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Meldung des Tages: Warum Kupfer und Silber aus Nevada plötzlich wieder im Fokus stehen könnten

Das Berliner Pharmaunternehmen Jerini AG


Beiträge: 77
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JERINI AG kein aktueller Kurs verfügbar
 
BackhandSm.:

Das Berliner Pharmaunternehmen Jerini AG

10
02.02.06 11:13
Nachdem das IPO abgehackt ist und die Aktie zumindest zur Zeit gut über dem damaligen Ausgabepreis liegt, muss man sich mal wieder wundern, wie die IPO damals "heruntergequatscht" wurde. Nach dem Motto das ist nichts fpr Kleinanleger !

Aber zurück zur Firma,
hier die Fakten:
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Das Berliner Pharmaunternehmen Jerini AG ist auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung neuartiger peptidbasierter Arzneimittel spezialisiert. Mithilfe seiner Technologieplattform Peptides-to-Drugs (P2D) werden Medikamente für Krankheiten entwickelt, für die es bisher keine oder nur eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten gibt. Neben der Entwicklung eigener Wirkstoffe unterhält das Unternehmen Kooperationen mit anderen Firmen. Das Unternehmen plant, seine Arzneimittel für Nischenindikationen selbst zu vermarkten und in größeren Indikationsgebieten die Vermarktung mit Kooperationspartnern durchzuführen.

Peptide für die Arzneimittelentwicklung
Jerini hat von Anfang an das Potential von Peptiden als ausgezeichnete Medikamentenvorläufer erkannt. Mitte der 1990er Jahre hatte das Unternehmen begonnen, seine moderne Technologie zur Identifizierung und Transformation von Peptiden in Arzneimittel zu entwickeln. Jerinis P2D-Plattform kombiniert neue Peptidchemie, modernste medizinale Chemie und computerunterstütztes Arzneimitteldesign. Diese proprietäre Technologie dient der Entwicklung von Peptidomimetika, die üblicherweise durch Injektion verabreicht werden und sie dient der Entwicklung niedermolekularer Produktkandidaten, die oral verabreicht werden können. Ein derartiger Entwicklungsprozess ist besonders effizient und bestimmte maßgeblich die Entwicklung von Jerinis derzeitiger Pipeline.

Produktauswahl

Jerini entwickelt neuartige peptidbasierte Arzneimittel für die Behandlung von Krankheiten, für die es momentan nur begrenzte Therapiemöglichkeiten gibt. Hier konzentriert sich das Unternehmen auf Indikationen, für die mithilfe der unternehmenseigenen Technologieplattform Therapien entwickelt werden können. Darüber hinaus erforscht und entwickelt Jerini Wirkstoffe für Indikationen, die sowohl akute als auch chronische Behandlungsmöglichkeiten erfordern. Dies bietet vielfache Produkt- und Vermarktungsmöglichkeiten.

Pipeline
Jerinis Hauptprodukt Icatibant befindet sich momentan in Phase III-Zulassungstudien in Europa, den USA und einigen anderen Ländern für die subkutane Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Der nächste am weitesten entwickelte Wirkstoff JSM 6427 soll als Therapie bei altersbedingter Makuladegeneration eingesetzt werden. Diese beiden Wirkstoffkandidaten wurden zusammen mit weiteren Programmen auf der unternehmenseigenen P2D-Technologieplattform entwickelt.
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BackhandSm.:

Jerini At Buy

 
02.02.06 11:15
Fortis Bank Initiates Jerini At Buy
[Dow Jones] Fortis Bank initiates Jerini (JI4.XE) at buy, EUR4.50 target. Says the company's lead product Icatibant, a treatment for hereditary angioedema, or HAE, is in the final stages of development. Says the HAE market is estimated to be worth EUR500M but expected to double by '14. Says Icatibant is currently on track to become the first FDA approved HAE treatment, with competing company's lagging behind in the development of their HAE drugs. Says being first to the market would give Jerini a tremendous first-mover advantage. Shares closed at EUR3.60. (JUM)


Klingt gut,...
denke wenn alles glatt geht,.....EUR 4.50
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BackhandSm.:

JERINI AG

 
02.02.06 11:17
JERINI AG     WKN:  678747  ISIN:  DE0006787476

Das Berliner Pharmaunternehmen Jerini AG 28505
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BackhandSm.:

Jerini mit Potenzial nach oben

 
06.02.06 15:22
Die Experten von "ExtraChancen" sehen für die Aktie von Jerini (ISIN DE0006787476/ WKN 678747) Potenzial nach oben.
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Mit den durch den Börsengang eingespielten liquiden Mitteln wolle der Vorstand der Jerini AG die Markteinführung des Hauptprodukts "Icatibant" vorantreiben. Dabei handle es sich um einen viel versprechenden Wirkstoff zur Behandlung des Hereditären Angioödems (HAE). Diese seltene Krankheit zeichne sich dadurch aus, dass sie lebensbedrohliche Schwellungen hervorrufe. Aktuell durchlaufe das Mittel die letzte klinische Prüfphase (Phase III).
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Die letzten Ergebnisse seien überaus viel versprechend verlaufen. Weiterhin erfolgreiche Tests vorausgesetzt, könne noch in diesem Jahr die Marktzulassung in den USA und in Europa eingereicht und somit der Wettlauf mit dem ebenfalls auf diesem Gebiet tätigen US-Unternehmen gewonnen werden. Branchenkenner würden das jährliche Marktpotenzial auf 220 Mio. Euro schätzen.
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Wie bei den meisten forschenden Biotechnologieunternehmen würden auch die Berliner noch rote Zahlen schreiben. "Die Voraussetzung für einen Wachstumsschub haben wir mit unserem Börsengang und der kurz danach abgeschlossenen Vertriebskooperation für Icatibant mit unserem US-Partner Kos Pharmaceuticals geschaffen", erkläre Jerini-Gründer und Vorstandschef Jens Schneider-Mergener. Das Cash-Polster sei zum Jahreswechsel auf 95 Mio. Euro geschätzt worden.
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Die Analysten, die sich mit der Gesellschaft näher befasst hätten, seien für die weitere Kursentwicklung positiv gestimmt. Allerdings müsse man dabei beachten, dass sowohl die Credit Suisse First Boston ("outperform" mit Kursziel 4,37 Euro) als auch die Deutsche Bank ("buy", 4 Euro) und die WestLB ("buy") den Jerini-Börsengang als Konsortialbanken begleitet hätten. Ungeachtet dessen würde jeder Fortschritt bei der Markteinführung von "Icatibant" auch mit positiven Kursreaktionen "belohnt" werden.
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Gelingt der Jerini-Aktie der Sprung über den horizontalen Widerstand bei 3,60 Euro wäre der Weg auch aus charttechnischer Sicht nach oben frei, so die Experten von "ExtraChancen". Um sich gegen mögliche Verzögerungen bei der Zulassung oder gar ein Scheitern der Studien abzusichern, empfehle sich ein Stoppkurs bei 3 Euro.
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Hier der Chart
Das Berliner Pharmaunternehmen Jerini AG 28812
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BackhandSm.:

Jerini NEWS

 
06.03.06 09:25
Jerini AG präsentiert Fortschritte in klinischer Entwicklung für Icatibant zur Behandlung des Hereditären Angioödems !
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BackhandSm.:

Aktie erreicht Rekordhoch

 
06.03.06 13:17
Jerini macht Fortschritte
Icatibant ist der große Hoffnungsträger von Jerini. Die Chancen für die Zulassung des Mittels steigen. Auf einer Konferenz in Miami gab es nun positive Zwischenergebnisse einer Studie in der wichtigen Phase III.
Wie Jerini am Morgen bekanntgab, hat Dr. Alvin Davis von der Medical School Harvard auf der American Academy of Allergy and Immunology Conference (AAAAI) am Wochenende Fortschritte in der Phase III-Studie für Icatibant präsentiert. Bei 153 Behandlungen mit Icatibant seien 91 Prozent der Patienten mit einer einzigen Injektion innerhalb von 24 Stunden ausgekommen, berichtete er. Nur acht Prozent hätten eine zweite Injektion benötigt.

Jerini wertete dies als positives Zeichen. In den aktuellen und vorangegangenen klinischen Studien habe sich Icatibant bei über 1100 Personen als sicher und gut verträglich erwiesen, teilte die Biotech-Firma mit. "Wir sind zuversichtlich, dass Icatibant den Patienten die dringend notwendige effektive und bequem anzuwendende Medikation bietet, die es ihnen ermöglicht, ihre Krankheit unter Kontrolle zu bekommen und ein normaleres Leben zu führen", erklärte Vorstandschef Jens Schneider-Mergener.

Zulassung von Icatibant bis Ende des Jahres
Bisher liege Jerini mit seinem Hoffnungsträger voll im Zeitplan. Mitte des Jahres sollen die Studienergebnisse zur Phase III bekannt gegeben werden. Bis Ende des Jahres will Jerini die Marktzulassung in den USA und Europa beantragen. Die amerikanische und europäische Gesundheitsbehörden haben Icatibant den "Orphan Druzg Status" verliehen. Das bedeutet, dass im Falle einer Zulassung die alleinigen Vermarktungsrechte für sieben bis zehn Jahre gesichert sind. Außerdem erhielt Icatibant von der US-Gesundheitsbehörde FDA den "Fast Track Status".

Jerini erhofft sich mit Icatibant Spitzenumsätze von über 200 Millionen Euro im Jahr. Mit dem Präparat soll das so genannte hereditäre Angioödem (HAE) behandelt werden. Icatibant soll das Angio-Ödem behandeln. Die seltene Erkrankung verursacht schmerzhafte Schwellungen an den Händen und Füßen, im Gesicht und im Magen-Darm-Trakt und kann zu lebensbedrohlichen Erstickungsanfällen führen.

Neben Icatibant setzt Jerinini auch auf Mittel gegen Krebs, Sehverlust und Entzündungserkrankungen. Am weitesten ist das Biotech-Unternehmen offenbar mit seinem Wirkstoff JSM 6427 gegen Altersblindheit. Mitte des Jahres sollen die klinischen Studien beginnen.

Aktie erreicht Rekordhoch
Die Aktie von Jerini legt am Montag rund 2,5 Prozent zu und klettert auf vier Euro. Damit erreicht die Aktie ihren höchsten Stand seit dem Börsengang Anfang November. Der Ausgabepreis hatte bei 3,20 Euro gelegen. Erst Mitte Dezember hatte die Jerini-Aktie den Ausgabepreis überschritten.
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Nachdem der Börsengang etwas nach unten gepredigt wurde - eigendlich ja kein Wunder oder ?  Ich liebe Aktien die nicht für den Kleinanleger sind *g
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Schön das ich hier der einzigste bin...
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Antworten
DAX10000:

habe das

 
06.03.06 13:46
IPO nicht mitgemacht bis bei 3,00 EUR rein. Ging danach noch runter.
Jetzt bin ich froh das ich die habe,
Du solltest aber den Stopp nachziehen ! Wer weis was kommt.
Aber in dem Geschäft geht es etweder 100 % rauf oder 99 % nach unten.

Antworten
BackhandSm.:

Meldungen

 
28.03.06 12:04
28.03.2006 11:47
Jerini steigert den Umsatz

www.finanznachrichten.de/...ichten-2006-03/artikel-6199812.asp

28.03.2006 11:47
Jerini meldet Verlustanstieg

www.finanznachrichten.de/...ichten-2006-03/artikel-6199818.asp
..
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BackhandSm.:

Jerini NEWS von heute 28.03.06

 
28.03.06 13:08
28.03.2006 13:04
Jerini AG legt Geschäftszahlen für 2005 vor


Highlights 2005:

* Liquide Mittel zum 31.12.2005: 96,7 Mio. Euro

* Erfolgreiche Erstnotierung am Prime Standard der Frankfurter

Börse erbrachte

49,6 Mio. Euro

* Steigerung der Umsatzerlöse auf 9,6 Mio. Euro (nach 6,4 Mio. Euro

in 2004)

* Im Zeitplan: Bekanntgabe der Phase III-Studienergebnisse für

Icatibant zur Behandlung des hereditären Angioödems für Mitte

2006 erwartet

* Exklusiv-Partnerschaft mit Kos Pharmaceuticals, Inc. - Kos

übernimmt Entwicklung, Marketing und Vertrieb von Icatibant in

Nordamerika

Berlin, 28. März 2006 - Die Jerini AG (Nachrichten/Aktienkurs) (FSE:JI4) stellte heute auf ihrer Bilanzpressekonferenz in Frankfurt den Bericht für das Geschäftsjahr 2005 vor. "Im vergangenen Jahr sind uns signifikante Fortschritte auf unserem Weg zu einem international operierenden Pharmaunternehmen gelungen. Unser Börsengang und eine private Finanzierungsrunde Anfang 2005 erbrachten über 86 Mio. Euro und sind die Grundlage für unser zukünftiges Wachstum", sagte Jens Schneider-Mergener, Vorstandsvorsitzender der Jerini AG.

Rückblick auf das Geschäftsjahr 2005

2005 erhöhte sich der Umsatz nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) um 49% auf 9,6 Mio. Euro im Vergleich zu 6,4 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2004. Diese Steigerung ergab sich aus Kooperationsvereinbarungen mit den US-amerikanischen Firmen Alcon Research Ltd., Baxter AG, Kos Pharmaceuticals, Inc. und Merck KGaA sowie einer Umsatzsteigerung im Segment Peptid-Dienstleistungen (JPT Peptide Technologies GmbH). Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand erhöhte sich auf 18,9 Mio. Euro nach 12,3 Mio. Euro im Vorjahr vor allem auf Grund der zur Zeit weltweit durchgeführten Phase III-Studien für das hereditäre Angioödem (HAE). Der Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern und Finanzierungsaufwand (EBIT) erhöhte sich auf 19,9 Mio. Euro im Vergleich zu 13,2 Mio. Euro 2004 und entsprach den Erwartungen der Gesellschaft. Der Jahresfehlbetrag stieg nur leicht auf 15,3 Mio. Euro an nach 14,6 Mio. Euro im Vorjahr. und ist im Wesentlichen auf Erträge in Höhe von insgesamt 4,3 Mio. Euro im Finanzergebnis zurückzuführen. Diese entstanden aus Wertänderungen von Bezugsrechten sowie dem Verfall von 1.468.949 Bezugsrechten. Der Cash Burn, definiert als Mittelzufluss/-abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit sowie Investitionstätigkeit, belief sich auf 6,9 Mio. Euro nach 8,8 Mio. Euro im Vorjahr.

Zum Stichtag 31.12.2005 beliefen sich die liquiden Mittel auf 96,8 Mio. Euro (zum Stichtag 31.12.2004 betrugen sie 26,4 Mio. Euro). Beim Börsengang der Jerini AG am 1. November 2005 wurden insgesamt 15,5 Millionen Aktien aus einer Kapitalerhöhung zugeteilt. Das Platzierungsvolumen betrug insgesamt 49,6 Mio. Euro, der Nettoerlös floss vollständig dem Unternehmen zu. Der Erlös aus dem Börsengang wird von Jerini vorwiegend für den Aufbau einer Vertriebs- und Marketingorganisation für die Markteinführung von Icatibant verwendet. Auch konnte die Gesellschaft 27,0 Mio. Euro im Rahmen einer Finanzierungsrunde zu Beginn des Jahres 2005 sowie durch Wandlung von Bezugsrechten, die im Vorfeld des Börsengangs ausgegeben wurden, erlösen. Berndt Modig, Jerinis Finanzvorstand, bemerkte hierzu: "Durch unsere erfolgreiche private Finanzierungsrunde und den Börsengang im Jahr 2005 haben wir ausreichend Barmittel akquiriert und sind dadurch in einer starken Position, Icatibant in Europa selbstständig zu vermarkten. Unsere Mitarbeiterzahl hat sich im Laufe des Jahres um 30% auf 113 erhöht, davon wurden die meisten für den Marketingbereich eingestellt."

Neue Kooperationsvereinbarung

Am 7. November 2005 haben Jerini und das US-amerikanische Unternehmen Kos Life Sciences, eine Tochtergesellschaft von Kos Pharmaceuticals, Inc. eine Exklusivpartnerschaft geschlossen. Kos übernimmt die Entwicklung, den Vertrieb und das Marketing von Jerinis Hauptprodukt Icatibant in den USA und Kanada. Jerini erhielt von Kos eine einmalige Lizenzzahlung von 12,0 Mio. Euro. Darüber hinaus zeichnete Kos Pharmaceuticals, Inc. neue Jerini-Aktien im Wert von 10,0 Mio. Euro. Die Partnerschaft mit Kos umfasst neben dem vererblichen Angioödem (HAE) auch andere Formen des Angioödems sowie weitere Anwendungsgebiete von Icatibant, wie etwa Asthma oder refraktäre Aszites bei Leberzirrhose (RAIL).

Ausblick

Aufgrund der bisher weit fortgeschrittenen klinischen Studien mit Icatibant in der Indikation HAE und der günstigen Entwicklung anderer Wirkstoffkandidaten wird sich Jerini zukünftig auf die Entwicklung eigener Arzneimittel konzentrieren. Für das Geschäftsjahr 2006 rechnet die Gesellschaft mit einer Steigerung der betrieblichen Aufwendungen: Die Kosten für Forschung und Entwicklung werden sich aufgrund der Fortführung der klinischen Studien für den Wirkstoff Icatibant bei HAE und für Studien in mindestens einer weiteren Indikation erhöhen. Der geplante Beginn der klinischen Studien mit Jerinis Integrin-Antagonisten gegen die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) in der zweiten Hälfte des Jahres erfordert weitere Mittel. Die Expansion im Bereich Vertrieb und Marketing für die geplante Markteinführung von Icatibant 2007 wird zusätzlich höhere Aufwendungen im Geschäftsjahr 2006 verursachen. Diese sollten teilweise durch eine Umsatzsteigerung in 2006 ausgeglichen werden, vor allem in Hinblick auf Aktivitäten im Rahmen der Exklusivpartnerschaft mit Kos Pharmaceuticals, Inc. Für das aktuelle Geschäftsjahr wird Jerini seinen Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern und Finanzierungsaufwand erwartungsgemäß ausweiten. Dieses resultiert aus der Strategie des Unternehmens, sein Produkt 2007 selbstständig in Europa zu vermarkten.

Über Jerini AG Die Jerini AG ist ein Berliner Pharmaunternehmen, das auf die Entdeckung und Entwicklung peptidbasierter Arzneimittel spezialisiert ist. Das Unternehmen hat früh das Potenzial von Peptiden als Startmoleküle in der Arzneimittelforschung erkannt und führende Technologien zur Herstellung und Umwandlung von Peptiden in Medikamente entwickelt. Jerinis Hauptprodukt Icatibant befindet sich derzeit in klinischen Studien der Phase III für die Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Schätzungen zufolge tritt HAE weltweit bei einem von 10.000 bis 50.000 Menschen auf. Basierend auf der eigenen Technologie-Plattform bearbeitet Jerini verschiedene Entwicklungsprojekte in den Indikationsbereichen Augenheilkunde, Onkologie und Entzündungserkrankungen. Das am weitesten fortgeschrittene Projekt zielt auf die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die häufigste Ursache für Sehverlust und Erblindung bei über 55-Jährigen in den entwickelten Ländern.

ISIN: DE0006787476 Wertpapier-Kennnummer: 678 747

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BackhandSm.:

Jerini AZH

 
04.04.06 13:49
 Frankfurt 4,19  4.525  +8,83%  

Das Hoch ist im Visier........ 4,15 EUR war das alte Hoch.

Im Rückblick war die IPO (die keiner zeichen sollte) echt nicht schlecht !
Antworten
neemax:

sehr interesante beiträge!

 
09.04.06 22:40
schade das so wenig leute interesse an diesem wert haben ,aber  egal der wert steigt!!!
Antworten
BackhandSm.:

Phase III

 
24.04.06 12:31
HUGIN NEWS/Jerini AG meldet Abschluss der Behandlung des letzten Patienten in Phase III-Studie (Fast-1) mit Icatibant zur Behandlung des hereditären Angioödems
Antworten
BackhandSm.:

klingt doch gut !

 
24.04.06 12:32
Berlin, 24. April 2006 - Die Jerini AG (Nachrichten/Aktienkurs) (FSE: JI4) gab heute bekannt, dass der letzte Patient in ihrer Phase III-Studie (Fast-1) mit Icatibant für die Behandlung des hereditären Angioödems (HAE) randomisiert wurde. Insgesamt wurden 56 Patienten in einer doppelblinden placebokontrollierten Studie an 26 Studienzentren in den USA, Kanada, Australien und Lateinamerika behandelt. "Der Abschluss der Randomisierung unserer Fast-1-Studie ist ein weiterer wesentlicher Meilenstein für Jerini. In Kürze werden wir auch die Randomisierung der europäischen Fast-2-Studie abgeschlossen haben. Wir sind im Zeitplan, um im dritten Quartal dieses Jahres die wichtigsten Ergebnisse beider Studien zu veröffentlichen", sagte Prof. Dr. Jens Schneider-Mergener, Vorstandsvorsitzender der Jerini AG. HAE-Patienten, die an den Fast-1- und Fast-2-Studienphasen teilgenommen haben, können Icatibant für HAE in der offenen Fortführung der Studie erhalten. Die Beantragung der Marktzulassung für Icatibant zur Behandlung von HAE ist zum Jahresende 2006 geplant. Jerini plant die Markteinführung für das kommende Jahr 2007. Zusammen mit dem US-Partner Kos Pharmaceuticals, Inc. plant das Unternehmen, Icatibant in einer vorgefüllten Spritze zu vermarkten. Die damit verbundene Möglichkeit zur Selbstverabreichung erhöht die Mobilität und dadurch die Lebensqualität von Patienten, die bisher zur Behandlung akuter Attacken auf ärztliche oder meistens sogar klinische Versorgung angewiesen sind.

Icatibant ist ein synthetisches Peptidomimetikum und wirkt als Antagonist auf das Peptidhormon Bradykinin, indem es den B2-Rezeptor blockiert. HAE-Patienten haben einen erhöhten Bradykinin-Spiegel, der die Schwellungen während der Attacken verursacht. Die subkutane Anwendung von Icatibant, das in bisherigen klinischen Studien erwiesene exzellente Sicherheitsprofil und die Haltbarkeit des Wirkstoffs bei Raumtemperatur für die Dauer eines Jahres bieten HAE-Patienten herausragende Vorteile. HAE ist eine schmerzhafte, genetisch bedingte Krankheit, die lebensbedrohlich werden kann. Charakteristisch dafür sind spontan wiederkehrende Schwellungen an Händen, Füßen, im Gesicht, im Kehlkopf- und im Magen-Darm-Bereich. Jerini hat sowohl von der amerikanischen Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) als auch von der europäischen European Medicines Agency (EMEA) den "Orphan Drug Status" für Icatibant zur Behandlung von Angioödemen erhalten. Dies würde im Falle einer Arzneimittelzulassung die exklusiven Vermarktungsrechte für sieben bzw. zehn Jahre sichern. Darüber hinaus wurde Icatibant von der FDA der "Fast Track Status" in der Indikation HAE zuerkannt.

Über Jerini AG Die Jerini AG ist ein Berliner Pharmaunternehmen, das auf die Entdeckung und Entwicklung peptidbasierter Arzneimittel spezialisiert ist. Das Unternehmen hat früh das Potenzial von Peptiden als Startmoleküle in der Arzneimittelforschung erkannt und führende Technologien zur Herstellung und Umwandlung von Peptiden in Medikamente entwickelt. Jerinis Hauptprodukt Icatibant befindet sich derzeit in klinischen Studien der Phase III für die Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Schätzungen zufolge tritt HAE weltweit bei einem von 10.000 bis 50.000 Menschen auf. Basierend auf der eigenen Technologie-Plattform bearbeitet Jerini verschiedene Entwicklungsprojekte in den Indikationsbereichen Augenheilkunde, Onkologie und Entzündungserkrankungen. Das am weitesten fortgeschrittene Projekt adressiert die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die häufigste Ursache für Sehverlust und Erblindung bei über 55-Jährigen in den entwickelten Ländern. Der Beginn klinischer Studien mit Jerinis Wirkstoff JSM 6427 ist für die zweite Jahreshälfte 2006 geplant.
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klar hat jeder erwartet ! ...........aber wenn das zeug erst auf dem Markt ist...
Antworten
neemax:

super news,wie erwartet o. T.

 
24.04.06 12:38
Antworten
neemax:

@BackhandSmash

 
24.04.06 12:42
welche kurse erwartest du,falls es zur zulassung des medikaments kommt?
viele grüsse
Antworten
BackhandSm.:

@neemax

 
25.04.06 12:50
gute Aussichten falls alles so kommt..

Das Marktpotenzial werde auf 220 Mio. Euro jährlich geschätzt...
zur Zeit fährt die Firma noch verluste ein...
Die Bewertung ist zur Zeit wegen der fehlenden Zulassung noch mit einem Abschlag von ca. 50 bis 100 % bewertet. Je näher der Termin der Zulassung kommt umso mehr trauen Anleger die Zulassung zu... (falls keine anderen Nachrichten kommen)
Das heißt das Risiko und die Kurse ziehen an.
Ich denke das wir wenn alles glatt läuft bis Sommer 2006 bei 5,00 EUR und bis ende 2006 dann bei 6,00 EUR liegen werden. (Hoffendlich besser *g)

Aber wichtig ist ein Stopp nachziehen - denke die Aktie wird noch mächtig rauf und auch runter gehen.. mein Stopp zur Zeit 3,74 EUR, auch bei 4,10 EUR währe es nicht schlecht aufzupassen. Wobei ein Nachkauf knapp darüber auch interesant ist.
Antworten
BackhandSm.:

Jerini neuer Stopp bei 4,10 EUR

 
05.05.06 11:05
so sehe ich das auch #16 (25.04.06 12:50)
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"Aber wichtig ist ein Stopp nachziehen - denke die Aktie wird noch mächtig rauf und auch runter gehen.. mein Stopp zur Zeit 3,74 EUR, auch bei 4,10 EUR währe es nicht schlecht aufzupassen. Wobei ein Nachkauf knapp darüber auch interesant ist."
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FOCUS-MONEY - Jerini neuer Stopp bei 4,10 EUR  

13:51 04.05.06  

Die Experten von "FOCUS-MONEY" raten bei der Aktie von Jerini (ISIN DE0006787476/ WKN 678747) einen neuen Stopp bei 4,10 EUR zu platzieren.

Das Pharma-Unternehmen Jerini sei in der klinischen Phase-III-Studie von Icatibant einen ausschlaggebenden Schritt weiter und sehe dem Zulassungsantrag Ende 2006 zuversichtlich entgegen. Geplant seien die exklusiven Vermarktungsrechte des Präparats in Europa und den USA für sieben bis zehn Jahre.

Die Experten von "FOCUS-MONEY" empfehlen bei der Aktie von Jerini einen neuen Stopp bei 4,10 EUR zu setzen.

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da braucht man kein  Expert zu sein !


Das Berliner Pharmaunternehmen Jerini AG 39451
Antworten
BackhandSm.:

Baxter und Jerini machen Fortschritte

 
18.05.06 09:39
Baxter und Jerini machen Fortschritte bei der Entwicklung einer nicht-intravenösen Hämophilie-Therapie

Deerfield, Illinois (USA) und Berlin (ots) - Die Baxter AG und die Jerini AG (Nachrichten/Aktienkurs) gaben heute Fortschritte ihrer Zusammenarbeit in der Entwicklung einer nicht-intravenösen Behandlungsmöglichkeit für die Hämophilie bekannt. In umfangreichen in-vitro- und in-vivo-Untersuchungen wurden mehrere synthetische Leitmoleküle identifiziert, die viel versprechende pharmakologische Eigenschaften aufweisen.

"Unsere Kooperation mit Baxter, dem führenden Unternehmen in der Hämophilietherapie, bei der wir unsere unternehmenseigene Technologieplattform nutzen, verläuft weiterhin erfolgreich", so Jens Schneider-Mergener, Vorstands-Vorsitzender der Jerini AG. "Durch die Identifizierung dieser Moleküle und nach Evaluation der Möglichkeiten, Hämophilie nicht-intravenös mit synthetisch hergestellten Molekülen zu behandeln, fühlen wir uns in unserer Arbeit bestärkt."

Wissenschaftler von Baxter und Jerini wendeten firmeneigene, speziell entwickelte Screening- und Analysemethoden an, um Moleküle zu entwickeln, die die Blutgerinnung fördern können. Nach weiteren Untersuchungen wurden die Moleküle zur Weiterentwicklung ausgewählt, die in Mausmodellen der Hämophilie eine viel versprechende Aktivität gezeigt hatten.

Da Blutgerinnungsfaktoren große, relativ instabile Eiweißmoleküle sind, kann die Hämophilie-Therapie momentan nur intravenös mit einem invasiven und technisch aufwändigen Verfahren verabreicht werden. Es ist noch nicht möglich, diese Moleküle auf einem anderen Weg als intravenös zu verabreichen, da sie sich im Körper schlecht verteilen bzw. schnell inaktiviert werden. Aus diesem Grund muss eine potenzielle nicht-intravenöse Therapie in der Lage sein, schnell und effektiv an den Zielort zu gelangen, ohne während des Verfahrens inaktiviert zu werden.

"Wir sind bislang mit dem Verlauf unserer Zusammenarbeit mit Jerini sehr zufrieden", so Dr. Friedrich Scheiflinger, Senior Director Discovery Research and Technical Assessment des Geschäftsbereichs BioScience von Baxter. "Diese Partnerschaft gründet sich auf Baxters reiches Erbe an Innovationen in der Entwicklung von neuen Therapien für Hämophilie und unterstreicht unser langjähriges Engagement für die Verbesserung der Behandlungsmöglichkeiten für Menschen mit Hämophilie."

Die Zusammenarbeit zwischen Baxter und Jerini begann im Jahr 2001 und wurde 2004 erweitert. Laut Vereinbarung erhielt Jerini eine Vorauszahlung mit der Option auf Meilensteinzahlungen bei der Erreichung von Forschungszielen in der präklinischen und klinischen Entwicklung sowie Lizenzeinnahmen bei Marktzulassung.

Informationen zu Hämophilie

Patienten mit Hämophilie können selbst keinen oder nur unzureichende Mengen des Gerinnungsfaktors VIII oder des Gerinnungsfaktors IX bilden, die für eine wirksame Blutgerinnung notwendig sind. Unbehandelt kann die schwere Hämophilie die Lebenserwartung der Patienten deutlich verringern. Laut der Weltgesundheitsorganisation WHO leiden weltweit über 400.000 Menschen an Hämophilie; von 100.000 männlichen Neugeborenen sind also 15 - 20 von der Krankheit betroffen.

Baxter - Forschung und Entwicklung im Bereich der Hämophilie

Baxter ist weltweit führend in der Hämophiliebehandlung und bringt seit 40 Jahren Innovationen auf diesem Gebiet hervor. Baxter setzt sein eigenes wissenschaftliches Fachwissen sowie strategische Partnerschaften ein, um mit Hilfe von neuartigen Verfahren Pionierarbeit für die Hämophiliebehandlung der nächsten Generation zu leisten. Baxters Ziel besteht darin, die Behandlung für die Patienten erheblich einfacher und angenehmer zu machen, und zwar einerseits durch Therapien, bei denen weniger Injektionen notwendig sind, und andererseits durch die Bereitstellung nicht-intravenöser Verabreichungsmöglichkeiten.

Über Jerini AG

Die Jerini AG ist ein Berliner Pharmaunternehmen, das auf die Entdeckung und Entwicklung peptidbasierter Arzneimittel spezialisiert ist. Das Unternehmen hat früh das Potenzial von Peptiden als Startmoleküle in der Arzneimittelforschung erkannt und führende Technologien zur Herstellung und Umwandlung von Peptiden in Medikamente entwickelt. Jerinis Hauptprodukt Icatibant befindet sich derzeit in klinischen Studien der Phase III für die Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Schätzungen zufolge tritt HAE weltweit bei einem von 10.000 bis 50.000 Menschen auf. Basierend auf der eigenen Technologie-Plattform bearbeitet Jerini verschiedene Entwicklungsprojekte in den Indikationsbereichen Augenheilkunde, Onkologie und Entzündungserkrankungen. Das hier am weitesten fortgeschrittene Entwicklungsprojekt zielt auf die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die häufigste Ursache für Sehverlust und Erblindung bei über 55-jährigen in den entwickelten Ländern.

ISIN: DE0006787476 Wertpapier-Kennnummer: 678 747

Über Baxter

Die Baxter Healthcare Corporation ist eine Tochtergesellschaft der Baxter International Inc. (Nachrichten/Aktienkurs) (NYSE:BAX). Die Baxter International Inc. und ihre Tochtergesellschaften unterstützen medizinisches Fachpersonal und ihre Patienten bei der Behandlung komplexer Erkrankungen wie Krebs, Hämophilie, Immunerkrankungen, Nierenerkrankungen und Traumata. Das Unternehmen setzt sein Wissen in den Bereichen Medizinprodukte, pharmazeutische Produkte und Biotechnologie ein, um das Leben von schwer und chronisch kranken Menschen zu verbessern.

Diese Pressemitteilung beinhaltet vorausschauende Aussagen über die nicht-intravenöse Hämophilietherapie. Diese Voraussagen beruhen auf Annahmen hinsichtlich zahlreicher wichtiger Faktoren, von denen die tatsächlichen Ergebnisse abhängen, so dass diese möglicherweise erheblich von den Voraussagen abweichen. Zu diesen Faktoren zählen: fortlaufende klinische Entwicklungen bei der Identifizierung und Entwicklung geeigneter Moleküle; Ergebnisse, die die Sicherheit und Wirksamkeit der Produkte belegen; andere Risiken, die mit der Entwicklung von Therapien im Frühstadium zusammenhängen; sowie anderen Risiken, die das Unternehmen auf dem aktuellen Formular 10-K und anderen bei der US-Börsenaufsichtsbehörde (SEC) eingereichten Unterlagen erfasst hat, die allesamt auf der Internetseite des Unternehmens eingesehen werden können. Das Unternehmen verpflichtet sich nicht, diese vorausschauenden Aussagen zu aktualisieren.
Antworten
BackhandSm.:

Abschluss der Behandlung des letzten Patienten

 
07.06.06 09:46
Jerini AG meldet Abschluss der Behandlung des letzten Patienten in ...
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Jerini AG meldet Abschluss der Behandlung des letzten Patienten in europäischer Phase III-Studie (FAST-2) mit Icatibant zur Behandlung des hereditären Angioödems

Berlin, 07. Juni 2006 - Die Jerini AG (News/Kurs/Chart/Board) (FSE: JI4) gab heute bekannt, dass der letzte Patient in ihrer Phase III-Studie (FAST-2) mit Icatibant für die subkutane Behandlung des hereditären Angioödems (HAE) behandelt wurde. Die FAST-2-Studie ist eine der beiden Phase III-Studien, die Jerini zur Behandlung von HAE durchgeführt hat. Am 24. April 2006 hatte Jerini den Abschluss der Behandlung des letzten Patienten in ihrer FAST-1-Studie bekannt gegeben. In dieser Studie wurden 56 Patienten in den USA, Kanada, Australien und Argentinien behandelt.

In der FAST-2-Studie wurden insgesamt 74 Patienten in einer doppelblinden Studie mit Icatibant oder der Vergleichssubstanz Tranexamsäure in zehn europäischen Ländern und in Israel behandelt. "Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt auf unserem Weg zur Markteinführung von Icatibant für HAE-Patienten," sagte Jens Schneider-Mergener, Vorstandsvorsitzender der Jerini AG. "Mein ganz besonderer Dank gilt unserer klinischen Abteilung für ihre hervorragende Arbeit. Ich freue mich darauf, die ersten Phase III-Studienergebnisse im dritten Quartal präsentieren zu können." HAE-Patienten, die an den FAST-1- und FAST-2-Studien teilgenommen haben, können Icatibant für HAE in der offenen Fortführung beider Studien erhalten. Bis heute wurden mehr als 260 Behandlungen in der offenen Fortführung beider Phase III-Studienarme durchgeführt.

Icatibant ist ein synthetisches Peptidomimetikum und wirkt als Antagonist auf das Peptidhormon Bradykinin, indem es den B2-Rezeptor blockiert. HAE-Patienten haben einen erhöhten Bradykinin-Spiegel, der die Schwellungen während der Attacken verursacht. Die subkutane Anwendung von Icatibant, das in bisherigen klinischen Studien erwiesene exzellente Sicherheitsprofil und die Haltbarkeit des Wirkstoffs bei Raumtemperatur für die Dauer eines Jahres bieten HAE-Patienten herausragende Vorteile. Zusammen mit dem US-Partner Kos Pharmaceuticals, Inc. plant das Unternehmen, Icatibant in einer vorgefüllten Spritze zu vermarkten. Die damit verbundene Möglichkeit zur Selbstverabreichung durch den Patienten erhöht die Lebensqualität der Patienten im Hinblick auf Unabhängigkeit und Sicherheit.

HAE ist eine schmerzhafte, genetisch bedingte Krankheit, die lebensbedrohlich werden kann. Charakteristisch dafür sind spontan wiederkehrende Schwellungen an Händen, Füßen, im Gesicht, im Kehlkopf- und im Magen-Darm-Bereich. Jerini hat sowohl von der amerikanischen Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) als auch von der europäischen European Medicines Agency (EMEA) den "Orphan Drug Status" für Icatibant zur Behandlung von Angioödemen erhalten. Dies würde im Falle einer Arzneimittelzulassung die exklusiven Vermarktungsrechte für sieben bzw. zehn Jahre sichern. Darüber hinaus wurde Icatibant von der FDA der "Fast Track Status" in der Indikation HAE zuerkannt.


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BackhandSm.:

Deutsche Bank erhöht Kursziel von Jerini

 
09.06.06 13:55
....na dann.....

Deutsche Bank erhöht Kursziel von Jerini
Die Analysten der Deutschen Bank (Nachrichten/Aktienkurs) stufen die Aktien von Jerini (Nachrichten/Aktienkurs) weiterhin mit "Buy" ein.
Das Kursziel wurde von 4,00 Euro auf 5,30 Euro erhöht.


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neemax:

und läuft und läuft und läuft o. T.

2
01.07.06 15:21
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neemax:

Credit Suisse erhöht Kursziel von Jerini

 
10.08.06 13:27
08.08.2006 10:11
Credit Suisse erhöht Kursziel von Jerini
Die Analysten der Credit Suisse stufen die Aktien von Jerini (Nachrichten/Aktienkurs) weiterhin mit "Outperform" ein.
Das Kursziel wurde von 4,37 Euro auf 6,70 Euro erhöht.

quelle:www.finanznachrichten.de/...ichten-2006-08/artikel-6818047.asp
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neemax:

Jerini AG gibt Ergebnisse für das Halbjahr zum 30.

 
14.08.06 11:35
Jerini AG gibt Ergebnisse für das Halbjahr zum 30. Juni 2006 bekannt

Berlin, 14. August 2006 - Die Jerini AG (FSE:JI4) gab heute ihre Ergebnisse für das Halbjahr zum 30. Juni 2006 bekannt. Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erhöhte sich der Umsatz im ersten Halbjahr 2006 um 39,0% auf 6,3 Mio. EUR im Vergleich zu 4,5 Mio. EUR im Vorjahreshalbjahr. Dabei stiegen die Erlöse aus Kooperations- vereinbarungen im Wesentlichen auf Grund der abgeschlossenen Partnerschaft mit Kos Life Sciences, Inc. um 77,5% auf 4,8 Mio. EUR (Vorjahreshalbjahr 2,7 Mio. EUR). Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Stichtag 30. Juni 2006 beliefen sich auf 81,5 Mio. EUR.

"Die Behandlung des letzten Patienten in unseren Phase III-Studien mit Icatibant zur Behandlung des hereditären Angioödems (HAE) ist abgeschlossen. Wir sind im Zeitplan und werden im dritten Quartal 2006 die ersten Studienergebnisse veröffentlichen", sagte Prof. Dr. Jens Schneider-Mergener, Vorstandsvorsitzender der Jerini AG. "Wir planen die Anzahl der Indikationen zu erhöhen, die mit Icatibant behandelbar sind und wollen im kommenden Jahr weitere klinische Prüfungen für andere Formen von Angioödemen durchführen."

Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand erhöhte sich im ersten Halbjahr 2006 auf 11,5 Mio. EUR im Vergleich zu 7,0 Mio. EUR in der Vorjahresperiode. Ausschlaggebend hierfür waren erhöhte Aufwendungen im Zusammenhang mit klinischen Studien, einschließlich der Phase III-Studie in der Indikation HAE, und der Fortschritt anderer Projekte. Die allgemeinen Kosten und Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im ersten Halbjahr 2006 um 0,5 Mio. EUR auf 3,6 Mio. EUR im Vergleich zu 3,1 Mio. EUR im Vorjahr. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus erhöhtem Personalaufwand, Beratungskosten sowie gestiegenen Aufwendungen im Zusammenhang mit Publizitätspflichten und Öffentlichkeitsarbeit der Gesellschaft. Die Vertriebskosten stiegen auf 2,5 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2006 (Vorjahreswert 0,5 Mio. EUR). Ausschlaggebend hierfür waren Aufwendungen in Zusammenhang mit der Vorbereitung der Markteinführung von Icatibant. Somit stieg der Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern und Finanzierungsaufwand (EBIT) wie erwartet auf 12,1 Mio. EUR im Vergleich zu 7,6 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2005. Der Fehlbetrag des Unternehmens belief sich im ersten Halbjahr 2006 auf 11,0 Mio. EUR im Vergleich zu 7,0 Mio. EUR in der Vorjahresperiode. Der Fehlbetrag je Aktie verbesserte sich im ersten Halbjahr 2006 auf 0,21 EUR (Vorjahreshalbjahr 1,14 EUR).

Der Netto-Cash-Burn der ersten sechs Monate 2006 belief sich auf 14,4 Mio. EUR. Der Netto-Cash-Burn wird durch die Addition des Mittelabflusses aus operativer Geschäftstätigkeit (13,5 Mio. EUR) und der Investitionen in Sachanlagevermögen (0,9 Mio. EUR) berechnet. Diese Zahlen zur Berechnung des Netto-Cash-Burn werden in der ungeprüften Konzern-Cashflow-Rechnung für die ersten sechs Monate zum 30. Juni 2006 ausgewiesen.

Ausblick Aufgrund der bisher weit fortgeschrittenen klinischen Studien mit Icatibant in der Indikation HAE und der Fortschritte in der Entwicklung anderer Wirkstoffkandidaten wird sich Jerini weiterhin auf die Entwicklung eigener Arzneimittel konzentrieren. Für das Geschäftsjahr 2006 rechnet die Gesellschaft mit einer Steigerung der betrieblichen Aufwendungen: Die Kosten für Forschung und Entwicklung werden sich aufgrund der Fortführung der klinischen Studien für den Wirkstoff Icatibant bei HAE und für Studien in mindestens einer weiteren Indikation erhöhen. Der geplante Beginn der klinischen Studien mit Jerinis Integrin-Antagonisten gegen die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) im ersten Quartal 2007 erfordert weitere Mittel. Die Expansion im Bereich Vertrieb und Marketing für die geplante Markteinführung von Icatibant 2007 wird zusätzlich höhere Aufwendungen im Geschäftsjahr 2006 verursachen. Diese sollten teilweise durch eine Umsatzsteigerung in 2006 ausgeglichen werden, vor allem in Hinblick auf Aktivitäten im Rahmen der Partnerschaft mit Kos Pharmaceuticals, Inc. Für das aktuelle Geschäftsjahr wird Jerini seinen Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erwartungsgemäß ausweiten. Dieses resultiert aus der Strategie des Unternehmens, sein Produkt 2007 selbstständig zu vermarkten. Über Jerini AG Die Jerini AG ist ein Berliner Pharmaunternehmen, das auf die Entdeckung und Entwicklung peptidbasierter Arzneimittel spezialisiert ist. Das Unternehmen hat früh das Potenzial von Peptiden als Startmoleküle in der Arzneimittelforschung erkannt und führende Technologien zur Herstellung und Umwandlung von Peptiden in Medikamente entwickelt. Jerinis Hauptprodukt Icatibant befindet sich derzeit in klinischen Studien der Phase III für die Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Schätzungen zufolge tritt HAE weltweit bei einem von 10.000 bis 50.000 Menschen auf. Basierend auf der eigenen Technologie-Plattform bearbeitet Jerini verschiedene Entwicklungsprojekte in den Indikationsbereichen Augenheilkunde, Onkologie und Entzündungserkrankungen. Das am weitesten fortgeschrittene Projekt zielt auf die altersbedingte Makuladegeneration (AMD), die häufigste Ursache für Sehverlust und Erblindung bei über 55-Jährigen in den entwickelten Ländern.


quelle:news.onvista.de/alle.html?ID_NEWS=31037859
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BackhandSm.:

minus 12 %

 
14.09.06 10:01
- 0,55    (-12,64% )

sind Insider am Werke ?

oder Verkauft Credit Suisse nach dem schönen Kusziel ?

Ist was bekannt was jeder weis ?
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HerrVerlierer:

Insider wären logisch...

 
14.09.06 12:19
Wenn ich jetzt mal das worst-case Szenario ausmale, dass Icatibant nicht zugelassen wird nach der Phase-III Studie, dann wäre dieser Kursverlust wohl durch Insider wohl "normal", aber wir wissen es leider noch nicht. Vieleicht haben ja auch nur einige potente Leute ihren Stop-Loss zu eng gesetzt und dieser wurde ausgelöst. Das widerum sollte uns dann freuen, denn dann können wir nun, liquide Mittel vorausgesetzt, wieder günstig einsammeln.
Ich hoffe, dass Letzteres passiert ist, so oder so ähnlich, denn dann kommt die Aktie auch wieder zurück.
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HerrVerlierer:

Wohl doch letzteres!

 
14.09.06 14:05
Scheinen wohl eher die Stopp-Loss's gewesen zu sein, die ausgelöst wurden. Aktie kommt ja immer näher an das Vortagesniveau heran!
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HerrVerlierer:

...

 
14.09.06 14:48
Wenn das so weiter geht, drehen wir heute noch ins Plus.Na das ist doch was, oder? Zumindest nach den erheblichen Verlusten, die heute morgen bis gerade eben noch zu verzeichnen waren.
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HerrVerlierer:

Na, geht doch!

 
14.09.06 18:30
Auf XETRA und in Frankfurt ist sie nach den herben Intradayverlusten wieder ins Plus gedreht.  
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BackhandSm.:

Jerini gibt positive Gesamtergebnisse aus

 
22.09.06 08:55
Jerini gibt positive Gesamtergebnisse aus zwei Phase-III-Studien mit Icatibant zur Behandlung des hereditären Angioödems bekannt !!!

TOP die Wette quillt !
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BackhandSm.:

Schlüsselstudien der Phase III

 
22.09.06 08:56
Die Jerini AG  (FSE JI4) hat heute die Ergebnisse zweier Schlüsselstudien der Phase III (FAST-1 und FAST-2) zur subkutanen Behandlung des hereditären Angioödems (HAE) bekannt gegeben. Phase-III-Studien sind zentrale Meilensteine in der Entwicklung eines jeden neuen Medikamentes. Ihre Ergebnisse zur Wirksamkeit sind maßgeblich für die Marktzulassung der neuen Behandlungsform.

Für die FAST-2 Studie wurde der primäre Endpunkt mit einem signifikanten Rückgang der Zeit bis zum Beginn der Symptombesserung erreicht. Die Ergebnisse der FAST-1 Studie waren klinisch relevant, jedoch wurde der primäre Endpunkt nicht erreicht. Eine unterstützende Auswertung, bei der beide Studien zusammengefasst wurden, zeigte einen signifikanten Rückgang der Zeit bis zum Einsetzen der Symptombesserung. Sekundäre Endpunkte wie die Angaben von Patienten und Ärzten für die Zeit bis zur ersten Besserung der Symptome bzw. für die Zeit bis zum fast vollständigen Rückgang der Symptome zeigten hochsignifikante Ergebnisse zugunsten von Icatibant. Auf der Grundlage der klinisch relevanten und einheitlichen Ergebnisse aus den zwei Studien beabsichtigt das Unternehmen wie geplant zum Ende des Jahres 2006 bei der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) sowie der europäischen Zulassungsbehörde European Medicines Agency (EMEA) ein beschleunigtes Zulassungsverfahren zu beantragen mit einer möglichen Markteinführung im Jahr 2007.

In der FAST-2 Studie, die Icatibant gegen Tranexamsäure verglich, wurden 74 Patienten aus Europa und Israel eingeschlossen. Der primäre Studienendpunkt mit der medianen Zeit bis zum Einsetzen der Symptombesserung wurde erreicht. Die anhand einer visuellen Analogskala (VAS) gemessene Zeit betrug für Icatibant 2 Stunden im Vergleich zu 12 Stunden für Tranexamsäure (p<0,001). Die Auswertung sekundärer Endpunkte ergab ebenfalls statistisch signifikante Unterschiede zu Gunsten von Icatibant. Der Zeitraum bis zur Besserung von Hauptsymptomen, die anhand eines vorher festgelegten Rückganges des VAS-Wertes bestimmt wurde, war hochsignifikant für Hautschwellungen (p<0,001), für Schmerzen der Haut (p=0,002) und Schmerzen im Abdominalbereich (p=0,028). Ein anderer klinisch relevanter Zeitpunkt, zu dem Patienten einen fast vollständigen Rückgang der Symptome zeigten, der ebenfalls mittels VAS bestimmt wurde, betrug für Icatibant 0,4 Tage im Vergleich zu 1,5 Tagen für Tranexamsäure (p<0,001). Die Wirksamkeit von Icatibant wird zusätzlich verdeutlicht durch den Zeitpunkt, an dem die Patienten zuerst über eine Besserung der Symptome berichteten. Die Medianzeiten lagen für Icatibant bei 0,8 Stunden im Vergleich zu 7,9 Stunden für Tranexamsäure (p<0,001). Icatibant wies in dieser Studie ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil auf.

In der FAST-1 Studie wurde Icatibant gegen Placebo verglichen. 56 Patienten aus den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien und Argentinien wurden in die Studie aufgenommen. Der primäre Endpunkt, wiederum die mediane Zeit bis zum Beginn der Symptombesserung, lag für Icatibant bei 2,5 Stunden und für Placebo bei 4,6 Stunden. Obwohl der Unterschied klinisch relevant ist, erreichte er keine statistische Signifikanz (p=0,131), was durch eine unerwartet hohe Placeborate bei Patienten mit Schmerzen im Abdominalbereich bedingt war. In zwei Subgruppen-Analysen hingegen wurde der primäre Endpunkt erreicht (p=0,025 und p=0,024). Weitere Auswertungen werden zurzeit durchgeführt. Der Zeitraum bis zur Besserung von Hauptsymptomen, die mittels VAS gemessen wurde, war statistisch signifikant für den Rückgang von Hautschwellungen (p=0,032) sowie für Schmerzen der Haut (p=0,007) und erreichte fast statistische Signifikanz für Schmerzen im Abdominalbereich (p=0,056). Der klinisch relevante Zeitpunkt, an dem Patienten einen mittels VAS bestimmten fast vollständigen Rückgang der Symptome aufwiesen, lag für Icatibant bei 0,4 Tagen im Vergleich zu 1,5 Tagen für Placebo (p=0,035). Die Wirksamkeit von Icatibant wird weiterhin hervorgehoben durch den Zeitpunkt, zu dem die Patienten zuerst über eine Besserung der Symptome berichteten. Die medianen Zeiten lagen für Icatibant bei 0,8 Stunden, während sie für Placebo 16,9 Stunden betrugen (p<0,001). Icatibant zeichnete sich in dieser Studie durch ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil aus.

Die medianen Zeiten bis zum Einsetzen der Besserung von Symptomen, die von Icatibant-behandelten Patienten in beiden Studien angegeben wurden, stimmen mit den Ergebnissen einer von Jerini durchgeführten Phase-II-Studie überein.

Weitere Belege für die Wirksamkeit von Icatibant ergeben sich aus der gemeinsamen Analyse von FAST-1 und FAST-2. In dieser Auswertung wurde ein signifikanter Rückgang der Zeit bis zur Symptombesserung erreicht (p<0,001). Auch für die in die gemeinsame Auswertung aufgenommenen sekundären Endpunkte konnten signifikante Ergebnisse gezeigt werden. Die Daten aus beiden Studien stimmen in hohem Maße überein, was die ausgezeichnete Wirksamkeit von Icatibant in der Behandlung des hereditären Angioödems untermauert.

Unter der Behandlung lebensbedrohlicher Kehlkopfattacken mit Icatibant konnte ein klinisch relevanter Rückgang des Zeitraums bis zum Einsetzen der Symptombesserung gezeigt werden. In dem kontrollierten Studienabschnitt betrug die von 11 Patienten angegebene mediane Zeit bis zur ersten Symptombesserung 1 Stunde (FAST-2) bzw. 0,6 Stunden (FAST-1). Die Beurteilung der Ärzte lag bei 0,7 Stunden (FAST-2) bzw. 0,8 Stunden (FAST-1). In dem offenen Arm beider Studien (Open Label Extension, OLE) wurden 19 weitere Kehlkopfattacken erfolgreich behandelt.

In beiden OLE-Abschnitten erhielten die Patienten Icatibant zur Behandlung nachfolgender Attacken. Der Zeitpunkt, zu dem die Patienten die Besserung ihrer Symptome angaben, stimmt mit den Ergebnissen aus den kontrollierten Abschnitten in beiden Studien überein. Dies zeigt, dass die klinische Wirksamkeit von Icatibant bei wiederholter Gabe aufrechterhalten wird. Patienten erhielten in der offenen Studienphase für bis zu 38 aufeinander folgende Attacken Icatibant. Die Gesamtzahl behandelter Attacken in der offenen Phase betrug 231. Die Zufriedenheit der Patienten wurde nach sechs Monaten in der OLE bestimmt. Mehr als 90% der Patienten gaben an, dass sie dieses Medikament auch nach Studienende weiterhin einsetzen würden.

"Wir sind hoch zufrieden mit den Ergebnissen dieser Studien, die die herausragenden Möglichkeiten von Icatibant zur Behandlung des hereditären Angioödems bestätigen", so Jens Schneider-Mergener, Vorstandsvorsitzender von Jerini. "Wir planen diese Ergebnisse der FDA und der EMEA vorzulegen und möchten mit der Einreichung von Zulassungsunterlagen im Dezember 2006 beginnen. Patienten mit hereditärem Angioödem benötigen eine zuverlässige Behandlung, die es ihnen ermöglicht, ihre Erkrankung selbstständig zu bewältigen. Wir werden unsere Anstrengungen fortführen, um betroffenen Patienten Icatibant so schnell wie möglich zugänglich zu machen."

Über die FAST-1 und FAST-2 Studien FAST-1 und FAST-2 waren randomisierte, kontrollierte, multizentrische Studien, für die 425 Patienten gescreent wurden. Für die FAST-1-Studie wurden Patienten aus den USA, Kanada, Argentinien und Australien eingeschlossen, für die FAST-2 Studie waren es Patienten aus Europa und Israel.

Patienten der FAST-1 Studie erhielten entweder eine einzelne 30mg-Dosis Icatibant, die subkutan verabreicht wurde oder sie erhielten ein Placebo. In der FAST-2 Studie bekamen die Patienten entweder subkutan eine 30mg-Dosis Icatibant verabreicht oder Tranexamsäure als Vergleichssubstanz. Tranexamsäure ist ein Antifibrinolytikum, das in einigen europäischen Ländern zur Behandlung von HAE eingesetzt wird und das für die Studie von der EMEA als Kontrolle vorgeschlagen wurde. Nach Abschluss der Behandlungen im randomisierten Studienarm konnten die Patienten bei weiteren HAE-Attacken in einem offenen Studienarm (sog. Open Label Extension-Phase, OLE) Icatibant erhalten.

Der primäre Endpunkt war die Zeit bis zum Beginn der Symptombesserung, die vom Patienten anhand einer visuellen Analogskala (VAS) angegeben wurde. Eine Symptombesserung wurde definiert als eine vorher festgelegte Abnahme auf der VAS für folgende Hauptsymptome: Schmerzen im Abdominalbereich, Schmerzen der Haut und Hautschwellungen. Es musste ein statistisch signifikanter Unterschied zwischen Icatibant und der Kontrolle bzw. Placebo erreicht werden. Die VAS ermittelt den (Schwere-)Grad der Symptomatik und ist von Zulassungsbehörden als Messinstrument zur Dokumentation von Patientenangaben (Patient Reported Outcome, PRO) validiert und anerkannt worden. Die sekundären Endpunkte wurden mittels VAS, Symptomen-Scores und einer allgemeinen klinischen Beurteilung (Clinical Global Impression, CGI) von Patient und Arzt bewertet. Auf diese Weise wurden die klinisch relevanten Wirkungen der Behandlung mit Icatibant durch drei verschiedenen Methoden beurteilt.

Sicherheitsprofil von Icatibant Icatibant hat in den bisherigen und auch noch laufenden Studien, die von Jerini und Sanofi-Aventis gesponsert wurden, ein ausgezeichnetes Sicherheitsprofil gezeigt. Icatibant wurde bislang bei über 1300 Personen angewandt. Das günstige Sicherheitsprofil konnte in den FAST-1 und FAST-2 Studien bestätigt werden. Es traten keine arzneimittelbedingten, schwerwiegenden Nebenwirkungen auf. Die häufigsten Nebenwirkungen waren lokale Reaktionen an der Einstichstelle, wie z.B. Erytheme, Schwellungen und gelegentlich Jucken und Schmerz. Diese Symptome waren vorübergehend und bildeten sich spontan zurück.

Informationen zur Telefonkonferenz Jerini wird für Freitag, den 22. September 2006 eine Internet-Übertragung sowie eine Telefonkonferenz einrichten, einschließlich einer offenen Frage und Antwort-Sitzung, um die Ergebnisse der zwei Phase-III-Studien zu diskutieren.

Datum: Freitag, 22. September, 2006 Zeit: 11:00 Uhr MEZ

Telefonzugang: +49 (0)69 5007 1307 Deutschland +44 (0)20 7806 1955 UK +1 718 354 1388 USA +41 (0)43 456 9299 Schweiz

Bitte wählen Sie sich 10 Minuten vor dem Beginn der Telefonkonferenz ein.

Online-Präsentation: Rufen Sie die Jerini-Website (www.jerini.com) auf und folgen Sie den Anweisungen für den Zugang zur Live-Übertragung im Internet. Die Wiederholung der Internet-Übertragung steht unter www.jerini.com ca. 2 Stunden nach der Telefonkonferenz bis zum 22. Dezember zur Verfügung.

Über Icatibant Icatibant ist ein synthetisches Peptidomimetikum und wirkt durch Blockade des B2-Rezeptors als Bradykinin-Antagonist. HAE-Patienten weisen erhöhte Bradykinin-Spiegel auf, die zu Schwellungen während der Attacken führen. Icatibant hat für die Behandlung von Angioödemen sowohl in den USA (durch die US-Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration, FDA) als auch in Europa (durch die European Medicines Agency, EMEA) den "Orphan Drug Status" erhalten. Dies würde im Falle einer Arzneimittelzulassung die exklusiven Vermarktungsrechte für sieben bzw. zehn Jahre sichern. Darüber hinaus wurde Icatibant von der FDA der "Fast Track-Status" für die Indikation HAE zuerkannt. Die subkutane Anwendung von Icatibant, zusammen mit der in bisherigen klinischen Studien gezeigten ausgezeichneten Sicherheit und der Haltbarkeit des Wirkstoffs bei Raumtemperatur für die Dauer eines Jahres bieten HAE-Patienten herausragende Vorteile. Zusammen mit dem US-Partner Kos Pharmaceuticals, Inc. plant das Unternehmen, Icatibant in einer vorgefüllten Spritze zu vermarkten. Die Möglichkeit zur Selbstanwendung bei einer beginnenden HAE-Attacke eröffnet den Patienten ein Leben mit mehr Sicherheit und Unabhängigkeit.

Über HAE Die hereditäre (vererbliche) Form des Angioödems (HAE) ist eine behindernde und potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die durch unvorhersagbare, wiederkehrende Schwellungen an Händen und Füßen, im Gesicht, Kehlkopfbereich sowie im Bauchraum gekennzeichnet ist. Schätzungsweise bei 10 000 Patienten in den USA und Europa ist HAE diagnostiziert worden. Bei Attacken an Händen, Füßen und im Gesicht kann die Lebensqualität durch entstellende Schwellungen stark beeinträchtigt werden. Attacken im Bauchbereich sind durch das Anschwellen der Darmwand mit äußerst starken Schmerzen verbunden. Lebensbedrohlich sind Attacken im Kehlkopfbereich, da hier die Schwellungen zum Tod durch Ersticken führen können. Die Prävalenz des hereditären Angioödems wird auf eine von 10.000 bis 50.000 Personen geschätzt, so dass insgesamt 15.000 bis 75.000 Menschen in der europäischen Union und den USA von HAE betroffen sein könnten.

Über die Jerini AG Die Jerini AG ist ein Berliner Pharmaunternehmen, das auf die Entdeckung und Entwicklung peptidbasierter Arzneimittel spezialisiert ist. Das Unternehmen hat früh das Potenzial von Peptiden als Startmoleküle in der Arzneimittelforschung erkannt und führende Technologien zur Herstellung und Umwandlung von Peptiden in Medikamente entwickelt. Basierend auf der eigenen Technologie-Plattform bearbeitet Jerini verschiedene Entwicklungsprojekte in den Indikationsbereichen Augenheilkunde, Onkologie und Entzündungserkrankungen. Das am weitesten fortgeschrittene Projekt beschäftigt sich mit der altersbedingten Makuladegeneration (AMD), die häufigste Ursache für Sehverlust und Erblindung bei über 55-Jährigen in den entwickelten Ländern. Klinische Studien der Phase I sind für die erste Hälfte 2007 geplant.
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BackhandSm.:

Markteinführung von Icatibant

 
22.09.06 08:57
Jerini: Mögliche Markteinführung von Icatibant in 2007
Jerini will das Medikament Icatibant möglicherweise schon im kommenden Jahr auf den Markt bringen. Entsprechende Anträge sollen bis zum Jahresende bei den zuständigen Behörden in den USA und in Europa gestellt werden. Grundlage dafür sind die Ergebnisse von zwei Studien der Phase III. Icatibant soll zur subkutanen Behandlung des hereditären Angioödems eingesetzt werden. Dabei handelt es sich um eine seltene, vererbliche Erkrankung. Es kommt bei dieser Krankheit zu Schwellungen der Haut, der Organe oder der Schleimhäute. Gefährlich sind dabei vor allem Schwellungen im Kopf- und Halsbereich.


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BackhandSm.:

Telefonkonferenz

 
22.09.06 09:01
Das Berliner Pharmaunternehmen Jerini AG 2802970

Telefonkonferenz und Audiocast zur aktuellen Pressemeldung: 22.09.06 11:00 Uhr

Bitte klicken Sie hier

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BackhandSm.:

Jerini stürzt ab

 
22.09.06 11:41
Jerini stürzt ab
Das Berliner Biotechnologieunternehmen Jerini hat die Ergebnisse zweier Studien für den Hoffnungsträger Incatibant bekannt gegeben. Die Ergebnisse enttäuschten die Anleger, die Aktie schmiert ab.
Zur Eröffnung rauschte das Jerini-Papier um über 19 Prozent in die Tiefe und durchbricht die 4-Euro-Marke.

Am späten Donnerstag gab die Jerini AG in einer Pflichtmitteilung die Ergebnisse der beiden Phase-III-Studien bekannt. Es handelt sich um die Studien "FAST-1" und "FAST-2" zur Behandlung der erblichen Form des Angioödems, beides Schlüsselstudien für das Medikament Icatibant.

Während der so genannte primäre Endpunkt der FAST-2 Studie erreicht wurde, floppte die FAST-1 Studie, bei der der primäre Endpunkt nicht erreicht wurde. An dieser Studie, an der 56 Patienten teilnahmen, wurde der Wirkstoff Icatibant mit Placebos verglichen. Zwar sei das Ergebnis dieser Studie klinisch relevant. Das Resultat erreiche jedoch keine statistische Relevanz, hieß es.

Die erbliche Form des Angioödems ist eine behindernde und potenziell lebensbedrohliche Erkrankung, die durch unvorhersagbare, wiederkehrende Schwellungen an Händen und Füßen, im Gesicht, Kehlkopfbereich sowie im Bauchraum gekennzeichnet ist. Schätzungsweise bei 10 000 Patienten in den USA und Europa ist HAE diagnostiziert worden.

Warten auf die Telefonkonferenz
Die Ergebnisse der Studien wird Jerini am Freitag im Detail präsentieren. Für 11:00 Uhr ist eine Internet-Übertragung sowie eine Telefonkonferenz vorgesehen. Dort sollen die Investoren auch die Möglichkeit erhalten, offene Frage zu den beiden Phase-III-Studien zu diskutieren.

An der Börse zeigten sich Händler am Freitagmorgen verunsichert. Sie verwiesen auf die nicht abgeschlossene FAST-1 Studie, die Zweifel am Markt über das Ergebnis schüre. Dagegen wertete ein Analyst unter dem Strich die Ergebnisse positiv, da fünf von insgesamt sechs Endpunkten erreicht worden seien. Man müsse den Conference Call abwarten. Anleger sollten die Kursreaktion nicht überbewerten.

Börsenneuling Jerini
Die Jerini AG ist ein Pharmaunternehmen, dessen Schwerpunkt auf der biotechnologischen Erforschung, der Entwicklung und der Vermarktung neuartiger so genannter peptidbasierter Arzneimittel liegt. Peptide sind Moleküle, die verbundene Aminosäuren enthalten. Das Unternehmen kam Ende letzten Jahres an die Börse. Der Ausgabepreis lag bei 3,20 Euro.

Der große Hoffnungsträger von Jerini ist das Medikament Incatibant. Analysten sehen ein Umsatzpotenzial von 200 Millionen Euro jährlich – sollte das Medikament je auf den Markt kommen.

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BackhandSm.:

3,30 jetzt geht's wieder rauf

 
22.09.06 12:05

macht richtig Spaß....aber bitte jetzt wieder kurz rauf !

 

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BackhandSm.:

minus 28 %

 
22.09.06 12:13
Xetra  3,38 EUR -1,32 -28,09%  
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Specnaz.:

zitterkurse

 
22.09.06 12:16
klingt echt spannend.......*grins
Antworten
neemax:

ich bin raus

 
22.09.06 12:24
stopkurs ausgelöst!
Antworten
BackhandSm.:

Webcast als PDF

 
22.09.06 13:09
unter:
www.jerini.de/site/DE/int/pdfs/Webcast_pIII-data_220906.pdf

Antworten
BackhandSm.:

bald sind alle Aktien gehandelt worden *lol*

 
22.09.06 13:14
bei Stück 15.500.000  sind 500.000 durch.......
Antworten
BackhandSm.:

14.09. Insider sind am Werke ?

 
22.09.06 13:26
es ist immer "schön" zu sehen das Insider schon Tage zuvor die Aktie verprügelt haben !
Also glaubt keinen Insidern sondern handelt danach !

was machen eigendlich die Insider Kaufen oder Verkaufen ?
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BackhandSm.:

Pressekonferenz der Jerini AG wieder life im Netz

 
05.10.06 14:42

Pressekonferenz der Jerini AG beim European Academy of Dermatology and Venereology Congress auf Rhodos (Griechenland)



Berlin, 5. Oktober, 2006 - Die Jerini AG (FSE:JI4) gab heute bekannt, dass Dr. Jochen Knolle, Vorstand Forschung & Entwicklung bei Jerini und Dr. Adi Hoess, Vorstand Commercial Development bei Jerini am 6. Oktober um 10:00 OESZ zu einer Pressekonferenz anlässlich des European Academy of Dermatology and Venereology Congress auf Rhodos in Griechenland einladen. Zusammen mit den auf dem Gebiet HAE (Hereditäres Angioödem) spezialisierten Medizinern Dr. Werner Aberer (Graz, Österreich), Dr. Marco Cicardi (Mailand, Italien) und Michel Raguet (HAE-Patientenorganisation Frankreich) werden sie über die genetisch bedingte Krankheit HAE und über die Ergebnisse der kürzlich beendeten Phase III-Studien für Icatibant in der Indikation HAE berichten.

Die Pressekonferenz kann live über Webcast auf Jerini's Website www.jerini.com empfangen werden. Die Wiederholung der Internet-Übertragung steht ebenfalls unter www.jerini.com ca. zwei Stunden nach der Konferenz zur Verfügung.

Über die Jerini AG Die Jerini AG ist ein Berliner Pharmaunternehmen, das auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung neuartiger peptidbasierter Arzneimittel spezialisiert ist. Das Unternehmen entwickelt Medikamente für Krankheiten, für die es bisher keine oder nur eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten gibt. Neben der Entwicklung eigener Wirkstoffe unterhält Jerini Kooperationen mit anderen Firmen. Im September 2006 veröffentlichte das Unternehmen die positiven Gesamtergebnisse der Phase III-Studien für seinen Medikamentenkandidaten Icatibant für die subkutane Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Jerini beabsichtigt, zum Ende des Jahres 2006 das Zulassungsverfahren zu beantragen und erwartet die Markteinführung für 2007. Basierend auf der eigenen Technologie-Plattform bearbeitet Jerini verschiedene Entwicklungsprojekte in den Indikationsbereichen Augenheilkunde, Onkologie und Entzündungserkrankungen. Das am weitesten fortgeschrittene Projekt beschäftigt sich mit der altersbedingten Makuladegeneration (AMD), die häufigste Ursache für Sehverlust und Erblindung bei über 55-Jährigen in den entwickelten Ländern. Klinische Studien der Phase I sind für die erste Hälfte 2007 geplant.


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BackhandSm.:

Jerini AG gibt Ergebnisse der ersten neun Monate

 
14.11.06 12:16
Jerini AG gibt Ergebnisse der ersten neun Monate 2006 bekannt
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Berlin, 14. November 2006 - Die Jerini AG (Nachrichten/Aktienkurs) (FSE:JI4) gab heute ihre Ergebnisse für die ersten neun Monate zum 30. September 2006 nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) bekannt.

Der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2006 erhöhte sich um 35,7% auf € 9,5 Millionen im Vergleich zu € 7,0 Millionen in der Vorjahresperiode. Dabei stiegen die Erlöse aus Kooperationsvereinbarungen vor allem auf Grund der abgeschlossenen Partnerschaft mit Kos Life Sciences, Inc. um 55,5% auf € 7,0 Millionen (Vorjahresperiode € 4,5 Millionen). Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Stichtag 30. September 2006 beliefen sich auf € 74,5 Millionen (30. September 2005: € 26,3 Millionen). "Unsere solide finanzielle Lage ermöglicht es uns, unseren Wirkstoff Icatibant zur Behandlung des vererblichen Angioödems in Europa einzuführen und selbst zu vermarkten", so Prof. Dr. Jens Schneider-Mergener, Vorstandsvorsitzender der Jerini AG.

Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand erhöhte sich in den ersten drei Quartalen 2006 auf € 17,4 Millionen im Vergleich zu € 10,8 Millionen in der Vorjahresperiode. Ausschlaggebend hierfür waren erhöhte Aufwendungen im Zusammenhang mit klinischen Studien, einschließlich der Phase III-Studie in der Indikation HAE und der Fortschritt anderer Projekte. Die allgemeinen Kosten und Verwaltungsaufwendungen lagen mit € 5,7 Millionen in den ersten drei Quartalen 2006 im Vergleich zu € 5,5 Millionen leicht über dem Vorjahresniveau. Die Vertriebskosten stiegen auf € 3,4 Millionen in den ersten drei Quartalen 2006 an (Vorjahresperiode € 0,7 Millionen). Dies hängt mit den Kosten der Vorbereitung des Markteintritts von Icatibant zusammen. Somit stieg der Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern und Finanzierungsaufwand (EBIT) wie erwartet auf € 18,4 Millionen im Vergleich zu € 11,9 Millionen in den ersten drei Quartalen 2005. Der Fehlbetrag des Unternehmens belief sich in den ersten drei Quartalen 2006 auf € 16,7 Millionen im Vergleich zu € 8,0 Millionen in der Vorjahresperiode. Der Fehlbetrag je Aktie belief sich in den ersten drei Quartalen 2006 auf € 0,32 (Vorjahreshalbjahr € 0,91).

Der Netto-Cash-Burn der ersten neun Monate 2006 belief sich auf € 21,4 Millionen. Der Netto-Cash-Burn wird durch die Addition des Mittelabflusses aus operativer Geschäftstätigkeit (€ 20,2 Millionen) und der Investitionen in Sachanlagevermögen (€ 1,2 Millionen) berechnet. Diese Zahlen zur Berechnung des Netto-Cash-Burn werden in der ungeprüften Konzern-Cashflow-Rechnung für die ersten neun Monate zum 30. September 2006 ausgewiesen.

Ausblick Nach Beendigung der beiden Phase III-Studien liegt derzeit der Schwerpunkt auf der vollständigen Auswertung der Daten aus den FAST-1- und FAST-2 Studien sowie auf der Vervollständigung von Unterlagen, die für die Einreichung des Zulassungsantrages bei der amerikanischen (FDA) und europäischen (EMEA) Zulassungsbehörde benötigt werden. Das Unternehmen steht im engen Kontakt mit beiden Zulassungsbehörden. Jerini bereitet momentan eine Besprechung (pre-NDA-meeting) mit der FDA vor, die für Januar 2007 vorgesehen ist. Die Einreichung von Zulassungsunterlagen bei der FDA sowie der EMEA wird voraussichtlich im ersten Quartal 2007 oder mit Beginn des 2. Quartals 2007 abgeschlossen sein.

Um die Anzahl der mit Icatibant behandelbaren Indikationen auszuweiten, wie zum Beispiel andere Formen des Angioödems, ist von Jerini die Durchführung weiterer klinischer Prüfungen geplant. Für das erste Halbjahr 2007 ist der Beginn einer Phase II-Studie vorgesehen, in der erstmalig die Wirksamkeit von Icatibant in der Behandlung Arzneimittel-induzierter Angioödeme geprüft werden soll. Diese Studie soll in den USA und Europa durchgeführt werden. Eine Phase I-Studie mit dem Wirkstoff JSM 6427 zur Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration (AMD), die Hauptursache für den Verlust des Sehvermögens und für Erblindung bei Personen über 55 Jahren in den entwickellten Ländern, wird voraussichtlich in der ersten Hälfte 2007 beginnen.

Am 6. November 2006 gaben der US Pharmakonzern Abbott und Kos Pharmaceuticals, Inc. eine Vereinbarung zur Übernahme von Kos durch Abbott bekannt. Im November 2005 schlossen Jerini und Kos einen exklusiven Lizenzvertrag zur Entwicklung, Vermarktung und dem Vertrieb von Icatibant in den USA und Kanada. Nach Abschluss der Übernahme von Kos durch Abbott wird die Lizenz auf Abbott oder eines seiner Tochterunternehmen übertragen werden.

Über die Jerini AG Die Jerini AG ist ein Berliner Pharmaunternehmen, das auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung neuartiger peptidbasierter Arzneimittel spezialisiert ist. Das Unternehmen entwickelt Medikamente für Krankheiten, für die es bisher keine oder nur eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten gibt. Neben der Entwicklung eigener Wirkstoffe unterhält Jerini Kooperationen mit anderen Firmen. Im September 2006 veröffentlichte das Unternehmen die positiven Gesamtergebnisse der Phase III-Studien für seinen Medikamentenkandidaten Icatibant für die subkutane Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Jerini beabsichtigt, im ersten Quartal 2007 das Zulassungsverfahren zu beantragen und erwartet die Markteinführung für 2007. Basierend auf der eigenen Technologie-Plattform bearbeitet Jerini verschiedene Entwicklungsprojekte in den Indikationsbereichen Augenheilkunde, Onkologie und Entzündungserkrankungen.

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ToMeister:

Wende geschafft ?

 
09.01.07 15:50
       Das Berliner Pharmaunternehmen Jerini AG 3014063
     
tut sich was ohne Meldungen !
hm mal sehen wann die kommen ?
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BackhandSm.:

könnte man meinen ?!

 
10.01.07 14:59

Das Berliner Pharmaunternehmen Jerini AG 3016131


 

Wollte meine Anteile im Dez 06 zu 3,99 verkaufen - da wollte sie keiner - bin darauf sitzen geblieben ...........

glück und pech liegen echt eng zusammen !

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BackhandSm.:

Jerini weitet Kooperation mit Baxter aus

 
06.02.07 11:58
Jerini weitet Kooperation mit Baxter aus
Das Biotechunternehmen Jerini baut die Zusammenarbeit mit Baxter bei der Entwicklung einer nicht-intravenösen Behandlungsmöglichkeit für die Hämophilie aus. Die Berliner und Baxter werden in zwei zusätzlichen Programmen zusammen arbeiten. Gemeinsam werden weitere Zielmoleküle untersucht, die neue Therapien ermöglichen sollen. Neben Meilensteinzahlungen erhalte Jerini von Baxter Unternehmensangaben vom Dienstag zufolge „Zahlungen in Abhängigkeit vom Projektfortschritt und der Deckung von Personal- und Materialkosten (FTE) auch eine Umsatzbeteiligung“.



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BackhandSm.:

Tochtergesellschaft in den USA

 
20.03.07 10:56
20.03.2007 10:44
HUGIN NEWS/Jerini gibt Gründung einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft in den USA zur Entwicklung von Therapien gegen Augenerkrankungen bekannt
* Dr. med. Anthony P. Adamis wird Jerini (Nachrichten/Aktienkurs) Ophthalmic, Inc. leiten, um

die Entwicklung von Jerinis ophthalmologischen Wirkstoffen

voranzutreiben * Klinische Phase-I-Studien mit Jerinis alpha5beta1-Antagonist gegen

AMD geplant für 2007 * Weitere Wirkstoffe aus Jerinis Pipeline, die ophthalmologische

Targets adressieren, werden weiterentwickelt Berlin, 20. März 2007 - Jerini AG (FSE:JI4) gab heute die Gründung einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft in den USA, Jerini Ophthalmic, Inc., bekannt, die sich auf die Entwicklung neuartiger Medikamente gegen Augenerkrankungen fokussiert. Dr. Anthony P. Adamis (Mitgründer von Eyetech Pharmaceuticals) wird Jerini Ophthalmic, Inc. als Präsident und CEO leiten. Bis vor kurzem war Dr. Adamis als Chief Scientific Officer und Executive Vice President Forschung und Entwicklung bei OSI Eyetech tätig, wo er maßgeblich für die Entwicklung, die Zulassung 2004 und die Markteinführung von Macugen®, dem ersten Medikament in der Augenheilkunde, das gegen den Wachstumsfaktor VEGF (Vascular Endothelial Growth Factor) gerichtet ist, verantwortlich war. Die Erstfinanzierung von Jerini Ophthalmic, Inc. wird ausschließlich von Jerini zur Verfügung gestellt. "Wir sind sehr stolz, Dr. Adamis als Chef von Jerini Ophthalmic in unserem Team zu haben. Seine Erfahrung und führende Position auf dem Gebiet der Augenheilkunde und seine Erfolgsbilanz wird den Fortschritt unserer vielversprechenden ophthalmologischen Entwicklungskandidaten sichern", sagte Jens Schneider-Mergener, Vorstandsvorsitzender der Jerini AG. "Ich freue mich sehr über die Chance, die Entwicklung dieser neuartigen Produktkandidaten für die Augenheilkunde voranzutreiben. Die wissenschaftliche Basis, die diesen Wirkstoffen zugrunde liegt, ist äußerst überzeugend. Unser Ziel bei Jerini Ophthalmic wird es sein, die wissenschaftliche Forschung in wirksame Therapien für Patienten mit Augenerkrankungen umzusetzen", sagte Dr. Adamis. Der Fokus von Jerini Ophthalmic, Inc. wird auf der zügigen Entwicklung von innovativen, hochspezifischen Medikamenten für Augenerkrankungen liegen. Für chronische Krankheiten wird der Schwerpunkt auf Depotformulierungen gesetzt, die über einen längeren Zeitraum kontinuierlich Wirkstoffe abgeben. Mit seiner Technologieplattform Peptides-to-Drugs (P2D) hat Jerini verschiedene Wirkstoffe entwickelt, die bestimmte Signalwege adressieren, die mit Augenerkrankungen assoziiert sind. Einer dieser Wirkstoffe, JSM 6427, ein alpha5beta1-Integrin-Antagonist, ist biologisch validiert für die therapeutische Anwendung bei der altersbedingten Makuladegeneration (AMD) und der proliferativen Vitreoretinopathie. Der Beginn einer klinischen Phase-I-Studie mit JSM 6427 ist für 2007 vorgesehen. Jerinis C5a-Rezeptorantagonisten adressieren darüber hinaus Signalwege, die von zentraler Bedeutung bei der Entwicklung von AMD sind. Auch diese Wirkstoffe werden von Jerini Ophthalmic weiterentwickelt. Außerdem beabsichtigt Jerini Ophthalmic, seine Pipeline durch die Entwicklung weiterer Wirkstoffe von Jerini und durch Einlizenzierungsaktivitäten auszubauen. Dr. Adamis ist Autor von mehr als 100 wissenschaftlichen Publikationen. Darüber hinaus war er als Professor an der Harvard Medical School tätig und war Projektleiter sowie Co-Direktor des Retina Research Institute for Diabetic Retinopathy and Age-Related Macular Degeneration am Massachusetts Eye and Ear Infirmary. Informationen zur Telefonkonferenz Jerini wird für Dienstag, den 20. März 2007, einen Webcast sowie eine Telefonkonferenz einrichten. In dieser werden in einer offenen Frage und Antwort-Sitzung die oben genannten Informationen diskutiert. Datum: Dienstag, 20. März 2007 Zeit: 16:00 Uhr MEZ Telefonzugang:

+49 (0)69 9897 2633 Deutschland +44 (0)20 7365 1832 UK +1 718 354 1157 USA +41 (0)1 800 9659 Schweiz

Bitte wählen Sie sich 10 Minuten vor dem Beginn der Telefonkonferenz ein. Online-Zugang: Die Wiederholung der Internet-Übertragung steht unter www.jerini.com ca. 2 Stunden nach der Telefonkonferenz zur Verfügung. Über die Jerini AG Die Jerini AG ist ein Berliner Pharmaunternehmen, das auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung neuartiger peptidbasierter Arzneimittel spezialisiert ist. Das Unternehmen entwickelt Medikamente für Krankheiten, für die es bisher keine oder nur eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten gibt. Neben der Entwicklung eigener Wirkstoffe unterhält Jerini Kooperationen mit anderen Firmen. Im September 2006 veröffentlichte das Unternehmen die Gesamtergebnisse der Phase III-Studien für seinen Medikamentenkandidaten Icatibant für die subkutane Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Basierend auf der eigenen Technologie-Plattform bearbeitet Jerini verschiedene Entwicklungsprojekte in den Indikationsbereichen Augenheilkunde, Onkologie und Entzündungserkrankungen. ISIN: DE0006787476 Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Stacy Wiedenmann Director Investor Relations&Corporate Communications Jerini AG Invalidenstr. 130 10115 Berlin T + 49 - 30 - 97893 - 285 X + 49 - 30 - 97893 - 599 wiedenmann@jerini.com

=-- Ende der Mitteilung ---

Jerini AG Invalidenstrasse 130 Berlin Deutschland

WKN: 678747; ISIN: DE0006787476; Index: CDAX, Prime All Share, TECH All Share; Notiert: Prime Standard in Frankfurter Wertpapierbörse, Amtlicher Markt in Frankfurter Wertpapierbörse, Freiverkehr in Bayerische Börse München, Freiverkehr in Börse Berlin Bremen, Freiverkehr in Börse Stuttgart, Freiverkehr in Hanseatische Wertpapierbörse zu Hamburg, Freiverkehr in Börse Düsseldorf;

www.jerini.com Copyright © Hugin ASA . All rights reserved.

(END) Dow Jones Newswires

March 20, 2007 04:36 ET (08:36 GMT)


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BackhandSm.:

Audio Webcast und Telefonkonferenz

 
20.03.07 10:57
Audio Webcast und Telefonkonferenz
Jerini wird am 20. März 2007, um 16 Uhr MEZ einen Webcast sowie eine Telefonkonferenz einrichten. In dieser werden in einer offenen Frage und Antwort-Sitzung Informationen über die Einreichung der Zulassungsunterlagen gegeben.  
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BackhandSm.:

Jerini AG gibt Ergebnisse des ersten Quartals 2007

 
15.05.07 11:07
Jerini AG gibt Ergebnisse des ersten Quartals 2007 bekannt
Berlin, 15. Mai 2007 - Die Jerini AG gab heute ihre Ergebnisse für das erste Quartal 2007 bekannt. Nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) erhöhte sich der Umsatz im ersten Quartal um 11,1% auf 3,6 Mio. EUR im Vergleich zu 3,2 Mio. EUR im ersten Quartal 2006, was hauptsächlich auf die Einnahmen aus der Kooperationsvereinbarung mit Abbott zurückzuführen ist. Zum Stichtag 31. März 2007 beliefen sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente auf 61,7 Mio. EUR im Vergleich zu 66,6 Mio. EUR zum Jahresende 2006. "Unsere Finanzlage bleibt stark und wir planen, die Einreichung der US-amerikanischen und der europäischen Zulassungsunterlagen für Icatibant zur Behandlung des vererbliches Angioödem im dritten Quartal diesen Jahres abzuschließen. Wir sind bestrebt, Icatibant so schnell wie möglich HAE-Patienten zugänglich zu machen", sagte Prof. Dr. Jens Schneider-Mergener, Vorstandsvorsitzender der Jerini AG.

Der Forschungs- und Entwicklungsaufwand sank im ersten Quartal 2007 auf 5,3 Mio. EUR im Vergleich zu 5,9 Mio. EUR im Vergleichszeitraum 2006. Der Rückgang resultiert aus höheren Ausgaben im Vorjahr im Zusammenhang mit der präklinischen Forschung an den alpha5beta1-Integrin-Wirkstoffen. Die allgemeinen Kosten und Verwaltungsaufwendungen erhöhten sich im ersten Quartal 2007 auf 2,1 Mio. EUR im Vergleich zu 1,6 Mio. EUR im gleichen Quartal 2006. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus dem Aufwand für im dritten Quartal 2006 ausgegebene Aktienoptionen und dem Anstieg der Auftragsvergaben an Dritte. Somit stieg der Verlust aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit vor Steuern und Finanzierungsaufwand (EBIT) leicht auf 5,4 Mio. EUR im Vergleich zu 5,3 Mio. EUR im Vergleichsquartal 2006. Der Fehlbetrag des Unternehmens belief sich im ersten Quartal 2007 auf 4,8 Mio. EUR im Vergleich zu 4,7 Mio. EUR im ersten Quartal des Vorjahres. Der Fehlbetrag je Aktie betrug 0,09 EUR (Vergleichsquartal 2006: 0,09 EUR).

Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit zum 31. März 2007 belief sich auf 4,3 Mio. EUR (im Vergleich dazu am 31. März 2006: 6,2 Mio. EUR). Der Netto-Cash-Burn der ersten drei Monate 2007 belief sich auf 4,5 Mio. EUR (Vergleichsquartal 2006: 6,7 Mio. EUR). Der Netto-Cash-Burn wird durch die Addition des Mittelabflusses aus operativer Geschäftstätigkeit (4,3 Mio. EUR) und der Investitionen in Sachanlagevermögen (0,2 Mio. EUR) berechnet und in der ungeprüften Konzern-Cashflow-Rechnung für die ersten drei Monate zum 31. März 2007 ausgewiesen.

Ausblick Der Vorstand erwartet für das verbleibende Jahr 2007 eine anhaltend positive Geschäftsentwicklung. Die für 2007 geplanten Meilensteine im klinischen Bereich sind die Einreichung des US-amerikanischen und des europäischen Zulassungsantrags für Icatibant zur Behandlung des hereditären Angioödems, der Beginn der klinischen Phase-I-Studie mit JSM 6427 zur Behandlung der alterbedingten Makuladegeneration (AMD) sowie der Beginn der klini-schen Studien mit Icatibant für die Behandlung des Arzneimittel-induzierten Angioödems. Der Vorstand sagt einen Cash-Burn von ca. 40 Mio. EUR und einen weiteren Anstieg des operativen Verlustes verglichen mit 2006 voraus. Neben den Ausgaben für die klinische Entwicklung sind die Marketingaktivitäten im Zusammenhang mit der erwarteten Markteinfüh-rung von Icatibant in 2008 und die Fortführung bestehender präklinischer Programme die Hauptfaktoren für den höheren Cash-Burn und die höheren Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr.

Nach der Übernahme von Kos Pharmaceuticals Ende 2006 hat Abbott im ersten Quartal 2007 mit der Integration von Kos` Produktportfolio begonnen. Teil dieses Portfolios ist eine Lizenzvereinbarung zwischen Kos und Jerini, die die Vermarktungsrechte für Icatibant in Bezug auf Angioödeme in Nordamerika beinhaltet. Jerini steht derzeit im Gespräch mit Abbott, um zukünftige Strategiemöglichkeiten in Bezug auf Icatibant und die Lizenzvereinbarung zu evaluieren.

Über Jerini AG Das Berliner Pharmaunternehmen Jerini AG ist auf die Erforschung, Entwicklung und Vermarktung neuartiger peptidbasierter Arzneimittel spezialisiert. Das Unternehmen entwickelt Medikamente für Krankheiten, für die es bisher keine oder nur eingeschränkte Behandlungsmöglichkeiten gibt. Jerini hat eine Wirkstoff-Pipeline aus eigenen Forschungsprogram-men aufgebaut. Darüber hinaus entwickelt Jerini Wirkstoffe in Kooperation mit bewährten Partnern. Im September 2006 veröffentlichte das Unternehmen die Ergebnisse der Phase-III-Studien mit Icatibant für die subkutane Behandlung des hereditären Angioödems (HAE). Basierend auf der eigenen Technologie-Plattform bearbeitet Jerini verschiedene firmeneigene Entwicklungsprojekte in den Indikationsbereichen Augenheilkunde, Onkologie und Entzündungserkrankungen. Des Weiteren hat Jerini eine 100-prozentige Tochtergesellschaft in den USA - die Jerini Ophthalmic, Inc. - gegründet, die sich auf die Entwicklung neuartiger Medikamente für Augenerkrankungen konzentrieren wird. Der Beginn einer Phase-I-Studie mit JSM 6427 (einem Integrin-Rezeptor-Antagonisten) für die Behandlung der altersbedingten Makuladegeneration ist für das dritte Quartal 2007 geplant.


Jerini AG Invalidenstrasse 130 Berlin Deutschland

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TURBO_BULL:

NEWS: Jerini erhält FDA-Genehmigung

 
13.07.07 11:00
.....für Studie mit JSM 6427
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TURBO_BULL:

Medikament JSM 6427

 
13.07.07 11:05
US- Gesundheitsbehörde Food and Drug Administration (FDA) gibt "grünes Licht" für  die Zustimmung zur Durchführung der Phase-I-Studie für das Medikament JSM 6427, deren Beginn für Oktober 2007 geplant ist, erhalten.
JSM 6427 wird entwickelt, um das Fortschreiten der trockenen zur feuchten Form der Augenkrankheit AMD zu verhindern. Für diese Krankheit, von der 600.000 Patienten in den USA betroffen sind, gibt es bisher nur unzureichende Therapiemöglichkeiten. Der Wirkstoff JSM 6427wird von der 100-prozentigen US-Tochtergesellschaft Jerini Ophthalmic, die sich auf Indikationen im Bereich der Augenerkrankungen spezialisiert hat, klinisch entwickelt. "Dadurch dass JSM 6427 die Neubildung von Blutgefäßen, die Narbenbildung und die Entzündungen adressiert, die charakteristisch für den Ausbruch und den Verlauf der Augenkrankheit AMD sind, könnte der Wirkstoff die Behandlungsmöglichkeit einer Krankheit, die sich immer mehr ausbreitet, deutlich verbessern", sagte Anthony P. Adamis, CEO und Präsident der Jerini Ophthalmic. "Wir hoffen, mit der Entwicklung von JSM 6427 Sehverlust und Erblindung, die mit dem Krankheitsverlauf von der trockenen zur feuchten AMD einhergehen, verringern zu können."
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Quelle: JERINI AG  und BoerseGo

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BackhandSm.:

Antrag auf Marktzulassung

 
16.08.07 16:06
Jerini: EMEA nimmt Antrag auf Marktzulassung von Icatibant an
Berlin (aktiencheck.de AG) - Das Biotechnologieunternehmen Jerini AG (ISIN DE0006787476 (Nachrichten/Aktienkurs)/ WKN 678747) meldete am Donnerstag, dass sein Antrag auf Marktzulassung von Icatibant zur Behandlung des hereditären Angioödems (HAE) von der europäischen Zulassungsbehörde European Medicines Evaluation Agency (EMEA) gestern angenommen wurde.  
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Enterprise.:

jetzt geht es wie bei GPC Biotech nach unten !

 
31.10.07 11:53
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DAX10000:

was ist denn heute los ?

 
24.04.08 14:11
Antworten
DAX10000:

ach so !

 
24.04.08 14:12
Jerini Kursziel 4,50 Euro ....da verkauf die bank
Antworten
DAX10000:

?????????? NEWS

 
24.04.08 14:14
Das Berliner Pharmaunternehmen Jerini AG 160880
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BackhandSm.:

owei !....Insiderhandel ?

 
25.04.08 13:30
Auf Achterbahnfahrt befindet sich auch der Kurs von Jerini. Nach dem gestrigen Kurssturz von drei auf unter einen Euro schießt der Wert heute wieder um 80 Prozent in die Höhe. Gestern hatte das Berliner Biotech-Unternehmen eine vernichtende Meldung aus den USA bekommen: Die amerikanische Zulassungsbehörde FDA hatte mitgeteilt, das Medikament Icatibant nicht zuzulassen. Für Jerini war es ein wichtiger Hoffnungsträger gewesen – nach früheren Angaben hatte das Unternehmen mit jährlichen Spitzenumsätzen von bis zu 200 Millionen Euro gerechnet. Zudem hat sich die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) wegen des Verdachts auf möglichen Insiderhandel eingeschaltet.
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BackhandSm.:

seltsame Kurssprünge FAKTEN unter:

 
25.04.08 15:47
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brunneta:

Die Empfehlung lautet unverändert buy.

2
29.04.08 09:59
Die Empfehlung lautet unverändert buy.  

www.4investors.de/php_fe/index.php?sektion=stock&ID=20153

In der Vielfalt der Möglichkeiten und Antworten liegt der Schlüssel und die Weisheit der Massen.
Antworten
ToMeister:

der verdacht auf Insiderhandel

 
29.04.08 10:04
zählt bei mir mehr..... Ich habe das zeug verkauft !

falls sich alles legt ´schaue ich mal wieder vorbei ! buy können andere....

Noch gute Gewinne !
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pepepe:

wir alles zu heiß gegessen !

 
29.04.08 10:10
beruhigt sich wieder und dann geht es wieder nach oben !
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pepepe:

bald sind wir wieder über 2 Euro !

 
29.04.08 10:11
Antworten
alien08:

zu insder handel

 
29.04.08 10:52
Glaube ich nicht daran....ich war die ganze zeit dabei, das waren kleine orders das da gehandelt wuerden. Ich glaube es waren ein paar die ihr cool verloren haben und der rest waren stop-loss. Von ingesamt 3.2 mil die gehandelt waren am donnerstag, waren 0.2 mil vor den news, 3 mil nach den news, bei kurs von 1 Eur.   
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brunneta:

Man sieht das grüne Licht! 4,20 Euro

 
29.04.08 12:28
Nachrichten:

Jerini: Kursziel sinkt

28.04.2008 - Von 4,50 Euro auf 4,20 Euro reduzieren die Analysten der WestLB das Kursziel für Aktien von Jerini. Die Empfehlung lautet unverändert „buy“.

Man sieht das grüne Licht der Europäischen Arzneimittelagentur hinsichtlich des Medikaments Icatibant als wichtigen Meilenstein. Für den Juni rechnet man mit der Marktzulassung. Gleichzeitig hat die US-Behörde dem Medikament die Zulassung zunächst versagt. Die Analysten sehen nur beschränkte Chancen, dass sich dies noch ändern wird.
( js )
In der Vielfalt der Möglichkeiten und Antworten liegt der Schlüssel und die Weisheit der Massen.
Antworten
Valium:

hmmmmm

 
30.04.08 10:02
der kurs dümpelt jetz rum....wann geht was los hir....
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brunneta:

Hugin Stimmrechte: Jerini AG

 
30.04.08 12:40
www.finanznachrichten.de/...chten-2008-04/artikel-10708780.asp
In der Vielfalt der Möglichkeiten und Antworten liegt der Schlüssel und die Weisheit der Massen.
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Tyko:

Warten angesagt, derzeit stagniert sie fest um 1,5

 
30.04.08 15:17
was fehlt ist eine News dann kann es schnell gehen, hoffen wir mal in die Richtung Nord!
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
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brunneta:

#63

 
06.05.08 10:55
doch möglich..
Man sieht das grüne Licht! 4,20 Euro
In der Vielfalt der Möglichkeiten und Antworten liegt der Schlüssel und die Weisheit der Massen.
Antworten
Tyko:

Finde keinen Grund für den Anstieg,

 
06.05.08 11:46
dennoch sieht gut aus.
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
Antworten
Tyko:

Nach Abgabe von 1,8 auf 1,68 nun stabil mit

 
06.05.08 14:16
Tendenz steigend .aktuell um 1,70.

Schönes Volumen ....
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
Antworten
ED AVIRA:

Einstieg

 
06.05.08 17:05
von Nogger!
Antworten
Tyko:

Wo kann man das lesen?

 
06.05.08 18:33
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
Antworten
ED AVIRA:

Rebound geht weiter

 
08.05.08 09:03
BID 2.10 ASK 2.13
Antworten
Tyko:

RT 2,19 nett, bitte weiter so!

 
08.05.08 09:23
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
Antworten
Tyko:

So kein Rücksetzer gekommen ,

 
08.05.08 10:34
strong buy weiterhin. Heute sehr schön angesprungen und die 2,3€ vor Augen.
So macht es mal Spass!
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
Antworten
Tyko:

Nicht neu , aber hat sich bewahrheitet.

 
08.05.08 10:38
Interessant wird es auch bei Jerini. Die Aktie des abgestürzten Biotechwertes hat am Dienstag einen Widerstand bei 1,71 Euro überwinden können, der Ende November 2007 zustande kam und damals ein markantes Verlaufstief darstellte. Erst nachdem die FDA Bedenken über Jerinis Medikamentenkandidaten Icatibant geäußert hat, fiel die Aktie wie ein Stein unter diese Marke, die nun zurück erobert werden konnte. Der Jerini-Kurs stieg intraday bis auf 1,81 Euro und war damit am Dienstag einer der stärksten unter den All-Share-Werten. Damit könnte das Papier Potenzial bis an die Tiefs aus den Monaten Februar und März knapp oberhalb der 2-Euro-Marke entwickeln. Neue Nachrichten gibt es am Dienstag auch hier nicht zu verzeichnen.
( mic )
Gewinn ist die Summe aus positiven Investitionen abzüglich negativer Investitionen
Antworten
BackhandSm.:

ACHTUNG: Kommt eine Kapitalerhöhung?

 
16.05.08 11:53
böse Zungen behaupten das !
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brunneta:

TVM Capital hofft auf Biotech-Übernahmen in Deutsc

 
12.06.08 16:22
11.06.08 11:07
MÜNCHEN (dpa-AFX) - Die Beteiligungsgesellschaft TVM Capital erhofft sich in der stark zersplitterten deutschen Biotech-Branche Übernahmen, um auch international stärker an Bedeutung zu gewinnen: 'Wir fänden es gut, wenn es auf dem deutschen Biotech-Markt zu einer Übernahme kommen würde', sagte Bernd Seibel, Finanzvorstand von TVM Capital am Mittwoch im Gespräch mit der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX in München. Eine Fusion oder eine größere Übernahme wäre ein Schritt auf dem Weg hin zu der vielbeschworenen kritischen Masse in der Branche: 'Schön wäre eine Größenordnung von 500 Millionen Euro', sagte Seibel.

Die 1983 gegründete TVM Capital hält Beteiligungen an deutschen Biotech-Unternehmen wie Jerini , MediGene , Wilex , GPC Biotech  oder auch Evotec . Bei Wilex und Jerini sitzen TVM Capital Vertreter im Aufsichtsrat.

SEIBEL ERWARTET ÜBERNAHMEPRÄMIEN VON BIS ZU 100 PROZENT

Berücksichtige man die jüngsten Aufschläge bei Biotech-Übernahmen, dann müsste bei jeder Biotechnologie-Übernahme in Deutschland nach Ansicht Seibels ein Aufschlag von bis zu 100 Prozent auf die Marktkapitalisierung gezahlt werden. Um die eigene Pipeline - also den Nachschub an neuen Medikamenten - aufzufüllen, zahlten Pharmafirmen zuletzt teilweise exorbitante Summen.

Kürzlich kündigte der weltweit zweitgrößte Pharmakonzern GlaxoSmithKline (GSK)   den Kauf des amerikanischen Biotech-Unternehmens Sirtris Pharmaceuticals für rund 720 Millionen Dollar an. Damit zahlen die Briten eine stolze Prämie von rund 80 Prozent auf den Sirtris-Schlusskurs. Ende Mai gab Bristol-Myers Squibb  die Übernahme von Kosan Biosciences   bekannt und zahlte eine Prämie von 233 Prozent. Nur wenige Tage davor hatte der zweitgrößte japanische Pharmakonzern Daiichi Sankyo den Kauf der auf Onkologie-Produkte spezialisierten U3 Pharma mit Sitz in Martinsried bei München vermeldet.

Ungeachtet der jüngsten Rückschläge kommt die im internationalen Vergleich noch junge deutsche Biotechnologie-Branche nach Ansicht der Branchenepxerten von Ernst & Young gut voran. MediGene ist bisher die einzige deutsche Biotechfirma, die mit dem Prostatamittel Eligard und der Genitalwarzensalbe Veregen bereits zwei Medikamente auf dem Markt hat und dem noch in der Entwicklung befindlichen Krebsmittel EndoTAG gegen Bauchspeicheldrüsenkrebs einen jährlichen Spitzenumsatz von mehr als einer Milliarde Euro zutraut. In den vergangenen Wochen war am Markt über ein Interesse von Pfizer   an dem Unternehmen spekuliert worden.

WEITER FLAUTE BEI BIOTECH-BÖRSENGÄNGEN IN DEUTSCHLAND

Nach den enttäuschten Hoffnungen um GPC Biotech und dem lange als Hoffnungsträger gehandelten potenzielle Krebsmittel Satraplatin sei die Stimmung unter Biotech-Investoren wie großen Fondsgesellschaften eher schlecht, sagte Seibel. Dies sei auch mit ein Grund für die Flaute bei Börsengängen in der deutschen Biotech-Landschaft. Zu den jüngst erneut aufgeflammten Gerüchten über einen möglichen Zusammenschluss von WILEX und GPC Biotech äußerte sich Seibel nicht. Die beiden bayerischen Biotechfirmen bereiteten unter den Fittichen ihres Großaktionärs, des SAP-Gründers  Dietmar Hopp, ihren Zusammenschluss vor, hatte 'Die Zeit' jüngst berichtet. Gerüchte dieser Art sind nicht neu und erstmals nach dem Rückschlag für das Krebsmittel Satraplatin von GPC Biotech im vergangenen Sommer aufgetaucht.

Auch wenn WILEX und GPC Biotech zuletzt zusammen nur rund 180 Millionen Euro auf die Börsenwaage brachten, könnte ein Zusammenschluss nach Einschätzung von Branchenbeobachtern eine positive Signalwirkung auf die nicht gerade erfolgsverwöhnte deutsche Biotech-Landschaft haben./ep/sc







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