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Der USA Bären-Thread


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wawidu:

Rally beendet

12
21.03.09 13:36
Das haben mir zwei Oscilla-Mäuschen, NAMO und NYMO, geflüstert. Diese haben verdammt gute Riecher für kurzfristige Trendwechsel.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 223458
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Eidgenosse:

Braucht jemand ein Dorf?

4
21.03.09 13:49
Es wäre grad eins zum Verkauf da.

www.bluewin.ch/de/index.php/208,16647/?asset_id=21244
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wawidu:

Produktionsstufen

8
21.03.09 14:07
In den letzten Jahrzehnten hat sich die US-Industrie zunehmend auf die Produktion von Halbfertig- und Fertigwaren konzentriert, die am gewinnträchtigsten waren/sind. Auffällig im angehängten Chart ist, dass der Bruttowert dieser beiden Produktionsstufen den der übrigen Produktionsstufen zwischen 2002 und 2008 deutlich überschritten hatte, seither jedoch massiv kontrahiert. Hier waren wohl erhebliche Überkapazitäten aufgebaut worden. Die derzeitige Entwicklung sieht mE stark nach einem grundlegenden Paradigmenwechsel im Produktions- und vor allem im Umsatz- und Gewinngefüge aus - ähnlich wie bei den Immobilien ab 2006.
(Verkleinert auf 90%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 223460
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Tormenta63:

USA: Inflation oder Deflation ?

8
21.03.09 14:40
Laut FAZ haben sich viele Amerikaner schon für eine Variante entschieden. In der heutigen Ausgabe wird ausgeführt: "Die Ausweichmanöver vermögender Privatpesonen in Edelmetall oder Immobilienbesitz sind schon in Gang gekommen. Für sie ist es längst keine Frage mehr, ob es zu einer Inflation kommt, sondern nur noch wann." Denn: "Ein Wertverfall von Papiergeld wird angesichts der noch vor kurzem unvorstellbar großen Mengen an neuem Geld, das in das Finanzsystem gepumpt wird, einfach als logische Folge angesehen."
Dagegen könnte man zunächst argumentieren, dass dieses Geld an dem Überangebot der zum Verkauf stehenden Immobilien nichts ändert. Im Klartext: Der Preisverfall kann sich in diesem Segment trotzdem forsetzen. Zumal Wertverluste am Aktienmarkt, vor allem die steigende Arbeitslosigkeit und aufkommende Zukunftsängste die Risikobereitschaft der Amerikaner lähmt. Bisher war ja der Immobilienerwerb mit der Hoffnung oder besser gesagt Erwartungshaltung verknüpft, dass der Wert der Immobilie steigt. Diesbezüglich sind die Illusionen zerstört worden, mit der Folge, dass die Verschuldungsbereitschaft weiterhin sinken wird.

Zu berücksichtigen ist dennoch, dass die Inflationsrate nicht nur von den Immobilienpreisen abhängt. Kann eine aufkommende inflationäre Entwicklung kombiniert mit einer deflationären Entwicklung im Immobilienmarkt ausgeschlossen werden ? Hier könnte sich eine gefährliche Entwicklung anbahnen, die zeigen könnte, dass die Amerikaner mit ihren Befürchtungen Recht haben.
Durch einen möglichen Dollarverfall könnte es zu einer importierten Inflation kommen. Des weiteren könnten die Rohstoffpreise steigen. Insbesondere der Ölpreis könnte schnell anziehen. Im Ergebnis könnten bei gleichzeitig sinkenden Immobilienpreisen und eventuell auch Stundenlöhnen gleichzeitig die Preise für Energie, Weizen und eventuell auch für impotierte Konsumgüter anziehen. Das wäre dann der worst case: Die USA könnten von einer importierten Inflation und von einer hauseigenen Deflation bedrängt werden.
Es muss nicht so kommen. Mal sehen, wie die EZB und andere Notenbanken reagieren werden.
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daiphong:

Hyperventilation tritt gerne bei Beobachtern

8
21.03.09 15:21
einer großen Voodoo-Ökonomie und ihrer Krise auf.
Aber ganz ruhig, die paar Billionen reichen vorerst nur zum Bremsen, nicht zum Inflationieren.

Falls man in den USA allerdings voodoo-technisch noch einige Zeit glaubt, die Talfahrt überhaupt wegbremsen zu können, wird man später keine Brems- und Steuerungsmittel mehr haben. Dann droht im Tal der Tränen tatsächlich ein inflationärer Crash statt des erhofften Aufschwungs mit moderater Inflation, Abwertung und stabilen inneren Verhältnissen.

Das Ganze hängt natürlich davon ab, wie tief man das Tal ansetzt. Setzt man eine ausgegliche Zahlungsbilanz an, wird das Tal sehr, sehr tief. Setzt man aber eine weitgehende Entschuldung an, ist das schlicht falsch, weil unnötig.
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daiphong:

Wie die Krise weter angesteuert wird,

 
21.03.09 15:51

wird sich bald exemplarisch an der Lösung für die Autohersteller zeigen. Ich ahne da nichts Gutes.

# 40355    Zahlungsbilanz           Leistungsbilanz

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Anti Lemming:

Tormenta - Wettlauf beim Preisverfall

6
21.03.09 15:59
Die Frage ist, ob der Dollar durch die Inflation noch schneller an Wert verliert als die leerstehenden amerikanischen Pappmaché-Häuser mit Leichtholz-Unterbau. Solche Häuser rotten unbewohnt weg wie nichts Gutes. Der Dollar rottet womöglich etwas langsamer weg.

In dem Fall würden US-Immobilien schneller billiger als der Dollar wertloser.
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daiphong:

Häuser sind nicht für die Ewigkeit,

 
21.03.09 16:22
wo man oft umzieht. Und das Belasten entspricht eher unseren Mietwohnungen, wo man auch kaum Kapital investiert und statt dessen höhere Zinsen zahlt. Entsprechend kann man im Falle von Überschuldung sein Haus an die Bank zurückgeben, kündigen, denn das Haus wird belastet, nicht der Besitzer.
Das Teure an den Häusern sind Klimaanlage/Heizung/Versorgungskosten/teuere großräumige Infrastruktur- und Verkehrskosten.
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Nomos:

@ wawidu (#40351): Variatio delectat ;-)

 
21.03.09 16:31
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wawidu:

SPI (1)

4
21.03.09 17:42
Wie beim SPX zeigt sich hier ein starkes Intraweek Reversal. Die Widerstandszone aus den Tiefs von 2002,  2003 und November 2008 wurde nicht mehr erreicht.
(Verkleinert auf 65%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 223468
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wawidu:

SPI (2)

4
21.03.09 17:52
In den log-Tageschart habe ich eine Aubergine-farbene Trendgerade eingetragen. Dieser Verlauf ist charakteristisch für die Kurven aller NYSE-Indizes, des $BKX und einer Vielzahl von Einzelwerten.
(Verkleinert auf 80%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 223469
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permanent:

Treasury hat einen Dreiwege Plan

3
21.03.09 17:56
Treasury has three-part plan for toxic assets
Sat Mar 21, 2009 12:41pm EDT

WASHINGTON (Reuters) - The U.S. Treasury Department is likely to unveil as soon as next week a three-part plan to relieve the U.S. financial system of the toxic assets that have been clogging up the banks' balance sheets, a source familiar with the plan said on Saturday.

The government is planning to set up an entity run by the Federal Deposit Insurance Corp to provide low-interest loans to private capital to buy up the banks' soured assets, many of which are tied to mortgages and have tumbled in value, the source said.

The Treasury will hire outside investment managers to run public-private partnerships to buy up the troubled mortgages, with government capital matching private capital contributions, according to the source.

Finally, the Federal Reserve will expand its Term Asset-Backed Securities Loan Facility, known as TALF, to also buy so-called "legacy" assets, the source said. The legacy assets are older securities that have been causing much stress to the banking system and have not been eligible for the TALF before.

The source said the exact timing of when the Treasury will unveil the plan is unclear because Treasury would first like to resolve the issue of executive bonuses, which lawmakers are trying to restrain for institutions involved in government rescue efforts.

Antworten
permanent:

Wichtige Daten und Ereignisse

5
21.03.09 18:05
Wichtige Daten und Ereignisse - Woche: [23.03. - 27.03.2009]

TagRegionArt des TerminsHSBC TuBKonsensVorperiode
MoUSVerkauf best. Häuser, Feb. (15.00)4,45 Mio. (ann.)4,45 Mio. (ann.)4,49 Mio. (ann.)
DiEURPMI Verarb. Gewerbe (flash), März (10.00)33,233,633,5
  PMI Service-Sektor (flash), März (10.00)36,539,239,2
 GBKonsumentenpreise, Feb. (10.30)0,2 % gg. Vm.0,3 % gg. Vm.-0,7 % gg. Vm.
   2,5 % gg. Vj.2,6 % gg. Vj.3,0 % gg. Vj.
 USFHFA-Hauspreisindex, Jan. (15.00)-1,5 % gg. Vm.-0,8 % gg. Vm.0,1 % gg. Vm.
MiDEifo Geschäftsklima, März (10.00)82,882,582,6
  ifo Lagebeurteilung, März (10.00)82,583,384,3
  ifo Geschäftserwartungen, März (10.00)83,081,580,9
 USAuftragseingang langl. Güter, Feb. (13.30)-2,0 % gg. Vm.-2,0 % gg. Vm.-4,5 % gg. Vm.
  ex Transport, Feb. (13.30)-1,5 % gg. Vm.-2,0 % gg. Vm.-3,0 % gg. Vm.
  Neubauverkäufe, Feb. (15.00)330.000 (ann.)300.000 (ann.)309.000 (ann.)
DoDEGfK Konsumklimaindex, April (08.10)2,32,62,6
 EURGeldmenge M3, Feb. (10.00)5,0 % gg. Vj.5,6 % gg. Vj.5,9 % gg. Vj.
FrDEKonsumentenpreise, März0,1 % gg. Vm.0,2 % gg. Vm.0,6 % gg. Vm.
   0,7 % gg. Vj.0,8 % gg. Vj.1,0 % gg. Vj.
 USPersönliche Einkommen, Feb. (13.30)-0,2 % gg. Vm.-0,1 % gg. Vm.0,4 % gg. Vm.
  Persönliche Ausgaben, Feb. (13.30)0,5 % gg. Vm.0,2 % gg. Vm.0,6 % gg. Vm.
  Konsumentenvertr. (UoM), März (15.00)57,056,656,3
Quelle: HSBC Trinkaus

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wawidu:

Licht am Ende des Tunnels ... ?

5
21.03.09 18:08
Eine klare, ja brutale Anwort auf diese Frage findet ihr unter

www.safehaven.com/showarticle.cfm?id=12876&pv=1
Antworten
aliasfelli808:

Die Wahrheit über Obama?!

11
21.03.09 18:49
Alex Jones der Macher von Endgame hat nun ein Film über Obama produziert ! (www.infowars.de)

http://video.google.de/...The%2BObama%2BDeception&emb=0&aq=f#

Das ist der Link zum Video ! Ich empfehle euch das mal anzuschauen...


Beste Grüße

Tom
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Eidgenosse:

Bush erklärt die Finanzkrise

4
21.03.09 19:04
Dreiklang:

Ein Billiönchen macht noch keinen Inflationssommer

9
21.03.09 19:13
..und Bernanke wird sogar die eine oder andere Billion noch dazulegen können.

Die FED hat die Berechnung der Geldmenge M3 seit 3/2006 leider eingestellt (warum wohl? hehe). Im Februar 2006 lag sie noch bei (wahrscheinlich schöngerechneten) 10300 Milliarden.  2/ 2001 war M3 7308 Milliarden schwer. Also 40% Plus in 5 Jahren, macht 2/2011 gefühlte 14400 Milliarden Dollar. Die Bernanke-Billion kommt nun dazu, macht 7% extra.

Angenommen, der Mc-Börger koste im Jahr 2011 3 Dollar. Nun wird er - Bernanke sei Dank - 2011 3,20 $ kosten.

Hyperinflation schaut anders aus, ach was, nach amerikanischen Maßstäben ist das nicht einmal Inflation, sondern immer noch Deflation.

Angenommen, Bernanke würde per Bailout sämtliche faulen Kredite entschulden wollen - mit gedrucktem Geld.

Wie hoch ist die Summe gemessen an M3?

Um das Volumen abschätzen zu können, bräuchte man einen Einblick in die Bilanzen der amerikanischen Banken und besser noch sämtlicher großer Firmen.

Nehmen wir mal an: 50% von M3. Wäre eine Riesensumme, immerhin  im hochgerechneten Volumen von 2011 : fette 7 Billionen Dollar.

Dann wäre der inflationsbezogene Preis des Hackfleischproduktes bei 4,50 Dollar. Auch hier gilt: Hyperinflation ist anders.

Wer hat Probleme mit Bernanke? Wir natürlich, weil wir gerne einen SP500 unter 500 hätten, um bis dahin vernünftig shorten zu können und anschließend würden wir natürlich long gehen.

Nun weiß kein Schwein, ob Dow, SP500, DAX, MDAX etc dieses Jahr noch richtig runtergehen  oder nicht.

Wenn jemand im Forum anderes weiß, bitte melden :)
Antworten
Nomos:

Zu Obama:

14
21.03.09 19:20
Ein junger Mann, dem ich sein ehrliches Streben und seine Rechtschaffenheit (zurzeit noch) abnehme.

Er kommt von ganz unten und kennt die Problem der amerikanischen "Unterklassen".

Da ich aber das amerikanische System und seine herrschenden Klassen glaube zu kennen, wage ich die Vorhersage:

Er wird noch ganz große Probleme bekommen.

Er hat seinen "Leuten" eine Menge (vernünftiger Dinge!) versprochen, die aber im Moment nicht finanzierbar sind.

Noch halten seine "Leute" still.

Aber wie lange noch?

Es ist nur eine Frage der Zeit, bis diese sich melden und die versprochenen Reformen (in ihrem Sinne) einfordern.

Dann (spätestens) wird es sehr eng für diesen Hoffnungsträger.

Meines Erachtens wäre jetzt eine an das gesamte amerikanische Volk gerichtete Blut, Schweiß und Tränen -Rede (à la Churchill) genau das Richtige, um die hohen Erwartungen (vor allem seiner Anhänger) auf den Boden der Tatsachen zurückzuholen.

Aber wer fragt mich schon ?  ;-)
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pfeifenlümmel:

Wenn ein Staat

9
21.03.09 19:53
einen Riesenberg an Schulden anhäuft, kann er nur mit zwei Möglichkeiten zun Überleben: Entweder hält er den Zinssatz extrem niedrig oder aber die Inflation macht die Rückzahlung leicht(er). Sucht Euch einfach eine der möglichkeiten aus!
Antworten
Eidgenosse:

Pleite

6
21.03.09 21:09
ist die wahrscheinlichste Variante. Der Staat geht pleite und die Gläubiger gucken in die Röhre.
Jeder Private und jedes Geschäft funktioniert so. Eigentlich ist es ganz einfach nur die Vorstellung das die USA oder ein anderes G20 oder "grosses" Land pleite gehen kann ist noch nicht in den Köpfen.
Warum gross schönreden? Gibt doch alles kein Vertrauen.

Hätte Obama den "Change" wirklich durchgezogen wäre er glaubwürdig. So bleibt es beim alten, es wird Geld gedruckt, es werden neue Schulden gemacht, der Iran wird weiter schlechtgeredet, an der Börse wird weiter gezockt, usw usw.

Wenn hier jemand einen Change sieht soll er sich melden.
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Nomos:

Nein Eidgenosse, einen

8
21.03.09 21:33
Change sehe ich derzeit auch nicht.

Aber dennoch versuche ich nicht, in tiefste Depression zu verfallen (auch wenn es mir zuweilen schwer fällt).

Allein die Gewissheit, dass die meisten von uns Kinder in die Welt gesetzt haben, die eines Tages auch zu menschenwürdigen Bedingungen leben sollen / dürfen,  lässt mich nicht untätig, diesen oder jenen Missstand aufs heftigste anzuprangern.

Mir persönlich können all die aktuellen Entwicklung salopp gesagt am Hintern vorbeigehen, da ich all meine Schäflein im Trockenen habe.

Aber was ich nicht aktzeptiere ist der Umstand, dass unseren Kindern und Enkelkindern angeblich nur noch eine höchst grausame Welt präsentiert wird, in welcher sich jeder selbst der Nächste ist.

Ich versuche meine Kinder / Enkelkinder weiterhin im christlichen Glauben der Nächstenliebe zu erziehen und werde mir diese (euphorische) Grundeinstellung auch von niemandem auf dieser Welt nehmen lassen.

Grüße Nomos
Antworten
wawidu:

Hammerchart der Woche

7
21.03.09 21:43
Bis 2007 bewegten sich die Kurven der Budget und Off Budget Items mehr oder minder im Gleichklang, doch seither hat sich eine beispiellose Schere ausgebildet. Das heißt im Klartext: Die ganzen Rettungsprogramme, die nicht Bestandteil des offiziellen Staatshaushalts sind, übersteigen dessen Betrag signifikant. Der offizielle Staatshaushalt zeigt das typische Bild einer "Fahnenstange".
(Verkleinert auf 75%) vergrößern
Der USA Bären-Thread 223479
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Nomos:

Sorry Eidgenosse, war nicht gegen Dich

2
21.03.09 21:52
persönlich gerichtet. Ging mir nur gerade mal wieder die Hutschnur hoch.
Antworten
CarpeDies:

In American crisis, anger and guns

3
21.03.09 22:18
In Amerika wird aufgerüstet, und nicht nur, weil es unter Obama vielleicht bald schwieriger wird, Waffen legal zu besorgen.
Eine Kolumne von reuters:


– Bernd Debusmann is a Reuters columnist. The opinions expressed are his own. —

In the first two months of this year, around 2.5 million Americans bought guns, a 26 percent increase over the same period in 2008. It was great news for gun makers and a sign of a dark mood in the country.

Gun sales shot up almost immediately after Barack Obama won the U.S. presidential elections on November 4 and firearm enthusiasts rushed to stores, fearing he would tighten gun controls despite campaign pledges to the contrary.

After the November spike, gun dealers say, a second motive has helped drive sales: fear of social unrest as the ailing economy pushes the newly destitute deeper into misery. Many of the newly poor come from the relentlessly rising ranks of the unemployed. In February alone, an average of 23,000 people a day lost their jobs.

Tent cities for the homeless have expanded outside a string of American cities, from Sacramento and Phoenix to Atlanta and Seattle, for people who are living the American dream in reverse. First they lose their jobs, then their health insurance, then their homes, then their hopes. The encampments are reminiscent of Third World refugee camps.

Often former members of the middle class, tent dwellers’ accounts of their plight to television cameras have a common theme: “I never thought this could happen to me.” Unlike the victims of Katrina, the 2005 hurricane that destroyed much of New Orleans, many of the newly-poor are white.

The FBI says it carried out 1,213,885 criminal background checks on prospective firearms buyers in January and 1,259,078 in February, jumps of 28% and 23.3% respectively. Keen demand turned the stocks of publicly-trade firearms companies like Smith & Wesson (up 80% since November) and Sturm Ruger (up more than 100%) into shining stars on the New York Stock Exchange.

There are no statistics on how many guns are bought by people who think they need them to defend themselves against desperate fellow citizens.

But, as columnist David Ignatius put it in the Washington Post, “there’s an ugly mood developing as people start looking for villains to blame for the economic mess.” In November, an analysis published by the U.S. Army War College’s Strategic Studies Institute listed “unforeseen economic collapse” as one of the possible causes of future “widespread civil violence.”

The American economy is down but not out, and in mid-March some experts reported signs that the pace of the decline was slowing. But it hasn’t slowed enough to sweep away the sense of anxiety and fear that comes through in many conversations and commentaries about the future of this normally optimistic country.

While Obama’s approval rating remains high, at 59%, almost two thirds of the population thinks the country is on the wrong track, according to a poll commissioned by National Public Radio in mid-March.

“What is really remarkable about all this is that there hasn’t been social unrest,” remarked an executive with business interests in Latin American countries where riots and street demonstrations in response to economic squeezes are routine. “The conditions for it are all there.”

ANGER ABOUT BAILOUTS

Anger is building. Just under half of those surveyed in a poll by the Pew Research Center this month expressed anger about “bailing out banks and financial institutions that made poor decisions.” The poll was taken before details became known of the full extent of the bonus-paying spree to members of the very team that brought the insurance giant AIG close to collapse.

The government propped up AIG with close to $200 billion and now owns 80% of the company. The argument that $165 million in bonuses had to be paid under contractual obligations went down particularly badly with workers of the three U.S. car companies whose leaders appealed for support from the Bush administration last year when the economic crisis gathered steam.

One of the conditions for the billions that were dispensed to the car industry was that contracts between auto workers and their union, the United Auto Workers, had to be renegotiated to cut costs. The union agreed, and the question arises: are contracts with blue-collar workers less binding than those with highly-paid derivatives traders?

Some see this as another sign of the inequalities that Obama promised to address. Remember his famous exchange with Joe Wurzelbacher, aka Joe the Plumber, during a campaign stop? “I think when you spread the wealth around, it’s good for everybody,” Obama told him.

There’s less wealth to spread around now as trillions of dollars has evaporated with increasing speed in the deepening crisis. In housing alone, more than $5 trillion has vanished. The gap between rich and poor, a gap of Third World proportions, has not changed. A full-time worker, on average, made $37,606 last year, considerably less than in 1973, adjusted for inflation.

While CEOs made 45 times as much as workers in 1973 they make more than 300 times as much today, according to Holly Sklar, author of “Raise the Floor, Wages and Policies that Work for All of US.”

To what extent those gaps will shrink under Obama remains to be seen and the outlook for swift action is not promising. There are, in fact, not many things for which the outlook is promising. Exceptions include Smith&Wesson. They expect revenue to double within the next three years.
Antworten
Eidgenosse:

Nomos

9
21.03.09 22:29
Ich bin auch nicht gewillt in eine Depression zu fallen. Aus meiner Sicht ist die Kreditkrise auch zu einem  Katalysator für weitere Gesellschaftliche Probleme geworden die ohnehin gekommen wären. Der Umstand das z.B. Pensionskassen mit einer immer mehr und immer älter werdenden Bevölkerung irgendwann nicht mehr funktionieren hat mit der Finanzkrise nichts zu tun. Da ist das System falsch.
Der Fakt das auf einer begrenzten Welt mit begrenzten Ressourcen kein unbegrenztes Wachstum möglich ist sollte auch jedem einleuchten.
Trotzdem wollen unsere Führer an diesem System festhalten. Ich frage mich allerdings wie lange die breite Bevölkerung das noch mitmacht.
Ein friedliches Leben aller Bevölkerungsgruppen ist sicher möglich aber nicht indem man Spekulanten die Möglichkeit gibt ganze Volkswirtschaften mit Devisen und Nahrungsmittelspekulationen in den Abgrund zu treiben.
Sollten von dieser Seite vom kommenden G20 Finanzgipfel keine klaren Entscheide und Veränderungen kommen sehe ich aber düsteren Zeiten entgegen.
Ehrlich gesagt erwarte ich nichts, alles andere wäre eine Überraschung.

Das z.B. Obama auf Boni eine 90% Strafsteuer haben will ist an Idiotie nicht zu überbieten. Entweder ist der Staat dabei und hat dann das sagen oder nicht. Ich geb Dir nicht 100 Euro damit Du mir wieder 90 Euro zurückgibst, das versteht kein Mensch. Ich geb Dir 10 Euro! Das versteht jeder.

Alles was die Menschen wollen sind klare, verständliche und faire Regeln und dann klappts auch in Zukunft da bin ich sicher.

Mit philosofischen Grüssen
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