DAX, die aktuellen Kurspotenziale
Der deutsche Aktienindex DAX setzte in der Vorwoche seinen Aufschwung nahezu reaktionsfrei und ungebrochen fort; in der Spitze stieg der DAX bis auf 2.731 Indexpunkte, der Wochenschluss lag bei 2.715 Indexpunkten, damit auf einem neuen Bewegungshoch innerhalb des laufenden Korrekturaufschwungs, so berichtet Uwe Wagner, Händler der Deutschen Bank.
Unter strategischem Blickwinkel hätte der DAX damit das prognostizierte minimale Korrekturpotential ausgeschöpft und sogar leicht überschritten, welches der Handelsexperte berechnet hatte, im Bezug auf den kompletten, vorangegangenen sekundären Abwärtstrend, beginnend bei 3.476 am 02. Dezember letzten Jahres. Diese Korrekturpotenziale berechneten sich für folgende Niveaus: 2.616 / 2.680 (Minimumkorrektur – bereits vollständig ausgeschöpft und sogar leicht überschritten), 2.832 (Normalkorrektur und nächstes strategisches Kursziel), sowie 2.983 / 3.045 (Maximumkorrektur).
In einer vorhergehenden Analyse skizzierte Uwe Wagner ein strategisch mögliches Szenario, mit dessen Hilfe eine Indikation herzuleiten sei, wie weit der laufende Aufschwung noch führen könne, bevor es zu einer Reaktion kommt, was dann auch geschehen wäre. Der Experte unterstellte, dass das Risiko ansteige, eine Reaktion auf den jüngsten Anstieg des Kurses zu sehen. Dies ist zu Einen mit der Tatsache begründet worden, dass der DAX dieses oben angesprochene minimale Korrekturpotential ausgeschöpft hätte und zum anderen auch damit, dass von Seiten der Markttechnik erste Ansätze einer „Ermüdung“ signalisiert wurden, ohne jedoch konkrete Verkaufssignale zu generieren. Dieses „Gemisch“ hätte per Donnerstag letzter Woche noch eine zusätzliche interessante Komponente hinzu erhalten: die Ausbildung eines Tages-Doji einem neutralen Tagesmuster.
Mit der Kursentwicklung vom Freitag letzter Woche wäre dieses jüngste potentielle Entwicklungsszenario zwar noch nicht völlig neutralisiert, jedoch etwas eingeschränkt worden.
Grundsätzlich geht der Handelsexperte nun davon aus, dass der DAX noch weiteres Anstiegspotenzial hat und sich die Risiken auf der Unterseite dagegen weitestgehend in Grenzen halten. Damit solle die Normalkorrektur im Bezug auf den vorangegangenen sekundären Abwärtstrend bei 2.832 durchaus ein realistisches Kursziel für die nächsten Tage / Wochen bleiben. Kurzfristig bestünde jedoch jederzeit die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion. Folgen die Marktteilnehmer jedoch ihrem Anlagemuster, wie man es bereits Ende September / Oktober 2001 gesehen habe, sollten sich vorerst auch weiterhin die Reaktionen in Grenzen halten.
Aus charttechnischer Sicht ließen sich im DAX die nächst höheren Widerstände in den Bereichen um 2.750 / 2.800 herleiten, knapp darüber sollte sich noch ein untergeordnetes Widerstandsband um 2.840 befinden (was mit dem errechneten normalen Korrekturpotential, bezogen auf den vorangegangenen sekundären Abwärtstrend korrespondiere). Oberhalb der 2.840 sollte aus analytischer Sicht der Weg in Richtung 3.150 / 3.220 frei sein.
Unterstützungen auf der Unterseite ließen sich aktuell dagegen kaum sinnvoll herleiten. Hier bevorzugt Uwe Wagner, Eigenangaben zufolge, das Arbeiten mit Korrekturpotentialen, welche wir aufgrund des jüngsten, neuen Bewegungshochs der laufenden Reaktion neu berechnet werden müssen. Zum Wochenstart lägen diese bei 2.550 / 2.524 (Minimumkorrektur), 2.460 (Normalkorrektur) bzw. 2.396 / 2.369 (Maximumkorrektur).
Der deutsche Aktienindex DAX setzte in der Vorwoche seinen Aufschwung nahezu reaktionsfrei und ungebrochen fort; in der Spitze stieg der DAX bis auf 2.731 Indexpunkte, der Wochenschluss lag bei 2.715 Indexpunkten, damit auf einem neuen Bewegungshoch innerhalb des laufenden Korrekturaufschwungs, so berichtet Uwe Wagner, Händler der Deutschen Bank.
Unter strategischem Blickwinkel hätte der DAX damit das prognostizierte minimale Korrekturpotential ausgeschöpft und sogar leicht überschritten, welches der Handelsexperte berechnet hatte, im Bezug auf den kompletten, vorangegangenen sekundären Abwärtstrend, beginnend bei 3.476 am 02. Dezember letzten Jahres. Diese Korrekturpotenziale berechneten sich für folgende Niveaus: 2.616 / 2.680 (Minimumkorrektur – bereits vollständig ausgeschöpft und sogar leicht überschritten), 2.832 (Normalkorrektur und nächstes strategisches Kursziel), sowie 2.983 / 3.045 (Maximumkorrektur).
In einer vorhergehenden Analyse skizzierte Uwe Wagner ein strategisch mögliches Szenario, mit dessen Hilfe eine Indikation herzuleiten sei, wie weit der laufende Aufschwung noch führen könne, bevor es zu einer Reaktion kommt, was dann auch geschehen wäre. Der Experte unterstellte, dass das Risiko ansteige, eine Reaktion auf den jüngsten Anstieg des Kurses zu sehen. Dies ist zu Einen mit der Tatsache begründet worden, dass der DAX dieses oben angesprochene minimale Korrekturpotential ausgeschöpft hätte und zum anderen auch damit, dass von Seiten der Markttechnik erste Ansätze einer „Ermüdung“ signalisiert wurden, ohne jedoch konkrete Verkaufssignale zu generieren. Dieses „Gemisch“ hätte per Donnerstag letzter Woche noch eine zusätzliche interessante Komponente hinzu erhalten: die Ausbildung eines Tages-Doji einem neutralen Tagesmuster.
Mit der Kursentwicklung vom Freitag letzter Woche wäre dieses jüngste potentielle Entwicklungsszenario zwar noch nicht völlig neutralisiert, jedoch etwas eingeschränkt worden.
Grundsätzlich geht der Handelsexperte nun davon aus, dass der DAX noch weiteres Anstiegspotenzial hat und sich die Risiken auf der Unterseite dagegen weitestgehend in Grenzen halten. Damit solle die Normalkorrektur im Bezug auf den vorangegangenen sekundären Abwärtstrend bei 2.832 durchaus ein realistisches Kursziel für die nächsten Tage / Wochen bleiben. Kurzfristig bestünde jedoch jederzeit die Wahrscheinlichkeit einer Reaktion. Folgen die Marktteilnehmer jedoch ihrem Anlagemuster, wie man es bereits Ende September / Oktober 2001 gesehen habe, sollten sich vorerst auch weiterhin die Reaktionen in Grenzen halten.
Aus charttechnischer Sicht ließen sich im DAX die nächst höheren Widerstände in den Bereichen um 2.750 / 2.800 herleiten, knapp darüber sollte sich noch ein untergeordnetes Widerstandsband um 2.840 befinden (was mit dem errechneten normalen Korrekturpotential, bezogen auf den vorangegangenen sekundären Abwärtstrend korrespondiere). Oberhalb der 2.840 sollte aus analytischer Sicht der Weg in Richtung 3.150 / 3.220 frei sein.
Unterstützungen auf der Unterseite ließen sich aktuell dagegen kaum sinnvoll herleiten. Hier bevorzugt Uwe Wagner, Eigenangaben zufolge, das Arbeiten mit Korrekturpotentialen, welche wir aufgrund des jüngsten, neuen Bewegungshochs der laufenden Reaktion neu berechnet werden müssen. Zum Wochenstart lägen diese bei 2.550 / 2.524 (Minimumkorrektur), 2.460 (Normalkorrektur) bzw. 2.396 / 2.369 (Maximumkorrektur).