Das Spiel mit T-Online

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Das Spiel mit T-Online Courtage
Courtage:

Das Spiel mit T-Online

 
22.01.01 17:42
#1
Dienstag kommen Zahlen von Dt.Telekom.
Mittwoch kommen Zahlen von T-Online.

Bei T-Online wird mit einem Umsatz von 750-780 Mill.E und einem Verlust von 130-135 Mill.E gerechnet.
Jedem war bekannt, dass T-Online 2001 noch Verluste schreiben wird. Die Verluste sind übrigens Gewinne der Dt.Telekom.
Trotzdem macht der Kursverlauf Purzelbäume. Vorabmeldungen jagen sich.
Es halten sich Gerüchte am Markt, dass bewusst verkauft wird, um am Mittwoch billig einzukaufen.
Sollte allerdings der Umsatz überpropotional gestiegen sein, könnte der Kurs rasant ansteigen.
Das Spiel Einiger mit dem Feuer könnte dann schief laufen.
Zahlen von T-Online sind, auf Grund seiner Gewichtung, sehr wichtig für den Markt.
Mein Rat: Schaut euch die Meldungen genau an und zieht eure Schlüsse daraus.
Gruß
Das Spiel mit T-Online taipan09
taipan09:

re

 
22.01.01 17:55
#2
warum sind Verluste von T-online Gewinne der Telekom?
soviel ich weiß sind die Kosten, die die Telekom T-online für die Leitungsbenutzung(weißt schon was ich mein...) berechnet für die DT kostendeckend, aber kein Gewinn.
die hauptkosten hat t-online ganz sicher mit immens hohen Marketingaufwendungen, auch der Kapazitätenaufbau durch schnellere, leistugsfähigere server kostet einiges..und wenn die sich ne Ladung Sun PC`s für ein paar Mille hinstellen bringt das der DT gar nix...Auch Software wird ganz sicher nicht von der DT programmiert, ich denk mal T-online wird SAP oder Oracle haben, das sind auch ziemliche Kosten.
Für den ersten Teil würdest du einen dicken fetten schwarzen Stern bekommen, weil die Aussage totaler müll ist.
Der zweite Teil ist allerdings gut möglich und Aktien kurz vor den Zahlen zu kaufen ist immer ein gefährliches Spiel...
T.
Das Spiel mit T-Online Herr Maeuserich
Herr Maeuseri.:

Analysten sehen Umsatzverdoppelung bei T-

 
22.01.01 18:02
#3
KORRIGIERT - TABELLE - Analysten sehen Umsatzverdoppelung bei T-  


Datum: 22.01.2001 17:57  
 

   In der Meldung (L22200622) "TABELLE - Analysten sehen
Umsatzverdoppelung bei T-Online" muss es in der Note (dritter
Absatz, zweiter Satz) richtig heißen:
   "Das Ebitda hatte 17,6 Millionen Euro betragen."
   (Stellt klar, dass das Ebitda 1999 positiv war.)
   Eine berichtigte Wiederholung folgt.
   
   - Von Hendrik Sackmann -
   Frankfurt, 22. Jan (Reuters) - Europas größter
Internet-Anbieter, T-Online, wird nach Einschätzung
von Analysten für das Geschäftsjahr 2000 einen doppelt so hohen
Umsatz wie 1999 und einen deutlich ausgeweiteten Verlust
ausweisen. Nachfolgend die Prognosen der von Reuters vor der für
Mittwoch erwarteten Veröffentlichung der Geschäftszahlen
befragten Bankhäuser (in Millionen Euro, Angaben in Klammern
bedeuten einen Verlust):
       
   UMSATZ  
   Durchschnitt der Schätzungen     757,41  
   Median                           757,9  
   Höchste Schätzung                780    
   Tiefste Schätzung                732    
   Standardabweichung                16,95
   Berücksichtigte Prognosen          7  
   
   EBITDA (Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen und

Amortisationen)  
   Durchschnitt der Schätzungen     (108,4)  
   Median                           (90)  
   Höchste Schätzung                (67)  
   Tiefste Schätzung                (176)  
   Standardabweichung               39,32  
   Berücksichtigte Prognosen         7

   KUNDENZAHL
   Durchschnitt der Schätzungen      7,79  
   Median                            7,75
   Höchste Schätzung                 8
   Tiefste Schätzung                 7,6
   Standardabweichung                0,16  
   Berücksichtigte Prognosen         5

   Note: Die Prognosen stammen von den Bankhäusern Helaba
Trust, M.M. Warburg, Vereins- und Westbank, Deutsche Bank,
Credit Suisse First Boston, ABN Amro sowie Merck, Finck & Co.
T-Online wird den Analysten zufolge zunächst für das
Geschäftsjahr lediglich vorläufige Daten zum Umsatz, zum Ebitda
und zur Kundenzahl veröffentlichen. Details zum Geschäftsjahr
2000 werden zu einem späteren Termin erwartet.  
   In den Geschäftsmonaten Januar bis September hatte der
Umsatz von T-Online 542,64 Millionen Euro betragen. Als Verlust
vor Abschreibungen, Steuern und Zinsen (Ebitda) waren 14,35
Millionen Euro ausgewiesen worden. Die Kundenzahl hatte sich
Ende September 2000 auf 7,04 Millionen belaufen.  
   Im Jahr 1999 hatte T-Online 428,42 Millionen Euro umgesetzt.
Das Ebitda hatte 17,6 Millionen Euro (korrekt) betragen. Zum
Jahresende 1999 hatte T-Online 4,15 Millionen Kunden gezählt.  
   sac/ban/tcs

finance.lycos.de/finance/news/...s=&menu=0000&from=&l=de&c=de&

Das Spiel mit T-Online Courtage
Courtage:

taipan09

 
22.01.01 18:08
#4
Man schätzt, dass T-Online 500000 Kunden mit einer Flatrate hat. Bei jedem Einzelnen macht T-Online  bis zu 120DM Verlust.
Ne Menge Geld nicht? *g*
Bis Ende März, soll ein Umstrukturierungsprogramm durch Holtrup vorgestellt werden. Auch Politikern gibt man 100 Tage.
Wie geht es dann weiter?
Ich glaube, dass man sich vielleicht, den Weg von AOl mit Warner, als Vorbild nehmen wird.
T-Online ist vom Umsatz nicht mit vielen kleinen Firmen am NEUEN MARKT zu vergleichen.
Deshalb taipan09, solltest du dich hier nicht als Oberbewerter aufspielen.
Deine Hauptkosten-Aufstellung ist nur zum Teil nachvollziehbar.
Gruß
Das Spiel mit T-Online taipan09
taipan09:

kannst du diese Zahlen belegen?

 
22.01.01 18:18
#5
120DM je Flatrate Verlust.?.500K Flatrate-Kunden?
und trotzdem hat die DT mit den Leitungen Kosten, da ist ja nicht jede Mark Gewinne, oder warum wuiseln die so, wenn die Regulierer weider mal an der Preisschraube drehen? das könnt doch sonst fast egal sein, weil Gewinne würden sie ja so und so machen.
Ich hab nichts, aber auch gar nichts gegen t-online gesagt, aber deine Rechnung war kompletter Mist..vielleicht ein paar "Gast"kommentare von anderen Arivanern?
Das Spiel mit T-Online Nobody II
Nobody II:

Zu T-Online !

 
22.01.01 18:23
#6
Die Ausstattung funktioniert Konzernweit d.h. Software-Lizenzen kauft Konzern. Rechner werden von externen Firmen mit Rahmenverträgen für gesamten Konzern gekauft. Spezielle Software wird von T-Nova entwickelt (auch DTAG) ! Mit den Marketingausgaben ist richtig.
Kostendeckung : Regulierungsbehörde schreibt Entgelt vor, darin ist aber trotzdem eine Gewinnspanne für die DTAG und außerdem werden die Kosten aus der Kostenrechnung der DTAG ermittelt und jeder der da ein bisschen Ahnung hat, weiß da für theoretische Kosten (kalkt. Zinsen, kalkt. Abschreibungen, ..., Wiederbeschaffungskosten, ... blabla ...) drin sind. Und die DTAG da noch einen ordentlichen Gewinn macht.

Zu T-Online !

Fakt sind die Verluste (ob gewollt oder nicht)! Fakt ist T-Online fehlt Content ! Fakt ist T-Online sitzt auf Cash! Fakt ist auch, dass wenn man nicht bald reagiert (Aktienkurse von Übernahmekandidaten sind relativ gering) dann ist T-Online für die Börse gestorben !
Sicher ist auch, dass so bei ca. 15EUR die 38 Tage Linie liegt und T-Online etliche Versuche gebraucht hat da drüber zu kommen !
Ich sage zu T-Online ! Egal wie die Zahlen ausfallen ! Abwarten und einsteigen, wenn die 15,5 nachhaltig geschafft ist !

Gruß Nobody II

Das Spiel mit T-Online Courtage
Courtage:

taipan09,das ist das letzte Mal, dass ich für

 
22.01.01 18:36
#7
dich arbeite. Nächstes mal kannst du selbst Handelsblatt lesen.

T-Online will Anleger nicht enttäuschen


Der Internet-Provider T-Online hat im Geschäftsjahr 2000 einen Verlust von rund 130 Millionen Euro erwirtschaftet. Das liegt im Rahmen der Erwartungen.

hz/tnt FRANKFURT/M. Spekulationen über höhere Verluste als erwartet haben wenige Tage vor der Bekanntgabe der T-Online-Zahlen für das Geschäftsahr 2000 für Aufregung gesorgt. Anleger befürchteten, dass die Darmstädter T-Online International AG am Mittwoch ein deutlich schlechteres Ergebnis vorlegen wird als das erwartete Minus von etwa 130 Mill. Euro. Daraufhin sackte der Aktienkurs der Telekom-Internettochter zeitweise um mehr als 10 % ab.
T-Online wird jedoch nach Angaben aus Unternehmenskreisen die bisherigen Gewinn- und Umsatzerwartungen erfüllen. Der Korridor dieser Erwartungen liegt danach bei einem Jahresumsatz zwischen 750 Mill. und 780 Mill. Euro. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) beträgt den Angaben zufolge etwa 130 Mill. Euro – die Sondererlöse aus dem Börsengang der Online-Bank Comdirect, an der T-Online mit 21,3 % beteiligt ist, sind darin nicht berücksichtigt. Die Zahl der Kunden von T-Online liege bei 7,4 Millionen. Allerdings sei die Ergebnisentwicklung des Unternehmens im vierten Quartal hinter den ursprünglichen Prognosen zurückgeblieben, wie ein Analyst unter Verweis auf T-Online berichtet. Ein Telekom-Sprecher wollte diese Angaben weder bestätigen noch dementieren.

Europas größter Internetdienst will am Mittwoch vorläufige Zahlen zu Umsatz und Ergebnis vor Steuern und Abschreibung (Ebitda) des Geschäftsjahres 2000 bekannt geben – einen Tag nach der Bonner Konzernmutter Deutsche Telekom AG. 1999 hatte der Internet-Zugangsanbieter noch ein positives Ebitda von 17,6 Mill. Euro erzielt. Durch den Erwerb des französischen Online-Dienstes Club-Internet sowie die Einführung eines Pauschalangebots für die zeitlich unbegrenzte Internetnutzung – der so genannten Flatrate – rutschte T-Online im vergangenen Jahr in die roten Zahlen.

Die meisten Analysten hatten ihre Prognosen bereits nach den enttäuschenden Neun-Monats-Zahlen nach unten revidiert. „Die revidierten Geschäftsprognosen für T-Online spiegeln eine gute Portion Pessimismus über die weitere Entwicklung des Unternehmens wider“, sagte Analyst Theo Kitz von Merck & Finck.

Selbst wenn die Zahlen am Mittwoch die Erwartungen erfüllen sollten, lassen sich die Zweifel vieler Experten an der Geschäftsstrategie des Internet-Providers so schnell nicht wegwischen. Die Analysten der Investmentbank Credit Suisse First Boston schätzen, dass T-Online im dritten Quartal für jeden Flatrate-Kunden, der sich über die herkömmliche Telefonleitung einwählt, monatlich zwischen 35 und 60 Euro draufgezahlt habe. Derzeit nutzen mehr als 500 000 Kunden dieses Angebot, das die Entwicklung des Ebitda auch weiterhin negativ beeinflussen werde. Die Bank stufte das Neue-Markt-Schwergewicht jüngst von „Kaufen“ auf „Halten“ zurück. Auch andere Bankhäuser sind skeptisch. „Über den künftigen Kurs besteht Unklarheit“, sagt Schroder Salomon Smith Barney-Analystin Nadja Schäufele. „Wir hatten bisher noch keine Gelegenheit, mit dem neuen T-Online-Chef zu sprechen.“

Seit dem 1. Januar lenkt der Ex-Marketing-Vorstand der Deutschen Bank 24, Thomas Holtrop, die Geschicke des Online-Anbieters. Auf erfahrene Vorstandskollegen muss Holtrop weitgehend verzichten: Fast der gesamte Vorstand wurde nach monatelangen Querelen von Telekom-Chef Ron Sommer ausgetauscht. Nur wenig länger als Holtrop stehen Burkhard Grassmann (Produkt und Marketing), Rainer Beaujean (Finanzen) und Veronica Altmeyer (Personal) an der Spitze des Konzerns. Allein Eric Danke (Technik) ist länger als ein Jahr im Führungsgremium. Bis Ende März soll das Management seine Pläne zur Umstrukturierung vorlegen.


HANDELSBLATT, Sonntag, 21. Januar 2001



Das Spiel mit T-Online Kopi
Kopi:

Deutsche Telekom kaufen - BfG Bank

 
22.01.01 18:46
#8

Der deutsche Telekommunikationskonzern Deutsche Telekom (WKN 555750) wird am morgigen Dienstag seine Quartalszahlen bekannt geben, so die Analysten der BfG-Bank.

Dabei dürfe sich im GJ. 2000 der Umsatz als auch das Ergebnis im Vergleich zum VJ. aufgrund von Neukonsolidierungen und a. o. Erträgen aus Beteiligungsverkäufen erheblich gesteigert haben. Für das abgelaufene Quartal werde hingegen mit einem deutlichen Einbruch im operativen Geschäft gerechnet. Der Umsatz werde mit durchschnittlich 40.82 Mrd. Euro (Vj.: 35.47 Mrd. Euro) erwartet. Der Konzerngewinn solle bei 7.9 Mrd. Euro liegen, wobei in den ersten 9 Monaten bereits 8.45 Mrd. Euro ausgewiesen worden seien. Der Gewinn pro Aktie solle bedingt durch Sondererträge bei 2,38 Euro liegen.

Das Spiel mit T-Online taipan09

danke für den Artikel courtage

 
#9
ich lese kein handelblatt, bin ich zu faul dazu, nur ftd.
aber trotzdem sind die 500000x60E=30Mio nicht Gewinn bei der DT...
des weiteren bleib ich bei T-online weiter pessimistisch, der Artikel ist ja auch ziemlich negativ...
bei der DT bin ich dagegen nicht mehr ganz so negativ, aber ein kauf sind sie m.M. nach nicht, aber wer bin ich schon...
Machs gut
T.


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