DaxGlobal Agribusiness Index


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DaxGlobal Agribusiness Index

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28.07.07 12:57
HANDELSBLATT, Samstag, 28. Juli 2007, 10:02 Uhr
Steigende Preise

Tauziehen um AgrarrohstoffeVon Udo Rettberg

Mit Spannung beobachten die Akteure der Finanzwelt die sich abzeichnenden fundamentalen Veränderungen am Agrarmarkt. Dort kämpfen Energie- und Nahrungsmittelkonzerne derzeit bei steigenden Preisen und höheren Kursen um Zucker, Mais, Weizen und Raps.


DaxGlobal Agribusiness Index 3457592
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DaxGlobal Agribusiness Index 3457592
DaxGlobal Agribusiness Index 3457592Steht ein Kampf um Agrarrohstoffe zwischen der Energie- und der Nahrungsmittelwirtschaft bevor? Foto: dpa

FRANKFURT. Der sehr lange Zeit vernachlässigte primäre Sektor – die Agrarwirtschaft – gewinnt wegen der steigenden Weltbevölkerung und des absehbaren Ende des Ölzeitalters an Bedeutung. Diese Erkenntnis löst an den Finanzmärkten ein Umdenken aus. Der Agrarwirtschaft wird an den Börsen wieder mehr Aufmerksamkeit zuteil. Die Renaissance des Wirtschaftszweigs findet in steigenden Preisen agrarischer Rohstoffe und höheren Kursen der Aktien von Agrarunternehmen ihren Ausdruck.

Entscheidende Impulse für das Geschäft mit agrarischen Rohstoffen erwarten die supranationalen Organisationen OECD und FAO in den kommenden Jahren aus der steigenden Nachfrage nach Bioenergie. Der jüngste Anstieg der Agrarpreise sei jedoch vor allem auf temporäre – meist witterungsbedingte – Faktoren und alarmierend niedrige Getreidevorräte zurückzuführen. Allerdings sei vor dem Hintergrund struktureller Veränderungen vor allem auf der Nachfrageseite für das kommende Jahrzehnt mit anhaltend hohen Agrarpreisen zu rechnen, meint das von Loek Boonekamp und David Hallam angeführte Researchteam dieser Organisationen.

Die Experten sagen, dass geringere Ernteüberschüsse auf der einen und der Rückgang von Exportsubventionen auf der anderen Seite zu nachhaltigen Veränderungen des Weltagrarmarktes führen werden. Am bedeutendsten für die Zukunft des primären Sektors sei jedoch die künftig stärkere Nutzung von Getreide, Zucker, Ölsaaten und Pflanzenölen zur Produktion von Biotreibstoffen wie Ethanol und Biodiesel. Hiervon seien auf Jahre hinaus positive Impulse für die Getreidepreise und – über höhere Futtermittelkosten – auch für Fleischprodukte zu erwarten.

Die Analysten von Goldman Sachs und anderen Finanzhäusern sprechen in diesem Kontext sogar von einem „Kampf um Agrarrohstoffe“ zwischen der Energie- und Nahrungsmittelwirtschaft. Dieser Kampf betreffe jene Rohstoffe, die für die Produktion von Bioenergie und die Herstellung von Nahrungsmitteln genutzt werden. In ihrem Bericht zeigen OECD und FAO die Gefahr auf, dass höhere Agrarrohstoffpreise vornehmlich in jenen Ländern Besorgnis hervorrufen, die Nettoimporteure von Agrarprodukten seien. Auch für arme Entwicklungsländer wird in hohen Agrarpreisen eine Gefahr gesehen.


» Mehr zum Thema Rohstoffe und Devisen


Vor diesem Hintergrund wird für die kommenden Jahre eine deutliche Steigerung des Welthandels mit landwirtschaftlichen Rohstoffen und Agrarprodukten erwartet. Zunehmende Risiken sehen die Experten auch für jene Farmer, die ihr Einkommen vornehmlich in der Viehwirtschaft erzielen. Grund: Dieser Bereich müsse wegen höherer Getreidepreise mit steigenden Futtermittelpreisen kalkulieren.

Das auf dieser Sachlage basierende zunehmende Interesse am Agrarsektor hat die Deutsche Börse veranlasst, den DaxGlobal Agribusiness Index zu kreieren, der die Kursentwicklung von Aktien der 40 größten Agrarunternehmen reflektiert. Er gehe davon aus, dass Emissionsbanken schon bald Zertifikate auf diesen Index lancieren werden, sagt Heiko Geiger von der Deutsche Börse AG.


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C_Profit:

Hallo permanent

 
28.07.07 16:32
Überlege schon länger einen Rohstoffthread zu eröffnen, angeregt auch von J.B.,
passt wohl auch nicht so ins PTT.
Für´s Daytrading ist das wohl nicht so geeignet, obwohl sich auch kurzfristig oft gute Gewinne realisieren lassen.
Kann allerdings den Aufwand nicht alleine betreiben, (Research, regelmäßige Eröffnung,
Quellen.)
Dann ist fraglich, ob man Interesse findet. Insbesondere Softcommodities werden kaum beachtet, dabei - Geld kann man nicht Essen und die Zeiten hoher Lagerbestände und Überproduktion gehen dem Ende entgegen.
Habe gerne die Posts von Moya gelesen, ist jetzt aber wenig geworden (soll selbstverständlich kein Vorwurf sein, man braucht halt viel Zeit.)
Wäre schön, wenn es noch Leute gäbe, die Interess bekunden, wäre es eine zusätzliche Entscheidungshilfe...

                         greetz C_Profit

Antworten
permanent:

Hi C_Profit, ich hatte hier vor einiger Zeit

 
28.07.07 16:55
C_Profit:

Hab ich gerade auch gefunden.

 
28.07.07 18:26
THX, ist ja schon gut ausgestattet mit Links etc...

melde mich dann da wieder, komm gerade vom Samstagshopping mit Frauchen und brauch erstmal wieder Orientierung...
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