+++ 13:10 Schäuble: Gipfel wird relativ wenig bringen +++
Der Optimismus, den Juncker und Tsipras verbreitet haben, ist schlagartig wie weggeblasen. Er kenne keine neuen Vorschläge, sagt Bundesfinanzminister Schäuble unmittelbar vor Beginn der Sitzung der Euro-Finanzminister. "Der Stand ist für mich derselbe wie am Donnerstag." Auch der IWF habe bislang "nichts" bekommen.
Zuversicht sieht anders aus: Schäuble in Brüssel.
Zuversicht sieht anders aus: Schäuble in Brüssel.
(Foto: dpa)
Die Finanzminister sollen einen Sondergipfel der Staats- und Regierungschefs am Abend vorbereiten. Es gebe aber keine Vorschläge aus Athen, die "seriös" geprüft werden könnten, so Schäuble. "Und deswegen werden wir auch für einen Euro-Summit heute Abend keine angemessene Vorbereitung liefern können." Das Gipfeltreffen werde deswegen "relativ wenig bringen können".
Schäubles irischer Amtskollege Michael Noonan äußerte die Erwartung, dass ein neues Eurogruppentreffen an diesem Donnerstag nötig sein werde. Kanzlerin Merkel hatte am Vormittag gesagt, gegebenenfalls sei "noch viele Tage Zeit", um Entscheidungen zu treffen (siehe unten). Das Kreditprogramm läuft am 30. Juni aus.
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