Die Chancen stehen nicht schlecht, dass der Dax heute wieder Gewinne verzeichnet. Im vorbörslichen Handel startet der Leitindex mit einem Plus von 0,2 Prozent in den Handel. Vor allen gute Daten aus Übersee sorgen für Optimismus. Ebenso wie einige Geschäftsberichte.
HB FRANKFURT/DÜSSELDORF. Die Hoffnung auf einen guten Börsenstart wächst. Angetrieben von zahlreichen Quartalsberichten sowie freundlicheren Vorgaben dürfte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag an seine Vortagesgewinne anknüpfen und mit leichten Aufschlägen in den Handel starten. Dank freundlicher Vorgaben dürfte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag an seine Vortagesgewinne anknüpfen und mit leichten Aufschlägen in den Handel starten. Zudem kehrte die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal überraschend auf den Wachstumspfad zurück.
Der X-Dax, der auf Basis des Dax-Futures den außerbörslichen Stand des deutschen Leitindex anzeigt, notierte kurz nach 8.00 Uhr bei 5.363 Zählern und damit 0,24 Prozent über dem Xetra-Vortagsschluss. In einem Schlussspurt der laufenden Berichtssaison steht noch einmal eine wahre Zahlenflut auf der Agenda. Auf der Agenda stehen unter anderem die Zwischenberichte von RWE, K+S und Salzgitter sowie die Berichte zahlreicher Unternehmen aus der zweiten Reihe. Darüber hinaus dürften am Nachmittag US-Konjunkturdaten wie etwa die Einzelhandelsumsätze für Bewegung sorgen.
Händler verwiesen auf die Übersee-Börsen als Stützen: Die wichtigsten US-Aktienindizes hatten am Mittwoch deutlich zugelegt. Die erhofften marktpositiven Kommentare der US-Notenbank gaben im späteren Handel zusätzliche Impulse. Außerdem beließ die Fed den Leitzins bei faktisch null Prozent. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones gewann seit dem Xetra-Schluss 0,19 Prozent hinzu. In Tokio schloss der Nikkei-225-Index etwas fester.
Der Energiekonzern RWE konnte trotz der Wirtschaftskrise auch im ersten Halbjahr seine Gewinne steigern. Das um negative Effekte aus Gas-Absicherungsgeschäften bereinigte nachhaltige Nettoergebnis lag über den Markterwartungen, wogegen der rückläufige Umsatz diese verfehlte. Die Jahresprognose bestätigte RWE. Ein Börsianer sah die Zahlen „einen Tick besser als erwartet“. „Der Geschäftsbericht hört sich gut an, aber nicht so gut wie gestern der von Konkurrent Eon “, schränkte der Börsianer jedoch ein. Dagegen drückten die schwache Düngernachfrage, Preisrückgänge und Einmaleffekte den Salzhersteller und Düngerproduzent K+S im zweiten Quartal tief in die Verlustzone, was die Aktie schon vorbörslich deutlich belastete. Die Kasseler verfehlten die Gewinnerwartungen der Analysten. Auch ein Händler sprach von etwas schwächer als erwarteten Zahlen. Speziell der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie der Nettogewinn sähen schwach aus. Zudem monierte der Experte den fehlenden konkreten Ausblick.
Der Stahlkonzern Salzgitter erlitt im ersten Halbjahr einen höheren Verlust als erwartet. Auch der Umsatz verfehlte die Konsensschätzungen der Analysten. Salzgitter erkennt noch keine starke und nachhaltige Erholung des Stahlmarktes und erwartet daher auch im zweiten Halbjahr einen Vorsteuerverlust. Zahlen wie Ausblick hätten enttäuscht, hieß es von einem Börsianer. Das dürfte die Stahlaktien erst einmal belasten. Vorbörslich gaben Salzgitter nach.
Der weltgrößte Touristikkonzern Tui stürzte im zweiten Quartal wegen der Probleme bei der Beteiligung an Hapag-Lloyd tief in die roten Zahlen. Er muss seine Finanzstruktur über die Refinanzierung von bisher im Eigentum befindlichen Vermögenswerten wie zum Beispiel Immobilien, Hotels und Kreuzfahrtschiffe stärken. Laut einem Händler sind die Zahlen durchwachsen. Er glaubt jedoch nicht, „dass die Investoren von diesem Ergebnis allzu enttäuscht sind“, zumal Tui den Ausblick für das laufende Jahr bestätigt habe.
Ein schwaches britisches Pfund hinterließ im ersten Halbjahr 2009 erneut Spuren beim Pharmahändler Celesio . Für das Gesamtjahr 2009 erwartet die mehrheitlich zum Haniel-Konzern gehörende Gesellschaft weiterhin ein EBITDA unter dem Vorjahresniveau. Ein Händler sah die Zahlen insgesamt im Rahmen der Erwartungen. Er hält nach der guten Kursentwicklung der vergangenen Wochen aber Gewinnmitnahmen für möglich.
Der Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) schrieb im ersten Halbjahr wie erwartet rote Zahlen und ließ auch weiterhin eine konkrete Jahresprognose vermissen. Laut einem Händler fielen die Ergebnisse zum Teil besser als erwartet aus. Der Zwischenbericht sei zwar gut, er rechne allerdings mit Gewinnmitnahmen, nachdem die Aktie zuletzt sehr gut gelaufen sei.
Nach einem unerwartet robusten zweiten Quartal bekräftigte der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger die Prognosen für 2009. Der Arzneimittelhersteller Stada musste im zweiten Quartal einen stärkeren Umsatzrückgang erlitten als von Experten erwartet, bestätigte aber die Jahresziele. Zudem trennt sich Stada mit sofortiger Wirkung von seinem Finanzvorstand Wolfgang Jeblonski. Ein Sprecher wollte sich zu den Hintergründen des Abgangs auf Anfrage nicht äußern. in Händler bewertete die Zahlen als schwach und sah auch die Nachrichten zu Jeblonski negativ. Die Aktie zeigte sich schon vor Handelsstart sehr schwach.
Der Internetdienstleister United Internet gibt sich nach einem Umsatz- und Gewinnplus im ersten Halbjahr zuversichtlicher als zuvor. Die Zahlen sind laut einem Händler zum Teil besser als erwartet ausgefallen. Vor allem der Gewinn habe die Erwartungen übertroffen. Zudem habe der Internetdienstleister seinen Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Insgesamt sollten sich Anleger aber auf mögliche Gewinnmitnahmen einstellen, warnte der Experte. Der Solarzellenhersteller Q-Cells streicht nach einem Megaverlust im ersten Halbjahr seine Fertigung in Deutschland zusammen. Eine Jahresprognose traut sich das Unternehmen derzeit nicht zu. Ein Händler nannte die Zahlen „durch die Bank enttäuschend“.
Der Medizintechnik-Anbieter Carl Zeiss Meditec verdiente in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2008/2009 weniger als im Vorjahr, bekräftigte aber seine Ziele für das Geschäftsjahr. Der Mobilfunkanbieter Freenet verlor im zweiten Quartal erneut Kunden, steigerte aber bei einem stagnierenden Konzernergebnis seinen Umsatz.
q:handlesblatt.com
HB FRANKFURT/DÜSSELDORF. Die Hoffnung auf einen guten Börsenstart wächst. Angetrieben von zahlreichen Quartalsberichten sowie freundlicheren Vorgaben dürfte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag an seine Vortagesgewinne anknüpfen und mit leichten Aufschlägen in den Handel starten. Dank freundlicher Vorgaben dürfte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag an seine Vortagesgewinne anknüpfen und mit leichten Aufschlägen in den Handel starten. Zudem kehrte die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal überraschend auf den Wachstumspfad zurück.
Der X-Dax, der auf Basis des Dax-Futures den außerbörslichen Stand des deutschen Leitindex anzeigt, notierte kurz nach 8.00 Uhr bei 5.363 Zählern und damit 0,24 Prozent über dem Xetra-Vortagsschluss. In einem Schlussspurt der laufenden Berichtssaison steht noch einmal eine wahre Zahlenflut auf der Agenda. Auf der Agenda stehen unter anderem die Zwischenberichte von RWE, K+S und Salzgitter sowie die Berichte zahlreicher Unternehmen aus der zweiten Reihe. Darüber hinaus dürften am Nachmittag US-Konjunkturdaten wie etwa die Einzelhandelsumsätze für Bewegung sorgen.
Händler verwiesen auf die Übersee-Börsen als Stützen: Die wichtigsten US-Aktienindizes hatten am Mittwoch deutlich zugelegt. Die erhofften marktpositiven Kommentare der US-Notenbank gaben im späteren Handel zusätzliche Impulse. Außerdem beließ die Fed den Leitzins bei faktisch null Prozent. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones gewann seit dem Xetra-Schluss 0,19 Prozent hinzu. In Tokio schloss der Nikkei-225-Index etwas fester.
Der Energiekonzern RWE konnte trotz der Wirtschaftskrise auch im ersten Halbjahr seine Gewinne steigern. Das um negative Effekte aus Gas-Absicherungsgeschäften bereinigte nachhaltige Nettoergebnis lag über den Markterwartungen, wogegen der rückläufige Umsatz diese verfehlte. Die Jahresprognose bestätigte RWE. Ein Börsianer sah die Zahlen „einen Tick besser als erwartet“. „Der Geschäftsbericht hört sich gut an, aber nicht so gut wie gestern der von Konkurrent Eon “, schränkte der Börsianer jedoch ein. Dagegen drückten die schwache Düngernachfrage, Preisrückgänge und Einmaleffekte den Salzhersteller und Düngerproduzent K+S im zweiten Quartal tief in die Verlustzone, was die Aktie schon vorbörslich deutlich belastete. Die Kasseler verfehlten die Gewinnerwartungen der Analysten. Auch ein Händler sprach von etwas schwächer als erwarteten Zahlen. Speziell der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) sowie der Nettogewinn sähen schwach aus. Zudem monierte der Experte den fehlenden konkreten Ausblick.
Der Stahlkonzern Salzgitter erlitt im ersten Halbjahr einen höheren Verlust als erwartet. Auch der Umsatz verfehlte die Konsensschätzungen der Analysten. Salzgitter erkennt noch keine starke und nachhaltige Erholung des Stahlmarktes und erwartet daher auch im zweiten Halbjahr einen Vorsteuerverlust. Zahlen wie Ausblick hätten enttäuscht, hieß es von einem Börsianer. Das dürfte die Stahlaktien erst einmal belasten. Vorbörslich gaben Salzgitter nach.
Der weltgrößte Touristikkonzern Tui stürzte im zweiten Quartal wegen der Probleme bei der Beteiligung an Hapag-Lloyd tief in die roten Zahlen. Er muss seine Finanzstruktur über die Refinanzierung von bisher im Eigentum befindlichen Vermögenswerten wie zum Beispiel Immobilien, Hotels und Kreuzfahrtschiffe stärken. Laut einem Händler sind die Zahlen durchwachsen. Er glaubt jedoch nicht, „dass die Investoren von diesem Ergebnis allzu enttäuscht sind“, zumal Tui den Ausblick für das laufende Jahr bestätigt habe.
Ein schwaches britisches Pfund hinterließ im ersten Halbjahr 2009 erneut Spuren beim Pharmahändler Celesio . Für das Gesamtjahr 2009 erwartet die mehrheitlich zum Haniel-Konzern gehörende Gesellschaft weiterhin ein EBITDA unter dem Vorjahresniveau. Ein Händler sah die Zahlen insgesamt im Rahmen der Erwartungen. Er hält nach der guten Kursentwicklung der vergangenen Wochen aber Gewinnmitnahmen für möglich.
Der Stahlhändler Klöckner & Co (KlöCo) schrieb im ersten Halbjahr wie erwartet rote Zahlen und ließ auch weiterhin eine konkrete Jahresprognose vermissen. Laut einem Händler fielen die Ergebnisse zum Teil besser als erwartet aus. Der Zwischenbericht sei zwar gut, er rechne allerdings mit Gewinnmitnahmen, nachdem die Aktie zuletzt sehr gut gelaufen sei.
Nach einem unerwartet robusten zweiten Quartal bekräftigte der Bau- und Dienstleistungskonzern Bilfinger Berger die Prognosen für 2009. Der Arzneimittelhersteller Stada musste im zweiten Quartal einen stärkeren Umsatzrückgang erlitten als von Experten erwartet, bestätigte aber die Jahresziele. Zudem trennt sich Stada mit sofortiger Wirkung von seinem Finanzvorstand Wolfgang Jeblonski. Ein Sprecher wollte sich zu den Hintergründen des Abgangs auf Anfrage nicht äußern. in Händler bewertete die Zahlen als schwach und sah auch die Nachrichten zu Jeblonski negativ. Die Aktie zeigte sich schon vor Handelsstart sehr schwach.
Der Internetdienstleister United Internet gibt sich nach einem Umsatz- und Gewinnplus im ersten Halbjahr zuversichtlicher als zuvor. Die Zahlen sind laut einem Händler zum Teil besser als erwartet ausgefallen. Vor allem der Gewinn habe die Erwartungen übertroffen. Zudem habe der Internetdienstleister seinen Ausblick für das Gesamtjahr angehoben. Insgesamt sollten sich Anleger aber auf mögliche Gewinnmitnahmen einstellen, warnte der Experte. Der Solarzellenhersteller Q-Cells streicht nach einem Megaverlust im ersten Halbjahr seine Fertigung in Deutschland zusammen. Eine Jahresprognose traut sich das Unternehmen derzeit nicht zu. Ein Händler nannte die Zahlen „durch die Bank enttäuschend“.
Der Medizintechnik-Anbieter Carl Zeiss Meditec verdiente in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2008/2009 weniger als im Vorjahr, bekräftigte aber seine Ziele für das Geschäftsjahr. Der Mobilfunkanbieter Freenet verlor im zweiten Quartal erneut Kunden, steigerte aber bei einem stagnierenden Konzernergebnis seinen Umsatz.
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Prof. DDr. Dr. mult. habil. e. h. med. vet. anomal. ES