Das Deutsche Theater


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flexo:

Das Deutsche Theater

 
01.09.02 11:37
Die Komödie schlechthin

Gesehen: Ruprecht Eser´s "halb zwölf", zu Gast die Herren Wowereit (SPD) und Böhmer (CDU). Es geht wie immer ums Geld - nicht kreativ, kein Interesse an Argumenten des anderen. Eine Schmierenshow ohne Beispiel. Zwei gar nicht unsympathische Menschen seiern nur parteigefärbten Schrott.
Wie man sich für eine davon Partei entscheiden kann ist mir ein Rätsel. Die "soziale Gerechtigkeit" (SPD) sieht leider nach 4 Jahren in ihrer Wirkung genauso aus wie die gegensätzliche (mir nicht bekannte) CDU Forderung - aber alle machen mit und bilden sich ein mit ihrer Wahl einer politischen Richtung ihre Stimme geben zu können.
Das schönste an der Sache für deutsche Politiker: Die Leute folgen ihnen nach JAHRZEHNTEN gescheiterter Politik. Möglich machen das die Medien und insbesondere die "seriösen" öffentlich-rechtlichen politischen Werbesender, die unter starker Abhängigkeit der Politik stehen.
Aber im Fernsehrat sitzen tatsächlich alle "Minderheiten": Vom Gewerkschaftfunktionär über den "BUND" Aktivisten...möchte man wirklich Wissen wer noch alles mit von der Partie ist? Der Intendant dieses Konzerts der Flöten ist dann in der Regel ein astreines Parteimitglied.
Da stellt sich auch gar nicht die Frage mehr ob man Wähler der "Volksparteien" noch für voll nehmen kann. Dem Wähler ab einer gewissen intellektuellen Leistungsfähigkeit ist also nicht aufgefallen, das es jedes Jahr ums gleiche  leidliche Thema "Geld" geht?

In der Regel um jenes Geld das durch Abgabenerhöhungen, Miet-Nebenkostenexplosionen und Bankenpleiten noch gar nicht im Besitz der staatlichen Finanzverwaltung ist - auf Jahre nicht. Denn der Staat (oder besser: die "Volksparteien") kümmert sich bereits um die Vermögensvernichtung von Werten, die erst in 10 Jahren in "seine" Hand gelangen. Kurz: Geld der Zukunft wird für KONSENS VON GESTERN bezahlt - die Zinsen für jahrezehntelang gescheiterte Polítik sind also das Thema, wenn es um die Handlungsunfähigkeit der nächsten Jahre geht.
Und so wird sich auch in 4 Jahren das wiederholen, was heute ansteht: Jedes Jahr die gleich Scheiße: Strukturbedingte Arbeitslosigkeit, Unfinanzierbarkeit des Sozialsystems, Bankrott der Bildung.
Jedes Jahr aufs Neue also wieder das Thema "Staat und was ihm die Parteien" angetan haben - ein absurder Kreislauf.
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hjw2:

Diktatur der Dummheit

 
01.09.02 11:53

"
Jeder sollte vor betreten des Wahllokals 3 einfache Fragen beantworten -
als Beweis seiner geistigpolitischen Zurechnungsfähigkeit.

Etwa:
1. Unter welcher Regierungspartei entstand die größte Staatsverschuldung der BRD?

2. Unter welcher Regierungspartei entstand die größte Arbeitslosigkeit der BRD?

3. Welche Partei tritt für Umweltschutz, und damit für Schaffung von Arbeitsplätzen ein?

Die richtige Beantwortung der Fragen sollte jedem mündigen Bürger leicht fallen -
Du Perkins hast leider Pech gehabt, äääh ich meine bist zu blöd.
Niemand kann Dich zwingen, Dich bei halbwegs seriösen Quellen zu informieren,
und wenn ich mir Deine anderen Threads anschaue,
willst Du das auch garnicht.

Du willst nicht selber denken, Du bezahlst lieber 40 cnt, oder was die Bild jetzt kosten mag,
und läst für Dich denken und Dich belügen.


Zugegeben, harte Worte, und ich meine nicht nur Perkins, sondern all die anderen oswald11,
Thieri und ungenannten hier.
Und es geht mir überhaupt nicht darum, eine Partei schlecht und eine andere gut zu reden.


Es geht um diese Aura der freiwilligen Blödheit, die manche sich voller Stolz zu eigen machen.


kalauer7"

aus wo kopiert
.............
Ich sach mal, denken macht aua...

oder sollten sich doch welche für einen unbekreuzten, leeren Stimmzettel entscheiden ?
Antworten
Steffi aus G.:

Wer denkt, kann nicht mehr froehlich sein.

 
01.09.02 12:21
Der Disput an sich, das Abwaegen von fuer und wider und die Auseinandersetzung mit Zwangslaeufigkeiten fuerht zur Aufloesung der Persoenlichkeit. Lieber ein dummes Vorurteil im Kopf als eine dezidierte Meinung. Mit Vorurteilen kann man wenigstens noch Freunde gewinnen, mit subtiler Auseinandersetzung bleibt man in der Regel alleine. Ich will nicht alleine und ungluecklich sein, sondern bloed und Freunde haben.
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ruhrpottzocker:

Ich glaub,

 
01.09.02 12:36

du biss unheimlich fröhlich und hass bannich viele Freunde !

Das Deutsche Theater 769246
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Faceless:

Steffi aus G.

 
01.09.02 13:58
Ich würde dich gerne verstehen, weiß aber nicht wie das geht.
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