tage-Durchschnittslinie, als auch der untere Rand des gültigen Abwärtstrendkanals, der momentan bei 115,5 Prozent anzusiedeln ist. Zudem zeigen sich die wichtigen Indikatoren MACD und Relative-Stärke-Index bereits auf niedrigen Niveaus, so dass nur eine leichte Entspannung am Rentenmarkt bereits zu Kaufsignalen führen könnte.
Ein Heranlaufen an den starken Widerstandsbereich bei 118,50 Prozent sollte in den nächsten Wochen ein weiterer Schub in Richtung 122 Prozent folgen. Die kurzfristigen Durchschnitte 38-und 50-Tage stellen wegen ihres seitwärts gerichteten Verlaufs keine Hürde dar. Ein Abgleiten unter 115,50 Punkte würde alternativ Kursverluste bis an die Unterstützung um 113 Prozent auslösen.
(Thema jenseits des Bärenthread : http://www.ariva.de/forum/Eastmain-RESOURCES-393583)
Unemployment in the United States will shoot to 10.5 percent by the middle of next year, constraining the Federal Reserve's ability to raise interest rates, according to economists surveyed by Reuters.
The survey's findings, drawn from a sample of around 50 economists across the U.S. and Europe, come on the heels of a government report on Friday showing that the nation's jobless rate jumped to a 26-1/2-year high of 10.2 percent in October.
Stubbornly high unemployment has raised fears that the economy's recovery from the most brutal recession since the 1930s may be accompanied by little job creation and slow down the growth momentum next year.
If the unemployment rate rises to 10.5 percent as predicted in the survey, it will be just shy of the 10.8 percent peak during the 1982 recession, which was the highest since 1948.
In the previous poll, economists were expecting the jobless rate to top 10.1 percent by the first quarter of 2010.
With the unemployment rate yet to peak, the survey predicted the Federal Reserve would not start raising interest rates before the third quarter of next year. That was unchanged from the findings of October's poll.
The U.S. central bank last week held overnight interest rate close to zero and said it expected to keep them low for an "extended period."
Growth to Slow
"Historically the Fed has not started hiking until 12 to 18 months after the peak in the unemployment rate. The outlook for the beginning part of next year in terms of growth is still very uncertain and for all for next year," said Zach Pandl, an economist at Nomura Securities International in New York.
Economic growth in the fourth quarter was forecast to slow somewhat from July-September's brisk pace, in part due to sluggish consumer spending as a result of the high unemployment.
The U.S. economy grew at a 3.5 percent annual rate in the third quarter, largely driven by government stimulus programs—including the "cash for clunkers" program—and breaking four straight quarters of decline.
Even with the expected pull back in gross domestic product (GDP) growth as some of the impetus from the auto incentives fades, economists saw only a 20 percent chance of a double-dip recession—a scenario where the economy perks up temporarily only to contract again.
"The double-dip scenario is based largely on policy mistakes—either more fiscal stimulus is needed but unavailable, or the Fed raises short-term interest rates too soon," said Scott Brown chief economist at Raymond James & Associates in Petersburg, Fla.
"The drop off in fiscal stimulus will be a drag on GDP growth later next year, but the Fed should remain accommodative."
The survey forecast real GDP growing at an annualized rate of 3.0 percent in the fourth quarter, moderating to 2.5 percent in the first three months of 2010. In October GDP was seen at 2.4 percent in the October-December period and 2.3 percent in the first quarter.
Economists expect the rebuilding of inventories, which have been drawn down to record lows to meet sluggish demand, to support growth in the coming quarters. Some warned that troubles in the commercial real estate market posed a risk to growth prospects.
"Rising vacancies undermine spending on structures while low utilization restricts capital spending on expansion," said Morgan Keegan's Donald Ratajczak.
"When the inventories are right-sized, the economy will need some wealth appreciation and certainly real income to sustain growth. I think that will eventually happen."
Given the economic slack, inflation pressures were expected to remain muted, buying the Fed more time before withdrawing the support it is lending the economy.
The survey forecast the core consumer price index, excluding food and energy costs, would average 1.7 percent in 2009 and brake sharply to 1.2 percent in 2010.
The core inflation measure, which strips out food and energy prices and is favored by policymakers, had been expected to average 1.6 percent this year and 1.3 percent in 2010 when the same economists were polled last month.
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