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DAX-Überblick


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Highländer49:

DAX

 
03.10.25 13:22
Der Dax hat am Tag der Deutschen Einheit vor einem Rekordhoch zurückgescheut. Nachdem der deutsche Leitindex zu Handelsbeginn am Freitag zunächst die Charthürde von 24.500 Punkten überwunden hatte, verließ die Anleger schnell wieder der Mut. Das Börsenbarometer rutschte unter diese Schwelle und stand zuletzt noch 0,11 Prozent im Plus bei 24.450 Punkten. Die aktuelle Bestmarke vom Juli in Höhe von 24.639 Punkten liegt aber noch in Reichweite.
Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen stieg um 0,82 Prozent auf 30.986 Zähler. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,2 Prozent bergauf.

In den Vereinigten Staaten hatten der S&P 500 und die Nasdaq-Indizes am Donnerstag weitere Bestmarken erreicht, auch wenn der Shutdown der Regierung anhält. Eine Folge dieses teilweisen Stillstands der Regierungsgeschäfte seit Anfang Oktober ist auch, dass der für Freitag angesetzte Arbeitsmarktbericht für September wohl ausbleiben wird. Bis zu einer politischen Einigung auf einen Übergangshaushalt werden nämlich auch keine Daten von Regierungsbehörden veröffentlicht.

Dass der US-Aktienmarkt aktuell dem Shutdown trotzt, hängt zum einen mit der Aussicht auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik in der größten Volkswirtschaft der Welt zusammen. An den Märkten gilt es als nahezu sicher, dass die US-Notenbank Fed Ende Oktober ein weiteres Mal die Leitzinsen senkt, um den schwächelnden Arbeitsmarkt anzukurbeln. Zum anderen präsentiert sich die US-Wirtschaft derzeit ungeachtet der Probleme am Jobmarkt und der Zollturbulenzen noch recht robust, sodass die Aussichten für die bald beginnende Berichtssaison der US-Unternehmen gut sind.

Mit Blick auf einzelne Sektoren blieben Stahlwerte europaweit und auch hierzulande gefragt. Analyst Tristan Gresser von der Investmentbank Exane BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) sorgte mit einem optimistischen Branchenkommentar für weiteren Auftrieb. Chinesische Stahlimporte hätten zwar ein Rekordhoch erreicht, die europäische Produktion liege am 25-Jahres-Tief und US-Zölle belasteten. Aber er wolle nicht schwarzmalen - alles andere als das, so Gresser. Denn mit ihrem protektionistischen Aktionsplan ändere die Europäische Union gerade die Spielregeln. Er geht daher "all in" im Bereich Karbonstahl.
Bei Salzgitter drehte Gresser sein negatives "Underperform"-Votum in ein "Outperform". Damit erklommen die Aktien einen weiteren Höchststand seit gut zwei Jahren. Zuletzt zogen die Anteilsscheine als klarer Spitzenreiter im Nebenwerte-Index SDax um 8,6 Prozent an. Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) hatten im MDax mit plus 6 Prozent die Nase vorn.

Die Aktien von Hochtief kletterten auf einen weiteren Rekord und gewannen zuletzt gut zwei Prozent. Zur guten Stimmung für den Baukonzern trug ein Auftrag aus den USA bei. Die Investitions- und Holdinggesellschaft Haslam Sports Group und das zu ihr gehörende American-Football-Team Cleveland Browns beauftragten ein Gemeinschaftsunternehmen von Aecom Hunt und der Hochtief-Tochter Turner mit dem Bau des ersten geschlossenen Stadions im US-Bundesstaat Ohio.

Papiere des Webhosters Ionos hingegen litten weiter unter Gewinnmitnahmen und fielen als Schlusslicht im MDax um 2,7 Prozent. Analystin Ines Mao von der Investmentbank Exane BNP Paribas hatte zuletzt auf die Risiken für die Branche durch KI-Konkurrenz hingewiesen.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
03.10.25 18:51
Der Dax hat nach der jüngsten Klettertour am Tag der Deutschen Einheit eine Verschnaufpause eingelegt. Dank eines freundlichen Starts überwand er zunächst zwar die Charthürde von 24.500 Punkten, an der es am Vortag nicht mehr weitergegangen war. Doch dann verließen ihn schnell die Kräfte. Der deutsche Leitindex verlor am Freitag letztlich 0,18 Prozent auf 24.378,80 Punkte. Er behauptete damit aber ein Wochenplus von 2,7 Prozent - das höchste seit Anfang August. Das Rekordhoch von 24.639 Punkten aus dem Juli liegt weiter in greifbarer Nähe.
Die Markteilnehmer hielten sich zurück und fokussierten sich auf die defensiven Branchen, kommentierte Finanzmarktexperte Andreas Lipkow das Marktgeschehen "Vereinzelt haben sich einige mutige Käufer für die Aktien aus den zyklischen Branchen gefunden." Davon hätten etwa die Aktien von BASF (BASF Aktie) , Daimler Truck Continental (Continental Aktie) und Mercedes-Benz profitiert.

Der MDax der mittelgroßen Unternehmen schloss vor dem Wochenende 0,66 Prozent höher mit 30.936,49 Punkten. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 0,1 Prozent hoch. Die Leitindizes in Zürich und London zogen deutlicher an. In New York erzielten die wichtigsten Börsenbarometer allesamt Bestmarken.

Dies- wie jenseits des Atlantiks spielt der US-"Shutdown" - also der teilweise Arbeitsstillstand der dortigen Regierungsbehörden wegen der fehlenden Haushaltseinigung - für die Märkte weiterhin keine große Rolle. Dass deshalb wichtige US-Konjunkturdaten bis auf Weiteres nicht veröffentlicht werden, verstärkt eher die Erwartung einer weiteren US-Leitzinssenkung Ende Oktober.

Aus Branchensicht blieben Stahlwerte europaweit gefragt. Analyst Tristan Gresser von der Investmentbank Exane BNP Paribas (BNP Paribas Aktie) sorgte mit einem optimistischen Branchenkommentar für weiteren Auftrieb. Chinesische Stahlimporte hätten zwar ein Rekordhoch erreicht, die europäische Produktion liege am 25-Jahres-Tief und US-Zölle belasteten. Aber er wolle nicht schwarzmalen - alles andere als das, so Gresser. Denn mit ihrem protektionistischen Aktionsplan ändere die Europäische Union gerade die Spielregeln. Er geht daher "all in" im Bereich Karbonstahl.
Salzgitter stufte Gresser gleich doppelt von "Underperform" auf "Outperform" hoch. Die Aktien legten als klarer Spitzenreiter im Nebenwerte-Index SDax um 10,7 Prozent zu und erklommen den höchsten Stand seit Juli 2023. Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) lagen im MDax mit einem Plus von 5,5 Prozent vorn.

Die Aktien von Hochtief setzten ihre Rekordjagd fort und schlossen 2,6 Prozent fester. Zur guten Stimmung für den Baukonzern trug ein Auftrag aus den USA bei. Die Investitions- und Holdinggesellschaft Haslam Sports Group und das zu ihr gehörende American-Football-Team Cleveland Browns beauftragten ein Gemeinschaftsunternehmen von Aecom Hunt und der Hochtief-Tochter Turner mit dem Bau des ersten geschlossenen Stadions im US-Bundesstaat Ohio.

Papiere des Webhosters Ionos litten hingegen weiter unter Gewinnmitnahmen. Mit minus 3,4 Prozent waren sie klares Schlusslicht im MDax. Analystin Ines Mao von der Investmentbank Exane BNP Paribas hatte zuletzt auf die Risiken für die Branche durch KI-Konkurrenz hingewiesen.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
06.10.25 10:08
Der DAX hat sich wieder ganz dicht an sein Rekordhoch herangeschoben. In der abgelaufenen Handelswoche legte das größte deutsche Börsenbarometer unter dem Strich knapp 640 Punkte zu und schloss +2,69% höher mit 24.378 Punkten. Die höchsten Gewinne gab es bei Merck und Siemens Energy, Heidelberg Materials rutschte ans DAX-Ende. Gelingt in der neuen Woche der Sprung auf ein neues Allzeithoch?
www.finanznachrichten.de/...ls-gibt-nach-dax-ausblick-486.htm
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Highländer49:

DAX

 
06.10.25 10:10
Der Dax ist nach seiner starken Vorwoche wenig verändert in den Montag gestartet. Im frühen Handel verbuchte der deutsche Leitindex ein Plus von 0,11 Prozent auf 24.406 Punkte. Bereits am Freitag hatte sich im Feiertagshandel unter dem Strich nur wenig getan.
In den Oktober war der Dax nach dem lethargischen September mustergültig gestartet. Nicht wenige hoffen, dass er damit vielleicht die Basis für eine Jahresendrally legt. Die Ampel im Dax bleibe auf Grün, an den Weltbörsen sei die Stimmung bestens, konstatierte der Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker RoboMarkets.

Positive Handelsvorgaben aus Japan seien an deutschen Standardtiteln zum Wochenstart allerdings abgeprallt, kommentierte der Finanzmarktexperte Andreas Lipkow. Der vorläufige Wegfall der offiziellen US-Konjunkturdaten durch den Shutdown in den USA sorge für etwas Unruhe. "Die Investoren fahren derzeit auf Sicht und agieren dadurch wesentlich risikoaverser."

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen stieg am Montag um 0,55 Prozent auf 31.107 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 notierte nahezu unverändert.

Die Aktien der Online-Apotheke Redcare Pharmacy reagierten positiv auf Eckdaten zum abgelaufenen Quartal. Das Plus belief sich auf rund 10 Prozent. Nach zwei Quartalen mit nachlassender Dynamik bei Rezepten signalisiere die Verbesserung im dritten Quartal einen Wendepunkt, schrieb Martin Comtesse von Jefferies.
Hannover Rück (Hannover Rück Aktie) will "vor dem Hintergrund der sehr guten Kapitalausstattung" die Ausschüttungsquote für die reguläre Dividende steigern. Die Papiere legten an der Dax-Spitze um 2,3 Prozent zu. Auch Munich Re (Munich Re Aktie) zeigten sich fest mit plus 1,5 Prozent.

Die Titel des Online-Brokers Flatexdegiro erreichten ein Rekordhoch und gewannen zuletzt 4,2 Prozent. Aufträge aus der Ukraine bescherten dem Windkraftanlagen-Hersteller Nordex einen Zuwachs von 1,2 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
06.10.25 18:23
Der Dax hat am Montag nach einigem Auf und Ab unverändert geschlossen. Die Gewinne im Handelsverlauf bröckelten am späteren Nachmittag mit dem Start der US-Börsen ab. Jenseits des Atlantiks stehen die Regierungsgeschäfte nach wie vor weitgehend still.

Die Staatskrise in Frankreich brachte den deutschen Leitindex dagegen kaum aus der Spur. Allerdings wächst nach dem überraschenden Rücktritt des französischen Premierministers Sébastien Lecornu, der nur vier Wochen im Amt war, die Unsicherheit an den Finanzmärkten.

Mit 24.378,29 Punkten ging der Dax prozentual unverändert aus dem Tag. Frühe Verluste hatte er rasch abgeschüttelt und war am Nachmittag bis knapp unter 24.500 Punkte gestiegen. Auch wenn er damit unter dem Tageshoch vom Freitag blieb: Das Börsenbarometer befindet sich auf einem hohen Niveau und das Rekordhoch aus dem Monat Juli bei 24.639 Punkten ist nach wie vor greifbar nahe. Angesichts des insgesamt starken Starts in den Monat Oktober glaubt so mancher Anleger, dass am deutschen Aktienmarkt eine Jahresendrally angelaufen sein könnte.
In Frankreich sieht es unterdessen trüb aus, denn beim hoch verschuldeten und politisch kriselnden Nachbarn wächst die Nervosität. Der französische Leitindex Cac 40 verlor zum Wochenauftakt 1,4 Prozent. Die Staatskrise bleibe aber auf Frankreich begrenzt und habe nur wenig Auswirkungen auf die übrigen Euro-Staaten, kommentierte Anleihe-Experte Peter Goves von MFS Investment Management.

Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen hierzulande sank am Montag um 0,19 Prozent auf
30.878,03 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 büßte 0,41 Prozent auf 5.628,72 Zähler ein.

Außerhalb der Euroregion legte der SMI in Zürich leicht zu, während der FTSE 100 in London etwas nachgab. In den USA zeigte sich der Dow Jones Industrial zum Börsenschluss in Europa moderat im Minus, während die überwiegend mit Technologiewerten bestückte Nasdaq-Börse dank fortgesetzter KI-Fantasie zulegte.

Der europäische Bankensektor litt unter der Unsicherheit in Frankreich besonders deutlich. Hierzulande gerieten die Papiere der Deutschen Bank und der Commerzbank (Commerzbank Aktie) mit jeweils etwas mehr als einem Prozent Verlust unter Druck.

Hannover Rück (Hannover Rück Aktie) stiegen dagegen um 3,2 Prozent und zählten zu den besten Dax-Werten. Der Rückversicherer will künftig mehr vom Gewinn als reguläre Dividende ausschütten. Davon profitierten auch die Anteile von Munich Re (Munich Re Aktie) , die um 2,6 Prozent stiegen. Im MDax gewannen die Aktien des Hannover-Rück-Mutterkonzerns Talanx 2,5 Prozent.

Ein solides drittes Quartal und die Aussicht auf ein noch stärkeres Schlussquartal verliehen den Aktien von Redcare Pharmacy kräftig Schub. Nach zwei Quartalen mit nachlassender Dynamik bei Rezepten signalisiere die Verbesserung im dritten Quartal einen Wendepunkt, schrieb Analyst Martin Comtesse von Jefferies. Das Papier der Online-Apotheke nahm mit plus 11,4 Prozent die MDax-Spitze ein.

Zudem richteten sich die Blicke einmal mehr auf die Tech-Branche. Dass sich der ChatGPT-Betreiber OpenAI auch beim Chipkonzern AMD für mehrere Milliarden US-Dollar Ausrüstung für seine KI-Rechenzentren besorgt, kam am Markt gut an. Aktien von Chipindustrieausrüstern und -zulieferern wie PVA Tepla , Suss Microtec und Siltronic (Siltronic Aktie) waren hierzulande besonders gefragt. Sie legten um 2,3 bis 9,2 Prozent zu.

Aufmerksamkeit zog zudem der Online-Broker Flatexdegiro auf sich. Dessen Aktien setzten ihren Rekordlauf vom Freitag fort und stiegen mit plus 5,9 Prozent erstmals über 30 Euro.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
07.10.25 10:04
Nach der Stagnation zum Wochenauftakt ist der Dax auch am Dienstag schwunglos gestartet. Im frühen Handel notierte er mit 24.375 Punkten nahe seines Vortagesschlusses.
Der deutsche Leitindex bleibt damit unter der Marke von 24.500 Zählern. Bei einem Ausbruch nach oben winkt das bisherige Rekordhoch vom Juli bei 24.379 Punkten. "Der Dax konsolidiert auf hohem Niveau", schrieb Analyst Jochen Stanzl vom Broker CMC Markets.

Die angespannte politische Situation im hochverschuldeten Nachbarland Frankreich behalten die Anleger genau im Blick. Die Sorgen um Frankreichs politische Zukunft prallten am Dax aber spurlos ab, so Stanzl. "Es gibt keine Ansteckungseffekte, auch weil sich Anleger in Sicherheit wiegen, dass die Europäische Zentralbank im äußersten Notfall eingreifen würde."

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen verlor am Dienstag 0,44 Prozent auf 30.743 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um rund 0,2 Prozent nach.

Im Dax weiteten die Aktien des Pharma- und Agrarchemiekonzerns Bayer (Bayer Aktie) als schwächster Wert ihre jüngste Korrektur aus, indem sie 4,2 Prozent verloren. Als bester Wert legten die Anteile des Index-Neulings und Anzeigenportal-Betreibers Scout24 (Scout24 Aktie) um 1,4 Prozent zu.
Wacker Chemie verloren im MDax 1,6 Prozent, nachdem die Citigroup (Citigroup Aktie) ihre Kaufempfehlung kassiert hatte. Im Nebenwerteindex SDax legten Vossloh um 1,4 Prozent zu. Das Bankhaus Metzler erhöhte das Kursziel und sieht damit noch erhebliches Potenzial für die Titel des Eisenbahntechnik-Unternehmens.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
07.10.25 19:01
Der Dax verharrt weiter auf hohem Niveau. Seit dem Sprung über 24.500 Punkte am Freitag, auf den rasch Gewinnmitnahmen folgten, hat sich der deutsche Leitindex nur wenig bewegt. Am Dienstag schloss er mit plus 0,03 Prozent auf 24.385,78 Zählern. Marktanalysten sprachen von einer Konsolidierung.
Das Rekordhoch vom Juli bei 24.639 Punkten bleibt trotz der Turbulenzen im hoch verschuldeten Nachbarland Frankreich erreichbar. Die Anleger bleiben alles in allem gelassen, denn unter Experten herrscht die Meinung vor, dass Ansteckungseffekte auf andere Märkte kaum zu befürchten sind. Die Europäische Zentralbank (EZB) verfüge über ausreichend Instrumente, um Turbulenzen an den Anleihemärkten einzudämmen, hieß es etwa bei Index Radar.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen beendete den Dienstag mit minus 0,14 Prozent auf 30.836,16 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,27 Prozent auf 5.613,62 Zähler nach. Ähnlich schwächelte außerhalb der Euroregion auch der SMI in Zürich. Fast unverändert ging der FTSE 100 in London aus dem Tag. In den USA zeigten sich die wichtigsten Indizes zuletzt mit moderaten Verlusten.

Im Dax richteten sich die Blicke vor allem auf Bayer (Bayer Aktie) , die beiden Autobauer BMW und Mercedes sowie Gea . Die Aktien des Pharma- und Agrarchemiekonzerns setzten ihre jüngste Korrektur fort und verloren weitere 2,0 Prozent.

Ebenfalls um 2,0 Prozent ging es für BMW nach Absatzzahlen für das dritte Quartal abwärts, womit der Großteil der Kursgewinne vom Montag wieder Geschichte ist. Die Mercedes-Aktien, die sich am Vortag kaum bewegt hatten, erholten sich dagegen wieder weitgehend von ihrer Talfahrt, die sie im Tagesverlauf wegen der Absatzzahlen eingeschlagen hatten. Sie schlossen nur noch 0,4 Prozent schwächer. Nach fünf Rückgängen in Folge meldete BMW für das abgeschlossene Jahresviertel den ersten Anstieg seit anderthalb Jahren, während Mercedes einen neuerlichen Absatzrückgang bekanntgab.
Gea zeigten sich mit minus 0,5 Prozent unbeeindruckt von Ankündigungen rund um Änderungen in der Organisations- und Führungsstruktur des Maschinenbauers. Die Änderungen kämen überraschend und seien die größten, die Gea seit 2019 bekannt gegeben habe, kommentierte JPMorgan-Analyst Akash Gupta. Von der Telefonkonferenz am Mittwoch erwartet er nun Aussagen über mögliche Auswirkungen auf die finanzielle Entwicklung.

Rekordhöhen erreichten am Dienstag die Aktien von Aurubis (Aurubis Aktie) , Hochtief und Bilfinger . Aurubis erwartet laut Kreisen einen weiterhin starken europäischen Kupfermarkt. Daher sei geplant, die Kupferprämie für die europäischen Kunden um 40 Prozent anzuheben, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf eine mit der Sache vertraute Person.

Zudem will der Kupferhersteller seine Ausschüttungsquote anheben, wie er am späten Nachmittag mitteilte. Die Aktie sprang um 9,2 Prozent hoch und stieg erstmals über 120 Euro. Bilfinger gewannen 5,0 Prozent und stehen nun kurz davor, die 100-Euro-Marke zu knacken, während Hochtief nach einem Sprung über 260 Euro schließlich um 0,7 Prozent nachgaben. Beide könnten von den umfangreichen Infrastrukturpläne der Bundesregierung profitieren.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
08.10.25 10:08
Der Dax hat zur Wochenmitte seinen Konsolidierungskurs fortgesetzt. In der ersten Handelsstunde notierte der deutsche Leitindex mit plus 0,15 Prozent auf 24.423 Punkten.
Schon seit einigen Tagen bewegt sich der Dax in einer engen Handelsspanne zwischen etwa 24.250 und 24.500 Punkten. Möglicherweise sorgt das am Abend anstehende Protokoll der vergangenen US-Notenbanksitzung für mehr Bewegung, dann am deutschen Markt aber erst am Donnerstag. "Der Markt preist eine weitere US-Zinssenkung Ende Oktober weiterhin fest ein", schrieb Analyst Frank Sohlleder vom Broker Activtrades. Das Protokoll könne "entscheidende Indizien für diesen Schritt liefern".

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen gab am Mittwoch um 0,1 Prozent auf 30.806 Zähler nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verbuchte einen Zuwachs von 0,1 Prozent.

Investoren in Europa ignorierten weiterhin alle negativen Nachrichten oder Markteinflüsse, erläuterte der Finanzmarktexperte Andreas Lipkow. So stünden die politischen Entwicklungen in Frankreich weiterhin im Hintergrund und auch die schwachen deutschen Konjunkturparameter würden nicht beachtet. So bleibt die Lage der Industriebetriebe in Deutschland schwierig. Im August war die Produktion wegen eines Einbruchs in der Automobilindustrie deutlich stärker als erwartet gesunken.

Die Schwäche in der Automobilbranche spiegelte sich am Mittwoch in den Kursen der Hersteller wider, zumal BMW die Prognose für das laufende Jahr senkte. Der BMW-Kurs fiel um 6,4 Prozent. Mercedes-Benz verloren 3 Prozent.

Bei Aurubis (Aurubis Aktie) nahmen die Anleger nach dem hohen Kurszuwachs am Vortag und dem nun präsentierten Ausblick des Kupferkonzerns Gewinne mit. Die Marktprognosen lägen bereits am oberen Ende der Unternehmensprognose für das Geschäftsjahr 2025/26, sagte ein Händler. Aurubis gaben um 4,7 Prozent nach.

Stahlwerte wie Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) , Salzgitter oder Klöckner & Co legten um bis zu 3,5 Prozent zu. Die EU-Kommission will Zölle auf Stahl auf 50 Prozent verdoppeln. Aixtron sackten hingegen um 6,8 Prozent ab. Die USA blicken kritisch auf Chipausrüster-Exporte nach China.

Umstufungen bewegten die Titel des Labor- und Pharmazulieferers Sartorius und des Energieversorgers RWE . Sartorius rutschten um 3 Prozent ab nach einer Abstufung durch die Berenberg Bank von "Buy" auf "Hold". RWE gewannen nach einer Hochstufung durch Exane BNP 1,4 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
09.10.25 10:17
Der deutsche Aktienindex Dax hat sich am Donnerstag zu einer Höchstmarke aufgeschwungen. Dank moderater Gewinne erreichte das Börsenbarometer im frühen Handel mit 24.698 Zählern den höchsten Kurs seiner Historie. Zuletzt betrug der Aufschlag 0,3 Prozent auf 24.680 Punkte.
Die Aussicht auf Zinssenkungen in den USA sowie ein sich abzeichnender Ausweg aus der politischen Krise in Frankreich stützen die Aktienbörsen ebenso wie die Euphorie im US-Technologiesektor. So sorgt der KI-Megatrend rund um den Globus weiter für viel Kursfantasie.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen lag mit 0,1 Prozent im Plus bei 30.889 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,2 Prozent zu.

Rückenwind erhält der Dax laut der Landesbank Helaba von der Wall Street, wo der marktbreite S&P 500 und der technologielastige Nasdaq 100 am Vorabend weitere Rekorde aufgestellt hatten. In Japan hatte der Leitindex Nikkei ebenfalls eine Bestmarke aufgestellt.

Die Aktien von Gerresheimer (Gerresheimer Aktie) brachen um elf Prozent ein. Der Hersteller von Verpackungen für die Pharmaindustrie kappte die Jahresziele nach einem schwachen dritten Quartal noch weiter.
Die Papiere von Hellofresh verteuerten sich um mehr als sieben Prozent. Die Bank UBS prognostizierte mit Blick auf die Umsätze des Kochboxenversenders eine Wende zum Besseren und riet daher zum Kauf der Aktien.

Kontron -Papiere stiegen um ein Prozent nach einer Kaufempfehlung des Bankhauses Metzler.

Spitzenreiter im Dax waren Siemens Energy mit plus 1,7 Prozent, nachdem sich die Analysten der RBC positiv geäußert hatten.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
09.10.25 18:17
Der Dax hat am Donnerstag erstmals Kurs auf die Marke von 25.000 Punkten genommen. Nachdem dem Leitindex zur Wochenmitte nur wenige Punkte bis zum Rekordhoch aus dem Monat Juli gefehlt hatten, übersprang er dieses gleich zum Handelsstart und stieg bis auf 24.771 Zähler. Im Verlauf des Nachmittags bröckelten die Gewinne dann jedoch fast vollständig ab. Der Optimismus wich wieder einem nüchternen Blick, sei es in Bezug auf die Regierungskrise in Frankreich oder die KI-getriebene Rally von US-Technologieaktien.

Mit einem Plus von 0,06 Prozent auf 24.611,25 Punkten ging der Dax aus dem Tag. Im September hatte er noch unter 24.000 Zählern konsolidiert. Seit Anfang Oktober geht es wieder aufwärts. Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar von Robomarkets sprach am Morgen noch von "Siebenmeilenstiefeln", mit denen der Dax in Richtung 25.000 Punkte marschiere.

Zunächst hatte noch die Aussicht auf weitere Zinssenkungen in den Vereinigten Staaten und die fortwährende Begeisterung für Aktien mit KI-Bezug, die vor allem den US-Technologiesektor weiter antreibt, für weitere Kursfantasien gesorgt. Auch Hoffnungen auf einen raschen Weg aus der Regierungskrise in Frankreich waren mit im Spiel. Doch hier kehrte zuletzt Ernüchterung ein, denn Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wird einen neuen Premierminister wohl doch erst am Freitag ernennen. Der Zeitdruck ist jedoch hoch, denn wenn das hoch verschuldete Nachbarland noch rechtzeitig einen Haushalt für das kommende Jahr auf den Weg bringen möchte, muss dieser spätestens bis Montag ins Parlament eingebracht werden.
Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen legte am Donnerstag um 0,23 Prozent auf 30.921,06 Punkte zu. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gab um 0,43 Prozent auf 5.625,56 Punkte nach. Außerhalb der Euroregion schwächelten der SMI in Zürich und der britische FTSE 100 leicht. In den USA gaben die wichtigsten Indizes ebenfalls moderat nach. Der S&P 500 hatte kurz den Sprung auf ein Rekordhoch geschafft.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
10.10.25 10:27
Nach dem Rekordhoch vom Vortag könnte sich der Dax vor dem Wochenende zu einer neuerlichen Höchstmarke aufschwingen. Am Freitag im frühen Handel legte der Dax um 0,2 Prozent auf 24.652 Zähler leicht zu. Am Vortag hatte das Börsenbarometer bei 24.771 Punkten ein historisches Hoch erreicht, die Gewinne anschließend aber fast komplett wieder abgegeben.
Die Dax-Unternehmen profitierten von einem stabilen globalen Wachstum, einer guten Positionierung in Wachstumsfeldern, einer günstigen Finanzierung, fiskalischen Impulsen, soliden Aussichten für die Gewinne und einer vertretbaren Bewertung, schrieb Joachim Schallmayer, Kapitalmarktstratege der Dekabank. Die Dax-Rekorde zeigten, dass in Zeiten staatlicher Verschuldung der Aufbau und Werterhalt realer Vermögen unverzichtbar sei.

Der MDax mit den mittelgroßen deutschen Unternehmen lag mit 0,3 Prozent im Minus bei 30.809 Punkten. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 legte um 0,2 Prozent zu.

Aktien von Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) konnten nicht von der Aussicht auf einen Großauftrag profitieren, sie gaben um 0,8 Prozent nach. Laut "Handelsblatt" will die Bundesregierung über 600 Skyranger im Wert von mehr als neun Milliarden Euro zur Drohnenabwehr bestellen.

Aktien des Chemikalienhändlers Brenntag (Brenntag Aktie) fielen um 1,1 Prozent, nachdem die Bank UBS zum Verkauf der Aktien geraten hatte.
Bei den Nebenwerten brachen die Papiere von Energiekontor vorbörslich um 16 Prozent ein. Der Wind- und Solarparkentwickler hat die Geschäftsziele wegen Schwierigkeiten in Deutschland und Großbritannien deutlich gesenkt.

Bei den zuletzt stark gestiegenen Aktien von Salzgitter nahmen Anleger Kursgewinne mit. Die Papiere verloren gut drei Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
10.10.25 19:02
Der jüngst in neue Höhen gestiegene Dax ist am Freitag kurz vor dem Handelsschluss auf Talfahrt gegangen. Nach einem nur leichten Auf und Ab im Tageslauf sorgte US-Präsident Donald Trump mit Aussagen in Richtung China für einen deutlichen Rücksetzer.
Um 1,50 Prozent tiefer auf 24.241,46 Punkte ging der Leitindex aus dem Tag, was im Wochenverlauf damit einen Verlust von etwas mehr als einem halben Prozent bedeutet. Tags zuvor noch hatte er mit 24.771 Zählern einen neuen Höchststand erreicht und sich so mit "Siebenmeilenstiefeln" der runden Marke von 25.000 Zählern angenähert.

Wegen des fortwährenden Handelskonflikts mit China stellte Trump am späten Nachmittag überraschend sein geplantes Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping in Südkorea infrage. Er habe Xi beim Gipfel der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft treffen sollen, "aber jetzt scheint es keinen Grund mehr dafür zu geben", schrieb der Präsident auf der Plattform Truth Social. Zudem kritisierte er Chinas jüngste Ausweitung der Exportbeschränkungen bei seltenen Erden und drohte mit einem "massiven Anstieg" von Zöllen auf chinesische Waren.

Der MDax sackte am Freitag um 2,17 Prozent auf 30.250,03 Punkte ab. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 1,68 Prozent auf 5.531,32 Zähler. Außerhalb der Euroregion schlossen auch der Schweizer SMI und der britische FTSE 100 schwach. In den USA verloren der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss 0,8 Prozent, die technologielastigen Nasdaq-Börsen büßten sogar rund zwei Prozent ein.

Die Furcht vor einer erneuten Zuspitzung der Handelskrise zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt habe die Anleger erfasst, kommentierte Marktexperte Timo Emden die Verwerfungen an den Börsen. "Die Ankündigungen Trumps sind nicht nur wirtschaftspolitisch provokant, sondern entzünden Unsicherheiten an den Märkten. Die in den vergangenen Tagen aufgekommene Rekordstimmung ist damit wieder einer nüchternen Betrachtungsweise gewichen."

Quelle: dpa-AFX
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Highländer49:

DAX

 
13.10.25 10:11
Der DAX hat in der abgelaufenen Handelswoche den Anstieg auf ein neues Rekordhoch geschafft, am Freitag aber wieder deutlich nachgegeben. Unter dem Strich büßte das größte deutsche Börsenbarometer 137 Punkte ein und schloss -0,56% tiefer mit 24.241 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei BMW und Brenntag, RWE war bester DAX-Wert. Gehen die Korrekturen in der der neuen Woche weiter?
www.finanznachrichten.de/...e-marschiert-dax-ausblick-486.htm
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Highländer49:

DAX

 
13.10.25 10:13
Versöhnliche Töne von US-Präsident Donald Trump im Zollstreit mit China haben den Dax am Montag auf einen Erholungspfad geschickt. Im Anschluss an eine erneute Eskalation im Handelskonflikt zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften schrieb Trump auf der Plattform Truth Social am Sonntag: "Machen Sie sich keine Sorgen um China, alles wird gut". Zudem hat Frankreich eine neue Regierung, auch wenn die politische Krise im Nachbarland damit weiterhin nicht gelöst ist.
Im frühen Handel legte der Dax um 0,7 Prozent auf 24.413 Zähler zu. Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen stieg um 0,8 Prozent auf 30.490 Punkte. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 erholte sich um 0,9 Prozent auf 5.581 Zähler.

Noch am Donnerstag war der Dax, nicht zuletzt beflügelt von Zinssenkungsfantasien und fortgesetzter KI-Begeisterung, auf ein Rekordhoch von 24.771 Zählern geklettert. Dann hatten Gewinnmitnahmen das Plus wieder weitgehend zunichtegemacht.

Am Freitag folgte eine Talfahrt kurz vor dem Handelsende, nachdem Trump sein geplantes Treffen mit Chinas Präsident Xi Jinping in Südkorea infrage gestellt und China mit weiteren drastischen Zöllen gedroht hatte. Auslöser waren Exportkontrollen Chinas für Seltene Erden und Technik zur Gewinnung dieser gewesen. Innerhalb nur weniger Minuten war das deutsche Börsenbarometer daraufhin um mehrere hundert Punkte abgesackt.

Nun schrieb Trump auf Truth Social, dass weder Xi noch er China in eine "Depression" stürzen wollten. Vielmehr wollten die "USA China helfen, nicht schaden". Wie der Republikaner zu dieser Einschätzung gelangte, blieb zunächst unklar.

Stephen Innes, Managing Director bei SPI Asset Management warnte denn auch: "Das ist keine Entspannung, sondern Verhandlungstheater." Er verglich das Hin und Her mit einem Schachspiel, "bei dem jeder Zug ebenso für die Kamera wie für das Brett gemacht wird".

Mit Blick auf Frankreich hat Sebastien Lecornu nach seiner erneuten Ernennung zum Premierminister am Sonntagabend eine neue Regierung gebildet. Gleich in den ersten Tagen muss sich das Kabinett allerdings mit dem Haushalt für das hoch verschuldete Land befassen. Obendrein droht noch ein Misstrauensvotum der Opposition.

Nachrichten von Dax-Unternehmen waren Mangelware. Das Kursplus der Aktien war vor allem der allgemeinen Erholung geschuldet. Nur wenige Werte, so etwa Rheinmetall und Deutsche Telekom (Deutsche Telekom Aktie) gaben moderat nach.

Gefragten waren vor allem die Anteile von BMW (BMW Aktie) , die um 1,9 Prozent zulegten. Der Autobauer aus München hatte in der vergangenen Woche mit einer Gewinnwarnung geschockt, die den Papieren herbe Verluste eingebrockt hatte. Analysten bleiben aber zuversichtlich. So senkte etwa Analyst Romain Gourvil von der Privatbank Berenberg zwar sein Kursziel für BMW von 93 auf 90 Euro, behielt seine Kaufempfehlung jedoch bei. Der Großteil der negativen Auswirkungen auf den Mittelzufluss in diesem Jahr werde sich aufgrund von Zollrückerstattungen im neuen Jahr umkehren oder zumindest stabilisieren, erwartet er.

Für die Papiere des Sportwagenbauers Porsche ging es um 1,1 Prozent nach oben. Der schwäbische Autokonzern führte mit dem Betriebsrat erste Gespräche über eine Verschärfung seines Sparkurses. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) dürfte neben weiteren Stellenstreichungen auch die Beschäftigungssicherung zur Debatte stehen. Sie gilt bis Ende Juli 2030.

Mehr Bewegung gab es unterdessen im SDax . Dort bewegten Umstufungen durch Analysten. Suss Microtec sprangen mit knapp 11 Prozent Plus an die Spitze des Nebenwerte-Index. Die Zeiten sinkender Gewinnerwartungen seien vorüber, schrieben die Experten der Investmentbank Oddo BHF. Sie hoben ihre Gewinnerwartungen an und stuften das Papier des Zulieferers für die Halbleiterindustrie auf "Outperform" hoch.

Die Aktie von Wacker Neuson gab indes als eine der wenigen Verlierer um 0,3 Prozent nach. Das Analysehaus Warburg Research strich seine Kaufempfehlung und senkte das Kursziel. Die Erholung in Deutschland sei in der Spur, hinke in den USA jedoch hinterher, hieß es.

Quelle: dpa-AFX
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13.10.25 19:47
Das Hin und Her im Zollstreit zwischen den USA und China hat den Dax wieder fest im Griff. Nach einem Absturz um mehrere hundert Punkte am Freitag gegen Handelsschluss hat sich der deutsche Leitindex am Montag etwas beruhigt.

Der Dax schloss 0,60 Prozent im Plus bei 24.387,93 Zählern. Am Donnerstag war das Börsenbarometer beflügelt von Zinssenkungsfantasien und fortgesetzter Begeisterung rund um Künstliche Intelligenz auf ein Rekordhoch von 24.771 Zählern geklettert. Der MDax , der Index der mittelgroßen Unternehmen, stieg am Montag um 0,65 Prozent auf 30.447,59 Punkte.

Nachdem China in der vergangenen Woche seine Exportkontrollen für Seltene Erden und für Technik zur Gewinnung dieser verschärft hatte, stellte US-Präsident Donald Trump am Freitag sein geplantes Treffen mit Präsident Xi Jinping in Südkorea infrage und drohte mit weiteren 100-Prozent-Zöllen. Dies- und jenseits des Atlantiks reagierten die Börsen darauf mit heftigen Kursverlusten. Am Sonntag schließlich ruderte Trump zurück.

Auf der Platform Truth Social schrieb der Präsident: "Machen Sie sich keine Sorgen um China, alles wird gut". Xi habe nur einen "schlechten Moment gehabt", und keiner von ihnen wolle China in eine "Depression" stürzen. Vielmehr wollten die "USA China helfen, nicht schaden". Wie der Republikaner zu dieser Einschätzung gelangte, blieb bislang unklar.

Stephen Innes, Managing Director bei SPI Asset Management, sprach von einem "Verhandlungstheater" und verglich die neuerliche Eskalation mit einem Schachspiel, "bei dem jeder Zug ebenso für die Kamera wie für das Brett gemacht wird". Bei Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst vom Handelshaus CMC Markets, weckte der Dax-Absturz am Freitag "böse Erinnerungen" an eine Zeit, die man schon hinter sich gewähnt habe. Nun werde wieder auf eine Einigung zwischen den beiden weltgrößten Volkswirtschaften gesetzt.
Zur Stabilisierung der Börsen im Euroraum trug bei, dass am Sonntag im hochverschuldeten Frankreich Sebastien Lecornu nach seiner erneuten Ernennung zum Premierminister eine neue Regierung bildete. Allerdings steht diese stark unter Druck, bis Jahresende einen Haushaltsentwurf vorzulegen. Zudem könnte sie mit einem Misstrauensvotum der Opposition konfrontiert werden.

Mit Blick auf einzelne Unternehmen erholten sich die Aktien von BMW (BMW Aktie) mit plus 0,8 Prozent ein wenig von ihren kräftigen Kursverlusten seit der Gewinnwarnung des Autobauers am vergangenen Dienstagabend. Analysten bleiben zuversichtlich. So senkte Experte Romain Gourvil von der Privatbank Berenberg zwar sein Kursziel etwas, behielt jedoch seine Kaufempfehlung bei. Der Großteil der überraschend heftigen negativen Auswirkungen auf den Mittelzufluss in diesem Jahr werde sich wegen Zollrückerstattungen im neuen Jahr umkehren oder zumindest stabilisieren.

Im SDax bewegten Umstufungen die Kurse von Suss Microtec und Wacker Neuson (Wacker Neuson Aktie) stark. Mit 13 Prozent plus sprangen Suss an die Spitze des Nebenwerte-Index. Die Zeiten sinkender Gewinnerwartungen seien vorüber, hieß es von der Investmentbank Oddo BHF, die die Papiere des Zulieferers für die Halbleiterindustrie auf "Outperform" hochstufte. Wacker Neuson verloren am SDax-Ende 6,7 Prozent, nachdem das Analysehaus Warburg Research seine Kaufempfehlung gestrichen und auf die Nachfrageschwäche im US-Geschäft des Baumaschinenherstellers verwiesen hatte.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg um 0,67 Prozent auf 5.568,19 Punkte. Außerhalb der Euroregion schloss der britische FTSE 100 weniger deutlich in der Gewinnzone, und der Schweizer SMI bewegte sich kaum vom Fleck.

Quelle: dpa-AFX
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14.10.25 10:05
Sorgen vor einer fortgesetzten Eskalation im Handelskonflikt zwischen den Wirtschaftsmächten USA und China haben am Dienstag den Erholungsversuch am deutschen Aktienmarkt zunichte gemacht. Zudem sind die Anleger auf dem hohen Niveau, das der Dax inzwischen erreicht hat, vorsichtig, denn im Tagesverlauf startet in den USA die Berichtssaison mit den Quartalszahlen der Großbanken.
Kurz nach dem Börsenstart büßte der deutsche Leitindex 0,9 Prozent auf 24.180 Zähler ein, nachdem er zeitweise noch etwas deutlicher abgesackt war. Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen gab um 1,0 Prozent auf 30.140 Punkte nach. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,9 Prozent auf 5.519 Zähler.

Nach dem am Freitag erneut eskalierten Handelsstreit der beiden weltgrößten Volkswirtschaften, in dem US-Präsident Trump am Sonntag wieder versöhnlichere Töne in Richtung des chinesischen Präsidenten Xi anschlug, meldete sich nun wieder China. Das Handelsministerium in Peking bekräftigte die Absicht, den Handelsstreit mit den USA bis zum Ende ausfechten zu wollen, auch wenn die Tür seitens China für Verhandlungen offen bleibe.

Der Dax sei wieder im Seitwärtstrend, solange er nicht nachhaltig unter 24.162 Punkte falle, erklärte Analyst Martin Utschneider von Robomarkets die derzeitige Situation für den deutschen Leitindex aus charttechnischer Sicht. Dies ist das Niveau, von dem aus dem Börsenbarometer zum Start in den Monat Oktober der Sprung nach oben bis auf das Rekordhoch von 24.771 Punkte gelungen war. "Sollte kein Halt bei 24.162 Punkten erfolgen, dann wäre die nächste Orientierungsgröße die 38-Tage-Linie bei 23.923 Indexzählern."

Quelle: dpa-AFX
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14.10.25 18:12
Die neu entflammte Konfrontation im Handelskonflikt zwischen den USA und China hat den deutschen Aktienmarkt am Dienstag erneut durchgeschüttelt. Nachdem sich die wichtigsten Indizes zu Wochenbeginn noch erholt hatten, mussten sie nun wieder teils deutliche Einbußen hinnehmen.
Der Leitindex Dax ging 0,62 Prozent tiefer bei 24.236,94 Punkten aus dem Handel, nachdem er zwischenzeitlich um 1,6 Prozent abgesackt war. In der Vorwoche hatte das Börsenbarometer bei 24.771 Punkten ein Rekordhoch erreicht und war dann wegen des Zollstreits auf Talfahrt gegangen. Der Index der mittelgroßen Unternehmen MDax verlor am Dienstag 1,22 Prozent auf 30.074,66 Punkte.

Nach dem am Freitag erneut eskalierten Handelsstreit der beiden weltgrößten Volkswirtschaften, in dem am Sonntag US-Präsident Donald Trump wieder versöhnlichere Töne angeschlagen hatte, meldete sich China jetzt erneut. Das Handelsministerium in Peking bekräftigte die Absicht, den Streit bis zum Ende ausfechten zu wollen, auch wenn die Tür für Verhandlungen offen bleibe. Entsprechend traten von China zuvor angekündigte Hafengebühren für US-Frachtschiffe in Kraft. In den Vereinigten Staaten waren zugleich Gebühren für chinesische Frachtschiffe in Kraft getreten.

Die zweite Korrekturwelle am Dienstag sei auf einen Aktienmarkt getroffen, der ohnehin auf wackeligem Fundament stehe, schrieb Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets. Unter der psychologisch wichtigen 24.000er-Marke für den Dax werde sich entscheiden, "ob die Bullen noch einmal genügend Kraft finden, den Markt zu stabilisieren, oder ob die Verkäufer endgültig das Ruder übernehmen."

Am Dax-Ende verloren Continental (Continental Aktie) 4,3 Prozent. Die Aktien wurden von einer überraschend heftigen Gewinnwarnung des Konkurrenten Michelin (Michelin Aktie) in Mitleidenschaft gezogen. Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan sieht zwar wegen der Aussagen des französischen Reifenherstellers nur begrenzte Auswirkungen auf Conti, da die Gründe hauptsächlich schwächere Absätze im US-Lkw- und -Agrarsektor gewesen seien. Er geht dennoch davon aus, dass im zweiten Halbjahr die Preis/Mix-Trends und die Erwartungen bezüglich der Ergebnisverbesserung bei Continental von Quartal zu Quartal genau geprüft werden dürften.
Für die Papiere von BASF (BASF Aktie) ging es um 2,6 Prozent abwärts. Die Privatbank Berenberg hatte die Anteilscheine des Chemieunternehmens auf "Sell" abgestuft. Es befinde sich in der unglücklichen Lage, dass das gute Portfoliomanagement wegen ungünstiger konjunktureller Rahmenbedingungen kaum Wirkung zeige, um den Aktienkurs anzukurbeln, begründete Analyst Sebastian Bray seine Verkaufsempfehlung.

An der Dax-Spitze profitierten Heidelberg Materials mit plus 2,1 Prozent von einer Kaufempfehlung der Großbank UBS. Bei dem Baustoffkonzern führe eine seltene Kombination aus Preisinflation und sinkender Kapitalintensität zu einer Steigerung der Kapitalrendite.

Als Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax sackten die Anteilsscheine von Atoss Software um fast sieben Prozent ab. Der Gegenwind von der Konjunktur und Risiken im Zusammenhang mit der internationalen Expansionsstrategie könnten die Papiere des Anbieters von Software und Beratungslösungen rund um den Personaleinsatz belasten, schrieb Analyst Sinan Doganli von der Investmentbank Oddo BHF.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,29 Prozent auf 5.552,05 Punkte. Außerhalb der Euroregion gab der SMI in Zürich ebenfalls leicht nach, während der britische FTSE 100 moderat zulegte. In New York verzeichnete der Leitindex Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa leichte Gewinne.

Quelle: dpa-AFX
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15.10.25 10:07
Mit moderaten Gewinnen am Mittwoch hat sich im Dax das Auf und Ab auf hohem Niveau fortgesetzt. Hoffnungen auf sinkende Zinsen in den USA stützen. Zudem stellen sich in der politischen Krise Frankreichs die Sozialisten hinter Premier Sébastien Lecornu, um einen Sturz der Regierung zu verhindern.Im frühen Handel legte der deutsche Leitindex um 0,2 Prozent auf 24.277 Zähler zu. "Mit der erfolgreichen Verteidigung der 24.000er Marke hat der Dax seinen Schwächeanfall vom Freitag überstanden", resümiert Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Broker Robomarkets.

Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen hielt sich stabil auf Vortagesniveau bei 30.067 Punkten. Mit plus 1,3 Prozent auf 5.625 Punkte ging es dagegen für den Leitindex der Eurozone, den EuroStoxx 50 , nach oben. Starken Quartalszahlen und Aussagen von den schwergewichteten Unternehmen LVMH und ASML trieben an.

Die Zinshoffnungen am Markt wurden befeuert, nachdem US-Notenbankchef Jerome Powell am Dienstag die sich weiter eintrübenden Perspektiven am US-Arbeitsmarkt betont hatte. Überschattet werden die Hoffnungen jedoch vom wieder verstärkt aufgeflammten Handelskonflikt zwischen den USA und China.

Im hochverschuldeten Nachbarland Frankreich steht am Donnerstag das Misstrauensvotum auf der Agenda. Doch mit dem Schritt der Sozialisten ist es unwahrscheinlicher geworden, dass Lecornu und seine frisch angetretene Regierung von Linkspartei und nationaler Rechte gestürzt werden.
Unter den Einzelwerten stiegen im Dax Adidas (adidas Aktie) um 1,3 Prozent und Puma sowie Hugo Boss (Hugo Boss Aktie) im MDax um 1,1 und 2,8 Prozent. Sie profitierten von überraschend starken Umsatzzahlen des französischen Luxusgüterherstellers LVMH am Vorabend.

Börsen-Schwergewicht ASML aus den Niederlanden verbuchte im dritten Quartal mehr Bestellungen als erwartet und rechnet auch mit einem starken vierten Quartal. Auch wenn sich der Ausrüster der Chip-Industrie für 2026 zurückhaltend gab, reichten die Aussagen aus, um hierzulande Infineon (Infineon Aktie) , Aixtron oder Suss Microtec Auftrieb zu geben. Die drei deutschen Aktien stiegen zwischen 0,7 und 1,1 Prozent.

Die Kurse von Salzgitter und Aurubis (Aurubis Aktie) bewegten sich entgegengesetzt. Salzgitter stiegen um 0,7 Prozent, Aurubis büßten 6,6 Prozent ein. Der Stahlkocher, der mit knapp 30 Prozent an Aurubis beteiligt ist, legte eine Wandelanleihe mit einem Volumen von 500 Millionen Euro auf, die in Aktien des Kupferproduzenten umgetauscht werden kann.

Umstufungen gaben ebenfalls Richtungen vor: So hat Oddo BHF die Kaufempfehlung für Vossloh gestrichen, was im SDax für einen Kursverlust der Bahntechnik-Aktie von 7,4 Prozent sorgte. Die US-Bank Morgan Stanley , die die Lufthansa (Lufthansa Aktie) mit "Underweight" startete, brockte der Aktie der Fluggesellschaft im MDax damit einen Verlust von 0,5 Prozent ein.

Die Bank of America stufte FMC auf "Underperform" ab, was dem Papier des Dialysespezialisten im Dax einen Verlust von 2,0 Prozent einbrockte, während BASF an der Index-Spitze um 1,8 Prozent stiegen. Hier nahm die Citigroup die Bewertung der Chemie-Aktie mit "Buy" wieder auf.

Quelle: dpa-AFX
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15.10.25 18:46
Nach der zweiten Korrektur innerhalb einer Woche hat der Dax am Mittwoch nur leicht nachgegeben. Der deutsche Leitindex fiel um 0,23 Prozent auf 24.181,37 Punkte. "Mit der erfolgreichen Verteidigung der 24.000er-Marke hat der Dax seinen Schwächeanfall vom Freitag überstanden", resümierte Kapitalmarktstratege Jürgen Molnar vom Handelshaus Robomarkets.
Stützend wirkten Hoffnungen auf sinkende Zinsen in den USA, nachdem Notenbankchef Jerome Powell die sich weiter eintrübenden Perspektiven am Arbeitsmarkt betont hatte. Zudem stellen sich in der politischen Krise Frankreichs die Sozialisten hinter Premier Sébastien Lecornu, um einen Sturz der Regierung zu verhindern.

Der Dax war am Dienstag zeitweise unter 24.000 Punkte gesackt. Eine erste Talfahrt hatte das Börsenbarometer bereits vor dem Wochenende erlebt, nachdem es noch am Donnerstag auf ein Rekordhoch von 24.771 Punkte geklettert war. Erneut eskalierende Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China verunsichern seither.

Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen verlor am Mittwoch 0,96 Prozent auf 29.786,81 Punkte. "Solange der Handelskonflikt zwischen den beiden größten Volkswirtschaften der Welt ungelöst bleibt, kann selbst eine zunehmende Zinssenkungsfantasie die anhaltende Verunsicherung an den Märkten nicht vollständig ausgleichen", sagte Marktanalyst Timo Emden von Emden Research.

An der Dax-Spitze stiegen BASF (BASF Aktie) um 2,3 Prozent und profitierten so von einer positiven Studie der Citigroup. Die US-Bank hatte die Aktien des Chemiekonzerns mit einer Kaufempfehlung wieder in die Bewertung aufgenommen. Verwiesen wurde unter anderem auf die höher als erwartete Bewertung der Lack-Sparte Coatings, die die Ludwigshafener veräußern werden.

Für Merck KGaA (Merck KGaA Aktie) ging es um ein Prozent nach oben. Das Spezialchemie- und Pharmaunternehmen verstärkt sich in seiner Laborsparte und übernimmt das Chromatographie-Geschäft des US-Anbieters JSR Life Sciences.

Dass der Stahlkocher Salzgitter eine millionenschwere Wandelanleihe aufgelegt hatte, die in Aktien des Kupferproduzenten Aurubis (Aurubis Aktie) umgetauscht werden kann, belastete beide Werte. Salzgitter, die mit 30 Prozent an Aurubis beteiligt sind, verloren 4,2 Prozent, und Aurubis büßten 6,5 Prozent ein.

Schlusslicht im Nebenwerteindex SDax waren Vossloh mit einem Minus von mehr als zehn Prozent, nachdem die Investmentbank Oddo BHF ihre Kaufempfehlung für die Aktien des Bahntechnik-Anbieters gestrichen hatte. Nach der "herausragenden Kursentwicklung" seit Jahresbeginn würden die bevorstehenden positiven Auswirkungen des deutschen Infrastrukturplans inzwischen ausreichend widergespiegelt. Nun jedoch nähmen die Risiken zu.

Schlecht gelitten waren auch die zuletzt stark gelaufenen Rüstungswerte, hier nahmen Anleger weiterhin Gewinne mit. So sackten Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) am Dax-Ende um 5,1 Prozent ab, Renk hielten mit minus 8,6 Prozent die rote Laterne im MDax.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stieg dank deutlicher Gewinne in Paris um ein Prozent auf 5.605,03 Zähler. Außerhalb der Euroregion schloss der SMI in Zürich etwas weniger deutlich im Plus, während der britische FTSE 100 leicht nachgab. In New York legte der Dow Jones Industrial zum europäischen Börsenschluss moderat zu.

Quelle: dpa-AFX
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16.10.25 10:09
Der deutsche Aktienmarkt bleibt mit leichten Verlusten am Donnerstagmorgen weiter stabil auf hohem Niveau. In den USA waren Wall Street und Nasdaq im Anschluss an einen positiven Handelsstart am Vortag nach dem Handelsschluss in Europa etwas zurückgekommen, was der Dax mangels anderer wegweisender Impulse aktuell nachvollzieht.
Im frühen Handel gab der deutsche Leitindex um 0,4 Prozent auf 24.077 Zähler nach. Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen gewann 0,1 Prozent auf 29.818 Punkte. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 , verlor 0,3 Prozent auf 5.588 Punkte.

"Gegen ein weiteres Absacken kämpft der Dax bislang erfolgreich an", konstatierte Analyst Martin Utschneider vom Broker Robomarkets mit Blick auf die Charttechnik. Ein wichtiger Schritt sei dabei gewesen, dass die Marke von 24.162 Zählern am Vortag letztlich gehalten habe. "Hier befindet sich das 'Gap' vom 02. Oktober", also das Niveau, von dem aus es dem Börsenbarometer gelungen war, bis auf das Rekordhoch von 24.771 Punkte zu klettern. Solange sich daran nichts ändere, bleibt der Weg nach oben, auch über die bisherige Bestmarke hinaus, laut Utschneider offen.

Im hoch verschuldeten und von einer politischen Krise gebeutelten Nachbarland Frankreich stehen an diesem Tag allerdings die nächsten Misstrauensvoten auf der Agenda. Sie dürften von den Anlegern genau beobachtet werden, da sie die Börsen erschüttern könnten. Sebastien Lecornu habe jedoch gute Chancen, diese zu überstehen und Premierminister zu bleiben, erwartet Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners. Damit würde den Börsen die Hängepartie von Neuwahlen weiterhin erspart bleiben.

Unter den Einzelwerten rückten im Dax erneut Merck in den Blick. Nach dem jüngsten Konzernumbau sieht sich der Darmstädter Spezialchemie- und Pharmakonzern für weiteres Wachstum gut aufgestellt. Mittelfristig wird nun ein jährliches organisches Umsatzplus im mittleren einstelligen Prozentbereich angestrebt und auch die operative Marge soll steigen. Die Ziele für das laufende Jahr wurden bestätigt. Die Aktie, die tags zuvor bereits positiv auf die Übernahme des Chromatographie-Geschäfts von JSR Life Sciences aus den USA reagiert hatte, legte an der Index-Spitze um 1,7 Prozent zu.
Das Sartorius-Papier war der MDax-Favorit mit plus 10,4 Prozent. Nach einem guten Abschneiden im dritten Quartal hob der Labor- und Pharmazulieferer seine Umsatzprognose für das laufende Jahr leicht an und präzisierte das Ziel für die operative Marge.

Dort stiegen außerdem die Papiere von Flatexdegiro um knapp 5 Prozent. Der Online-Broker rechnet mit mehr Umsatz und Gewinn im laufenden Jahr 2025 als zuvor. Fortgesetzt starkes Wachstum und eine erfolgreiche Kostenkontrolle dürften den neuen Prognosen entsprechend zu einem Umsatzanstieg im Vergleich zum Vorjahr um 10 bis 15 Prozent führen und zu einem Zuwachs beim Konzernergebnis um 34 bis 43 Prozent.

Optimistischer blickt auch der Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller Drägerwerk auf das Gesamtjahr, was der Aktie ein Kursplus von 10,4 Prozent im SDax bescherte. Umsatz und Ebit-Marge (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) dürften sich 2025 aufgrund einer sehr guten Geschäftsentwicklung und weiterhin hoher Auftragseingänge eher in der oberen Hälfte der Spanne bewegen.

Quelle: dpa-AFX
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16.10.25 18:07
Der Dax hat sich weiter stabil auf hohem Niveau gezeigt. Gestützt wurde der deutsche Aktienmarkt unter anderem von der Ankündigung, dass US-Präsident Donald Trump nach Medienberichten noch an diesem Donnerstag mit Russlands Präsident Wladimir Putin telefonieren will. Thema des Gesprächs soll demnach der Krieg in der Ukraine sein. Entspannung kam auch angesichts der Neuigkeiten aus dem hoch verschuldeten Nachbarland Frankreich. Dort konnte der drohende Sturz der Regierung abgewendet werden, sodass sich die politische Krise vorerst etwas beruhigen dürfte.
Der Dax schloss 0,38 Prozent im Plus bei 24.272,19 Punkten. Für den MDax mit den mittelgroßen Unternehmen ging es um 0,84 Prozent auf 30.036,68 Punkte nach oben.

"Die Märkte schwanken zwischen Hoffnung und Vorsicht", blieben aber angesichts des wieder hochgekochten Handelsstreits zwischen den USA und China relativ gelassen, kommentierte Marktexperte Timo Emden. "Solange der Ton zwischen Washington und Peking nicht schärfer wird, bleibt die Furcht vor einer Eskalation zwar eingepreist, aber nicht dominant."

Mit Blick auf die Charttechnik konstatierte Analyst Martin Utschneider vom Handelshaus Robomarkets: "Gegen ein weiteres Absacken kämpft der Dax bislang erfolgreich an." Ein wichtiger Schritt sei dabei, dass die Marke von 24.162 Zählern am Vortag letztlich gehalten habe. "Hier befindet sich das 'Gap' vom 02. Oktober", also das Niveau, von dem aus es dem Börsenbarometer gelungen war, bis auf das Rekordhoch von 24.771 Punkte zu klettern. Solange sich daran nichts ändere, bleibt laut Utschneider der Weg nach oben, auch über die bisherige Bestmarke hinaus, offen.

Unter den Einzelwerten rückten im Dax erneut Merck in den Blick und büßten nach anfänglichen Gewinnen vier Prozent ein. Damit waren sie das Schlusslicht im Dax. Dem Markt missfielen die Aussagen des Spezialchemie- und Pharmakonzerns zum neuen Jahr. Sie signalisierten ein schwächeres operatives Ergebnis als bislang am Markt erwartet, sagte Analyst Richard Vosser von der US-Bank JPMorgan.
Sartorius und Flatexdegiro legten dagegen im MDax deutlich zu. Nach einem guten Abschneiden im dritten Quartal hob der Labor- und Pharmazulieferer Sartorius seine Umsatzprognose für das laufende Jahr leicht an. Die Aktien sprangen an die Index-Spitze und gewannen letztlich 7,6 Prozent zu.

Die Papiere von Flatexdegiro stiegen um vier Prozent. Der Online-Broker rechnet mit mehr Umsatz und Gewinn im laufenden Jahr als zuvor. Gründe dafür sind ein fortgesetzt starkes Wachstum und eine erfolgreiche Kostenkontrolle.

Optimistischer blickt auch der Medizin- und Sicherheitstechnikhersteller Drägerwerk auf das Gesamtjahr, was den Aktien ein Kursplus von fast 13 Prozent und damit den unangefochtenen Spitzenplatz im Nebenwerteindex SDax bescherte. Umsatz und operative Marge dürften sich wegen einer sehr guten Geschäftsentwicklung und weiter hoher Auftragseingänge eher in der oberen Hälfte der Spanne bewegen, hieß es. Harald Hof vom Analysehaus MWB Research lobte: Das dritte Quartal sei das bisher stärkste des Lübecker Konzerns in diesem Jahr. Obendrein ermögliche der Auftragseingang eine gute Sicht auf die Geschäftsentwicklung des laufenden Quartals.

Dank eines erneut starken französischen Aktienmarktes stieg der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 um 0,84 Prozent auf 5.652,01 Punkte. Außerhalb der Euroregion zog der SMI in Zürich um mehr als ein Prozent an, während der britische FTSE 100 nur moderat zulegte. In New York bewegte sich der Leitindex Dow Jones Industrial zum Handelsschluss in Europa kaum vom Fleck.

Quelle: dpa-AFX
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17.10.25 10:31
Der Dax hat am Freitag kräftig nachgegeben. In den USA hatte am Vorabend die Bilanzqualität kleinerer Regionalbanken die Anleger an der Wall Street verschreckt, als zwei Häuser Probleme mit Krediten bekanntgegeben hatten. Nachdem bereits die asiatischen Börsen darauf negativ reagiert hatten, folgten nun die europäischen Börsen.
Im frühen Handel sackte der deutsche Leitindex um 2,2 Prozent auf 23.740 Zähler ab. Der MDax mit den mittelgroßen Unternehmen büßte 2,1 Prozent auf 29.415 Punkte ein. Der Leitindex der Eurozone, der EuroStoxx 50 , verlor 1,6 Prozent auf 5.562 Punkten.

"Die Angst vor einer neuen Krise ist zurück. Und mit den Problemen der beiden Regionalbanken in den USA ist ein neuer potenzieller Krisenauslöser dazugekommen", schrieb Portfoliomanager Thomas Altmann von QC Partners.

Martin Utschneider, Analyst beim Broker Robomarkets bleibt aus charttechnischer Sicht dennoch weiter optimistisch: Die aktuelle Entwicklung sei zwar ernüchternd, "aber aus chart- und markttechnischer Sicht ist noch nichts Dramatisches passiert".

Noch vor etwas mehr als einer Woche war der Dax, vom Boomthema "Künstliche Intelligenz" (KI) getrieben, auf ein Rekordhoch von 24.771 Punkten geklettert. Der wieder verstärkt aufgeflammte Handelskonflikt zwischen den zwei weltgrößten Volkswirtschaften USA und China sorgte aber gleich am nächsten Tag für eine erste Korrektur. Seither kämpfte das deutsche Börsenbarometer gegen ein weiteres Absacken an. Dass die Anleger insgesamt vorsichtig sind, dürfte nicht überraschen, denn im bisherigen Jahresverlauf hat der Dax etwas mehr als 19 Prozent gewonnen.

Unter den Einzelwerten im Dax sprang die Continental (Continental Aktie) -Aktie ins Auge. Das Papier war nicht nur einer von zwei Gewinnern im sehr schwachen Leitindex, sondern legte mit einem Plus von 7,5 Prozent auch sehr deutlich zu. Der Reifen- und Kunststofftechnikkonzern übertraf mit seinem dritten Quartal die Erwartungen am Markt bei weitem. Vor allem die operative Marge bezogen auf den bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern fiel stark aus.

Fresenius (Fresenius Aktie) stiegen um 0,3 Prozent. Laut der US-Bank JPMorgan sind die Sorgen von Anlegern angesichts der Krankenhaus-Gebühren-Pläne der Bundesregierung mit Blick auf die Tochter Helios übertrieben. Zwar seien die Pläne nicht das Idealszenario, aber das Umfeld für Kostenerstattungen dürfte immer noch das beste seit langer Zeit werden, hieß es.

Merck KGaA (Merck KGaA Aktie) gaben um unterdurchschnittliche ein Prozent nach, denn der Pharma- und Chemiekonzern erwirkte Zoll-Erleichterungen.

Zu den größten Verlierern zählten Bank- und Rüstungsaktien. Commerzbank (Commerzbank Aktie) litten mit Verlusten von 3,5 Prozent und Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) mit Verlusten von 5,5 Prozent unter den Sorgen vor einer womöglich nächsten Bankenkrise.

Rüstungsaktien standen mit gleich zwei Neuigkeiten im Blick. In der EU einigte man sich nach wochenlangen Verhandlungen auf ein milliardenschweres Programm zur Stärkung der Verteidigungsindustrie. Bis Ende 2027 sollen EU-Finanzhilfen in Höhe von 1,5 Milliarden Euro bereitgestellt werden.

Außerdem wendet sich US-Präsident Trump nach der Besiegelung einer Waffenruhe im Nahen Osten nun der Ukraine zu und will erneut als Vermittler im Ukraine-Krieg intervenieren. Die bislang erneut sehr stark gelaufenen Aktien von Rheinmetall , Hensoldt , Renk zählten an diesem Freitag ebenfalls zu den größten Verlierern mit minus 3,9 bis 5,4 Prozent.

Quelle: dpa-AFX
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17.10.25 19:08
Der Dax ist am Freitag in einem hochnervösen Markt stark unter Druck geraten. Der deutsche Leitindex fiel um 1,82 Prozent auf 23.830,99 Punkte, schloss damit aber merklich über dem Tagestief. Auf Wochensicht ergibt sich ein Minus von 1,69 Prozent. Für den MDax mit den mittelgroßen Unternehmen ging es am Freitag um 1,74 Prozent auf 29.512,77 Punkte nach unten.

An den Börsen weltweit geht wieder die Angst vor einer US-Bankenkrise um, nachdem in den USA zwei Regionalbanken möglicherweise Opfer von Kreditbetrug im Zusammenhang mit notleidenden Immobilienfonds geworden sind. Dies wecke böse Erinnerungen an das Frühjahr 2023, wie Chef-Marktanalyst Jochen Stanzl vom Handelshaus CMC Markets sagte. Damals hatten die Pleiten der Silicon Valley Bank und der Signature Bank die Märkte weltweit nach unten gerissen. "Die schwache Kreditverfassung amerikanischer Regionalbanken rüttelt nun die von KI- und Zinshoffnungen euphorisierten Anleger durch."

Martin Utschneider, Charttechnik-Analyst beim Broker Robomarkets, bleibt dennoch zuversichtlich: Die aktuelle Entwicklung sei zwar ernüchternd, "aber aus chart- und markttechnischer Sicht ist noch nichts Dramatisches passiert".

Im Handelsverlauf sorgten auch Aussagen des US-Präsidenten im Zollstreit mit China für eine gewisse Beruhigung. So sagte Donald Trump, dass der neue Zollsatz auf China-Importe "nicht nachhaltig" sei. Für die Wirtschaft sei das nicht tragfähig. Sein Plan könne aber dennoch aufgehen, sagte er dem US-Fernsehsender Fox News weiter, das vorab veröffentlicht wurde. Er behauptete zudem, dass China ihn dazu "gezwungen" habe.

Unter den Einzelwerten schnellten die Aktien von Continental (Continental Aktie) um gut elf Prozent nach oben und hatten damit im Dax die Nase klar vorn. Der Reifen- und Kunststofftechnikkonzern hatte mit seinem dritten Quartal die Erwartungen am Markt bei weitem übertroffen. Vor allem die operative Marge bezogen auf den bereinigten Gewinn vor Zinsen und Steuern fiel stark aus.

Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW Aktie) legten um 1,4 Prozent zu, im MDax gewannen Porsche AG 1,6 Prozent. Auslöser war die Nachricht, dass Manager Oliver Blume als Vorstandsvorsitzender des Sportwagenbauers abgelöst werden soll. Die Weichen für Porsche seien gestellt, um in den kommenden Jahren wieder zu wachsen, kommentierte Analyst Jose Asumendi von der US-Bank JPMorgan. Sollte zudem der frühere McLaren-Chef Michael Leiters tatsächlich Blumes Nachfolger werden, wäre dies ein positiver Schritt. Blume könne sich als Chef des Volkswagen-Konzerns auf die weltweite Stärkung aller Marken der Konzerngruppe konzentrieren.

Zu den größten Verlierern zählten Bank- und Rüstungsaktien. Commerzbank (Commerzbank Aktie) gaben angesichts der Sorgen bezüglich einer womöglich nächsten Bankenkrise um 3,6 Prozent nach und Deutsche Bank (Deutsche Bank Aktie) verloren 6,1 Prozent.

Rüstungsaktien wie Renk , Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) und Hensoldt litten nach einem extrem starken Lauf im bisherigen Jahr mit Verlusten zwischen gut vier und fast acht Prozent unter Gewinnmitnahmen. Trump will sich nach der Besiegelung einer Waffenruhe im Nahen Osten nun dem Ukraine-Krieg zuwenden.

Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 fiel um 0,79 Prozent auf 5.607,39 Punkte. Außerhalb der Euroregion schlossen der britische FTSE 100 knapp ein Prozent und der Schweizer SMI leicht im Minus. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial hingegen legte zum europäischen Börsenschluss moderat zu.

Quelle: dpa-AFX
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DAX

 
20.10.25 10:18
Der DAX ist in der abgelaufenen Handelswoche wieder deutlich zurückgefallen. Unter dem Strich büßte das größte deutsche Börsenbarometer mehr als 400 Punkte ein und schloss -1,69% tiefer bei 23.831 Punkten. Die höchsten Verluste gab es bei MTU und Rheinmetall, bester DAX-Wert war Continental. Geht es in der neuen Woche weiter nach unten oder können sich die Märkte nun wieder stabilisieren?
www.finanznachrichten.de/...g-ist-das-erst-der-beginn-486.htm
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Highländer49:

DAX

 
20.10.25 10:19
Der Dax hat am Montag die runde Marke von 24.000 Punkten wieder klar hinter sich gelassen. Im frühen Handel stieg der deutsche Leitindex um 1,18 Prozent auf 24.113 Punkte, nachdem er am Freitag zeitweise noch bis auf 23.684 Zähler abgerutscht war. Der MDax für die mittelgroßen Unternehmen zog am Montag um 1,65 Prozent auf 30.001 Punkte an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 1 Prozent.
Entspannungszeichen im Handelsstreit zwischen den USA und China und ausbleibende Störfeuer von US-Regionalbanken hatten am Freitag bereits dem US-Aktienmarkt wieder nach oben geholfen. Am Montagmorgen gaben zudem deutliche Kursgewinne in Asien Auftrieb, wo der japanische Nikkei so hoch stieg wie noch nie. Für Erleichterung sorgte dort, dass sich in Japan nun doch eine Koalition abzeichnet. In China fiel das weiter schleppende Wirtschaftswachstum zudem nicht ganz so schwach aus wie erwartet.

Deutschlands größter Marineschiffbauer TKMS legte am Montagmorgen einen erfolgreichen Börsenstart hin. Nach 60 Euro zum Auftakt kletterten die vom Mutterkonzern Thyssenkrupp (ThyssenKrupp Aktie) abgespaltenen Aktien auf über 88 Euro. Im Rahmen der Abspaltung hatten Thyssenkrupp-Aktionäre für jeweils 20 ihrer Aktien automatisch einen Anteilsschein an TKMS bekommen. Die Thyssenkrupp-Aktien wurden am Morgen gut ein Fünftel niedriger gehandelt als am Freitag.

Der spanische Telefonkonzern Telefonica will laut einem Bericht im "Handelsblatt" sein Verhältnis zu seinem deutschen Rivalen 1&1 verbessern und führt dahingehend Gespräche. Konkret gehe es um eine mögliche Kooperation der ehemaligen Netzpartner Telefonica Deutschland und 1&1, hieß es unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Personen. In Madrid werde langfristig auch eine Übernahme erwogen. Die Aktienkurse von 1&1 und des Mutterkonzerns United Internet (United Internet Aktie) zogen um bis zu 5 Prozent an.

Rüstungswerte sind nach einer sehr schwachen Vorwoche auf Erholungskurs. Für Rheinmetall (Rheinmetall Aktie) etwa belief sich das Kursplus auf fast 5 Prozent. Rheinmetall profitierten dabei auch von einem weiteren Großauftrag.
Eine Kaufempfehlung von Jefferies trieb die Papiere des Wafer-Herstellers Siltronic (Siltronic Aktie) um 7,6 Prozent nach oben.

Quelle: dpa-AFX
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