Das hört sich ja garnicht gut an !!!


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Katjuscha:

Das hört sich ja garnicht gut an !!!

 
12.09.01 16:10
Powell: Keine kurze Aktion
US-Verteidigungsminister plant mit Kriegsszenario

Die USA werden nach den Worten von Verteidigungsminister Colin Powell zwar unerbittlich, aber nicht sofort gegen den Terrorismus zurückschlagen. "Wir müssen reagieren, als ob es ein Krieg wäre. Wir müssen reagieren mit dem Bewusstsein, dass sich die Sache nicht mit einem Gegenschlag gegen ein Individuum lösen lässt."

"Es wird ein langfristiger Konflikt werden", sagte Powell weiter. Eine Militäraktion stehe aber nicht unmittelbar bevor. Noch seien die Urheber der Attentate nicht bekannt. "Wir sind derzeit weit davon entfernt, militärische Ziele auszuwählen oder diese Ziele anzupeilen. Wir müssen erst die Hintergünde untersuchen."

Bush unter Druck

George W. Bush steht unter einem enormen Druck: Nach dem verheerendsten Anschlag der Terrorismusgeschichte muss der US-Präsident zurückschlagen. 94 Prozent der US-Bürger stehen nach einer Umfrage hinter einem möglichen gewaltsamen Gegenschlag, wenn die Drahtzieher ausgemacht sind.

"Vergeltung wird alles bisher Dagewesene übertreffen"

Nach Einschätzung des ehemaligen Nationalen Sicherheitsberaters Samuel Berger wird der Schlag in seiner Wucht alles übertreffen, was die USA bislang nach Terrorakten im Gegenzug gestartet haben: "Es wird keine Einzelaktion ausreichen, wenn wir einmal festgestellt haben, wer dafür verantwortlich ist."

Weiterhin gilt der islamische Fanatiker und Multimillionär Osama bin Laden als wahrscheinlichster Drahtzieher der minuziös geplanten Terror-Katastrophe und damit als mögliche Zielscheibe. Das Taliban-Regime Afghanistans bietet ihm seit Jahren Unterschlupf an einem geheimen Ort des Landes.

Bush stellte bereits in der Nacht klar: "Wir werden nicht zwischen den Terroristen unterscheiden, die diese Akte verübten, und jenen, die ihnen Unterschlupf gewähren." Die Vereinten Nationen ordneten bereits den Abzug ihres Personals aus Afghanistan an.



Ich hoffe Ihr werdet auch an Lichterketten teilnehmen, wenn Bagdad oder Kabul brennen!
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Katjuscha:

Weltwirtschaftskrise? Ich glaube Nein !

 
12.09.01 16:13
Märkte unter Druck

(gatrixx) Nach den Terroranschlägen in den USA befinden sich die Aktienmärkte massiv unter Druck. Die Konsequenzen dieser Katastrophe werden nicht nur Amerika erschüttern. Experten befürchten, dass die ohnehin geschwächte US-Konjunktur die gesamte Weltwirtschaft mit auf Talfahrt reißen könnte. Für Erleichterung sorgte lediglich die Ankündigung der OPEC (Organisation erdölexportierender Länder), den Ölpreis stabil zu halten.
Die verheerenden Anschläge treffen die US-Wirtschaft in einer sehr schwierigen Lage. "Dies ist das, was uns vielleicht in eine Rezession stürzen wird", warnte Maureen Allyn, Analystin des Investmenthauses Zurich Scudder Investments. Auch Norbert Walter, Chef-Volkswirt der Deutschen Bank, sieht die US-Wirtschaft "in höchstem Maße" gefährdet. Im schlimmsten Fall, so amerikanische Wirtschaftsexperten, könnte eine massive Kapitalflucht die USA in eine jahrelange Krise stürzen.

Die Aktiennotierungen büßten deutlich ein. Das anhaltende Tief anden Märkten wird durch die Terroranschläge verlängert. Dies führe zu einer Belastung der ohnehin labilen Weltkonjunktur, so die Experten der Westdeutschen Landesbank. In den USA könne dies auch die letzte Stütze der Konjunktur zum Einbruch bringen.

Wim Duisenberg, Chef der Europäische Zentralbank (EZB), erklärte am Mittwoch, die EZB sei bereit, das Funktionieren der Märkte zu garantieren. Gleich nach den Terrorakten hatte die amerikanische Notenbank (FED) bekannt gegeben, dem Markt zusätzliche Liquidität zur Verfügung zu stellen. Experten halten eine weitere Zinssenkung für wahrscheinlich. Viel Spielraum hat die FED bei einem Leitzins von 3,5 Prozent allerdings nicht mehr.

Hoher Ölpreis

Die Anschläge ließen den Ölpreis drastisch in die Höhe schießen. Nachdem die OPEC versichert hatte, die Ölpreise stabil zu halten, pendelte sich der Preis bei 29 Dollar je Barrel ein. Die Unsicherheit ist dennoch groß. So wies der Chef des Instituts für Wirtschaftsforschung Halle (IWH), Rüdiger Pohl, auf die Gefahr eines hohen Ölpreises hin, der eine Erholung der Konjunktur unmöglich machen würde. "Die Lage ist heikel", sagte Pohl. Das Risiko einer Rezession sei stark gestiegen.

Insbesondere den privaten Haushalten würde durch einen Ölpreis über 30 Dollar pro Barrel Kaufkraft entzogen, erläuterten Experten der Westdeutschen Landesbank. Doch damit nicht genug: Beobachter fürchten, dass bei möglichen Vergeltungsschlägen der USA im Nahen Osten die Ölquellen ganz versiegen könnten.

Optimistisch zeigt sich dagegen der Chefvolkswirt der Commerzbank, Ulrich Ramm. Er ist der Ansicht, dass es an den Börsen weltweit nur zu vorüber gehenden Turbulenzen kommt. "An der Börse zählen politische Ereignisse nur kurzfristig", sagte Ramm. Die Bundesregierung hofft, dass nach der OPEC-Erklärung und der aktuellen Entwicklung des Ölpreises die Konjunktur keinen dramatischen Rückgang erfährt. (md)

Quelle: gatrixx 12.09.2001 16:01


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