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Der USA Bären-Thread


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permanent:

Cash on Sidelines Less than Estimated: Goldman

8
29.10.09 12:38
Zunächst stört Goldman die Träume vom starken US Wachstum im dritten Quartal und nun kommen auch noch warnende Worte zum Geldberg an der Seitenlinie. Will Goldman die Bullenträume noch vor Weihnachten komplett zerstören.
 
Permanent
 
Cash on Sidelines Less than Estimated: Goldman
GOLDMAN SACHS, INVESTMENT STRATEGY, FINANCIAL SERVICES, CASH, STOCK MARKET
Reuters
| 29 Oct 2009 | 06:52 AM ET

Investors could be disappointed if they anticipate tons of money waiting to get back into the stock market, since "cash on the sidelines" is much less than estimated, Goldman Sachs analysts said.

 

Based on their calculations, net equity inflow from individuals, institutional investors and corporations over the next several quarters could total $600 billion, the analysts said in a research note on Wednesday.

"'Cash on the sidelines' is much less than the $3.4 trillion in money market mutual fund assets that market participants typically cite as the No. 1 reason stocks are poised to rally," analysts wrote.

Investors have been keeping cash in money market mutual funds, which are considered a safe haven compared with equities.

 

"Cash on the sidelines" is often cited as a likely reason why stocks stand to gain more. The Standard & Poor's 500 index is already up some 55 percent since its early March low.

The potential inflow of $600 billion over a 12-month period could be a "bullish backdrop" for investors but "will not be sufficient to sustain a robust market rally without accompanying improvements in the U.S. economy and the corporate earnings outlook," the analysts wrote.

Antworten
Anti Lemming:

Permanent - kurz: Goldman ist short

9
29.10.09 12:42
Daher die gestrige "Abwärtsrevision" des US-BIPs für das 3. Q. und heute die "Leugnung" der zuvor angeblich vorhandenen Hyperliquidität.

Dass GS short ist, ist purer Eigennutz. Boni können jetzt nur noch mit fallenden Märkten ergaunert werden. Wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Die anderen mahlen (Sand) mit den Zähnen.
Antworten
mani99:

hallo

2
29.10.09 12:44
ich beobachte diesen thread schon sehr sehr lange!! sehr gute arbeit an alle!! respekt! das muß auch mal gesagt werden für so eine suoer arbeit!! BITTE WEITER SO!!!

habe ich gerade gelesen! nur zur info!

Die Finanzmärkte stehen seit einigen Tagen deutlich unter Druck. "Sell on good news" ist angesagt.

Heute melden sich gleich 2 Bären zu Wort.

Roubini warnt vor nächster Blase

New York (BoerseGo.de) – Nach der kanadischen Tageszeitung “The Globe and Mail” hat sich der  renommierte US-Ökonom und Professor an der New Yorker Stern School of Business Nouriel Roubini von der aktuellen Krise verabschiedet und es sei jetzt Zeit, sich dem nächsten weltweiten Unheil zuzuwenden. Roubini ist bekannt für seine meist düstere, aber zutreffende Prognose zu dem globalen Kollaps des Finanzsystems, der die Volkswirtschaften rund um den Globus lahmgelegt hat. Nach seiner Einschätzung scheine die US-Rezession jetzt beendet. Er warnt aber, dass eine neue Vermögensblase, die auf der Niedrigzinspolitik und dem fallenden US-Dollar beruhe, ein neues Finanzdesaster auslösen könne. Diese Vermögensblase ist absolut unvereinbar mit einer schwächeren Erholung der wirtschaftlichen und finanziellen Fundamentaldaten. Es besteht das Risiko, dass wir die Saat für die nächste Finanzkrise aussäen.

Das Übel bestehe darin, dass Investoren rund um den Globus billige US-Dollar aufnehmen und damit Schnäppchen bei Aktien, Unternehmensanleihen, Rohstoffen und anderen Anlageklassen machen und damit den Preis weit über das hinaus treiben, was durch die wirtschaftlichen Fundamentaldaten oder die Wachstumsaussichten gerechtfertigt sei. „Wir haben die Mutter aller Carry Trades“, so Roubini. Damit bezieht er sich auf die Praxis, Kredite in einem Niedrigzinsland aufzunehmen und das Geld in eine andere Währung oder Vermögensanlage zu investieren, wo höhere Rendite winkt.



Marc Faber: Totaler Finanz-Kollaps steht noch bevor/US-Bonds eine Gefahr

Berlin (BoerseGo.de) - Der als Antizykliker bekannte Anlagestratege und Börsenguru Marc Faber warnt einem Bericht des “Handelsblatts” zufolge vor einem völligen Zusammenbruch des Finanzsystems. Er fordert US-Notenbankchef Ben Bernanke zum Rücktritt auf und sieht die Wall Street als korrupt. Das gesamte Finanzsystem sei “subprime“. Den Nährboden für das Übel habe der frühere US-Notenbankchef Alan Greenspan nach dem Platzen der Internetblase durch die Flutung der Märkte mit Liquidität gesät. Daraus resultierten Blasen in sämtlichen Vermögenswerten. Der gebürtige Schweizer bezeichnet Notenbanker als "Rauschgifthändler", die der Welt Drogen verabreichen, um diese ruhig zu stellen. Geld zum Null-Zins könne die Krise jedoch nicht lösen. “Wenn Kredite reich machen würden, wäre Simbawe das reichste Land der Welt”. Tatsächlich ist dieser afrikanische Staat jedoch im Chaos und in einer Hyperinflation versunken.

Die westliche Welt stehe vor einem niedrigeren Lebensstandard. Als Folge der exzessiven Kreditpolitik sei langfristig betrachtet ein totaler Kollaps unvermeidlich. Die finale Krise stehe daher noch bevor. Bei Aktien rechnet Faber aber mit keinen Tests der Tiefstände von vergangenen März. Er empfiehlt asiatische Aktien, Edelmetalle und Rohstoffanlagen und warnt vor US-Staatsanleihen. Es sei davon auszugehen, dass die amerikanische Regierung eine Inflation anstrebt, um die explodierenden Staatsschulden zur Entwertung zu bringen.

Der früher unter Analysten verlachte Faber genieße immer mehr an Ansehen. Mittlerweile würden Banken und Investmentgesellschaften seinen Rat einholen. Dies liege unter anderem darin, dass dessen Prognosen mehrfach eingetroffen sind. Der in Hongkong lebende und eine dortige Vermögensverwaltung betreibende Ökonom sagte vor zwei Jahrzehnten die Japan-Krise, den Börseneinbruch zur Jahrtausendwende und die Finanzkrise voraus, heißt es weiter in dem Bericht.
Antworten
permanent:

AL

3
29.10.09 12:52

Dann haben wir eine Gemeinsamkeit mit den Goldmännern. Auch wenn es mir nicht gefällt die selben Ziele zu verfolgen, lässt es sich in diesem Fall wohl nicht vermeiden.

Die Zahlen werden schon bald präsentiert, dann wissen wir mehr.

Damit euch derweil nicht langweilig wird, erfreut euch an den schönen Dingen des Lebens:
http://www.ariva.de/forum/...s-Gesicht-390506?pnr=6791461#jump6791461

Permanent

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Anti Lemming:

Permanent - im Beiboot bei GS

5
29.10.09 13:04

"Dann haben wir eine Gemeinsamkeit mit den Goldmännern. Auch wenn es mir nicht gefällt die selben Ziele zu verfolgen, lässt es sich in diesem Fall wohl nicht vermeiden."

Man könnte überspitzt sagen: NUR wer mit Marketmovern  wie GS (und JPM) im selben Boot sitzt, darf überhaupt hoffen, dass seine Anlagestrategie aufgeht.

Momentum hat bekanntlich zwei Seiten: rauf oder runter. Die Steuerknüppel der Trading-Automaten sind bei GS und JPM - betätigt werden sie gemäß "Rücksprache" mit der Fed.

Der mMn noch einige Wochen weiterlaufende Abverkauf dürfte zum einen dazu dienen, Boni auf der Short-Seite zu generieren, zum anderen soll wohl "atmosphärische Vorarbeit" für das nächste Konjunkturpaket geleistet werden. Wenn die Börsen hoch blieben, würde das nächste Paket nicht durchgewunken werden. Dazu brauchen die Politiker "Not am Mann" (bzw. Ebbe im 401k).

DASS ein weiteres Konjunkturpaket nötig ist, zeigen die häufig enttäuschenden Makrodaten der letzten Wochen. Die anstehende Verlängerung der Hauskaufzulage belegt ebenfalls, dass organisch bislang nur Unkraut wächst.

Antworten
mani99:

habe ich auch gerade gelesen! nur zur info!

3
29.10.09 13:11
www.godmode-trader.de/nachricht/CRASH,a1925729,b2.html

Und gestern war Bill Gross am Start.

Pimco-Chef Gross: Börsenrally vor Ende

New York (BoerseGo.de) - Bill Gross, Chefinvestor der renommierten US-Anlagegesellschaft Pimco ist der Ansicht, dass sich die Rally bei US-Aktien und riskanteren Anleihen ihrem Ende nähert und dass sich die Investoren mit geringerer Rendite zufrieden geben müssen. Die seit sechs Monaten anhaltende Rally bei riskanten Anlagen ist wahrscheinlich nahe ihrem Höhepunkt, auch wenn die Unterstützung durch die US-Notenbank Fed und das US-Finanzministerium anhält. Das Risiko bei einem Investment in Aktien, hochverzinsliche Anleihen oder notleidende Hypothekenpapiere liegt deutlich über dem zu erwartendem Gewinn.

Weiter meinte Gross, dass die Anleger bei ihren Investments eine Rendite von vier bis fünf Prozent erwarten können, was deutlich unter dem historischen Durchschnitt liegt. Auf langfristige Sicht erscheinen alle Anlageklassen überbewertet, so Gross. Es werde ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von vier Prozent über einen Zeitraum von 12 bis 18 Monaten brauchen, bevor sich die Fed von der aktuellen Niedrigzinspolitik verabschieden kann.
Antworten
Anti Lemming:

Godmode bringt es auf den Punkt ;-)

5
29.10.09 13:15

"Eine weitere Erklärung für die Kursrückgänge seit Mitte Oktober liefert Bloomberg. Danach hat sich die schlechte Stimmung in jüngster Zeit weiter verschlechtert."

www.godmode-trader.de/nachricht/...S-Q3-Wachstum,a1926303.html

 


 

Man könnte es - weitaus treffender - umgekehrt formulieren:

Eine weitere Erklärung für die Stimmungsverschlechterung seit Mitte Oktober liefert Bloomberg. Danach sind die ohnehin schon fallenden Kurse in jüngster Zeit  weiter gefallen.

Antworten
permanent:

GDP Q3 up 3,5 %

7
29.10.09 13:32
Erstanträge 530.000
Antworten
permanent:

Recovery On: GDP Jumps, Jobless Claims Move Lower

3
29.10.09 13:43
Long oder Short, ich gehe nun zum Sport. In diesem Sinne, frohes Schaffen. Bis später.
 
Recovery On: GDP Jumps, Jobless Claims Move Lower
STOCK MARKET, INVESTMENT STRATEGY, ECONOMY, EARNINGS, GROSS DOMESTIC PRODUCT, GDP, JOBLESS CLAIMS, UNEMPLOYMENT, EMPLOYMENT, CONTINUING CLAIMS
Reuters
| 29 Oct 2009 | 08:38 AM ET

The U.S. economy grew in the third quarter for the first time in a year as consumer spending and investment in new home-building rebounded, data showed on Thursday, unofficially ending the worst recession in 70 years.

 

In a separate report, the number of U.S. workers filing new claims for jobless benefits dipped by 1,000 last week, while the number collecting long-term aid fell to the lowest reading in seven months as the job market steadied.

Initial claims for state unemployment insurance declined, though the number was higher than expected, to a seasonally adjusted 530,000 in the week ended Oct. 24, the Labor Department said. Analysts polled by Reuters had forecast claims to fall to 521,000 last week from 531,000.

The Commerce Department, in its first estimate of third-quarter gross domestic product, said the economy grew at a 3.5 percent annual rate, the fastest pace since the third quarter of 2007, after contracting 0.7 percent in the April-June period.

The growth pace in GDP, which measures total goods and services output within U.S. borders, was above market expectations for a 3.3 percent rate. The economy last grew in the second quarter of 2008.

Recessions in the United States are dated by the National Bureau of Economic Research and the private-sector group often takes months to make determinations. The economy slipped into recession at the end of 2007 and has been in the worst downturn since the Great Depression of the 1930s.

The third-quarter recovery was generally broad-based, with solid gains in consumer spending, exports and investment in home-construction.

Consumer spending, which accounts for over two-thirds of U.S. economic activity, surged at a 3.4 percent rate in the third quarter, the fastest advance since the first quarter of 2007. Spending fell at a 0.9 percent rate in the previous quarter.

 

Residential investment, which was the main force behind the downturn, jumped at a 23.4 percent rate in the third quarter, contributing to GDP for the first time since 2005, after declining 23.3 percent in the April-June period.

The surge in consumer spending and residential investment was likely driven by government stimulus programs.

The economic recovery in the third quarter was also supported by a sharp moderation in the pace of inventory liquidation by business. Business inventories fell $130.8 billion, slowing from a record $160.2 billion plunge in the second quarter. The change in inventories added 0.94 percentage points to real GDP in the third quarter.

 

Analysts are hoping that the slowdown in the inventory decline by businesses will continue to support the economy in the fourth quarter, even as consumer spending is expected to retreat under the weight of the worst labor market in 26 years.

Excluding inventories, GDP rose at a 2.5 percent rate compared to a 0.7 percent increase in the second quarter.

The weak dollar boosted exports, but a rise in imports subtracted from real GDP during the quarter. Federal government spending contributed to growth, but both state and local governments were a drag.

Business investment fell at 2.5 percent pace, with investment nonresidential structures dropping 9 percent, a reflection of ongoing problems in the commercial property market.

Antworten
Anti Lemming:

3,5 %-BIP-Wachstum - vor allem wegen Kaufzulagen

12
29.10.09 13:59

FAZIT:  Die Autoverkäufe wegen Cash for clunkers trugen zu 2,4 % zum BIP-Wachstum bei, die Hausverkäufe wegen der Hauskaufzulage zu 0,5 %, der "verlangsamte Rückgang" der Lagerbestände (die gleichwohl weiter fielen, war wohl nix mit Lageraufstockung) zu 0,9 %.

Ziehen wir diese drei Faktoren ab, so erhalten wie ein stimulationsbereinigtes BIP-Wachstum von 3,5 - (2,4 + 0,5 +0,9) = minus 0,3 %!

Ohnehin ist es unseriös, das stimulationsgeförderte BIP-Wachstum für das 3. Quartal auf das ganze Jahr hochzurechnen, da. z B. Cash for clunkers längst ausgelaufen ist.

Hier die Zahlen im Detail:

...

More details

In current dollar terms, GDP rose 4.3% to an annual rate of $14.3 trillion.

Final sales, which exclude inventories, increased at a 2.5% annual rate, the most in a year. Final sales within the United States increased at a 3% annual rate, the first increase since late 2007.

Consumer spending rose at a 3.4% annual rate, the biggest gain in more than two years.

Consumer spending added 2.4 percentage points to GDP. (d.h. ohne Cash for clunkers läge das BIP-Wachstum bei nur 1 % - A.L.)

Spending on durable goods surged 22.3%, the most in eight years. The government's cash for clunkers program boosted auto sales.

Most of the clunker sales came out of inventories, but production of vehicles rebounded smartly after a sharp pullback earlier in the year. Auto production contributed 1.7 percentage points to growth, nearly half of the total GDP increase.

Consumer spending on nondurable goods rose 2%. Spending on services increased 1.2%.

The savings rate fell to 3.3% from 4.9%  (d.h. daher kam der "Sales boost") as disposable income dropped 3.4% (wie soll es dann in Zukunft weiter wachsen?), reversing a 3.8% gain in the second quarter that was due to a one-time government transfer payment.

Business investments fell at a 2.5% rate after plunging at a record 39.2% annual rate in the first quarter. Investments in structures dropped 9%, and investments in equipment and software rose 1.1%, the first increase since the recession began. Business fixed investment subtracted 0.2 percentage points from growth.

Inventories declined by $134.4 billion after a record $163.1 billion drop in the second quarter. The change in inventories added 0.9 percentage points to growth. (Ja Wahnsinn! Weil die Lagerbestände "nur" um 134,4 Milliarden gesunken sind nach 163 Mrd. im 2. Quartal, soll ein BIP-Wachstum von 0,9 % entstanden sein? - A.L.)

Investments in housing rose for the first time after 14th consecutive declines, growing at a 23.4% annual rate (=Hauskauf-Zulage)  the most in 23 years. Home building was boosted by a tax credit for first-time buyers and by a severe contraction in inventories of new homes. Residential investments added 0.5 percentage points to growth.

After collapsing in the first and second quarters, trade recovered. Exports rose 14.7%, the biggest gain in two years. Imports increased 16.4%, the most in five years. Net exports subtracted 0.5 percentage points from growth.

Government spending rose at a 2.3% annual pace. Spending by state and local governments fell 1.1%. Federal spending increased 7.9%, including an 8.4% increase in the volatile defense spending category. Nondefense spending rose at a 6.8% annual rate. Direct government spending added 0.5 percentage points to growth.

The price index for domestic purchases (prices paid by U.S. residents) rose 1.6% annualized in the quarter as energy prices climbed. Consumer prices increased at a 2.8% annual rate, while core consumer prices (which exclude food and energy) rose 1.4%.

www.marketwatch.com/story/story/...CCE6-46EC-BF6C-43E2D11AC2DF

 

 

Antworten
Anti Lemming:

Korrektur

2
29.10.09 14:13
Gestiegene Konsumausgaben trugen zu 2,4 % zum BIP-Wachstum bei. Davon entfielen nur 1,7 % auf Cash for clunkers. Der gestiegene Konsum wurde auf Kosten der Sparquote bestritten, die von 4,9 % auf 3,3 % sank.

Mich würde nicht wundern, wenn das Up-Gap infolge der "Kaufzulagen-geschönten" BIP-Zahlen heute abverkauft wird.
Antworten
CarpeDies:

Wie geht's weiter?

8
29.10.09 14:44
Meiner Meinung nach werden die Kurse dahin getrieben wo die Grossen sich den besten Reibach versprechen.
Nachdem die Luft in letzter zeit nach oben dünner geworden ist, und die Verkäufe unter grossem Volumen gelaufen sind, werden sich die banken neue strategien ausdenken; mir fällt da nur ein stark volatiler Seitenmarkt ein, da ich weder stark steigenden oder fallende Kurse sehe (sofern die nachrichtenlage sich nicht drastisch verändert). Die vola könnten die Grossen mit ihren Milli-sekunden Trades viele an der Nase herumführen
Antworten
relaxed:

Meiner Meinung nach kommt erst

6
29.10.09 14:57
die Weihnachts- und dann die Osterhasenrally. Weiß nur noch nicht worin, doch irgendwas geht immer. ;-))

Wie sonst sollen Banken sonst jedes Quartal Milliardengewinne generieren können? ;-)))
Antworten
Contrade 121:

@AL

4
29.10.09 15:21
GS short? Warum den, die haben doch die GDP Schätzung kurzerhand zurückgenommen, damit sie "better than expected" ausfällt und dies die Kapitalmärkte auf den Weg einer weiteren Rally bringt. Auch die Kapitalknappheit - hey, GS hat alleine in den PE-Funds mehr als $100 Mrd. liquid cash. Daher sollte man sich nicht zu früh auf fallende Kurse einstellen - die Korrektur war kurz und heftig, aber ein Abrutschen der Märkte kann ich mir derzeit kaum vorstellen.
Antworten
Malko07:

Es kann doch nicht linear

10
29.10.09 15:26
abwärts gehen. Das wäre viel zu einfach. Auch bringt es nichts,  die Hochrechnung des GDP's aufs ganze Jahr anzuzweifeln. Die Basisberechnung ist doch eh nur Beschiss. Über +2% brauchen die Amis schon um nicht schrumpfen. Die hedonistischen Bewertungen sind eben Spitze. Die zusammengebrochene Importe bringen den Rest. Dann gibt es noch einige andere Sondereffekte. Also alles wird gut!? Ich glaube nicht. Nicht kreativ erzeugte Zahlenwerke bestimmen wie es weiter geht,eEs ist leider nur das reale Leben das zählt und das sieht immer noch böse aus, auch der Ausblick.

Kurzfristig hat das alles jedoch nichts mit der Kursentwicklung zu tun. Ob nun +0,5% oder +0,35% beim GDP steuert die Kursentwicklung nicht wirklich. Da läuft weiter unsere "Reise nach Jerusalem" mit ungewissem Ausgang (aus Sicht des Timings).
Antworten
permanent:

Is Third-Quarter GDP as Good as it Gets?

3
29.10.09 15:28
Is Third-Quarter GDP as Good as it Gets?
ECONOMY, GDP, GROSS DOMESTIC PRODUCT, RECOVER, RECESSION, DURABLE GOODS, CASH FOR CLUNKERS, GOVERNMENT, STIMULUS, AUTO, HOUSING, FANNIE MAE, FREDDIE MAC, HOME BUYER TAX CREDIT, FED, FEDERAL RESERVE
Reuters
| 29 Oct 2009 | 09:53 AM ET

It didn't take long for pessimism to creep back in following Thursday's surprisingly strong reading on U.S. economic growth.

 

Gross domestic product grew at a 3.5 percent annual rate, beating the consensus forecast for a 3.3 percent pace. But two of the biggest contributors — spending on durable goods and residential investment — received substantial boosts from Washington's emergency rescue efforts.

"Sure, the economy's standing up on its own legs again, but for how long once the government stimulus starts to fade?" said Chris Rupkey, an economist with Bank of Tokyo-Mitsubishi in New York. "That's the million dollar question for the nation's unemployed — all 15.1 million of them sitting idle, through no fault of their own."

What gives Rupkey and some other economists pause is that a large portion of the jump in consumption can be traced back to the government's "cash for clunkers" program that provided incentives to buy new cars.

Excluding motor vehicles, third-quarter GDP advanced at a more modest 1.9 percent pace. To be sure, that was a vast improvement, following four consecutive quarters of declining GDP, but it was dangerously close to stalling.

The turnaround in residential investment, which added to GDP for the first time since 2005, was also a bright spot, although it remains to be seen how much of that improvement was linked to government efforts to prop up the housing market.

Congress is debating whether to extend an $8,000 tax credit for first-time home buyers, which has been credited with helping to boost home sales.

 

Arguably the biggest lift to the housing market has come from the government's support of mortgage finance giants Fannie Mae and Freddie Mac

, and the Federal Reserve's $1.45 trillion program to buy mortgage-related assets — which have helped keep mortgage rates down.

The Obama administration has pledged to come up with a plan for the future of Fannie and Freddie by early 2010, and the Fed's asset purchase program is due to be phased out at the end of March. That leaves a huge question mark hanging over the housing market going into 2010.

The surprisingly strong GDP growth also poses tricky questions for the Fed, which holds a policy-setting meeting next week.

As the economy stabilizes, there will be growing pressure on the Fed to reverse emergency lending programs and begin to normalize interest rates, which are now near zero.

However, Wells Fargo chief economist John Silvia said lingering doubts about the recovery's sustainability mean the Fed will stay on the sidelines.

"Core issue: how much of this is sustainable without Fed programs?" he said. "We estimated 2.4 percent (GDP growth) for 2010."

Antworten
Anti Lemming:

Contrade - GS

3
29.10.09 15:29
Nach zwei "Treffern" bei der Vorankündigung von AL-Zahlen hat GS sich einen taktischen Vorteil gesichert. Daher "glaubten" Trader auch diesmal, an der revidierten BIP-Prognose von GS (nur 2,7 % Wachstum) wäre was dran. Offenbar hat GS damit aber nur eine Shortfalle aufbauen wollen. Der SP-500 war ja gestern auch gerade "charttechnisch passend" an der 50-Tage-Linie, so dass sich ein Abpraller gut inszenieren ließ.

Aber keine Sorge, langfristig folgen die Märkte den ökonomischen Realitäten, die Gehrt in # 51560 anschaulich beschrieben hat.
Antworten
Anti Lemming:

BIP-Stimulus bald verpufft?

9
29.10.09 15:57
Die US-Abwrackprämie hat zu 1,7 % zum US-BIP-Wachstum im 3. Quartal beigetragen. Das gemeldete 3,5 % BIP-Wachstum (annualisiert) hätte sich ohne die Abwrackprämie daher nur auf 1,8 % belaufen, ohne die Hauskaufzulage (Beitrag: 0,5 %) sogar nur auf 1,3 %.

Da die vorgezogenen Autokäufe nach Auslaufen der Prämie in den Keller rauschten (Chart unten) und die Hauskaufzulage ebenfalls ausgelaufen ist (wird evtl. verlängert), könnte das BIP im 4. Q wieder deutlich absacken und sogar im negativen Bereich landen, falls nicht die lang ersehnte Lageraufstockung erfolgt. Dazu müsste aber erst mal der Konsum "organisch" anziehen. Der aktuelle Kaufrausch bei Autos und Häusern stammt(e) von Schnäppchenjägern, die die diversen Staatszulagen absahnten.

Die Autoverkäufe im September 2009 sind ähnlich schlecht wie in den bislang miesesten Monaten Februar und April.

http://www.markt-daten.de/kalender/chart/indikatoren/autos-einjahr.gif
Der USA Bären-Thread 270987
Antworten
relaxed:

#51593 Ich finde 9 Millionen

2
29.10.09 16:03
verkaufte Autos pro Monat bei einem Land mit 300 Millionen Einwohnern immer noch eine ganze Menge, unabhängig davon, dass die faktisch pleite sind. ;-)
Antworten
Anti Lemming:

relaxed

3
29.10.09 16:05
Fandst Du 9,17  Millionen im Februar auch beeindruckend? Damals standen die US-Indizes 60 % tiefer...
Antworten
doden:

relaxed,

7
29.10.09 16:07
das sind annualisierte Zahlen.
Antworten
fkuebler:

AL #51592: Ich könnte mich ja fast beömmeln... ;-)

4
29.10.09 16:38

Die GS-Fehlprognose hatte mich wirklich in Erstaunen gesetzt und ich wollte dazu schon 'was posten (war aber nicht dazu gekommen), mit einer Nebenbemerkung "AL erklärt das totsicher für ein reines Tarnmanöver, damit GS nicht mehr als Government Sachs erscheint".

Et voilà... ;-)

Nein, im Ernst, meine Kinderseele war heute heftig frustriert, weil Weihnachten jetzt doch nicht auf Anfang November vorverlegt ist (und als zweiten moralischen Doppelschlag hat Apple gestern auch noch die Vorstellung neuer Macbooks auf nächstes Jahr verschoben :-(

Aber Weihnachten ist nicht etwa abgesagt, sondern nur nicht vorverlegt... ;-)

Antworten
wawidu:

Durable Goods Manufacturing Q3

3
29.10.09 16:42
Hier die genauen Daten des U.S. Census Bureau:

www.census.gov/manufacturing/m3/adv/pdf/table1a.pdf

www.census.gov/manufacturing/m3/adv/pdf/table2a.pdf

Nachdem ich die genau studiert hatte, hat sich bei mir Begeisterung eingestellt. Ja, es geht offenkundig steil aufwärts mit der US-Wirtschaft. -;)
Antworten
Eidgenosse:

Autokäufe #51593

6
29.10.09 16:45
Die Tabelle verwirrt etwas weil unten nicht Null ist. Ich hab mir mal die Mühe gemacht die Tabelle im richtigen Masstab zu zeichnen.

Hinter vorgehaltener Hand haben die Goldmänner mal was von 4% Wachstum gemunkelt die die USA mindestens brauchen. Also eher weniger als inoffiziell erwartet.
(Verkleinert auf 66%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 271006
Langsam aber sicher fallen die Blätter von den hohen Bäumen...
Antworten
permanent:

Bericht zur Bilanzkreativität in US Untenehmen

6
29.10.09 17:16
Creative Accounting Resurfaces in Tight Times
ACCOUNTING, CORPORATE, EARNINGS, EXPENSES, RECESSION, DOWNTURN, IRREGULARITIES
Reuters
| 29 Oct 2009 | 05:51 AM ET

Corporate balance sheets may be showing signs of the wear and tear from the prolonged U.S. recession as accounting irregularities are starting to surface at growing numbers at U.S. companies.

"When things get difficult companies tend to stretch even further and utilize whatever games that they can get away with and sometimes they don't get away with them," David Tice, chief portfolio strategist for bear markets at Federated Investors, said in an interview with Reuters television on Wednesday.

Accounting irregularities are increasingly showing up in U.S. regulatory filings and corporate announcements.

Shares of Apollo Group sank 18 percent on Wednesday after the parent of University of Phoenix said the U.S. Securities and Exchange Commission had launched an informal inquiry into its revenue recognition practices.

Apollo is just one of several big name companies that have disclosed they have accounting issues over the last few weeks.

Internet retailer Overstock.com said last month that it was under scrutiny from government regulators over the way it accounted for some expenses.

The company restated financial results in 2006 and 2008.

New York Sports Clubs owner Town Sports International Holdings

said last month that the SEC was formally investigating its deferral of certain payroll costs related to membership sales. 

And jewelry chain Zale said it will report fourth-quarter financial results on Thursday, after it twice-delayed its earnings results due to an accounting review of prepaid advertising costs.

"Statistically you can show any time you have a recession or some type of tremendous decline in an economy you're going to see financial pressures on companies," said Bruce Dorris, program director at the Association of Certified Fraud Examiners, noting that corporate employees can sometimes be motivated to be overly aggressive with accounting or commit outright fraud to meet targets, particularly in difficult economic times.

"If revenues start to dry up in other areas that they could use to mask it, it makes it much more difficult," Dorris said, adding that corporate frauds can unravel in a recession in the same way that Ponzi schemes like Bernard Madoff's become impossible to keep going. "The recession exacerbates the issue and makes it harder for them to control," Dorris added.

 

Nearly a third of corporate executives have expected that fraud and misconduct would rise in their organizations this year, according to a survey from accounting firm KPMG in August. The most common causes of financial restatements  are related to costs, expenses and revenue recognition problems, according to the Government Accountability Office.

Investors, however, often have little notice that anything is wrong, and disclosures of investigations can have a minimal impact on stock prices until investors truly know what has happened. Shares of Overstock, Zale and Town Sports are all trading above where they were when the companies first disclosed these issues.   

However, shares of Huron Consulting , which said in August that an SEC inquiry into the company's accounting resulted in restatements of three years of results and a withdrawal of its earnings forecast, is still trading about 40 percent below its earlier level.

Investors may expect to see more accounting-related disclosures from corporations ahead, experts said. One reason that more accounting issues are surfacing now, could be because it is nearing the end of the year and companies and their auditors are trying to close out the books, said David Grubb, a partner at accounting firm Plante & Moran. 

"At the end of the year they (the auditors) do a hard close and everything's cut off, everything's scrubbed," Grubb said.  

Some companies may have also been forced to cut back on finance support staff during the economic downturn, which can lead to errors, Grubb said.

Regulators at the SEC and other government watchdogs could also be causing an increase in fraud detection, as they have been more focused on investigating tips and sharpening their fraud detection skills after their failure to detect Madoff's scheme, Dorris said.   

Tice said that he also expects to see more accounting issues surface at U.S. companies in the months ahead, partially because the motivation is still so great for companies to play games with their numbers.

"Unfortunately, there's still a great deal of latitude inside generally accepted accounting principles and companies -- because there's so much at stake -- will grasp at whatever straws they can in order to post as good numbers as they can," said Tice, who has been known for turning up accounting troubles at companies in his career as a short seller.

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