"es ist herbst und die blätter fallen bald von den bäumen. je höher die bäume im sommer wuchsen, desto tiefer werden ihre blätter nun fallen und mit ihnen anderes.
kluge + fleißige hechte fressen sich jetzt gierig schnell noch reichlich wintervorräte an, jedoch mit bedacht, um nicht vom jäger zum gejagten zu werden."
statt der gegenbewegung in form der o.g. upmoves kann ich mir eher ein antäuschen inklusive eines kurzen verharren auf den genannten punkten vorstellen, um möglichst viele auf dem falschen fuß zu erwischen und den market makern somit den weiteren aberverkauf besser zu ermöglichen.
am ehesten glaube ich jedoch an einen nahtlosen weiteren abverkauf.
"kluge hechte jagen rational, immer darauf bedacht den energieverbrauch bei der jagd in angemessen verhältnis zur ausstehenden beute zu halten."
die 2. möglichkeit, ein upmove in die präferierten zonen, wo viele gerne nochmal short-einstiege wagen, halte ich für gering. in diesem fall sollte es dann eher noch weiter hoch gehen um shortys wieder rauszudrängen, oder ein seitwärtsszenario eintreten zwecks mürbe machen. argumentation für die gering angenommene wahrscheinlichkeit von möglichkeit 2 ist meine wahrnehmung des übergangs der märkte in ihr "natürliches verhalten", u.a. zu beobachten in qualität und quantität der gehandelten volumen sowie das besonders ausgeprägte "jeder ist sich selbst der nächste"-verhalten in abverkaufszenarien.
"hechte die das anfuttern von winterspeck schlecht timen/zu spät beginnen, werden selbst vermehrt zu gejagten bzw. haben aufgrund ihrer geringen vorräte schlechte karten für den winter bis zum frühling."
möglichkeit 3, ein seitwärtszenario ("mürbe machen"), wäre schließlich auch noch denkbar, würde jedoch den wenigsten nutzen und ist untypisch in solchen märkten.
"risikoscheuen, unentschlossenen und unmutigen hechten kann zwar geschicktes durchmogeln mit relativ geringem aufwand gelingen, ihre lebensqualität ist jedoch allgemein geringer als die ihrer pendants"

Im Unterwasserbereich zählen Hechte zu den gefährlichen Räubern. Auf der Jagd nach Nahrung sind ihre langgestreckten Körper sehr schnell. Mit einer Geschwindigkeit von 8 Metern pro Sekunde schnellen sie aus ihrer Deckung auf ihr Opfer zu. Schnell, stark und stromlinienförmig macht der Hecht vorzugsweise klare Seen und Flüsse unsicher. Untereinander geht es bei Esox lucius, so der lateinische Name des Hechts, sehr agressiv zu: Hechte sind Kannibalen und fressen ihrergleichen.
Sein entenschnabelförmiges Maul ist mit zahlreichen kräftigen, leicht nach hinten gebogenen Zähnen besetzt. Hechte werden in der Regel bis zu 15 Jahren alt. Sie erreichen dabei eine Länge von rund einem Meter und 10 kg Masse. In Ausnahmefällen können sie bis 1,5 m lang und über 20 kg schwer werden.
Der Hecht ist ein Lauerräuber, der seine Beute durch rasche Vorstöße aus der Deckung überrascht. Er wagt sich dabei an alle Beutegrößen, die er nur irgendwie bewältigen kann. Dabei machen sie auch vor Artgenossen nicht halt. Ihre Häufigkeit in einem Gewässer wird neben geeigneten Habitaten zur Reproduktion entscheidend von der zur Verfügung stehenden Einstandsfläche (Schwimmblatt- und Unterwasserpflanzen, Röhrichte, überhängende Büsche, Totholz) bestimmt. Überbestände regulieren sich durch Kanibalismus rasch selbst.
Erstaunlich viele Parallelen zu an Börsenmärkten aGIERenden Menschen (Homo sapiens) also.
Petri Heil