Dax-Ausblick: Sonnige Zeiten


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EinsamerSam.:

Dax-Ausblick: Sonnige Zeiten

 
04.06.05 08:23
Experten sehen die Märkte in robuster Verfassung

Dax-Ausblick: Sonnige Zeiten

Für die kommende Woche erwarten Analysten eine weiter freundliche Börsenentwicklung, die den Deutschen Aktienindex (Dax) noch über das Drei-Jahres-Hoch der vergangenen Tage treiben könnte.

HB FRANKFURT. Im Blickpunkt steht die Entwicklung des Euro, dessen jüngste Schwäche vor allem exportorientierte Werte beflügelt hatte. "Die Höchstwerte werden verteidigt und möglicherweise sogar übertroffen", sagt Günter Senftleben von der Bankgesellschaft Berlin. Es gebe zwar kaum richtungsweisende Impulse in der kommenden Woche, aber die Märkte seien in einer sehr robusten Verfassung. Am Mittwoch hatte der Dax angetrieben von steigenden Automobiltiteln das erste Mal seit Juni 2002 die psychologisch wichtige Schwelle von 4 500 Punkten überschritten. Am Freitag sorgte der MDax mit einem Allzeithoch von mehr als 6 000 Zählern für gute Stimmung bei Börsianern.

Von der technischen Analyse kommen zur Zeit klare Ansagen: "Über 4600, kleine Korrektur, dann 5 200", so lautet der Marschplan einiger Analysten. Ein Chartleser verweist zudem auf die frappierende Vergleichbarkeit des aktuellen Dax mit dem vom September 1996: "Die Chartsituation von damals sieht erfreulich ähnlich aus". Nach einer über einjährigen Flaggenformation sei 1995 ein Ausbruch erfolgt, der kurz korrigierte. Danach folgte bis Mitte 1996 ein erneuter Anstieg unter geringster Volatilität und ein Shake-Out. Anschließend stieg der Dax von 2600 auf rund 4 500, bevor die erste größere Korrektur einsetzte. Zwischenzeitlich wurde fleißig auf billige Einstandskurse gewartet, die nie kamen.

Weiterer Auftrieb durch Euroschwäche

Andere Indikationen wie die Marktbreite in Deutschland und USA sähen ebenfalls "hervorragend" aus, berichten die Analysten. Die gesamten Märkte hätten nach oben gedreht und nähmen Momentum auf. Wer einen Zwei-Jahres-Atem habe, dürfte sich wohl mit der 5800er-Marke anfreunden.

Der gestiegene Ölpreis spielt offenbar kaum eine Rolle für die Dax-Entwicklung. "Der ist im Moment als Risikofaktor komplett ausgeblendet", meint sagt Steffen Neumann, Analyst der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP). Der Dollar wird nach seiner Einschätzung zum Euro möglicherweise noch zulegen und für weiteren Auftrieb sorgen. "Der Euro könnte sich in Richtung 1,20 Dollar bewegen", sagt Neumann. Seit Anfang der Woche hatte die Gemeinschaftswährung rund drei US-Cent auf knapp 1,23 Dollar verloren und damit auf die Ablehnung des EU-Verfassungsentwurfs in Frankreich und den Niederlanden reagiert.

Experten sehen deutschen Markt unterbewertet

Die "Doppel-Nein-Woche" zur EU-Verfassung hat unterdessen eine Meinungswende in den Köpfen der Marktteilnehmer bewirkt. Länderspezifische Titelauswahl steht damit wieder im Fokus. Und Deutschland sieht hier mit dem Thema "Neuwahl" besonders gut aus. Händler sehen eine laufende Verbesserung der Stimmung und verweisen dazu auf die Marktreaktionen der vergangenen Woche. Egal wie schlecht Konjunkturdaten wie zum Beispiel der Chicago-Einkaufsmanager-Index ausfielen, der Markt korrigierte nicht einmal richtig. "Wenn schlechte Nachrichten nicht mehr zu Kursverlusten führen, hat der Markt den Boden gesehen", heißt es im Handel.

Wer sich fragt, wieso "Stimmung" allein schon ein Kaufgrund liefert, hänge wahrscheinlich einer falsch kommunizierten "Contrary Opinion" an, mutmaßen Beobachter. Die soll angeblich Kaufsignale liefern, wenn die meisten Marktteilnehmer negativ eingestellt sind. Aber weit gefehlt: Einige Analysten weisen darauf hin, dass "ein steigendes Sentiment" gut ist für den Markt. "Nur das ist die Marktphase, in der Anleger umdisponieren und ihre Positionen aufstocken müssen", erklärt ein Analyst.

Neuwahlen als Katalysator

Und in eben dieser Phase des "Umdisponierens" befinde sich der deutsche Markt. Auslöser ist das Thema "Neuwahl", dass im Ausland als entscheidend betrachtet wird. Natürlich wird dort nicht auf das plakative Wort "Wahl", sondern auf deren Konsequenzen geblickt - und die heißen "Reformfantasie" und konkreter "Senkung der Lohnnebenkosten". Dies könne zu massiven Gewinnsteigerungen der Unternehmen führen, vermuten Analysten. Auf der Corporate Conference der Deutschen Bank vergangene Woche hätten ausländische Anleger immer stärkeres Interesse an deutschen Aktien bekundet, hieß es von Teilnehmern.

Zudem glänzte der deutsche Markt seit dem rot-grünen Regierungsantritt mit einer Underperformance, die zur Untergewichtung in internationalen Depots führte. Wenn hier die Hebel zugunsten Deutschlands umgelegt würden, könnte es zu länger anhaltenden Käufen kommen. Vielleicht haben diese Käufe sogar schon begonnen, mutmaßen einige Marktteilnehmer: Anders wäre ein Jahreshoch im Dax und ein Allzeithoch im MDax mit über 6000 Punkten wohl kaum zu erklären. Doch vor allem die deutschen Fonds seien noch stark untergewichtet. Sie hätten überhaupt erst mit Käufen begonnen, als der Dax die 4500er-Marke übersprang.

Daran sollte auch der überraschend schlechte US-Arbeitsmarktbericht für Mai nichts ändern. Der Stimmungswechsel dürfte auch hier Wirkung zeigen und schlechte Nachrichten zu guten für die Zinsperspektive ummünzen. Einige Analysten von Investmentbanken rechnen zumindest mit einer Aussetzung der Zinserhöhungen durch die US-Notenbank.

Termine und Highlights der kommenden Woche

Mit Spannung wird in der kommenden Handelswoche der für Montag geplante Börsengang von MTU Aero Engines erwartet. Finanzkreisen zufolge sind die Aktien des Triebwerksherstellers mehrfach überzeichnet. "Ein erfolgreicher Börsengang könnte sich positiv auf die Titel von Maschinen- und Exportunternehmen auswirken", sagt Steffen Neumann, Analyst der Landesbank Rheinland-Pfalz (LRP). Der vierte Börsengang in diesem Jahr in Deutschland könnte die Papiere in den MDax führen.

Ansonsten wird der Aktienmarkt den Anstieg aber wohl aus eigener Kraft schaffen müssen: Von der Terminlage her sind keine Impulse zu erwarten. Am Montag wird das erste Treffen der EU-Finanzminister nach den gescheiterten Referenden im Blick stehen. Am Dienstag das OPEC-Treffen und Freitag die US-Handelsbilanz.

In den nächsten Tagen laden wieder zahlreiche Unternehmen ihre Aktionäre zu Hauptversammlungen ein. Hierzu gehören am Dienstag Jenoptik, mg technologies und Jungheinrich, am Mittwoch AWD Holding, Linde, GPC sowie Pfeiffer Vacuum, am Donnerstag WCM und Freenet sowie am Freitag Drägerwerk und Medigene. Bei Heidelberger Druckmaschinen steht am Dienstag die Bilanz für das vergangene Jahr auf dem Programm. Thomas Cook zieht am Donnerstag Zwischenbilanz 2004/05, während die Deutsche Lufthansa Verkehrszahlen für Mai vorlegt. An diesem Tag dürfte der Mittquartalsbericht von Intel die Technologiebranche bewegen

"In Verbindung mit den verbesserten Perspektiven für währungssensitive Titel durch den schwachen Euro könnte die gestiegene Nachfrage nach Dividendenwerten durchaus noch etwas anhalten und dem Dax weitere Kursgewinne bescheren", hieß es in einem Ausblick der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW). Die über lange Zeit dämpfenden Negativfaktoren wie schwache Konjunktur und hoher Ölpreis seien in den Hintergrund gerückt worden.

Quelle: HANDELSBLATT, Freitag, 03. Juni 2005, 17:37 Uhr

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Der Einsame Samariter

Dax-Ausblick: Sonnige Zeiten 1965873
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uedewo:

Hmm.. das klingt schon sehr optimistisch.

 
04.06.05 08:48

verkaufen die großen bestimmt wieder ab. auf die volumen achten !!!!

greetz uedewo

Dax-Ausblick: Sonnige Zeiten 1965883 

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EinsamerSam.:

Dax-Ausblick: Kurse und Risiken steigen

 
13.06.05 07:35
Absturz der Renditen macht Aktien attraktiv

Dax-Ausblick: Kurse und Risiken steigen

Die deutschen Aktien werden nach Einschätzung von Analysten auch in der nächsten Woche zulegen. Der Aufwärtstrend sei ungebrochen. Allerdings bestehe angesichts der unsicheren weltwirtschaftlichen Lage auch ein nicht zu unterschätzendes Rückschlagspotenzial.

HB FRANKFURT. Am Freitag hatte der Deutsche Aktienindex (Dax) erstmals seit fast genau drei Jahren die psychologisch wichtige Marke von 4 600 Punkten überwunden und damit in dieser Woche ein Plus von rund zwei Prozent verbucht.

„Tendenziell wird der Markt weiter nach oben gehen“, sagt HSBC-Marktstratege Volker Borghoff voraus. Nach seiner Einschätzung ist der Dax-Anstieg vor allem auf die Entwicklung am Rentenmarkt zurückzuführen, wo die Renditen für Anleihen mit zehn Jahren Laufzeit seit Wochen purzeln. „Verglichen mit den Rentenmärkten sind die europäischen Aktien so günstig wie seit März 2003 nicht mehr bewertet“, erklärt Borghoff.

Die weitere Tendenz der Aktien könnte Händlern zufolge verstärkt von der Entwicklung an den Rentenmärkten abhängen. Sollte sich der Verfall der Renditen im langen Bereich fortsetzen, dürfte dies den Dax in die Höhe treiben - daher stehen die US-Konjunkturdaten in der nächsten Woche im Zentrum der Aufmerksamkeit. Sollten die US-Daten eine Abschwächung der Konjunktur bestätigen, wird dies laut Analysten wieder die Spekulationen auf ein vorzeitiges Ende der Zinserhöhungsphase in den USA auslösen. Damit würden die Renditen auch in Europa unter Druck bleiben. Die Konjunktur hierzulande schwächelt ohnehin schon so stark, dass seit Kurzem eine Senkung der Zinsen in der Euro-Zone wieder diskutiert wird. In den USA stehen unter anderem die Einzelhandelsumsätze, die Verbraucherpreise und die vorläufige Schätzung zur Entwicklung des Verbrauchervertrauens durch die Experten der Universität von Michigan für Juni an.

Die schwache Konjunkturentwicklung birgt für den Aktienmarkt aber auch Risiken, da mit dem nachlassenden Wirtschaftswachstum die Gewinne der Unternehmen sinken können. Vor allem vom Ölmarkt droht den Aktienmärkten nach Einschätzung einiger Analysten zusätzliches Ungemach, „auch wenn dies im Moment von den meisten Anlegern ausgeblendet wird“.

Der Ölpreis hat sich in der vergangenen Woche wieder der 55-Dollar-Marke für einen Barrel (159 Liter) der US-Leichtölsorte WTI genähert. Sollte der Ölpreis sein Allzeithoch von knapp 60 Dollar wieder erreichen, könnte dies das Signal zumindest für eine Korrektur an den Aktienmärkten sein. Denn höhere Preise für Öl bedeuten für die Unternehmen höhere Kosten für Transport und Produktion.

„Die Risiken sollte der Markt zur Kenntnis nehmen“, warnt Steffen Neumann, Marktstratege der Landesbank Rheinland-Pfalz. „Ich denke der Markt ist reif für eine Konsolidierung. Auf diesem Niveau wird die Luft dünner.“

Bankensektor im Blick

Auf der Unternehmensseite dürften die Finanztitel wieder verstärkt in den Blickpunkt rücken. Sollten sich UniCredito und HVB wie an den Märkten erwartet am Wochenende auf eine Fusion einigen, dürfte dies Händlern zufolge die Spekulationen um eine Fortsetzung der Konsolidierung im europäischen Bankensektor anheizen. „Dann wird man sich nach weiteren Konsolidierungskandidaten umschauen“, sagte ein Händler.

Darüber hinaus stehen die Zwischenberichte der US-Investmentbanken Lehman Brothers und Goldman Sachs an. „Wenn die enttäuschen, könnte das die Euphorie nachhaltig bremsen“, warnte ein Händler.

Quelle: HANDELSBLATT, Montag, 13. Juni 2005, 07:00 Uhr

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Der Einsame Samariter

Dax-Ausblick: Sonnige Zeiten 1975386
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EinsamerSam.:

Dax - Das Chartbild bleibt vorerst bullisch

 
13.06.05 07:40
Dax - Das Chartbild bleibt vorerst bullisch

Der Dax hat sich heute nach den guten Vorgaben von der Wall Street freundlich entwickelt. Zwischenzeitlich konnte der Index sogar die Marke von 4.600 Punkten überschreiten. Damit hat das Börsenbarometer auch ein neues 3-Jahreshoch markiert. In der Spitze erreichte der Dax einen Stand von 4.601,05 Punkten. Da die US-Technologiebörse Nasdaq am Nachmittag jedoch deutlich ins Minus gerutscht ist, hat auch der Dax spürbar nachgegeben. Zur Stunde liegt der Leitindex noch mit 0,29 % im Plus bei 4.575,87 Punkten.

Wie die Experten vom Trading Info Portal Godmode-Trader.de berichten, sei das technische Chartbild weiterhin bullisch. Auch ein temporärer Rückfall bis 4.570 sei unproblematisch. Ein Unterschreiten des Keylevels bei 4.565/4.566 würde jedoch höchstwahrscheinlich die laufende steile Aufwärtswelle beenden.

Quelle: boerse-go

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Der Einsame Samariter

Dax-Ausblick: Sonnige Zeiten 1975390
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EinsamerSam.:

DAX: Noch reicht die Kraft

 
21.06.05 08:21
DAX: Noch reicht die Kraft
                    §
In der letzten Woche tendierte der DAX nahezu seitwärts, wobei die Schwankungen deutlicher wurden. Mit der heutigen, negativen Eröffnung verdichten sich erste Warnzeichen, wenngleich der etablierte Trend weiterhin intakt bleibt, da die zyklischen Hoch- und Tiefpunkte - die nur bei Betrachtung des hier nicht dargestellten Stundencharts erkennbar sind - weiter ansteigen. Dennoch könnte der DAX in den nächsten Sitzungen seinen steil aufwärts gerichteten Trendkanal, dessen untere Begrenzung bei etwa 4.520 verläuft und damit eine Unterstützung bietet, verletzen.

Die Indikatoren reagierten auf den schwachen Wochenstart. So drehte der DSS zwar bereits letzten Donnerstag im überkauften Bereich und generierte damit ein Verkaufsignal, nahm aber heute nochmals Fahrt in Richtung Süden auf. Dennoch sollte der Oszillator wegen der momentanen Trendsituation (die auch der steigende ADX anzeigt) nicht überinterpretiert werden. Wichtiger in diesem Zusammenhang erscheint uns der MACD, der zwar durch sein fallendes Histogramm eine nachlassende Dynamik anzeigt, von einem Verkaufsignal jedoch noch weit entfernt zu sein scheint.

Auch wenn sich der Index in einer sog. "running correction" befindet, d.h. einer Konsolidierung, die durch starken Nachfrageüberhang nach oben verzerrt wird, ist das elliotttechnische Muster noch nicht komplettiert. Unter idealtypischen Bedingungen fehlt eine letzte abwärts gerichtete Welle über einige, wenige Tage, die den DAX bis vermutlich 4.515 Punkte drücken dürfte. Die zeitlich übergeordnete Zählung verspricht hingegen weiterhin ansteigende Kurse. Mit Hilfe der Fibonacci-Relationen lassen sich die Kursziele 4.750, 4890 und sogar 4.980 Punkte konstruieren. Wann, ob und welche dieser Marken in Frage kommt, lässt sich aus der momentanen Struktur allerdings noch nicht herauslesen.

Fazit: Auch wenn die nächsten Tage von schwächeren Kursen geprägt sein können, bleiben die übergeordneten Anzeichen weiter positiv. Dennoch wird die Luft für den DAX immer dünner. So dürfte der Index innerhalb der dann noch folgenden, über mehrere Wochen andauernden Impulswelle zwar nochmals letzte Kraftreserven mobilisieren, dann im Spätsommer aber eine Korrektur einleiten, die den Anstieg seit März 2003 korrigiert.

Quelle: WGZ-Bank

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Der Einsame Samariter

Dax-Ausblick: Sonnige Zeiten 1984783
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