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| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Apple Inc-Kurs | 5,03 | 9,99 | 14,87 | |
| Fallender Apple Inc-Kurs | 4,97 | 10,09 | 14,55 | |
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"Könnte dieser SPF nicht bis Anfang 2010 auf 250 Punkte steigen?"
SPF, der "Subindex Finanzen" des SP-500, kann nur weiter steigen, wenn die darin enthaltenen Aktien - also US-Finanzwerte - weiter steigen. Da gibt es jedoch einige ehemals große, die als "wandelnde Zombies" praktisch keine Chance haben, dem Pennystock-Dasein zu entfliehen - allen voran Fannie Mae und Freddie Mac, die für 5.000 Milliarden Dollar Aktiva (Housing-Kredite, die zunehmend fauler werden) in den Büchern haben - das ist knapp die Hälfte des US-BIP - und dazu negatives Eigenkapital! Ohne die Staatsgarantien wären diese Government Sponsored Entities (GSM) längst pleite. USA "darf" Fannie und Freddie aber schon allein deshalb nicht pleite gehen lassen, weil die Chinesen für rund 500 Milliarden Bonds dieser beiden GSM haben. Die "implizite Staatsgarantie" für die Bonds beinhaltet (indirekt) auch eine implizite Staatsgarantie für die Aktien, egal wie übel es in den Büchern aussieht. Fannie und Freddie sind daher zu groß um zu sterben und zu krank zum Gedeihen. Auch beim Versicherer AIG besteht wenig Hoffnung, dass der einst von 100 Dollar kommende Kurs zu unseren Lebzeiten wieder zweistellig wird.
FNM, FRE und AIG waren von der MK her wichtige Bestandteile der US-Finanzindizes. Nun hat sich deren MK quasi in Luft aufgelöst. Fundamental deutet sich keine Verbesserung der Lage an. Im Gegenteil bedroht die laufende Pleitewelle bei den "Prime"-Mortgages Fannie und Freddie stärker als zuvor die faulen Subprime-Assets, die ja zu einem erheblichen Teil bei deutsche Landesbanken "endgelagert" werden konnten. Faulen Gewerbeimmo-Kredite und deren Derivate sind eine weitere Großbaustelle.
Bei den anderen US-Großbanken wie Bank of America gab es stark verwässernde Kapitalerhöhungen, teils - wie bei BAC - auch durch Umwandlung von TARP-Kapital in Aktien. Selbst wenn die Gewinne dieser Banken mal wieder den Stand vor der Krise erreichen sollten (was wegen der Dauerflaute bei Mergers & Aquisitions und Investmentbanking noch viele Jahre dauern kann), so wird dieser Gewinn dann auf sehr viel mehr Aktien als zuvor verteilt, was Kurserholungen auf alte Level auf Jahrzehnte ausschließt (außer die Inflation läuft stark aus dem Ruder, dann ist aber der Dollar weniger wert). Von einer anstehenden Genesung kann aber nicht die Rede sein. Im Gegenteil drohen bei den Großbanken noch empfindliche weitere Schieflagen: Von potenziell 3.800 Milliarden an faulen Krediten ist erst ein Bruchteil abgeschrieben. Selbst der konservative IWF geht von weiteren 2.632 faulen Milliarden aus. Das kann nicht mal mit den Mega-Emissionen neuer Staatsanleihen aufgefangen werden - so der Markt dieses Überangebot überhaupt zu schlucken bereit ist.
Eine Sache ist, das US-Finanzsystem vor dem Totalzusammenbruch zu bewahren (vorerst gelungen). Eine andere Sache ist, die Banken wieder wirklich gesunden zu lassen. Nur dank der unsäglichen FASB-Aufweichung, mit der faule Assets zum Einkaufspreis angesetzt werden können, haben viele US-Banken überhaupt noch nennenswert Eigenkapital. Ohne diese Taschenspielertricks wären viele längst über den Jordan gegangen. Die riesigen Mengen an faulen Assets mit Laufzeiten von bis zu 30 Jahren werden den US-Banken noch jahrzehntelang Kummer bereiten - wie seit 1990 den japanischen Banken. US-Banken trauen sich ja nicht mal, Geithners Pläne einer Veräußerung fauler Assets mit Beteiligung von Privatinvestoren zuzulassen, weil sie Angst haben, dabei würde der wahre Wert ihre "Müll-Schätze" offenbar, was die FASB-Bewertung als Farce entlarven würde.
Obama hat das schon ganz richtig beschrieben. Das US-Bankensystem ist ein Siechenheim.
von Andreas Wolf
Von einem Bullenangriff kann man im Hinblick auf den gestrigen Handel nicht gerade sprechen, aber immerhin rührte sich an der Marke von 4.800 Punkten mal etwas Widerstand. Mehr als 4.858 Punkte brachten die Bullen nach einem lauen Vormittag aber nicht zustande, so dass nach dem verhaltenen Schlusstand bei 4.837 Punkten von einem wahrscheinlichen Abrechnungspreis bei 4.800 Punkten ausgegangen werden muss. Damit ist der Verlauf des Vormittags bereits einfach vorherzusagen. Es wird spätestens ab 10.00 Uhr eine Art Bewegungslosigkeit herrschen, die sich erst nach 13.00 Uhr durch stärkere Handelsaktivitäten vor allem in Einzeltiteln löst. Welchen Verlauf der Handel am Nachmittag nehmen wird, ist kaum vorherzusagen. Allein die heftigen Schwankungen einzelnen Aktien am gestrigen Tag, lassen erahnen welche irrationale Bewegungen uns heute noch begleiten werden. So fuhr die Aktie der Deutschen Börse zwischen 13.00 und 16.00 Uhr zwischen 57 und 60 Euro Achterbahn, die Merck-Aktie stieg von knapp 70,70 Euro auf 72,20 Euro, schloss dann aber im Minus und die Aktie der Deutschen Bank kam nach einem langweiligen Handelsverlauf um 42 Euro erst gegen Ende so richtig in Fahrt und schloss bei 44,40 Euro als Tagesgewinner. Der Höhepunkt des närrischen Treibens dürfte dann am Montag erreicht werden, wenn die Nachwirkungen des Abrechnungstermins 17.30 Uhr wieder gerade gerückt werden.
VW unter Beobachtung
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Warten auf die Federal Reserve
Mit dem nahenden Halbjahresende dünnt sich der Kalender im Bezug auf Unternehmens- und Konjunkturdaten deutlich aus. Für heute findet sich im Umfeld des dreifachen Terminverfalls an den Aktienmärkten kein Eintrag, deshalb bietet sich schon ein Blick in die nächste Woche an.
Die US-Notenbank trifft sich am nächsten Dienstag zur ihrer geldpolitischen Sitzung, die am Mittwochabend mit der Verkündung der Leitzinsentscheidung endet. Eine Aktivität auf diesem Feld wird von den Notenbankern nicht erwartet, dafür aber eine Einschätzung über die Dauer der liquiditätszuführenden Geldpolitik. Zudem dürften die Marktteilnehmer eine Stellungnahme zu dem anziehendem Zinsniveau auf den Rentenmärkten erwarten.
Kann die Notenbank ihre derzeitige Strategie im Einklang mit den aktuellen Marktentwicklungen bringen und dabei auf der rhetorischen Bremse bleiben, sollte das als vorläufige Beruhigungspille für die Finanzmärkte ausreichen. Im aktuellen Stadium der Weltwirtschaft kann die Notenbank ohnehin nicht mehr machen als ein Arzt nach einer Notoperation: Psychologie und Geduld sind gefragt. Über beides verfügt Ben Bernanke, der Vorsitzende der US-Notenbank, im ausreichenden Maße.
Konjunkturdaten: -------------------
Unternehmenszahlen: -------------------
Wichtige Marken:
Unterstützungen: 4.717; 4.761; 4.818
Widerstände: 4.856; 4.919; 4.989
Viel Glück, Erfolg und ein schönes Wochenende!
Interessant ist auch das Wechselspiel zwischen Staatsanleihenkursen und Aktienkursen, auf das Denninger abhebt.
Die Fed will bei den Auktionen die Riesenmengen an neuen Staatsanleihen ja zu möglichst niedrigen Zinsen loswerden, weil sonst der Schuldendienst (Zinszahlungen) irgendwann unbezahlbar wird. Es geht hier um hartes Geld, das dauerhaft zu zahlen ist.
Um die Zinsen der Langläufer runterzubringen, gibt es zwei Möglichkeiten:
1. Der Aufkauf von im Umlauf befindlicher US-Staatsanleihen längerer Laufzeit mittels Quantitativem Easing (QE)
Problem: Der Aufkauf kostet selber Geld, das ja per se nicht in ausreichender Menge da ist. Die Fed kann zwar Trader mit den Aufkaufen "blitzen" (pushen) und evtl. zeitweise Short-Squeezes erzeugen. Fundamental aber ist der US-Bondsmarkt viel zu groß, als dass die Fed mit ihren paar Hundert Milliarden wirklich "Quantensprünge" zuwege bringen kann.
Die Lage ist ähnlich wie bei Devisenmarkt-Interventionen. Keine Notenbank der Welt hätte die Mittel, um z. B. einen weltweiten Dollar-Abverkauf durch Stützungskäufe aufzufangen. Das gelingt allenfalls temporär. Aus den gleichen Gründen kann die Fed nicht gegen die offenkundige Unlust des Marktes an US-Staatsanleihen wirksam "gegenankaufen". Der Markt ist zu groß. Wenn der Markt der Ansicht ist, die Risiken seien in Anbetracht der zurzeit mickrigen Zinsrenditen auf Langläufer (vor allem in Hinblick auf drohende Inflation infolge von QE) zu hoch, dann wird er diese Anleihen verkaufen und damit einen Druck nach unten (bei den Kursen) bzw. nach oben (bei den Zinsen) erzeugen, gegen den die Fed nicht ankommt.
2. "Zulassen" von Schwäche im US-Aktienmarkt, um die Umschichtungen von Bonds in Aktien umzukehren
Ein weiterer Störfaktor bei QE sind die großen Fonds/Pensionsfonds, die jetzt von Bonds (die im Winter als das Non-plus-ultra galten) in Aktien umschichten. (Doug Kass glaubt, dass diese Umschichtungen sich jetzt dem Ende zuneigen.) Eine (forcierte?) Schwäche im Aktienmarkt würde den Geldstrom der großen Fonds - raus aus Anleihen, rein in Aktien - stoppen. Die Fed hätte somit die Möglichkeit, über den Aktienmarkt den Bondsmarkt zu ihren Gunsten zu steuern. Der Aktienmarkt ist leichter zu "steuern" als der Anleihemarkt, da er vom Volumen her um das ca. Fünf- bis Sechsfache (meine Schätzung) kleiner ist. Der Geldstrom der "Institutionellen" würde, wenn sie zurück in Bonds gingen, die QE-Maßnahmen der Fed stützen, da dann mehr Player am selben Strang zögen.
Der Bondsmarkt ist für die Fed im Prinzip wichtiger als der Aktienmarkt. Im Aktienmarkt geht es - da die Kapitalerhöhungen der US-Großbanken nun durch sind - "nur noch" um Verbrauchervertrauen und Konsumlust (je höher die Aktien stehen, desto sicherer fühlen sich US-Konsumenten, wobei die Kreditrestriktionen freilich weiterhin den Deckel bei neuerlichen Konsumorgien draufhalten). Im viel größeren Bondsmarkt hingegen geht es um hartes Geld und harte Fakten, nämlich um
1. den Schuldendienst. Können die Unmengen an neuen Staatsanleihen nur mit hohen Zinsen über 5 % losgeschlagen werden, droht bald ein Großteil des US-BIPs allein dafür draufzugehen, den Bondshaltern die Zinsen zu zahlen.
2. den Kreditmarkt. Fallen die Longbonds, bewirkt der Anstieg der Marktzinsen eine Verteuerung der Kredite, die die Wirtschaft weiter bremst. Die Bremse wirkt ähnlich wie zu hohe Zinsen am kurzen Ende. Die Fed hat die Zinsen am kurzen Ende ja eigens gesenkt, um die Märkte liquider zu machen. Nun hat sie das Fiasko am langen Ende, das das "Theater" am kurzen zunichte macht.
Diese beiden Faktoren könnten gewichtiger sein als höhere Aktien-Indizes. Es geht um die Bezahlbarkeit zukünftiger Zinsen. Nagen diese Zinszahlungen zu sehr am BIP, müssen später noch mehr Anleihen rausgegeben werden, um allein die Schulden zu zahlen. Es droht, kurzum, eine "argentinische Abwärtsspirale" mit Bonds- und Dollar-Verfall.
Denninger glaubt daher, dass der Druck, den der Markt über die Longbonds-Kurse auf die Fed ausübt, sie dazu bringen wird, am relativ "weichen Ende" der Aktien nachzugeben. Er macht das sogar in Zahlen fest:
So Ben's liquidity games have bought him about 15 basis points of improvement in the TNX, but he's given up 35 handles on the SPX. At this rate to get the TNX down to 3% he'll have to sacrifice 230 points on the SPX, taking it down to about the March lows."
Zinsrendite von US-Staatsanleihen mit 10 Jahren Laufzeit: Ben läuft trotz QE der Kurs weg...
Texas billionaire Allen Stanford, who built a small real estate business into a global banking empire and became one of America's richest men, is in federal custody in Virginia. He was arrested within hours of his indictment Thursday in what authorities have called a "massive" $8 billion Ponzi scheme.
An FBI spokesperson says Stanford was arrested Thursday evening in Stafford, VA, just outside Fredericksburg. Stanford's criminal defense attorney, Dick DeGuerin, says the 59-year-old financier surrendered to authorities. Stanford is expected to appear before a federal judge in Richmond on Friday.
As CNBC first reported, Stanford's indictment was returned by a federal grand jury in Houston late Thursday afternoon. Sources say Stanford was one of several people indicted, but because a federal magistrate placed the indictments under seal, it was not immediately clear who was indicted or what they were charged with, and the Justice Department refused to comment.
The indictment comes almost exactly four months after the Securities and Exchange Commission filed civil fraud charges against Stanford, two of his top executives and three of his companies.
The SEC claimed Stanford issued billions of dollars in bogus certificates of deposit from his offshore bank in Antigua, where Stanford held dual citizenship and was knighted by the island nation in 2006. Stanford has denied wrongdoing. In addition to Stanford, the SEC sued his Chief Financial Officer, James Davis, who is now cooperating with authorities. Also accused is Stanford's Chief Investment Officer, Laura Pendergest-Holt. Pendergest-Holt has pleaded not guilty to criminal charges she conspired with Stanford and Davis to obstruct the SEC investigation. She is likely to face new charges in the indictment returned Thursday, according to sources close to the case.
Secrets Of The Knight: Sir Allen Stanford & The Missing Billions
The theme of obstructing the SEC will be a major part of the new criminal case, according to sources. The SEC had received inquiries about Stanford as far back as 2001, and launched a formal investigation in 2005. But it was unable to bring formal charges until February 17, shutting down the company and locking all of its assets — and those of Stanford's investors — in a court-imposed receivership.
Investors, who are likely to recover just pennies on the dollar, have criticized the SEC and other regulators for not acting sooner. As CNBC first reported on June 5, prosecutors have been investigating a possible pattern of deceiving regulators. If true, it might explain the pace of the investigation.
While officials refused to discuss the contents of the sealed indictment, it is likely to expand on the SEC's allegations of a Ponzi scheme built around the certificates of deposit issued by Stanford International Bank in Antigua. The CDs were marketed to individuals — many of them retirees in the U.S. — as safe investments. But the SEC alleges the proceeds from the CDs were used to pay improbably high returns to earlier investors, and to fund Allen Stanford's lavish lifestyle.
Stanford leased a fleet of private jets, and had homes in St. Croix, Houston and elsewhere. He gained fame as a lavish sponsor of professional sports, most notably cricket, which Stanford sought to popularize worldwide. Stanford bankrolled a $20 million cricket tournament based in Antigua, pitting his team of "All Stars" against a team from Great Britain. The winners could take their share of the prize money in cash, or invest it in Stanford certificates of deposit.
Stanford also cultivated an air of intrigue. Rumors abounded for years that the offshore banker worked as an informant for the U.S. government. Asked by CNBC in April about his role, Stanford responded, "You talking about the CIA?" He then refused to discuss the matter. While Stanford did draw praise from U.S. authorities in 2001 for turning over millions of dollars in drug money that was being laundered through his offshore bank, it is unclear whether his relationship with U.S. authorities went any deeper than that. (Read more here)
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| 29 | 3.861 | Banken & Finanzen in unserer Weltzone | lars_3 | youmake222 | 10.06.26 14:08 | |
| 469 | 156.479 | Der USA Bären-Thread | Anti Lemming | ARIVA.DE | 12.05.26 18:00 | |
| 56 | PROLOGIS SBI (WKN: 892900) / NYSE | 0815ax | Lesanto | 06.01.26 14:14 | ||
| Daytrading 15.05.2024 | ARIVA.DE | 15.05.24 00:02 | ||||
| Daytrading 14.05.2024 | ARIVA.DE | 14.05.24 00:02 |