Damals im wilden Westen

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Damals im wilden Westen Maxgreeen
Maxgreeen:

Damals im wilden Westen

 
29.09.08 17:06
#1
das waren noch schöne Zeiten, wer Geld(Münzen) hatte brachte es zur Bank und dort wurde es deponiert. Solange die Bank nicht überfallen wurde bzw. die Postkutsche war das Geld sicher. Die Räuber hatten nur die Chance durch einen Überfall an das Geld zu kommen.

Heute funktioniert das noch genauso, nur nicht mehr so offensichtlich. Das Geld der Banken ( Geld der Banken gibt es gar nicht, es ist das Geld der Kunden!!) wird verliehen ohne das die Kunden gefragt werden. Es fliesst in Immobilien, den Konsum usw. und dadurch in die Taschen derjenigen die Immobilien, Konsumgüter etc. verkaufen. Das Geld der Bankkunden wird in die Taschen der "Industriellen" ( "die Reichen" ) etc. umgeschichtet. Und das ganz ohne Banküberfall.
Die Bank hat nur noch die Mindestreserve von 10% im Tresor, der Rest ist schon weg. Doch das Geld ist nicht weg, es ist nur in anderer Leute Taschen.
Damals im wilden Westen Maxgreeen
Maxgreeen:

Das große amerikanische Märchen von 1999

 
09.10.08 15:03
#2
Das war noch zu Clinton's Zeiten. Schade die Finanzkrise hätte man sich sparen können.

news.bbc.co.uk/2/hi/business/411973.stm
Damals im wilden Westen 191422
Dumme Bänker machen immer die gleichen Fehler, schlaue Bänker immer neue. (frei nach Tucholsky )

Wer sein Konto überzogen hat braucht sich um seine Einlagen keine Sorgen machen. :)
Damals im wilden Westen Maxgreeen
Maxgreeen:

For the first time in 25 years, the US Government

 
09.10.08 15:08
#3

plans to reduce the size of the national debt.

aber dann kam G.W. Bush und

verwechselte Plus und Minus

Dumme Bänker machen immer die gleichen Fehler, schlaue Bänker immer neue. (frei nach Tucholsky )

Wer sein Konto überzogen hat braucht sich um seine Einlagen keine Sorgen machen. :)
Damals im wilden Westen Maxgreeen
Maxgreeen:

Und der neue Präsident will die Schulden weiter

 
19.11.08 10:17
#4
erhöhen um das Wachstum anzukurbeln. Vielleicht war es nur eine Täuschung und ab 20.Januar läuft es anders.
Es macht keinen Sinn die Schulden immer und immer wieder zu erhöhen. Die USA fühlen sich so mächtig das sie "verlangen" das die restliche Welt ihnen Geld borgt sonst  geht die ganze globale Wirtschaft nieder. Das wird sie auf alle Fälle, nur die Stärke des Niedergangs ist entscheidend. Ein paar Jahre mit 1-2% Minus sind doch kein Beinbruch, die Amis wollen aber ewiges Wachstum und belügen sich dabei nur selbst, da soetwas nicht möglich ist. Also wird die USA nächstes Jahr 3-5% wirtschaftlich einbrechen. Maybe

Die USA sind auf den Weg zum Bürgerkrieg (dauert vielleicht noch ein paar Jahre) , da die Ungerechtigkeiten, die Arbeitslosigkeit etc. bedrohliche Ausmasse annehmen werden, das steht für mich fest.

Wo wäre die Welt wenn #2 nur zu 50% erfüllt worden wäre.
Kauft Produkte Made in Germany. Esst Produkte Made in Germany. Seid Made in Germany.
Damals im wilden Westen Maxgreeen
Maxgreeen:

wo soll das enden?

 
19.11.08 10:24
#5
Damals im wilden Westen 200490
Kauft Produkte Made in Germany. Esst Produkte Made in Germany. Seid Made in Germany.
Damals im wilden Westen Maxgreeen

Werden die USA die restliche Dollar Welt enteignen

 
#6
US-Kongress Thema Währungsreform
Mittwoch, 19. November 2008
Video von der Fragestunde vor dem US-Finanzausschuss im Kongress. Ist das Dollar-System tot, weil es nicht mehr funktioniert? Ist die Zeit des Gelddruckens vorbei? Hier die Aussagen  von Ron Paul mit der Frage: Gibt es Überlegungen, den Dollar aufzulösen? Und die Antwort von Bernanke.

Ron Paul (Republikaner, Texas) vor dem US-Kongress am 18.11.2008 anläßlich der Fragestunde vor dem Finanzausschuss  mit Ben Bernanke und Henry Paulson (deutscher Übersetzung):

Ron Paul:

"Meine Frage richtet sich an den Vorsitzenden Ben Bernanke.  Seit Jahren prognostizierten Ökonomen die Probleme, die wir jetzt haben. Und sie hatten offenbar Recht.  Und sie sagten auch, dass sie nicht sehr zufrieden seien mit den so genannten Lösungen. Wir versuchen mit viel Energie und Geld ein System zusammenzuhalten, dass eigentlich gar nicht mehr funktionieren kann. Wir haben in den letzten Jahren einfach zu viel ausgegeben. Wir haben alles inflationiert, was aufblasbar war. Wir haben vertuscht und verschleiert. Wir, die FED, haben Assets gekauft, die wertlos waren.

Die FED hat Billionen ins System geschleust, aber niemand scheint das zu interessieren. Aber was wir nicht wahr haben wollen, ist die Tatsache, dass das System nicht länger funktioniert. Aber ich kann verstehen,  warum wir das machen. Andererseits, wenn die FED macht, was sie will, und der Kongress macht was er will und das Finanzministerium - dann sind wir alle irrelevant.

Anstatt die Ursachen zu analysieren muss man feststellen, dass die Lösungen hier (im Kongress) offenbar nicht gefunden werden - obwohl wir uns hier alle sehr wichtig fühlen. Ein Grund, warum wir eine Form von Wichtigkeit empfinden, ist die Tatsache, dass wir seit 1971 Maßnahmen einleiten konnten, die anscheinend auch funktionierten.

Doch eigentlich funktionierte seit 1971 gar nichts mehr. Das  Handelsbilanzdefizit  ist aus dem Ruder gelaufen. Und Ökonomen, gleich, ob sie rechts, mitte oder links waren, haben immer gesagt, dieses Handelsbilanzdefizit ist ein großes Problem. Und nun ist es total ausser Kontrolle.

Jetzt versuchen wir hier irgendwas zu unternehmen, etablieren neue Regulierungen, vorwärts und rückwärts, und kommen eigentlich nirgendwo hin.

Meine Frage ist, wenn wir zu dem Schluss kommen, dass das System nicht mehr funktioniert, was werden wir dann machen? Was für Möglichkeiten haben Sie (Ben Bernanke)um dieses Problem zu lösen?

Wir sehen schon, dass die Leute darüber sprechen, dass die Zeitungen darüber berichten, dass möglicherweise eine neue internationale Weltreservewährung kommt. Und für mich ist das ziemlich wichtig, weil das Fiat Dollar Reserve System nicht mehr funktioniert.

Das sind die Fakten, die wir zu aktzeptieren haben und nun entscheiden müssen, was wir in der Zukunft tun werden.

Ebenso - und das ist geschichtlich nichts neues - sind Währungen untergangen, Finanzsysteme sind untergegangen und die Folge war, dass man eine neue Währung finden musste, der man vertrauen konnte.  Diese musste besser sein als das einfache FIAT MONEY.

Derzeit besitzen die Zentralbanken der Welt 15% allen Goldes, das je in der Geschichte produziert wurde. Dass sie dieses Gold besitzen muss einen Grund haben.

Vor diesem Hintergrund frage ich mich, warum wir weiter Zeit verschwenden, dieses System weiter zusammen zu flicken.

Gerade letzte Woche gab es einen Report, dass der Iran Gold im Werte von 75 Milliarden Dollar gekauft hat. Die haben ihre Reserven aus Europa abgezogen und Gold gekauft und es nach Asien geschafft. Ist das ein Zeichen der Zeit? Wird das so weitergehen?

Und meine Frage ist: In ihren Treffen, und  sie hatten gerade kürzlich noch ein Treffen mit anderen Zentralbänkern, ist da der Gedanke aufgekommen oder wurde da gesprochen über eine neue Welt-Reservewährung? Und wenn es so war, hat Gold in diesem Zusammenhang eine Rolle gespielt? Wie wollen sie das Vertrauen wieder herstellen?

Hatten sie kürzlich Kontakt in Verbindung mit diesem Thema mit irgendeinem Zentralbänker? Und gibt es Hinweise darauf, das Dollar-System zu ersetzen? Denn das Dollar-System ist praktisch für tot erklärt worden, weil es nicht funktioniert.

Das war ja vorhersehbar aufgrund der riesigen Ungleichgewichte, welche nie ausgeglichen wurden. Es wurde immer nur geflickt. Wir haben ausgegeben, was das Zeug hielt. Wir haben inflationiert. Wir haben Defizite erhöht. Seit 1971 waren wir unfähig, dieses Problem zu beheben.

Können sie mir sagen, welche Überlegungen sie getätigt haben in Hinblick auf eine neue Weltreservewährung?"

Antwort Bernanke:

"Ich glaube nicht, dass das Dollar System tot ist. Ich denke, der Dollar bleibt die internationale, primäre Währung. Wir haben eine Aufwertung des Dollars während der Krise gesehen, weil er offenbar als sicherer Hafen gilt und genügend Liquidität da ist. Wenn man Swaps machen will, braucht man eine solche liquide Währung. Das mag ein Grund sein, warum der Dollar stark ist und ich glaube, dass der Dollar stark bleibt.

Ich teile ihren Standpunkt, dass das Handelsbilanzdefizit ein Problem darstellt.  Die gegenwärtigen Ungleichgewichte sind ein großes Problem. Aber auch in dieser Hinsicht gibt es in letzter Zeit gewisse Verbesserungen"

Frage von Paul:

"Aber hat das Thema einer neuen Währung nie eine Rolle gespielt?"

Benranke: "Nein, hat es nicht."

Paul: "Und hat Gold bei ihren Gesprächen je eine Rolle gespielt?"

Bernanke: "Nur in Zusammenhang mit Verkäufen, welche die Zentralbanken planen."

www.mmnews.de/index.php/200811191539/...ma-Wahrungsreform.html


PS: Iran hat Gold gekauft und es nach Asien geschafft? (sicherheitshalber falls die USA noch Krieg spielen)
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