dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 526

Ölpreise steigen auf höchsten Stand seit Sommer - Iran-Atomstreit im Fokus

NEW YORK/LONDON (dpa-AFX) - Die Ölpreise sind am Freitag deutlich gestiegen. Bis zum Nachmittag bauten sie Gewinne aus dem frühen Handel kräftig aus und erreichten den höchsten Stand seit mehr als einem halben Jahr. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im April kostete zuletzt 72,84 US-Dollar. Das waren 2,09 Dollar (Dollarkurs) mehr als am Vortag. Der Preis für US-Öl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) legte um 2,35 Dollar auf 67,56 Dollar zu.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Für dich zusammengefasst:
Hinweis
Offshore-Plattform (Symbolbild).
Quelle: - ©pixabay.com:
Brent Crude Rohöl ICE Rolling 90,8878 $ Brent Crude Rohöl ICE Rolling Chart -7,48%
Zugehörige Wertpapiere:
WTI Rohöl NYMEX Rolling 83,2644 $ WTI Rohöl NYMEX Rolling Chart -11,0%
Zugehörige Wertpapiere:

Am Ölmarkt wird eine mögliche Eskalation der Spannungen zwischen den USA und Opec-Mitglied Iran am Wochenende befürchtet. Ein enormer Aufmarsch von amerikanischen Streitkräften im Nahen Osten verunsichert die Anleger.

Zuvor hatte der Iran zwar nach einer indirekten Verhandlungsrunde mit den USA weitere Gespräche für kommende Woche angekündigt. Beide Seiten lägen in wichtigen Fragen allerdings "noch weit auseinander", berichtete das "Wall Street Journal" nach Abschluss der dritten Verhandlungsrunde in Genf. Bei den Treffen geht es vor allem um das umstrittene iranische Atomprogramm.

Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete unter Berufung auf informierte Kreise, dass die amerikanische Delegation den Verhandlungsort enttäuscht über die Fortschritte der Gespräche über das iranische Atomprogramm verlassen habe. Unterdessen haben die USA einen Teil des Botschaftspersonals aus Israel abgezogen. Der US-Botschafter in Israel, Mike Huckabee, empfahl laut der "New York Times" all seinen Mitarbeitern, die Israel verlassen wollen, dies noch heute zu tun. Er habe am Vormittag eine entsprechende E-Mail verschickt.

Marktstrategen der US-Investmentfirma Karobaar Capital rechnen in den kommenden Handelstagen mit stärkeren Preisschwankungen am Ölmarkt. Ihrer Einschätzung nach ist sowohl eine Eskalation der Lage als auch eine diplomatische Lösung im Atomstreit möglich./jkr/jsl/he

Für dich aus unserer Redaktion zusammengestellt

Dein Kommentar zum Artikel im Forum

Jetzt anmelden und diskutieren Registrieren Login

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend