DaimlerChrysler mit Gewinnen


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Peet:

DaimlerChrysler mit Gewinnen

 
20.07.01 14:24
Freitag, 20. Juli 2001
Erwartungen übertroffen
DaimlerChrysler mit Gewinnen  


DaimlerChrysler:710000



Nachdem der Autobauer im ersten Quartal Verluste verbuchen musste, ist DaimlerChrysler im zweiten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückgekehrt. Wie das Unternehmen bekannt gab, wurde ein um Einmaleffekte bereinigter operativer Gewinn von 0,7 Mrd. Euro erzielt. Analysten hatten einen bereinigten operativen Gewinn in Höhe von 390 Mio. Euro erwartet.

Die Rückkehr in die Gewinnzone sei vor allem auf eine erhebliche Reduzierung des Verlustes bei der Chrysler Group zurückzuführen, erklärte das Unternehmen. Dieser sei im zweiten Quartal von 1,4 Mrd. Euro im Vorquartal auf 0,1 Mrd. Euro gesunken. Chrysler habe im ersten Halbjahr 2001 alle Meilensteine des Turnaround-Plans erreicht.

Im ersten Quartal 2001 hatte die Verluste bei der US-Tochter Chrysler das Ergebnis von DaimlerChrysler verhagelt. Der Konzern musste einen bereinigten operativen Verlust von 610 Mio. Euro verbuchen. Einschließlich der Kosten für die Umstrukturierung von Chrysler und dem japanischen Partner Mitsubishi betrug der Betriebsverlust im Auftaktquartal 3,75 Mrd. Euro.  

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boomer:

Was meint Ihr und spez. ecki zu dieser TA?

 
20.07.01 16:32
www.finanznachrichten.de/chartanalysen/...sp?s=chart&id=277699

Danke im voraus für eine Stellungnahme!

MfG
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Kicky:

detaillierter englischer Bericht zum Report

 
20.07.01 17:00

Stuttgart, Germany, July 20 (Bloomberg) -- DaimlerChrysler AG, the No. 5 carmaker, returned to profit in the second quarter, helped by higher sales of Mercedes-Benz cars and cost-cutting at the unprofitable U.S. Chrysler unit.

Net income excluding one-time items was 535 million euros ($468 million), or 53 cents per share, compared with a first- quarter loss of 373 million euros, or 37 cents per share. In the second quarter of 2000, net income was 1.74 billion euros. The shares rose as much as 2.2 percent.

Stuttgart, Germany-based DaimlerChrysler boosted Mercedes sales with the latest version of its smallest luxury car, the C- Class. The carmaker also cut costs at Chrysler by eliminating 14,000 jobs. While Chrysler unit sales fell, they were higher than analysts expected at the beginning of the year.

``They seem to be on the way to improvement,'' said Werner Lykowsky, who helps manage 12 billion deutsche marks ($5.38 billion) at Helaba Invest Kapitalanlage GmbH. ``Still, the economy's weakening and they won't be able to escape that.''

The company was expected to report net income of 326 million euros, according to 10 analysts surveyed by Bloomberg News. Net income was 731 million euros, including a one-time gain of about 200 million euros for selling 60 percent of its Temic car electronics unit to Continental AG, the No. 4 tiremaker.

DaimlerChrysler shares in Frankfurt rose as much as 1.25 euros to 57.50 euros.

Outlook

The company also said it sees profit before interest and tax as high 6.5 billion euros in 2002. It reiterated its forecast that operating profit will be between 1.2 billion and 1.7 billion euros this year.

The company's loss before interest and taxes at Chrysler narrowed to 148 million euros, compared with an operating loss of 1.4 billion euros in the first quarter. The unit had an operating profit of 1.16 billion euros in the same period a year ago. The company reiterated its projection that the loss at Chrysler will be 2 billion and 2.6 billion euros for the year.

``They're not out of the woods yet but this is very encouraging,'' said David Moorcroft, an analyst at Commerzbank. ``A lot of bad news people feared hasn't happened and a lot of good news people hoped for, has.''

Sales of Chrysler vehicles fell 4 percent to 821,000 units as consumers bought fewer Jeep Grand Cherokees and Ram pickups. The company said Chrysler sales would continue to fall this year.

The number of workers fell 11 percent to 111,867 people compared to the same time a year ago. The company did not give specifics on cost-cutting, though it said it was ahead of target.

``We're doing well on the material cost side and fixed cost side,'' said Chrysler Chief Executive Dieter Zetsche on a conference call with reporters. ``We're at least within expectations.''

Mercedes Profit

Mercedes-Benz passenger cars posted an operating profit of 830 million euros, a 10 percent increase from the second quarter of last year. Car sales rose 6 percent to 328,800 units, helped by the C-Class.

The company's commercial vehicles division had an operating profit of 127 million euros, a fall of 69 percent. Unit sales fell 12 percent to 127,900 units. Sales fell due to lower demand in the U.S., Europe, Turkey and Argentina. In the U.S., unit sales fell 35 percent to 28,500 units, while sales of Mercedes-Benz brand trucks fell 14 percent to 26,100 units.

DaimlerChrysler did not give financial details on its Japanese affiliate Mitsubishi. It reiterated that the company should break even this year.


das klingt doch recht ermutigend-und wenn man den Chart ansieht ,dürfte das den nötigen Aufwind geben für das nächste Kursziel

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ecki:

@boomer willst du Daimler traden oder investieren?

 
20.07.01 17:47
Stop buy bei 58,3 sieht gut aus. Könnte in einem Rutsch durchlaufen bis ca. 63. Allerdings folgt dann oftmals noch ein Test der alten Widerstandslinie von oben. Also SL von 57,5 sollte man schon einhalten. Daimler ist jetzt niedriger Bewertet als vor 10 Jahren. Ich denke auch langfristig ein Kauf. Achtung aber auch, warum die Zahlen so überraschend gut. Aber wenns der chart schon vorher gesehen hat, ist es meist ok.
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boomer:

danke für Eure Infos! Ihr habt mir sehr geholfen.

 
20.07.01 18:27
ecki, ich bin vor ca. 3 Wochen dicke und günstig rein. Wird mir jetzt zum Wochenende zu heiß! Solange halte ich in letzter Zeit nie eine Aktie. Aber das Finanzamt will ja auch etwas abhaben!
Danke!
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ecki:

?Verstehe wer will?

 
20.07.01 18:42
Erst fragst Du, hörst gute Aussichten und dann doch alles verkaufen?

Gratuliere trotzdem zum Gewinn.
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boomer:

Nö ecki, SL, setzen, Gewinne laufen lassen. thxs o.T.

 
20.07.01 18:47
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Expropriateur:

GS: Erholung bei Chrysler bereits eingepreist

 
23.07.01 22:45
Goldman Sachs: Erholung bei Chrysler bereits eingepreist

Für die Analysten von Goldman Sachs sind die Anzeichen einer Erholung der Chrysler Group bereits in den Aktienkurs der Daimler-Chrysler AG eingepreist.

dpa-AFX LONDON. Der Markt sei bereits seit einiger Zeit davon überzeugt, dass Chrysler saniert werden könne, hieß es in einer am Montag in London vorgelegten Studie. Auf dem derzeitigen Kursniveau gebe es deshalb nur wenig Aufwärtspotenzial. Ihre Prognose für den Gewinn pro Aktie im laufenden Geschäftsjahr hob die Investmentbank um 60 % auf 0,74 Euro an. Die Anlageempfehlung "Market Performer" wurde bestätigt.

Demnach erwarten die Experten, dass sich die Aktie bei einer Schwankungsbreite von zehn Prozent im Gleichklang mit dem Index bewegen wird. Der Chrysler-Verlust von 148 Mill. Euro im zweiten Quartal sei zwar eine dramatische Verbesserung nach einem Minus von 1,4 Mrd.. Euro im vorangegangenen Quartal, spiegele aber nicht notwendigerweise die Entwicklung des laufenden Geschäfts wider.

Die Erholung sei vor allem über Stückzahlen zu erklären. Erstmals seit dem zweiten Quartal 2000 sei Chrysler wieder über die Zahl von 800.000 ausgelieferten Fahrzeugen gekommen. Für das dritte Quartal sei aber mit einem um ein Viertel niedrigeren Wert zu rechnen, was die Rückkehr in die Verlustzone zur Folge haben werde. "Wir glauben nicht, dass es vor dem nächsten Jahr möglich sein wird, ein klares Bild der Geschäftsentwicklung zu bekommen", schrieben die Experten.

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HANDELSBLATT, 23.7.2001
Autokonzern lässt Jahresprognose unverändert – Mitsubishi Motors belastet Ergebnis mit 100 Millionen Euro

Daimler kommt bei Chrysler voran

Daimler-Chrysler-Chef Jürgen Schrempp hat Chancen, seine angekündigten Ziele in diesem Jahr zu erreichen. Die Sanierung der angeschlagenen US-Sparte Chrysler liegt bisher im Plan. Chrysler hat sogar überraschend gut im zweiten Quartal abgeschnitten. Schrempp erwartet jedoch noch einmal ein sehr schwieriges drittes Quartal.

BRIGITTE BERTRAM, ANDREA JOCHAM
HANDELSBLATT, 23.7.2001

STUTTGART. Die Daimler-Chrysler AG hat mit den Zahlen des zweiten Quartals den Kapitalmarkt endlich einmal positiv überrascht. Die in der Krise steckende US-Sparte Chrysler hat weit weniger Verluste gemacht als befürchtet. Chrysler-Chef Dieter Zetsche konnte den Betriebsverlust im Quartal auf 145 Mill. Euro drücken, nach einem Verlust von 1,4 Mrd. Euro im Vorquartal. Der niedrigere Chrysler-Verlust erlaubt dem drittgrößten Automobilkonzern der Welt, insgesamt ein operatives Ergebnis von 725 Mill. Euro auszuweisen. Die Daimler-Aktie legte daraufhin am Freitag um 2 % auf 57 Euro zu.

Allerdings kündigte Daimler-Chrysler-Vorstandschef Jürgen Schrempp am Freitag in einer Telefonkonferenz auch ein schwieriges drittes Quartal an. Chrysler werde allein schon wegen der Ferienzeit mit 590 000 Fahrzeugen ein Viertel weniger produzieren als im zweiten Quartal. Ein Modellwechsel beim Pick-up Dodge Ram wird das Ergebnis zusätzlich belasten. Analyst Joe Harrigan von Credit Suisse First Boston rechnet mit einem Betriebsverlust bei Chrysler von rund 500 Mill. Euro. Doch für das vierte Quartal gehen viele Analysten dann davon aus, dass Chrysler die Gewinnzone erreichen wird.

Trifft das ein, könnte Zetsche bei Chrysler am Jahresende tatsächlich über den Vorgaben des Sanierungsplanes liegen. Doch Grund zum Aufatmen gibt es für Schrempp und seine Vorstandskollegen noch nicht. Denn wie es im Zwischenbericht heißt, könnte ein niedrigerer Verlust bei Chrysler „durch ein niedrigeres Ergebnis bei Nutzfahrzeugen“ wieder aufgezehrt werden. Schrempp geht deswegen für den Gesamtkonzern weiter von einem Betriebsgewinn zwischen 1,2 und 1,7 Mrd. Euro aus. Doch werden die hohen Sanierungskosten bei Chrysler, Freightliner und Mitsubishi eingerechnet, schreibt der Konzern in diesem Jahr erstmals seit 1995 tiefrote Zahlen.

Die Vorstände gaben bei der Telefonkonferenz nur wenig Auskunft über das wahre Ausmaß der Krise bei der US-Nutzfahrzeugtochter Freightliner. Der neue deutsche Freightliner-Chef Rainer Schmückle wird voraussichtlich bei der Aufsichtsratssitzung im September in Detroit einen Sanierungsplan vorlegen.

Im ersten Halbjahr hat Freightliner das Ergebnis der gesamten Nutzfahrzeugsparte kräftig verhagelt. Die US-Tochter leidet nicht nur unter dem zusammengebrochenen US-Markt. Der Lastwagenhersteller hat zudem in großem Umfang Leasingverträge mit Rücknahmegarantien abgeschlossen, die sich nun als Bumerang erweisen. Nutzfahrzeug-Chef Eckard Cordes räumt ein, dass derzeit rund 19 000 neue und gut 25 000 gebrauchte Schwerlaster bei Freightliner auf Halde stehen. Nicht nur Analyst Michael Raab von Sal. Oppenheim schätzt, dass der Konzern bereits bis zu 400 Mill. Euro wegen des Preisverfalls bei gebrauchten Lastwagen abgeschrieben hat. Das Investmenthaus Goldman Sachs schätzt für 2001 den Freightliner-Verlust auf 1 Mrd. Euro.

Auf der sechsstündigen Aufsichtsratssitzung in der vergangenen Woche sorgte Freightliner entsprechend für viel Diskussionsstoff. Wie zu hören ist, musste sich der Vorstand nachdrücklich fragen lassen, warum das Controlling nicht besser funktioniert habe. Angesprochen wurde offensichtlich auch, dass die US-Nutzfahrzeugtochter neben den Absatzschwierigkeiten auch unter hausgemachten Kostenproblemen wie einer nicht effizienten Produktion leide.

Verlustreiches Lkw-Geschäft

in den USA

Freightliner und insbesondere die amerikanischen Bus-Töchter sollen jetzt stärker in den internationalen Produktionsverbund mit Mercedes-Benz-Nutzfahrzeugen eingebunden werden. Größere Unternehmensteile von Freightliner sollen aber offenbar nicht abgestoßen werden. Im Gespräch sei aber der Verkauf des kleinen, traditionsreichen Feuerwehrfahrzeugherstellers American LaFrance.

Analysten wie Albrecht Denninghoff von der Hypo-Vereinsbank vermissen Aussagen über die 37-Prozent-Beteiligung Mitsubishi Motors. Erst auf mehrfaches Nachfragen räumte der Vorstand am Freitag ein, dass der japanische Autohersteller das Daimler-Chrysler-Ergebnis im zweiten Quartal mit rund 100 Mill. Euro belastet hat.

Angesichts der Sanierungsfälle geht die gute Entwicklung der Pkw-Sparte Mercedes-Benz und Smart beinahe unter. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 10 % auf 10,5 Mrd. Euro. Im gleichen Tempo wuchs das Betriebsergebnis auf 830 Mill. Euro. Mercedes-Chef Jürgen Hubbert betonte am Freitag, dass der Gewinn in seiner Sparte „von Quartal zu Quartal besser wird“. Ob die deutschen Daimler-Chrysler-Beschäftigten vom guten Mercedes-Ergebnis bei der diesjährigen Ergebnisbeteiligung profitieren, steht aber noch in den Sternen. Nach der Berechnungsformel fließen die herben Verluste von Freightliner mit ein.


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ecki:

So ein Thread ohne chart ist doch nichts.

 
23.07.01 22:54
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Man sieht sofort wie wichtig die 58 sind.
Antworten
Seth Gecko:

interessanter Thread

 
23.07.01 23:08
ich persönlich halte meine bescheidene Menge an DaimlerChrysler-Anteilen noch mindestens bis November. Dann ist 1 Jahr vergangen und der Gewinn ist steuerfrei. Die Tatsache, daß DaimlerChysler jetzt schon wieder in die Gewinnzone hineingerutsch ist, erfüllt mich, wie sich einige Arivaner wohl denken können, mit einer gewissen Genugtuung.

Deswegen mein Dank an alle, die mir meine Anteile anfangs madig gemacht haben: Ihr wart ein herrlicher Kontraindikator :-)

cu, seth (der sich auch über Renditen freuen kann, die weit unter Dauuuusend Prozent liegen)
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