Bei Traden mit DAX-Aufsteigern wäre ich vorsichtig. Die Kandidaten werden meist schon lange vorher hochgekauft. Lange galt Rheinmetall als sicherer Kandidat, bis zum 30.Januar, als die Commerzbank mit positiven Vorabjahreszahlen die DAX-Aufstiegskriterien erfüllte.
https://www.ariva.de/news/...eht-sich-dank-gewinn-gerstet-fr-10522699Das DAX-Bashing ist ziemlicher Blödsinn. Für den DAX gibt es immerhing transparente Auf- und Abstiegsregeln. Beim Dow Jones Index DJIA herrscht da ziemliche Willkür, und die Gewichtung zur Indexberechnung ist auch recht "unfair".
https://de.wikipedia.org/wiki/Dow_Jones_Industrial_Average#BerechnungKleine Ergänzung zu gestern:
Die DAX ETFs bilden den DAX nicht 100%ig nach. Sie versuchen den DAX-Kursverlauf nachzubilden (=die Performance des Index). Wie das gemacht wird, ist letztendlich Sache des Emittenten.
Der DAX-Verlauf läßt sich recht gut nachbilden, indem man einfach nur die Indexschwergewichte berücksichtigt (Sampling-Methode).
Meistens enthalten DAX-ETFs auch ausländische Aktien oder Aktien aus dem MDAX (z.B. bei bevorstehendem Indexwechsel). Hier mal wahllos die Länderzusammensetzung von vier DAX-ETFs:
iSHARES DAX ETF -
DE0005933931 (BlackRock)
84,53% Deutschland
10,71% USA
4,25% Frankreich
0,51% Kasse
LYXOR ETF DAX -
LU0252633754 (Lyxor, Frankreich)
94,92% Deutschland
4,25% Frankreich
0,83% Niederlande
Comstage DAX ETF
LU0378438732 (Lyxor, ehemals Commerzbank)
94,36% Deutschland
4,89% Frankreich
0,75% Niederlande
ETFLAB DAX -
DE000ETFL011 (Deka Bank)
100% Deutschland
Anpassungen (Rebalancing) nehmen die Fondgesellschaften in regelmäßigen Abstanden vor, meist alle paar Tage oder Wochen. Bei ETFs finden Anpassungen vor allem wegen ständiger Mittelzu- und -abflüsse statt (sog. ETF Creation/Redemption-Prozess). Zusätzlich generieren die Fonds und ETFs weitere Extrarenditen über Aktienleihgeschäfte.