Dax-Ausblick: 5000-er Marke im Visier


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EinsamerSam.:

Dax-Ausblick: 5000-er Marke im Visier

 
01.08.05 08:11
Frische Impulse durch Geschäftszahlen

Dax-Ausblick: 5000-er Marke im Visier

Aktienstrategen erwarten auch für die kommende Woche noch kein Ende des Dax-Aufwärtstrends. Frische Impulse für den Aktienmarkt könnten von Geschäftszahlen großer deutscher Unternehmen ausgehen, wie etwa BMW, KarstadtQuelle und BASF.


HB FRANKFURT. "Auch in der kommenden Woche dürften die Zeichen noch auf Plus stehen", prognostiziert Aktienstratege Frank Schallenberger von der Landesbank Baden-Württemberg. Die Chance sei sehr groß, dass der Deutsche Aktienindex (Dax) bis auf 5000 Punkte klettere. "Die Stimmung ist gut im Moment. Gute Nachrichten werden gefeiert, schlechte ignoriert."

"Die Zeit ist reif für eine Konsolidierung", mahnen allerdings immer mehr Beobachter. Doch konkret in Sicht ist diese Korrektur am Aktienmarkt noch nicht, eine ganze Reihe günstiger Einflussfaktoren hält die Anleger in Kauflaune: So haben sich die Befürchtungen nicht bestätigt, dass die im zweiten Quartal schleppend verlaufende Konjunktur zu einer weniger günstigen Ertragsentwicklung bei den Unternehmen geführt haben könnte.

Sorge vor "Katastrophenmonaten"

Mit Rückschlägen rechnet Börsenexperte Schallenberger erst, wenn der Dax über 5000 Punkte gestiegen ist. Einen Wermutstropfen sieht er zudem: "August und September sind eigentlich immer Katastrophenmonate für die Börsen, in denen es deutlich nach unten geht. Mal sehen, ob das dieses Jahr anders ist."

Hans-Jörg Naumer, Leiter der Kapitalmarktanalyse bei der Fondsgesellschaft Dit, erwartet zumindest kurzfristig weitere Kursgewinne. "Ich sehe in der kommenden Woche noch keine Umkehr des Aufwärtstrends. Wir haben eine Phase mit guten Konjunkturdaten aus den USA und auch aus Europa hinter uns und das stützt", urteilt er.

Der Dax hat in dieser Woche 1,5 Prozent an Wert gewonnen und ist über die wichtige Marke bei 4900 Punkten gestiegen. Seit Jahresbeginn hat der Leitindex damit rund 15 Prozent an Wert gewonnen. Seit nunmehr zwölf aufeinander folgenden Tagen hat der Dax keine Verluste mehr verbucht.

Märkte in guter Verfassung

Die Stärke des Dax erklären Börsenexperten unter anderem mit der bislang positiv verlaufenen Berichtssaison. Die bisher veröffentlichten Quartalsergebnisse lagen in der Mehrzahl über den Erwartungen. Enttäuschungen wie die von Siemens oder Nokia sind bislang Ausnahmen. "Trotz verhaltener Konjunkturentwicklung im Inland gelingt es den Unternehmen, die Erträge weiter kräftig zu steigern. Exporterfolge, Restrukturierungen und Kostensenkungen, Übernahmefantasien und nicht zuletzt neue Bilanzierungsmethoden sorgen in diesem und wohl auch im kommenden Jahr für weiter steigende Gewinne", so Frank Schallenberger, Aktienstratege der Landesbank Baden-Württemberg.

Positive Impulse verliehen den Märkten in der abgelaufenen Woche zudem die jüngsten Geschäftsklimazahlen mehrerer europäischer Länder, die eine unerwartet starke Verbesserung signalisieren und Anlass für einen gewissen Konjunkturoptimismus geben. Auch in den USA überwiegen positive Konjunkturmeldungen. Ein wichtiger Einflussfaktor im der kommenden Woche dürfte allerdings weiter der Ölpreis sein - ein erneuter Anstieg der Ölnotierungen könnte Gewinnmitnahmen auslösen.

Günstiges Kurs-Gewinn-Verhältnis

Die Analysten der Landesbank Baden-Württemberg halten die Perspektiven für die europäischen Aktienmärkte mittel- bis längerfristig für günstig. Die Bewertung habe sich trotz des Kursaufschwungs in den vergangenen zwei Monaten aufgrund steigender Gewinnprognosen nicht nennenswert erhöht. Der Euro-Stoxx sei mit einem KGV von unter 12 auf Basis der Schätzungen für 2006 sowohl im historischen als auch im internationalen Vergleich nach wie vor günstig bewertet und verfüge damit über weiteres Kurspotenzial, heißt es.

Die Analysten der DZ Bank sehen für den Dax ein KGV auf Basis 2006 von 12,1. "Die Chancen, dass sich der Kursanstieg bei den europäischen Indizes in den kommenden zwei oder drei Wochen fortsetzen wird, stehen gut", sind auch sie überzeugt. Es sei kaum zu erwarten, dass sich der Newsflow aus der Berichtssaison in Europa deutlich verschlechtern wird. Für die Zeit nach der "Earnings Season", also ab Mitte August und im September, sei allerdings eine Konsolidierung an den europäischen Börsen wahrscheinlich. Diese Annahme werde auch von der Saisonalität der vergangenen Jahre unterstützt, heißt es.

Auch technische Analysten bewerten das Bild am deutschen Markt positiv. Laut der Bayerischen Landesbank sind die Aufwärtstrends verschiedener Fristigkeiten voll intakt. Der Kursanstieg der vergangenen Tage habe den Dax über die Oberkante des bis August 2004 zurückreichenden Aufwärtstrendkanals getragen. "Gemäß dem Motto ´the trend is your friend´ gilt damit natürlich weiterhin: Gewinne laufen lassen", so die Analysten. Allerdings signalisiere das kurzfristige Indikatorenbild eine stark überkaufte Lage und lasse erheblichen Korrekturbedarf erkennen. Mögliche kurzfristige Schwächephasen sollten aus ihrer Sicht zum Zukauf genutzt werden.

Quartalssaison stimmt weiter optimistisch

Im Mittelpunkt des Börsengeschehens dürften auch in der kommenden Woche Geschäftszahlen stehen. "Wenn die Quartalssaison so weiter geht, bin ich recht optimistisch. Schlechte Zahlen haben vielleicht einzelne Aktien belastet, sie haben sich aber nicht in den Indizes niedergeschlagen", sagt Schallenberger. Sein Kollege Naumer vom Dit bezeichnet die Berichtssaison als "unspektakulär". "Es hat ein paar Ausreißer nach oben und unten gegeben, aber alles in allem haben mich die Zahlen bisher nicht vom Hocker gerissen", sagte er. Die Erwartungen des Marktes seien aber erfüllt worden und das wirke sich positiv auf die Stimmung an den Börsen aus.

In der kommenden Woche stehen aus dem Dax unter anderem Zahlen von Metro, Continental (beide Dienstag), Altana, BASF, Commerzbank, Adidas, BMW (alle Mittwoch) und Münchener Rück (Donnerstag) an. Außerdem berichten Linde und Fresenius Medical Care. Besonderes Augenmerk werden die Anleger Börsianern zufolge auch auf den Quartalsbericht des angeschlagenen Handelskonzerns KarstadtQuelle am Mittwoch legen. Vor allem die Umsatzentwicklung in den Warenhäusern und im Versandhandel dürfte hier im Blickpunkt stehen.

Auf der Konjunkturseite dürfte vor allem der US-Arbeitsmarktbericht aus den USA für Juli am kommenden Freitag im Rampenlicht stehen. Die Zinsentscheidung der Europäischen Zentralbank wird am Donnerstag die europäische Konjunkturlage erhellen. Weitere Impulse könnten dem Markt die am Montag anstehenden US-Daten zum ISM-Index für das Verarbeitende Gewerbe im Juli und am Mittwoch der ISM-Index für den Dienstleistungssektor geben.
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Quelle: HANDELSBLATT, Sonntag, 31. Juli 2005, 14:21 Uhr

...be invested
 
Der Einsame Samariter

Dax-Ausblick: 5000-er Marke im Visier 2035997
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Pantani:

Moin Einsamer Sam

 
01.08.05 08:15
Wim ist tot!!!!
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EinsamerSam.:

Dax hat 5 000-Punkte-Marke im Visier

 
22.08.05 12:41
Tui-Aktie unter Druck - Autowerte gefragt

Dax hat 5 000-Punkte-Marke im Visier

Unterstützt von Kursgewinnen der Autohersteller hat der Deutsche Aktienindex (Dax) am Montag Kurs auf die Marke von  5000 Punkten genommen. Mit Aktienverkäufen reagierten hingegen die Aktionäre auf die geplante Kapitalerhöhung von Tui zur Finanzierung der anvisierten Übernahme von CP Ships.

HB FRANKFURT. Der Dax legte bis zum Mittag 0,35 Prozent auf 4 947 Punkte zu und baute damit die Gewinne von Freitag aus. „Die Anleger wollen die 5 000 Punkte im Dax sehen“, sagte ein Händler. Sollten die Konjunkturindikatoren von ZEW am Dienstag und Ifo am Donnerstag nicht enttäuschen, könnte der Dax die Marke in dieser Woche noch reißen, ergänzte er. Auch der Ölpreis, der sich nach dem deutlichen Anstieg vom Freitag zu Wochenbeginn weiter über der Marke von 65 Dollar je Barrel (159 Liter) US-Leichtöl bewegt, trübe die Stimmung nicht wesentlich.

Anleger sehen Tui-Akquisition skeptisch

Im Rampenlicht stand zu Wochenbeginn Tui. Die Titel setzten ihre Talfahrt vom Freitag fort und büßten 2,9 Prozent auf 19,30 Euro an Wert ein. Vor allem die geplante Kapitalerhöhung um rund eine Milliarde Euro sorgt nach Aussage von Börsianern weiter für Verstimmung bei den Aktionären. „Die Ungewissheit, ob und zu welchem Preis CP Ships gekauft und wie eine Finanzierung durchgeführt wird, könnte bei dem Kurs der Aktie der Tui AG in den nächsten Wochen starke Schwankungen verursachen“, urteilten die Analysten der NordLB. Sie stuften die Tui-Aktie auf „Halten“ von „Kaufen“ herunter.

Tui hatte am Wochenende angekündigt, für 1,7 Milliarden Euro CP Ships übernehmen zu wollen und damit die Schifffahrtstochter Hapag-Lloyd zur weltweit fünftgrößten Container-Reederei zu machen. Der Ausbau der Schifffahrt sei ein Strategiewechsel bei Tui, der zumindest kurzfristig für Verunsicherung sorge, heißt es in einer Studie der WestLB.

Zu den Verlierern zählten auch die Aktien des Sportartikelherstellers Adidas-Salomon mit einem Minus von 1,1 Prozent auf 146,50 Euro. Händler verwiesen auf eine Herabstufung der Adidas-Aktie durch die Investmentbank Merrill Lynch auf „Neutral“ von „Buy“.

Gefragt waren zu Wochenbeginn vor allem Automobilwerte. Börsianer erklärten das Interesse an Autoaktien mit dem Rückgang des Euro. Die Titel von Volkswagen führten mit einem Plus von 1,9 Prozent auf 44,85 Euro die Gewinnerliste bei den Standardwerten an. Dahinter folgten die Aktien von Continental mit einem Anstieg von 1,3 Prozent und die Papiere von Daimler-Chrysler, die sich um 1,2 Prozent verteuerten.

Bei den Kleinwerten im SDax zogen die Aktien von Balda nach einem positiven Analystenkommentar um 2,8 Prozent auf 10,23 Euro an. Die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt stuften die Aktien des Handyausrüsters auf „Overweight“ von „Neutral“ hoch.

Schering-Aktien sanken um 0,30 Prozent auf 52,74 Euro. Der drittgrößte deutsche Pharmakonzern will trotz anhaltender Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch den Schweizer Konkurrenten Novartis weiterhin unabhängig bleiben. „Ich konzentriere mich darauf, dass Schering weiter erfolgreich ist“, sagte der Schering-Vorstandsvorsitzende Hubertus Erlen der „Welt am Sonntag“.

Der Pharmasektor stand etwas unter Druck. Ein Marktteilnehmer verwies auf zwei negative Einflüsse. Einerseits wirke sich die negative Studie zu „Paxil“ auf den gesamten Sektor aus, da viele Unternehmen Medikamente mit ähnlichen Wirkstoffen anböten. Andererseits, und das dürfte der wichtigere Faktor sein, belaste die Jury-Entscheidung zu dem Tod eines 59-jährigen wegen des Merck-Schmerzmittels “Vioxx“. Die US-Jury entschied, dass Merck & Co dafür verantwortlich sei und sprach der Familie in diesem ersten von mehr als 4.000 Fällen zu „Vioxx“ einen Schadenersatz von 253 Mill. Dolllar zu. Man befürchte nun „weitere Leichen im Keller“ der Pharmaunternehmen, sagte ein Händler.

13 von Dow Jones Newswires befragte Marktteilnehmer erwarten im Schnitt einen Schlussstand von 4.922 Punkten nach 4.930 Punkten am Freitag. Vier Händler erwarten steigende Notierungen, sieben Marktteilnehmer rechnen mit fallenden Kursen und zwei mit unveränderten Kursen. Die Spanne der Schätzungen reicht von 4.870 bis 4.960 Punkten.

Quelle: HANDELSBLATT, Montag, 22. August 2005, 12:10 Uhr

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Der Einsame Samariter

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