Ich könnte es Dir an den langen Wellen nach Schumpeter erklären, muss aber jetzt arbeiten.
Wie lange wird die Finanzkrise Ihrer Meinung nach noch andauern?
Ich bin durchaus optimistisch - wüsste aber nicht, was ich auf diese dumme Frage antworten sollte.
Was bedeutet "andauern"? Folgen werden noch in zenh Jahren spürbar sein. Das bedeutet nicht, dass es Jahrzehnte braucht, bis es wieder aufwärt geht. Selbst wenn ich gleichzeitig dran glaube, dass es in Q3 wieder aufwärt geht.
***12:10 US/Wal-Mart Stores Inc, Ergebnis 4Q (PROGNOSE: 0,99),
Bentonville
Insbesondere der Ausblick von WalMart sollte den Weg weisen. Im Januar hat der US Konsum positiv überrascht. Das Budget wird zunehmend enger. Der Arbeitsmarkt entzieht dem Konsum über den Verlust von Arbeitsplätzen Kaufkraft. Die Kreditkarten sind bei den meisten Konsumenten bis zum Anschlag ausgereizt. Dennoch würde ich vor den Zahlen heute keinen Short mehr auf WalMart kaufen (TurboLukes Einstieg war hier optimal), häufig kommt es anders wenn alles so klar zu sein scheint.
Der BundFuture profitiert von der Suche nach Sicherheit. Hier wird von einigen Analysten der Angriff auf das ATH erwartet. Ich hätte keine Einwände, würde sich dort doch eine schöne Shortgelegenheit ergeben. Hier noch die gestrige charttechnische Analyse zum TNote Future:
http://www.ariva.de/US_T_Note_Future_t283343?pnr=5449008#jump5449008
#0000ff">Einschätzung zum S&P von HSBC Trinkaus
Das Eis für den S&P500 ist unverändert sehr dünn. Einen weiteren Riss würde das
Eis bekommen, wenn sich die Erholung seit dem 21. Januar als Korrekturflagge
erweisen sollte. Dies wäre der Fall, wenn die untere Flaggenbegrenzung (akt. bei
825 Punkten) auf Schlusskursbasis verletzt wird. Dadurch würde der dominierende
Baissetrend bestätigt. Die nächste Unterstützung markiert dann das Tief vom
21. Januar bei 804 Punkten. Rein rechnerisch ließe eine nach unten aufgelöste „bearishe“
Flagge sogar auf einen Test des Jahrestiefs 2008 bei 741 Punkten schließen.
Zusammen mit den Tiefpunkten der Jahre 2002/03 bei 789/69 Punkten bildet diese
Marke den ultimativen Haltepunkt. Ein nachhaltiges Abgleiten unter diese Bastion
würde aus Sicht des Langfristcharts für den Abschluss einer großen Topformation
sorgen, die den Basisaufwärtstrend seit 1932 in Frage stellt. Auch wenn der S&P500
bisher die Auflösung der beschriebenen Flagge verhindern konnte, würde erst ein
Sprung über die fallende Trendlinie (akt. bei 904 Punkten) für wirkliche Entspannung
sorgen, welche die Hochpunkte vom 4. November 2008 und 6. Januar 2009 bei
1.008 bzw. 944 Punkten verbindet.
#709bac; font-family: Arial">Erhöhtes Risiko
Fällt der S&P unter die untere Begrenzung der o. g. Korrekturflagge, sind weitere
Kursverluste einzukalkulieren. Erst oberhalb von gut 900 Punkten würde sich die
Lage dagegen wieder etwas aufhellen.
Quelle: Der Markt heute, HSBC Trinkaus
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