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Der vorgestern Abend beschriebene hauchdünne Vorteil der Bullen, reichte gestern bis zum frühen Vormittag immerhin für einen Anstieg von 64 Punkten oder ca. 2 % bis kurz vor die Widerstandszone 3.400-3.415, doch dann starteten die Bären wieder mal eine Attacke, die nicht nur den bis dahin erreichten Anstieg wieder zunichte machte, sondern den FDAX weit bis unter die gestern genannte Unterstützung 3.240 trieben, so Wolfgang Süßenguth vom börsen-profi-online.
Die Bullen hätten zwar gerade noch mal schlimmeres verhüten können, indem sie den Schlusskurs (3.230) wieder bis knapp an die nun doch etwas löchrig gewordene Unterstützung 3.240 hoch hievten, aber der gestrigen Tag ging sei sehr eindeutig an die Bären gegangen und habe diese kräftig gestärkt. Ein weiteres Zeichen für die wieder gewonnene Stärke der Bären, sei die Tatsache, dass es den Bullen trotz größter Anstrengung in den letzten Tagen nicht gelungen wäre den FDAX über die 50-Tage-Linie (bei ca. 3.319) hoch zu treiben.
Die Einschätzung der technischen Lage des FDAX von gestern behalte Gültigkeit. Trotz der gestrigen Blessuren der Bullen bleibe es bleibt dabei, dass das Szenario des langsamen und zähen "nach oben Arbeitens", unterbrochen von immer wiederkehrenden heftigen Attacken der Bären, bis zum Jahresschluss das wahrscheinlichste Szenario bleibe