Konfusion...
Die Lage ist schwierig, und nur eingleisig-beschränkte Besserwisser können noch unbedarfte Prognosen und Empfehlungen abgeben. Wir können eigentlich nur verschiedene Standpunkte sammeln und versuchen, die Lage sozusagen auf einer Meta-Ebene einzuschätzen und die schlimmsten Fehler zu vermeiden.
"Der Finanzexperte Dimitri Speck hat in seinem Buch „Geheime Goldpolitik“ drei Szenarien beschrieben, die auf die Kreditblase folgen können. Die erste mögliche Folge ist die Deflation: „Je mehr Forderungen es gibt, desto höher ist das Potential eines deflationären Kollapses, eines Ausfalls der Schuldner und mit ihren der Forderungen.“ In diesem Prozess wird der künstliche, auf Schulden beruhende Wohlstand aus den Büchern getilgt. Die Wirtschaft schrumpft. Der Vorteil dieses Depressions-Schocks wäre eine drastische, aber endgültige Bereinigung des Schuldenproblems. Quasi ein Ende mit Schrecken. Das zweite Szenario ist die Inflation. Durch steigende Inflation werden die Forderungen nominal erfüllt, aber faktisch entwertet, ebenso die Ersparnisse.
Das dritte Szenario ist der Weg, den Japan in den neunziger Jahren beschritten hat. In den Achtzigern gab es im Reich der Sonne eine Mega-Kreditblase. Die Gesamtforderungen lagen damals bei 250 Prozent. Als die Kreditblase platzte kam es weder zu einer Hyperinflation, noch zu einer Depression, vielmehr zu einer über ein Jahrzehnt andauernden Stagnation. Die Vermögenspreise vielen relativ stetig. Nicht in einem einzigen großen Rutsch. Die Luft wurde quasi langsam aus der Blase gelassen und der Anpassungsprozess zeitlich gedehnt. Das verspricht zwar größere Stabilität, aber auch einen Aufschub der wirtschaftlichen Erholung und der Rückkehr auf einen soliden Wachstumspfad."
liberalesinstitut.wordpress.com/2011/06/27/...rnde-stagnation/
"Von wegen Hyperinflation! Laut Crash-Prophet Günter Hannich steuert die Weltwirtschaft geradewegs auf die Deflation zu. "Es wird massiv Geld für die Schuldentilgung fehlen", so Hannich im Exklusiv-Interview mit dem DAF. "Diese Inflation, die so in den letzten Jahren in den Raum gestellt wurde, die sehe ich überhaupt nicht kommen!" Wie sich Anleger für den bevorstehenden Finanzcrash am besten rüsten können, erfahren Sie im Interview.
Günter Hannich hat die Korrektur bei Gold im September 2011 richtig vorhergesehen. "Es wird auf jeden Fall langfristig tiefer gehen, auch Gold ist letztlich eine Blase", so Hannich. "Gold profitiert nur von der Spekulation, weil eben die Leute meinen, Inflation würde kommen, ich muss Gold kaufen. Nur sobald sich dann herausstellt, dass gar nicht Inflation sondern Deflation die Gefahr ist, werden massiv diese Leute wieder Gold verkaufen, um ihre Schulden tilgen zu können und dann wird's noch deutlich tiefer gehen."
Beim kleinen Bruder Silber dürfte die Entwicklung noch dramatischer ausfallen. "Silber ist ja viel volatiler und vor allem auch wichtig für die Wirtschaft", so Hannich weiter. "Silber ist ein Industriemetall und in einer Deflation sinkt die Produktion in der Wirtschaft und entsprechend wird weniger Industriemetall benötigt und da wird Silber noch deutlich stärker einbrechen."
"Der Crash-Prophet und Bestseller-Autor (Günter Hannich: "Die Deflation kommt", Kopp Verlag, Rottenburg, Erstauflage 29. Oktober 2010) geht davon aus, dass es im Jahr 2012 einen ähnlichen Crash geben wird wie im Sommer 2011, als der DAX in ein paar Tagen fast 30 Prozent in die Knie ging. "Mich würde es eher wundern, wenn dieses Jahr nichts passiert", so Hannich weiter. "Die Anzeichen sind ja dermaßen düster und drastisch: Die Eurokrise ist nicht gelöst, jetzt die Geschichte mit den Anleihen - die deutschen Anleihen, die eben ins Minus rutschen -, also wir kommen schon ganz nahe an ganz kritische Bereiche."
Wann Günter Hannich mit dem nächsten Crash rechnet und wie sich Anleger für das Worst-Case-Szenario am besten rüsten können, erfahren Sie im Exklusiv-Interview."
www.daf.fm/video/...lich-eine-blase-50150662-DE0008469008.html