Zuspitzung des Irak Problems
Hans Bernecker: Zuspitzung des Irak Problems
Mails/Nachrichten vom 17.01.2003, Bernecker & Cie.
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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
die Zuspitzung des Irak-Problems wird uns alle in den nächsten Tagen beschäftigen. Unterscheiden Sie jedoch zwischen logischer, politischer Entwicklung und dem, was die öffentliche Meinung daraus macht. Ihnen liegt heute die AB vor und Sie schauen bitte auf die Seite 1. Darin sehen Sie den Verlauf der sog. Kuwait-Krise 1990/91. Ist es ein Vorbild? Oder verläuft diesmal alles anders? Mir kommt es auf die Logik der Sachverhalte an.
Die Hauptindizes schlossen gestern unter dem Eindruck der Irak-Meldungen eher schwächer, aber ohne Tendenz. Sie offenbarten aber eine Besonderheit. Die Relation Index zu Markttechnik zeigt mehr. Vor allem in New York. An der NYSE lag die Relation Advance/Decline bei 1,7:1,5. Die Relation new high zu new low jedoch bei 10:1. An der Nasdaq war diese Relation bei 1,2:1,5 (A/D) jedoch 62:26 (new high zu new low). Es baut sich also eine zunehmende Marktstärke auf. Damit ist der Angriff auf die Dow-Marke 9000 in Folge Irak-Themen verzögert, aber nicht abgeblasen.
Die 4 wichtigsten Firmenzahlen waren gestern diejenigen von IBM, Microsoft, Sun Micro und AMD. Das ist ein äußerst interessanter Qualitätstest und eine Richtlinie für die kommenden Monate. Rechnen Sie mit: IBM hat im IV. Quartal 2002 zum 6. Mal in Folge einen sinkenden Quartalsgewinn eingefahren, den Umsatz jedoch gesteigert. Als Nr. 1 in der Welt der Computer ist IBM eine typische Konjunktur-Aktie. Man kann sagen: Zyklisch. IBM gewinnt Marktanteile, muß aber die Kosten senken. Erst dann wird eine nachhaltige Verbesserung der Gewinnmarge zu erwarten sein. Deshalb fiel der operative Gewinn von 2,6 auf 1,9 Mrd $. Börsenwert 138 Mrd $ für rd. 90 Mrd $ Umsatz ist also vertretbar, aber im Moment nicht besonders entwicklungsfähig. IBM lebt also von der Gesamtkonjunktur.
Microsoft ist Weltmeister in der Software. Der Umsatz stieg im letzten Quartal von 7,74 auf 8,54 Mrd $ und der Gewinn von 41 auf 47 Cents je Aktie bzw. 2,55 Mrd $. Damit gelang Microsoft eine Ausweitung seiner Gewinnqualität und fährt nur teilweise im Konjunkturwind, teilweise aber auch aus der eigenen Innovation. Dazu gibt es einen Aktiensplit im Verhältnis 2:1, was die Aktie leichter macht. Indes:
Börsenwert 336 Mrd $ für einen Umsatz um ca. 34/34,5 Mrd $ in diesem Jahr und 39 Mrd $ in der Kasse. Das ist mehr als der Umsatz. Eine Umsatzbewertung von rd. 10 ist zweifellos ein Grenzwert. Deshalb: Super-Zahlen, aber nicht preiswert. Deshalb ist Microsoft zwar eine Tendenz-Aktie, aber mit Sicherheit kein Renner.
Sun Microsystems überraschte mit Super-Verlust von 72 Cents je Aktie, aber inkl. Einmal-Effekte von 2,12 Mrd $ bei einem leicht reduzierten Umsatz von 2,9 Mrd $. Hier schlugen die Goodwill-Abschreibungen und andere imaterielle Vermögenswerte im Volumen von 2,125 Mrd $ komplett durch. Umsatzplus im Kerngeschäft jedoch 6 %, und die Bruttogewinnmarge wurde um 6,7 % Punkte auf 43,3 % ausgeweitet. In der Kasse liegen 5 Mrd $. Börsenwert auch hier 114 für 12,5/13 Mrd $, was ebenfalls sehr viel ist. Doch ausgeweitete Gewinnmargen und eine Chance, Marktanteile zu gewinnen, läßt einen Spielraum für diesen Kurs bis etwa 5,5 oder 6 $ zu. Das sind noch fast 50 %, wenn auch nicht in ganz kurzer Zeit.
AMD war ebenfalls durch Sanierungskosten belastet, woraus ein Fehlbetrag von 2,49 $ je Aktie entstand. Das Ganze vor einem dramatischen Rückgang um 31 % im Gesamtjahr auf 2,7 Mrd $. Der weltweit zweitgrößte Prozessor-Hersteller ist im Kerngeschäft gleichwohl gesund. Börsenwert nur 2,5 Mrd $ für 2,7 - 2,8 Mrd $ enthält also bei dieser Marktstellung ein Potential, daß für weitere 100 % reicht. Das wird davon abhängen, wie AMD seinen Marktauftritt in den kommenden 3 - 6 Monaten gestaltet.
In der heutigen AB nenne ich Ihnen drei Investitionen im Sektor Software, Halbleiter und einer, der beides abdeckt, nämlich Chip und Handy. Schauen Sie sich die Charts in Ruhe an. Dazu die entsprechende Bewertung. Was zeigt sich dann? 2 haben schon im Sommer ihren Tiefstpunkt erreicht, wie auch die Geschäftsergebnisse sich entsprechend reduziert haben. Inzwischen laufen massive Programme zur Verbesserung der Gewinnqualität und es kommt auf das geringste Signal an, um diese Titel in Bewegung zu bringen. Das kann aus der Branche kommen oder aus dem Unternehmen selbst. Aber unter 100 % Kursgewinn wird nichts zu machen sein. Selbst wenn Sie darauf ein ganzes Jahr warten, was ich nicht vermute. Das sind Selektionen, auf die es jetzt ankommt.
Fazit für Sie: Technologie ist nicht Technologie, aber wer genau rechnet, kann sich die Chancen von morgen gut ausrechnen.
Deutschland wird unter dem Eindruck der Irak-Meldungen voraussichtlich wie üblich am stärksten zittern. Das ist nicht zu ändern. Mir ist heute lediglich wichtig, daß die Basis um 3000 im DAX einigermaßen hält.
Die Technologie-Aktien sehen Sie unter dem gleichen Gesichtspunkt wie die beschriebene Konstellation in den USA. Schauen Sie sich die Technik in der heutigen AB auf Seite 2 an. Die Limits können Sie etwas unter den gestrigen Notierungen ansetzen. Ich taxiere sie bei 10 - 12 %. Das hängt vom Nachrichtenstand aus Bagdad ab. Entscheidend wird in den nächsten 2 Wochen sein, wie die Zahlen effektiv aussehen und wie diese Unternehmen die Einschätzung des begonnenen Jahres vornehmen.
Die gestrigen Abschläge sind also nicht entscheidend. Für Infineon liegt meine Basis noch immer zwischen 7,50 und 8 E., SAP hat ein größeres Risiko bis 80/82, und für Epcos gehen Sie um 1,50 E. zurück.
Die Ergebnisse von General Motors lassen sich auf die deutschen Autotitel nicht übertragen. Der gestrige Gewinn von GM zog zwar auch die anderen mit , aber bei mäßigem Umsatz. Hier bleibt es vorerst bei meiner technischen Beschreibung in den letzten Briefen.
Das ganz heiße Thema sind nicht nur Telekom-, sondern auch Internet a la Europa. Die zwei wichtigsten bleiben immer noch T-Online und Wanadoo. Ich erwähne gleichwohl noch zwei weitere, die Sie mindestens sorgfältig beobachten sollten: Tiskali (Italien) und Terra Network (USA/Spanien). Das ist freilich etwas für Spekulanten mit guten Nerven, aber hochinteressant. Die Detailbewertungen nehme ich in Kürze in der AB vor. Mindestens sollten Sie den Fuß in der Tür haben.
Im übrigen jedoch: Es besteht kein dringender Handlungsbedarf für heute, so daß Sie eher auf der passiven Seite stehen. Denn „einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum“. Das wußte schon Johann Wolfgang von Goethe.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
Herzlichst Ihr
Hans A. Bernecker
Letzte Meldung: ABB gibt soeben die Einigung für den Konkursplan in Sachen Asbestklagen bekannt. Danach erhalten die Kläger 1,2 Mrd US-Dollar oder 112
Mio US-Dollar mehr als zurückgestellt. Die Barzahlungen können sich bis zu 350 Mio $ belaufen und würden in vorab festgelegten Raten zwischen 2004 und
2009 geleistet. Außerdem erhielten die Kläger ABB-Aktien in Höhe von 50 Mio $ zu festgelegten Kursen, die im zweiten Quartal 2002 ermittelt werden.
Sollte die Notiz von ABB daraufhin auf 4 oder 3,80 Fr fallen, bitte kaufen. Alles Nähere in der AB, aber bitte Nr. 01 nachlesen.
In eigener Sache: Ab Montag dem 20.1.2003 wird aus diesem Ticker fortan die „AB-Daily“. Dieser tägliche Dienst wird in Zukunft eine optionale Ergänzung zu meiner wöchentlich erscheinenden „Actien-Börse“ darstellen. Mein Ziel: Indem ich Sie täglich informiere, baue ich jetzt eine zeitnahe Brücke zwischen der wöchentlichen Analyse in der „Actien-Börse“ und dem täglichen Geschehen an den Weltbörsen. Damit gewinne ich an Aktualität und Sie profitieren von zeitnaher Berichterstattung.
Die „AB-Daily“ wird ausschließlich hier auf unserer Homepage veröffentlicht und ist im Einzelabruf kostenpflichtig. Die jeweils einmalige Abrufgebühr wird 88 Cents/Tag inkl. MwSt. betragen. Mit dem Einzelabruf können Sie flexibel je nach Bedarf Zugriff nehmen. Die "AB-Daily" kann nicht im Abonnement bezogen werden. Wie erfolgt die Berechnung?
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Herzlichst Ihr
Hans A. Bernecker
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Hans Bernecker: Zuspitzung des Irak Problems
Mails/Nachrichten vom 17.01.2003, Bernecker & Cie.
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Guten Morgen, meine Damen und Herren,
die Zuspitzung des Irak-Problems wird uns alle in den nächsten Tagen beschäftigen. Unterscheiden Sie jedoch zwischen logischer, politischer Entwicklung und dem, was die öffentliche Meinung daraus macht. Ihnen liegt heute die AB vor und Sie schauen bitte auf die Seite 1. Darin sehen Sie den Verlauf der sog. Kuwait-Krise 1990/91. Ist es ein Vorbild? Oder verläuft diesmal alles anders? Mir kommt es auf die Logik der Sachverhalte an.
Die Hauptindizes schlossen gestern unter dem Eindruck der Irak-Meldungen eher schwächer, aber ohne Tendenz. Sie offenbarten aber eine Besonderheit. Die Relation Index zu Markttechnik zeigt mehr. Vor allem in New York. An der NYSE lag die Relation Advance/Decline bei 1,7:1,5. Die Relation new high zu new low jedoch bei 10:1. An der Nasdaq war diese Relation bei 1,2:1,5 (A/D) jedoch 62:26 (new high zu new low). Es baut sich also eine zunehmende Marktstärke auf. Damit ist der Angriff auf die Dow-Marke 9000 in Folge Irak-Themen verzögert, aber nicht abgeblasen.
Die 4 wichtigsten Firmenzahlen waren gestern diejenigen von IBM, Microsoft, Sun Micro und AMD. Das ist ein äußerst interessanter Qualitätstest und eine Richtlinie für die kommenden Monate. Rechnen Sie mit: IBM hat im IV. Quartal 2002 zum 6. Mal in Folge einen sinkenden Quartalsgewinn eingefahren, den Umsatz jedoch gesteigert. Als Nr. 1 in der Welt der Computer ist IBM eine typische Konjunktur-Aktie. Man kann sagen: Zyklisch. IBM gewinnt Marktanteile, muß aber die Kosten senken. Erst dann wird eine nachhaltige Verbesserung der Gewinnmarge zu erwarten sein. Deshalb fiel der operative Gewinn von 2,6 auf 1,9 Mrd $. Börsenwert 138 Mrd $ für rd. 90 Mrd $ Umsatz ist also vertretbar, aber im Moment nicht besonders entwicklungsfähig. IBM lebt also von der Gesamtkonjunktur.
Microsoft ist Weltmeister in der Software. Der Umsatz stieg im letzten Quartal von 7,74 auf 8,54 Mrd $ und der Gewinn von 41 auf 47 Cents je Aktie bzw. 2,55 Mrd $. Damit gelang Microsoft eine Ausweitung seiner Gewinnqualität und fährt nur teilweise im Konjunkturwind, teilweise aber auch aus der eigenen Innovation. Dazu gibt es einen Aktiensplit im Verhältnis 2:1, was die Aktie leichter macht. Indes:
Börsenwert 336 Mrd $ für einen Umsatz um ca. 34/34,5 Mrd $ in diesem Jahr und 39 Mrd $ in der Kasse. Das ist mehr als der Umsatz. Eine Umsatzbewertung von rd. 10 ist zweifellos ein Grenzwert. Deshalb: Super-Zahlen, aber nicht preiswert. Deshalb ist Microsoft zwar eine Tendenz-Aktie, aber mit Sicherheit kein Renner.
Sun Microsystems überraschte mit Super-Verlust von 72 Cents je Aktie, aber inkl. Einmal-Effekte von 2,12 Mrd $ bei einem leicht reduzierten Umsatz von 2,9 Mrd $. Hier schlugen die Goodwill-Abschreibungen und andere imaterielle Vermögenswerte im Volumen von 2,125 Mrd $ komplett durch. Umsatzplus im Kerngeschäft jedoch 6 %, und die Bruttogewinnmarge wurde um 6,7 % Punkte auf 43,3 % ausgeweitet. In der Kasse liegen 5 Mrd $. Börsenwert auch hier 114 für 12,5/13 Mrd $, was ebenfalls sehr viel ist. Doch ausgeweitete Gewinnmargen und eine Chance, Marktanteile zu gewinnen, läßt einen Spielraum für diesen Kurs bis etwa 5,5 oder 6 $ zu. Das sind noch fast 50 %, wenn auch nicht in ganz kurzer Zeit.
AMD war ebenfalls durch Sanierungskosten belastet, woraus ein Fehlbetrag von 2,49 $ je Aktie entstand. Das Ganze vor einem dramatischen Rückgang um 31 % im Gesamtjahr auf 2,7 Mrd $. Der weltweit zweitgrößte Prozessor-Hersteller ist im Kerngeschäft gleichwohl gesund. Börsenwert nur 2,5 Mrd $ für 2,7 - 2,8 Mrd $ enthält also bei dieser Marktstellung ein Potential, daß für weitere 100 % reicht. Das wird davon abhängen, wie AMD seinen Marktauftritt in den kommenden 3 - 6 Monaten gestaltet.
In der heutigen AB nenne ich Ihnen drei Investitionen im Sektor Software, Halbleiter und einer, der beides abdeckt, nämlich Chip und Handy. Schauen Sie sich die Charts in Ruhe an. Dazu die entsprechende Bewertung. Was zeigt sich dann? 2 haben schon im Sommer ihren Tiefstpunkt erreicht, wie auch die Geschäftsergebnisse sich entsprechend reduziert haben. Inzwischen laufen massive Programme zur Verbesserung der Gewinnqualität und es kommt auf das geringste Signal an, um diese Titel in Bewegung zu bringen. Das kann aus der Branche kommen oder aus dem Unternehmen selbst. Aber unter 100 % Kursgewinn wird nichts zu machen sein. Selbst wenn Sie darauf ein ganzes Jahr warten, was ich nicht vermute. Das sind Selektionen, auf die es jetzt ankommt.
Fazit für Sie: Technologie ist nicht Technologie, aber wer genau rechnet, kann sich die Chancen von morgen gut ausrechnen.
Deutschland wird unter dem Eindruck der Irak-Meldungen voraussichtlich wie üblich am stärksten zittern. Das ist nicht zu ändern. Mir ist heute lediglich wichtig, daß die Basis um 3000 im DAX einigermaßen hält.
Die Technologie-Aktien sehen Sie unter dem gleichen Gesichtspunkt wie die beschriebene Konstellation in den USA. Schauen Sie sich die Technik in der heutigen AB auf Seite 2 an. Die Limits können Sie etwas unter den gestrigen Notierungen ansetzen. Ich taxiere sie bei 10 - 12 %. Das hängt vom Nachrichtenstand aus Bagdad ab. Entscheidend wird in den nächsten 2 Wochen sein, wie die Zahlen effektiv aussehen und wie diese Unternehmen die Einschätzung des begonnenen Jahres vornehmen.
Die gestrigen Abschläge sind also nicht entscheidend. Für Infineon liegt meine Basis noch immer zwischen 7,50 und 8 E., SAP hat ein größeres Risiko bis 80/82, und für Epcos gehen Sie um 1,50 E. zurück.
Die Ergebnisse von General Motors lassen sich auf die deutschen Autotitel nicht übertragen. Der gestrige Gewinn von GM zog zwar auch die anderen mit , aber bei mäßigem Umsatz. Hier bleibt es vorerst bei meiner technischen Beschreibung in den letzten Briefen.
Das ganz heiße Thema sind nicht nur Telekom-, sondern auch Internet a la Europa. Die zwei wichtigsten bleiben immer noch T-Online und Wanadoo. Ich erwähne gleichwohl noch zwei weitere, die Sie mindestens sorgfältig beobachten sollten: Tiskali (Italien) und Terra Network (USA/Spanien). Das ist freilich etwas für Spekulanten mit guten Nerven, aber hochinteressant. Die Detailbewertungen nehme ich in Kürze in der AB vor. Mindestens sollten Sie den Fuß in der Tür haben.
Im übrigen jedoch: Es besteht kein dringender Handlungsbedarf für heute, so daß Sie eher auf der passiven Seite stehen. Denn „einer neuen Wahrheit ist nichts schädlicher als ein alter Irrtum“. Das wußte schon Johann Wolfgang von Goethe.
Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende.
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Hans A. Bernecker
Letzte Meldung: ABB gibt soeben die Einigung für den Konkursplan in Sachen Asbestklagen bekannt. Danach erhalten die Kläger 1,2 Mrd US-Dollar oder 112
Mio US-Dollar mehr als zurückgestellt. Die Barzahlungen können sich bis zu 350 Mio $ belaufen und würden in vorab festgelegten Raten zwischen 2004 und
2009 geleistet. Außerdem erhielten die Kläger ABB-Aktien in Höhe von 50 Mio $ zu festgelegten Kursen, die im zweiten Quartal 2002 ermittelt werden.
Sollte die Notiz von ABB daraufhin auf 4 oder 3,80 Fr fallen, bitte kaufen. Alles Nähere in der AB, aber bitte Nr. 01 nachlesen.
In eigener Sache: Ab Montag dem 20.1.2003 wird aus diesem Ticker fortan die „AB-Daily“. Dieser tägliche Dienst wird in Zukunft eine optionale Ergänzung zu meiner wöchentlich erscheinenden „Actien-Börse“ darstellen. Mein Ziel: Indem ich Sie täglich informiere, baue ich jetzt eine zeitnahe Brücke zwischen der wöchentlichen Analyse in der „Actien-Börse“ und dem täglichen Geschehen an den Weltbörsen. Damit gewinne ich an Aktualität und Sie profitieren von zeitnaher Berichterstattung.
Die „AB-Daily“ wird ausschließlich hier auf unserer Homepage veröffentlicht und ist im Einzelabruf kostenpflichtig. Die jeweils einmalige Abrufgebühr wird 88 Cents/Tag inkl. MwSt. betragen. Mit dem Einzelabruf können Sie flexibel je nach Bedarf Zugriff nehmen. Die "AB-Daily" kann nicht im Abonnement bezogen werden. Wie erfolgt die Berechnung?
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