Also ich erkenne an der Börse noch keine Milchmädchenhausse. Allerdings kommt diese ja auch nur alle 20-30 Jahre vor.
In der Zwischenzeit werden Kleinanleger anders geschröpft:
- Anleihefonds, die bei steigenden Zinsen verlieren werden (aber die wurden doch als Sicher verkauft!)
- Immobilien, die in vielen Bereichen schon völlig überteuert sind. Ein Kaufpreis von Immobilien mit 30 bis 40-facher Jahresmiete ist schon interessant! Sogar ohne Kosten, bei Immobilien kaum denkbar, entspricht es einem KGV von 30-40. Bei Aktien ist 15 ja schon zu viel.
- Schiffsfonds, Garantieprodukte, Mischfonds, lebenslange Rentenverträge
Aber auch ohne eine Milchmädchenhausse kommt es ja immer wieder zu einem Crash.
Und meiner Meinung nach gibt es aktuell einige Punkte, die für eine Korrektur sprechen:
- gestiegene Anleihezinsen (Rentenindikator)
- ein leicht (!) höheres Kurs-Buch-Verhältnis beim DAX
und auch meine neue Analyse zum Margin Debt. Der beigefügt Chart zeigt die ungedeckten Wertpapierkredite im Vergleich zum S&P.
Es hat keine Bedeutung, wenn die Linien sich kreuzen oder ähnliches. Aber hohe Werte bei der blauen Linie deuten eine Übertreibung an.
Und aktuell erreicht dieser Wert einen neuen Höhepunkt.
www.kostolany-analyse.de
(Verkleinert auf 57%)

