Fundamental: Bis Donnerstag letzter Woche war der Fokus der Marktteilnehmer noch auf die starken Konjunkturdaten aus der Eurozone und die daraus resultierende Erwartung von Zinserhöhungen gerichtet. Dann änderten ein paar Worte von Trichet alles. Zudem machten die etwas stärker als erwarteten US-Arbeitsmarktdaten eine Fortsetzung der Zinserhöhungspolitik der US-Notenbank wahrscheinlicher. Doch die Marktreaktion mit einem Kursrückgang von fast 2,5 Cents bei EUR/USD erscheint alles in allem übertrieben und ist wohl auf die allzu hohen Erwartungen im Vorfeld zurückzuführen. Denn letztlich hat sich nicht viel geändert: Die Zinserhöhung in der Eurozone erfolgt möglicherweise einen Monat später als bisher erwartet und die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Anhebung des Leitzinses von 4,75 auf 5,00 Prozent durch die US-Notenbank war auch schon zuvor sehr wahrscheinlich.
Charttechnik: EUR/USD dürfte nach dem Bruch wichtiger Unterstützungen auch in den nächsten Tagen unter Druck bleiben. Allerdings könnte der Euro durch die Veröffentlichung des Handelsbilanzdefizits und des Budgetdefizits der USA am Mittwoch Unterstützung erhalten, denn der Fokus könnte sich dadurch wieder auf die Strukturschwächen der US-Wirtschaft verschieben. Insbesondere wenn es in der Handelsbilanz erneut ein neues Rekorddefizit gibt. Kurzfristig ist jedoch mit einem Test der Unterstützung bei 1,2050/40 zu rechnen. Ein weiterer Support liegt bei 1,1980/70. Die mittelfristige Tendenz bleibt aber aufwärts gerichtet, solange die Unterstützung bei 1,1920/00 nicht unterschritten wird.
Strategie: Kurzfristig orientierte Trader können Short-Positionen mit Ziel 1,2050/40 eingehen.
Charttechnik: EUR/USD dürfte nach dem Bruch wichtiger Unterstützungen auch in den nächsten Tagen unter Druck bleiben. Allerdings könnte der Euro durch die Veröffentlichung des Handelsbilanzdefizits und des Budgetdefizits der USA am Mittwoch Unterstützung erhalten, denn der Fokus könnte sich dadurch wieder auf die Strukturschwächen der US-Wirtschaft verschieben. Insbesondere wenn es in der Handelsbilanz erneut ein neues Rekorddefizit gibt. Kurzfristig ist jedoch mit einem Test der Unterstützung bei 1,2050/40 zu rechnen. Ein weiterer Support liegt bei 1,1980/70. Die mittelfristige Tendenz bleibt aber aufwärts gerichtet, solange die Unterstützung bei 1,1920/00 nicht unterschritten wird.
Strategie: Kurzfristig orientierte Trader können Short-Positionen mit Ziel 1,2050/40 eingehen.
