Aktienfonds und Banken
Also ich nehme bei Aktienfonds nur die Zuflüsse und Abflüsse zur Kenntnis. Aktienquoten usw. sind für mich nur Nebensache.
Die Manager von Aktienfonds werden eh überschätzt. Habe gelesen, dass ca. 60-70 % der Aktienfonds weniger als 5 % vom jeweiligen Index abweichen.
Also haben wir erst einmal zu 60-70 % aktiv gemanagte ETFs.
Diese Fonds investieren nach Kassenlage. Kommt Geld rein, wird der Index gekauft, fließt Geld ab, werden Aktien verkauft.
Auch sonstige Aktienfonds können nicht so frei handeln, dass sie die Aktienquote mal eben auf 0 % senken. Häufig gibt es Mindestquoten von 90 % in Aktien und ähnliches. Ein Anleger eines Aktienfonds erwartet ja auch Aktien im Fonds.
Und auch Banken werden meiner Meinung nach überschätzt. Natürlich gibt es einen Eigenhandel, und natürlich werden Banken sicherlich versuchen, die Kurse zu beeinflussen.
Aber ersten arbeiten die Banken häufig gegeneinander, da sie im Wettbewerb stehen.
Zweitens denke ich, dass die Banken nicht so langfristig arbeiten, wie häufig vermutet wird. Ich bin mir sicher, dass bei Einzeltiteln und zu den Verfallstagen eine aktive Kurspflege gemacht wird. Aber ich glaube nicht, dass die großen Banken einen DAX über Jahre nach oben tragen können.
Banken können natürlich die Anleger beeinflussen und zu Aktieninvestments anregen, um damit für weiter steigende Kurse zu sorgen.
Aber der Eigenhandel wird häufig sicherlich auch kurzfristige Zocks ausgerichtet sein.
www.kostolany-analyse.de