BEIRUT (dpa-AFX) - Wegen des Iran-Kriegs verzögert sich nach Angaben einer Hilfsorganisation derzeit der Transport von medizinischen Hilfsgütern für rund 400.000 Kinder. Der Konflikt blockiere wichtige Lieferwege und verzögere lebensrettende medizinische Lieferungen, teilte die Kinderhilfsorganisation Save the Children mit. Luft-, See- und Landwege seien unterbrochen.
Die betroffenen Hilfslieferungen seien für Familien im Sudan, Jemen und Afghanistan bestimmt, hieß es weiter. Die Helfer erwarten, dass die Transportkosten bis zu 50 Prozent steigen könnten, da Hilfsgüter in einigen Fällen umgeleitet werden müssten.
Eine Lieferung für den Sudan stecke derzeit in den Vereinigten Arabischen Emirate fest, da auch die für den internationalen Handel wichtige Straße von Hormus nahezu blockiert sei. Eine für den Jemen bestimmte Lieferung stecke in Dubai fest. Diese müssen nun auf dem Landweg transportiert werden.
Willem Zuidema, globaler Leiter der Lieferketten bei Save the Children appellierte an alle Konfliktparteien, die sichere Durchfahrt humanitärer Hilfe für Kinder zu gewährleisten./arj/DP/zb
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