Danke Gerhard: 220.000 € verschwendet


Thema
abonnieren
Beiträge: 10
Zugriffe: 535 / Heute: 1
vega2000:

Danke Gerhard: 220.000 € verschwendet

 
23.07.02 13:29

220000 Euro für den zeitnahen Eid


Der Vorgang ist einmalig in der Geschichte des Bundestages: Ausgerechnet in der Sommerpause wechselt der Bundeskanzler einen Minister aus. Der affärengebeutelte Rudolf Scharping musste seinen Platz im Verteidigungsministerium für Peter Struck (beide SPD) räumen, so wollte es Gerhard Schröder. Der Zeitpunkt birgt jedoch ein verfassungsrechtliches Problem. Denn Struck hat zwar am vergangenen Freitag seine Ernennungsurkunde von Bundespräsident Johannes Rau bekommen und ist sofort in sein neues Ministerium geeilt, um die Amtsgeschäfte zu übernehmen. Doch muss ein Minister laut Artikel64, Absatz2 des Grundgesetzes „bei der Amtsübernahme“ den Amtseid „vor dem Bundestage“ leisten. Dies ist so schnell nicht möglich, denn schließlich versammelt sich der Bundestag bis September nicht, die Abgeordneten sind im Sommerurlaub.

Daher hat der Kanzler kurzerhand eine Sondersitzung für den kommenden Donnerstag einberufen, um der Vorschrift aus dem Grundgesetz nachzukommen. Die Abgeordneten müssen für die folgenden Tagesordnungspunkte nach Berlin reisen: Struck leistet den Amtseid – zwei feierliche Sätze – und gibt eine Regierungserklärung ab, über die danach im Parlament debattiert wird.

Die Sondersitzung stößt auf heftige Kritik der FDP-Fraktion, die unnötige Kosten auf den Steuerzahler zukommen sieht. Nach ihren Angaben belaufen sich die Ausgaben einer solchen Sitzung für den Bund auf etwa 220 000Euro. Der überwiegende Teil der FDP-Abgeordneten werde daher diese Sondersitzung boykottieren, erklärte Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Koppelin. Auch die PDS bezeichnet den kurzfristig anberaumten Termin als „pure Geldverschwendung“. Die Fraktion fordert, dass die Vereidigung auf die nächste ordentliche Sitzung verschoben werde.

Für das Bundesinnenministerium steht jedenfalls fest, dass die Vereidigung Strucks nicht bis zur regulären Parlamentssitzung im September warten kann. Zwar sei Peter Struck auch unvereidigt kein halber Minister, denn mit seiner Ernennungsurkunde habe er alle Rechte und Pflichten des Verteidigungsministers übertragen bekommen. Jedoch legt das Ministerium den im Gesetz für die Vereidigung festgelegten Zeitpunkt „bei Amtsantritt“ so aus, dass der Eid zumindest „zeitnah“ ausgesprochen werden muss. Für die Experten bedeutet das innerhalb eines Monats.

SZ
Danke Gerhard: 220.000 € verschwendet 729280
Antworten
TD714788:

Wen beleidigt das denn ?

 
23.07.02 13:39
O.k. hier wird der Steuerzahler beleidigt, aber doch nicht von Vega, lieber Moderator.

Grüsse,
Tyler Durdan

Danke Gerhard: 220.000 € verschwendet 729295
first-henri:

@vega

 
23.07.02 13:40
Nur gut, daß der nicht mehr lange mein Geld verprassen darf!

Gruß f-h
Antworten
hjw2:

Vega, darfst unsere verblödeten Politiker auch

 
23.07.02 13:45
nicht beleidigen,
Schroiber & Co. sollste doch wählen......
Antworten
blondfish:

das ist "red democracy"...

 
23.07.02 14:05
...unserer lieben "freunde" an der regierung... draufhauen und möglichst schnell mundtot machen...

gruß, blondfish

ach so, jetzt muss ich ja auch noch was regierungskonformes sagen, sonst bekomme ich auch nen schwarzen... also denn: weiter so, gerhard!!!
Antworten
Kicky:

Peanuts im Vergleich zu Ansprüchen von Ron Sommer

 
23.07.02 14:10
ja wohl einen Vertrag über 5Jahre hat und Ablösungsansprüche von ca 12Millionen,aber die Telekom wirds schon richten,was sind schon weitere 12 Millionen bei dem Schuldenstand von mehr als 60 Milliarden
Antworten
vega2000:

Lieber Moderator,

 
23.07.02 14:40
jetzt mal von Mann zu Mann: Kann es sein, daß du unter Umständen das Gesäß geöffnet hast ?
P.S. Tipp: Achte mal mehr auf deine Ernährung, -die meisten Krankheiten entstehen durh falsche Ernährung....
Danke Gerhard: 220.000 € verschwendet 729411
Antworten
FloridaUSA:

Ist der Manns oder Frau genug zu seinem

 
23.07.02 14:44
schwarzen zu stehen, oder war das ein Versehen?
flori

Dies Kasperletheater hätte Scharping auch garnicht mehr ablösen brauchen.
Antworten
kunibert:

220000 Euro für den zeitnahen Eid

 
23.07.02 14:47
220000 Euro für den zeitnahen Eid

Der Vorgang ist einmalig in der Geschichte des Bundestages: Ausgerechnet in der Sommerpause wechselt der Bundeskanzler einen Minister aus. Der affärengebeutelte Rudolf Scharping musste seinen Platz im Verteidigungsministerium für Peter Struck (beide SPD) räumen, so wollte es Gerhard Schröder. Der Zeitpunkt birgt jedoch ein verfassungsrechtliches Problem. Denn Struck hat zwar am vergangenen Freitag seine Ernennungsurkunde von Bundespräsident Johannes Rau bekommen und ist sofort in sein neues Ministerium geeilt, um die Amtsgeschäfte zu übernehmen. Doch muss ein Minister laut Artikel64, Absatz2 des Grundgesetzes „bei der Amtsübernahme“ den Amtseid „vor dem Bundestage“ leisten. Dies ist so schnell nicht möglich, denn schließlich versammelt sich der Bundestag bis September nicht, die Abgeordneten sind im Sommerurlaub.

Daher hat der Kanzler kurzerhand eine Sondersitzung für den kommenden Donnerstag einberufen, um der Vorschrift aus dem Grundgesetz nachzukommen. Die Abgeordneten müssen für die folgenden Tagesordnungspunkte nach Berlin reisen: Struck leistet den Amtseid – zwei feierliche Sätze – und gibt eine Regierungserklärung ab, über die danach im Parlament debattiert wird.

Die Sondersitzung stößt auf heftige Kritik der FDP-Fraktion, die unnötige Kosten auf den Steuerzahler zukommen sieht. Nach ihren Angaben belaufen sich die Ausgaben einer solchen Sitzung für den Bund auf etwa 220 000Euro. Der überwiegende Teil der FDP-Abgeordneten werde daher diese Sondersitzung boykottieren, erklärte Fraktionsgeschäftsführer Jürgen Koppelin. Auch die PDS bezeichnet den kurzfristig anberaumten Termin als „pure Geldverschwendung“. Die Fraktion fordert, dass die Vereidigung auf die nächste ordentliche Sitzung verschoben werde.

Für das Bundesinnenministerium steht jedenfalls fest, dass die Vereidigung Strucks nicht bis zur regulären Parlamentssitzung im September warten kann. Zwar sei Peter Struck auch unvereidigt kein halber Minister, denn mit seiner Ernennungsurkunde habe er alle Rechte und Pflichten des Verteidigungsministers übertragen bekommen. Jedoch legt das Ministerium den im Gesetz für die Vereidigung festgelegten Zeitpunkt „bei Amtsantritt“ so aus, dass der Eid zumindest „zeitnah“ ausgesprochen werden muss. Für die Experten bedeutet das innerhalb eines Monats.

SZ

 
Antworten
kunibert:

Danke Gerhard: 220.000 € verschwendet

 
23.07.02 14:49
Danke, Moderator, einen Schwarzen verschwendet.
So verliert man seine Moderationsfähigkeit:

Durch begründeten Widerspruch  
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
4 Nutzer wurden vom Verfasser von der Diskussion ausgeschlossen: ewigvarten Julia, Hejulise, Julias Schwester, Zauberwald
--button_text--