Um die explodierenden Entwicklungskosten in den Griff zu bekommen, überlegt DaimlerChrysler mit einem lang gehegten Tabu zu brechen. Zum ersten Mal sollen mehrere Tochterunternehmen des Stuttgarter Konzerns gemeinsam einen so genannten Weltmotor entwickeln.
Detroit - Chrysler, Hyundai und Mitsubishi erhoffen sich von der Zusammenarbeit eine Ersparnis von rund 30 Prozent und damit eine Ertragssteigerung bei den knapp kalkulierten Klein- und Mittelklassewagen, die mit dem Motor ausgerüstet werden sollen. Insgesamt sollen, so berichtet das "Wall Street Journal", rund eine Million Fahrzeuge mit dem neuen Motor auf die Straßen rollen, eine Zahl, die bisher nur wenige Motoren erreicht haben.
Bemerkenswert ist der Plan auch deshalb, weil DaimlerChrysler damit ein altes Tabu bricht. Bisher nämlich achteten die Techniker regelmäßig eifersüchtig darauf, so wichtige Komponenten wie einen Motor im eigenen Hause zu entwickeln. Mit der Idee eines Weltmotors hatte einst Ford erhebliche Kostenersparnisse erreicht.
Der Vierzylinder, der in seiner Grundform von Hyundai stammt, soll über einen Hubraum zwischen 1,8 und 2,4 Liter verfügen. Je nach Kontinent sind verschiedene Auslegungen möglich, je nachdem ob die Käufer einen durchzugskräftigen, komfortablen oder eher drehfreudigen Motor bevorzugen.
Die Ingenieure von Mercedes werden bei der Entwicklung des Motors Unterstützung leisten und dem Motor das entsprechende Hochtechnologie-Image verpassen. Ein Manager des Stuttgarter Traditions-Herstellers betonte jedoch gegenüber dem "Wall Street Journal", dass das Aggregat keinesfalls in Mercedes-Fahrzeuge eingebaut werden soll.
Ohnehin befinde sich das Projekt noch in einem sehr frühen Stadium, in dem noch nichts entschieden sei. Mitsubishi-Chef Rolf Eckrodt rechnet dagegen mit einer Entscheidung in den nächsten Monaten.
Detroit - Chrysler, Hyundai und Mitsubishi erhoffen sich von der Zusammenarbeit eine Ersparnis von rund 30 Prozent und damit eine Ertragssteigerung bei den knapp kalkulierten Klein- und Mittelklassewagen, die mit dem Motor ausgerüstet werden sollen. Insgesamt sollen, so berichtet das "Wall Street Journal", rund eine Million Fahrzeuge mit dem neuen Motor auf die Straßen rollen, eine Zahl, die bisher nur wenige Motoren erreicht haben.
Bemerkenswert ist der Plan auch deshalb, weil DaimlerChrysler damit ein altes Tabu bricht. Bisher nämlich achteten die Techniker regelmäßig eifersüchtig darauf, so wichtige Komponenten wie einen Motor im eigenen Hause zu entwickeln. Mit der Idee eines Weltmotors hatte einst Ford erhebliche Kostenersparnisse erreicht.
Der Vierzylinder, der in seiner Grundform von Hyundai stammt, soll über einen Hubraum zwischen 1,8 und 2,4 Liter verfügen. Je nach Kontinent sind verschiedene Auslegungen möglich, je nachdem ob die Käufer einen durchzugskräftigen, komfortablen oder eher drehfreudigen Motor bevorzugen.
Die Ingenieure von Mercedes werden bei der Entwicklung des Motors Unterstützung leisten und dem Motor das entsprechende Hochtechnologie-Image verpassen. Ein Manager des Stuttgarter Traditions-Herstellers betonte jedoch gegenüber dem "Wall Street Journal", dass das Aggregat keinesfalls in Mercedes-Fahrzeuge eingebaut werden soll.
Ohnehin befinde sich das Projekt noch in einem sehr frühen Stadium, in dem noch nichts entschieden sei. Mitsubishi-Chef Rolf Eckrodt rechnet dagegen mit einer Entscheidung in den nächsten Monaten.