Liebes ariva forum,
Da das hier mein erster Post ist, will ich mich mal kurz vorstellen. Ich bin 22 Jahre, komme aus dem schönen Saarland und studiere zurzeit Film und TV Schauspiel in der Millionenstadt Sydney am anderen Ende der Welt.
Es ist eine toughe Stadt, und für einen deutschen Studenten mit einem ungewöhnlichen Studienfach ist es schwer einen Nebenjob zu finden (den ich definitiv bald brauchen werde, dieses Land ist unglaublich teuer).
Da ich schon seit längerem mit Daytrading liebäugle und dort auch schon erfolgreiche Erfahrungen gemacht habe, wollte ich die Sache jetzt endgültig in Angriff nehmen.
Nun stehe ich vor einigen Problemen bzw. Fragen, und ich hoffe, irgendjemand kann mir weiterhelfen.
Steuern: Soweit ich das jetzt aus anderen Forumsbeiträgen herauslesen konnte, beträgt die Steuer auf Daytrading 25 %. D.H. ich trade das Jahr über, rechne mir aus, was ich am Ende des Jahres an Steuern zahlen muss (inkl. aller Feinheiten und Fallen die mich überraschen könnten), mache meine Steuererklärung selbst und das war's?
Die Sache ist jetzt, ich bin Student in Australien und habe damit auch ein Arbeitsvisum mit dem ich bis zu 80 Stunden im Monat steuerfrei arbeiten kann (Wohoo...was beim Daytrading sehr wenig ist, da Trades über Tage laufen können). In den Semesterferien gibt es allerdings KEINE zeitliche Beschränkung.
Da ich auf ein regelmäßiges Einkommen abziele, habe ich keine Lust mir mit irgendwelchen Spielchen oder Steuerbetrügen mein Studium oder meine Freiheit zunichte zu machen. Ich hab' hier ne einmalige Chance die nur sehr wenige bekommen, und die muss ich nutzen.
Jetzt frage ich mich, ist es in Ordnung, eine Steuererklärung für Deutschland zu machen? Offiziell bin ich deutscher Staatsbürger, und bin auch noch in Deutschland gemeldet (für ein Studium muss man sich nicht ummelden). Rein behördlich gesehen bin ich noch in Deutschland. Zweitwohnsitz ist Sydney. Falle ich somit noch unter das deutsche Recht? Ich arbeite ja nicht wirklich in Australien, ich bin zwar in Australien, arbeite aber mit dem Weltmarkt. Und da ich noch deutscher Staatsbürger bin und offiziell in Deutschland gemeldet bin, sollte ich doch noch unter deutsches Recht fallen, oder sehe ich das falsch?
Habt ihr vielleicht noch andere Ideen, wie ich aus meiner Situation das beste herausholen kann?
Wenn jemand eine Idee hat, wäre cool. Ansonsten weiß ich, dass es auch wenn man kein Student im Ausland ist schon ein kompliziertes Thema ist, also wenn niemandem was einfällt, auch ok :)
Ich sage schonmal danke im voraus
Lookin' forward for some answers
Rob
Da das hier mein erster Post ist, will ich mich mal kurz vorstellen. Ich bin 22 Jahre, komme aus dem schönen Saarland und studiere zurzeit Film und TV Schauspiel in der Millionenstadt Sydney am anderen Ende der Welt.
Es ist eine toughe Stadt, und für einen deutschen Studenten mit einem ungewöhnlichen Studienfach ist es schwer einen Nebenjob zu finden (den ich definitiv bald brauchen werde, dieses Land ist unglaublich teuer).
Da ich schon seit längerem mit Daytrading liebäugle und dort auch schon erfolgreiche Erfahrungen gemacht habe, wollte ich die Sache jetzt endgültig in Angriff nehmen.
Nun stehe ich vor einigen Problemen bzw. Fragen, und ich hoffe, irgendjemand kann mir weiterhelfen.
Steuern: Soweit ich das jetzt aus anderen Forumsbeiträgen herauslesen konnte, beträgt die Steuer auf Daytrading 25 %. D.H. ich trade das Jahr über, rechne mir aus, was ich am Ende des Jahres an Steuern zahlen muss (inkl. aller Feinheiten und Fallen die mich überraschen könnten), mache meine Steuererklärung selbst und das war's?
Die Sache ist jetzt, ich bin Student in Australien und habe damit auch ein Arbeitsvisum mit dem ich bis zu 80 Stunden im Monat steuerfrei arbeiten kann (Wohoo...was beim Daytrading sehr wenig ist, da Trades über Tage laufen können). In den Semesterferien gibt es allerdings KEINE zeitliche Beschränkung.
Da ich auf ein regelmäßiges Einkommen abziele, habe ich keine Lust mir mit irgendwelchen Spielchen oder Steuerbetrügen mein Studium oder meine Freiheit zunichte zu machen. Ich hab' hier ne einmalige Chance die nur sehr wenige bekommen, und die muss ich nutzen.
Jetzt frage ich mich, ist es in Ordnung, eine Steuererklärung für Deutschland zu machen? Offiziell bin ich deutscher Staatsbürger, und bin auch noch in Deutschland gemeldet (für ein Studium muss man sich nicht ummelden). Rein behördlich gesehen bin ich noch in Deutschland. Zweitwohnsitz ist Sydney. Falle ich somit noch unter das deutsche Recht? Ich arbeite ja nicht wirklich in Australien, ich bin zwar in Australien, arbeite aber mit dem Weltmarkt. Und da ich noch deutscher Staatsbürger bin und offiziell in Deutschland gemeldet bin, sollte ich doch noch unter deutsches Recht fallen, oder sehe ich das falsch?
Habt ihr vielleicht noch andere Ideen, wie ich aus meiner Situation das beste herausholen kann?
Wenn jemand eine Idee hat, wäre cool. Ansonsten weiß ich, dass es auch wenn man kein Student im Ausland ist schon ein kompliziertes Thema ist, also wenn niemandem was einfällt, auch ok :)
Ich sage schonmal danke im voraus
Lookin' forward for some answers
Rob