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Der Kuschelknast - Justizskandal in Sachsen


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Dixie:

Der Kuschelknast - Justizskandal in Sachsen

 
11.09.01 08:24
Justiz-Skandal in Sachsen
Mörder & Mörderin
in Doppel-Zelle  

 
Von ANGELA WITTIG

Sie wollen heiraten, wünschen sich Kinder: das Mörderpaar Marcus (19) und Anja (19)  
Altscherbitz (Sachsen) – Wie viel Freiheit dürfen verurteilte Mörder in Deutschland genießen? In Sachsen lebten eine Doppelmörderin (19) und ein Kindermörder (19) in einer Zelle. Sie haben sich verlobt, wollen heiraten. Die Betten durften sie nebeneinander schieben, sogar die Antibabypille wurde der jungen Frau gestellt. .

ER tötete ein Nachbarsmädchen (11), nachdem er es vergewaltigt hatte.

SIE brachte im Alkohol- und Tablettenrausch mit zwei Freunden ein Nachbarsehepaar um, wegen 38 Mark.

 
Hinter Gittern verliebten sie sich ineinander: die Doppelmörderin Christina (19) und der Kindermörder Marcus (19)  
Jetzt leben die beiden zusammen hinter Gittern, wie ein verliebtes junges Paar.

Der Skandal um Marcus (19) und Anja (19), die eine Zelle teilen und heiraten wollen. Dürfen Häftlinge so viel Freiheit genießen?

Marcus und Anja lernten sich im Maßregelvollzug in Leipzig-Altscherbitz kennen. Richter haben sie wegen Mordes verurteilt, aber als vermindert schuldfähig in den Psychoknast geschickt. Im Maßregelvollzug werden Täter unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen therapiert, statt in ein Gefängnis gesperrt zu werden.

Das Mörder-Pärchen kam sich bei einem Pizza-Essen näher. „Marcus erzählte mir von der Sache mit dem Mädchen“, sagt Anja. „Da merkte ich: Der ist nicht so eiskalt, wie ich glaubte. Er hatte zwar jemanden umgebracht. Aber ich war ja auch nicht besser...“


Im Skandalgefängnis, vor wenigen Wochen: Ein Häftling und eine weibliche Insassin sonnen sich auf dem Rasen des Psycho-Knastes  
Sie verliebten sich. Der erste Kuss an einem Apriltag im Klinikgarten unter dem Regenschirm. Marcus: „Anja schrieb mir heimlich Liebesbriefe. Dann hatten wir das erste Mal Sex, draußen auf dem Hof auf einer Bank.“

Das mörderische Paar verlobte sich, zog in eine gemeinsame Zelle mit Doppelbett. Einzige Bedingung: Anja muss die Pille nehmen. Nach 10 Monaten wurde das Paar allerdings vorerst getrennt. Anja hatte ihre Psychologin bedroht.

Der Kuschelknast – ein Einzelfall?

Bernhard Seidenath vom bayerischen Sozialministerium: „Gemeinschaftszellen gibt es in Bayern nicht.“ In einigen Bundesländern gibt es aber so genannte Liebeszellen: Dort können verheiratete Häftlinge sich für einige Zeit mit ihren Partnern treffen – ungestört.

Karltheodor Huttner, Sprecher des für Altscherbitz zuständigen sächsischen Sozialministeriums: „Normalerweise ist es in Sachsen nicht üblich, dass Männer und Frauen im Maßregelvollzug ein Zimmer teilen. Wir werden diesen Fall mit allen Beteiligten prüfen.“
www.bild.de

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1Mio.€:

Kann man der BlödZeitung denn alles glauben? o.T.

 
11.09.01 08:31
Antworten
mathmos:

die beste satire zeitschrift in D... o.T.

 
11.09.01 08:42
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maxperforma.:

bei unserem Justizapparat

 
11.09.01 08:45
halte ich allerdings Realsatire für möglich
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