die Preiserhöhungen Lebensmittel sind vermutlich nur sehr wenig durch gestiegene Energiepreise begründet. Die Diesel / Gaspreise sind um ca. 50 % gestiegen (Diesel) seit Februar 2022, der Preis für 500 g Lachsfilet, eins meiner Grundnahrungsmittel, aber von ca. 7,50 auf jetzt ca. 10,50, also ein Anstieg um ca. 40 - 50 %. Der ist niemals mit gestiegenen Transportkosten (Diesel) und Herstellung (Gas, Diesel) begründet, es sei denn, Lachse werden mit Gas ernährt.
Also ist diese ganze Preischose ein Zulangen der Hersteller, die sich unter dem Deckmantel des Inflationsgeschreis sicher fühlen.
Genau so der Preis von 7,50 für ein belegtes Brötchen, das ist einfach Diebstahl bei sich bietender Gelegenheit. Der Handel und die Hersteller werden die Quittung dafür bekommen mit sinkenden Umsätzen.
Auch ich kaufe dann weniger, steige auf preiswerte und gesunden Sachen aus der Gegend hier um, Weißkohl, Brokkoli, Gurken, Reis, Kichererbsen, rote Linsen usw. (es gibt wunderbare vegetarische indische Gerichte), kaufe die Gewürzpasten dazu (Pataks Mango Chutney, Sambal Nasi Goreng) im 10er Pack im Internet.
Wenn die Händler und Hersteller dann entweder pleite sind, oder die Kurve gekriegt haben auf Grund sinkenden Umsätze, dann gibts auch wieder Lachsfilet, Crevetten, Grana Padano (auch sehr teuer geworden, Parmesan sowieso).
Und so werden das viele machen. Ob das die Familie Albrecht weiß ?
Von Aldi, meinem Lebensmittellieferanten, erwarte ich sowieso ein faires kaufmännische Verhalten, war ja in der Vergnagenheit immer so, im Gegensatz zu anderen Ketten. Sollte das auf Dauer nicht so sein, gibts erst eine mail als Warnung an die Geschäftsleitung, und dann sehe ich mich nach Alternativen um.
Z.B. sämtliches Fleisch hier vom Biobauernhof kaufen, kein Zwischenhandel, kein Beschiß. Da brauche ich allerdings mehr Tiefkühlvolumen, als ich derzeit habe. Die verkaufen nämlich ihre Rinder zwar geschlachtet :o), aber en bloc, d.h., man kauft ein Paket aus 10, 15 oder 20 kg Rindfleisch, alles Stücke von Filet bis Suppenknochen und Bratstücke drin, zahlt vielleicht 10 Euro / kg, genaue Preise habe ich nicht mehr parat, hat dann aber Fleisch von Rindern, die auf der Weide sind, ich kann die Kälber in der Offenstallhaltung ansehen und anfassen (mache ich immer wenn ich da bin), die aus dem Bioanbau des Hofs ernährt werden.
Hof ist Hofgut Schleinkofer Biolandwirtschaft, direkt von der A6 Ausfahrt Karlsruhe Süd zu erreichen, für die, die hier in der Nähe wohnen, gibt ja 2, soweit ich mich erinnere.
Xadd, dass Du das fehlende Geld beim Bäcker ausgelegt hast, das spricht für Dich. Ich hätte es sicher auch gemacht, allerdings nicht ohne deutliche Bemerkungen an die Bäckerei zu machen. Bei solche Sachen können bei mir verbal die Fetzen fliegen.
Anderes Thema.
nach den letzten 3 Börsentagen, und der gestrigen bzw. heutige FED Zinssache, habe ich darüber nachgedacht, was das für mich bzw. für Aktien, Geld und werte heißen könnte.
Zunächst mal war ja die FED Zinserhöhung auch als 0,75 % Schritt schon lange mehr oder weniger bekannt, und das dürfte keine Erdbeben mehr auslösen.
Die EZB wird dem auf diese Art nicht folgen können, sonst Italien, Griechenland, Spanien, Frankreich = pleite --> Euro im A . . --> Verdruß bei Politik und deren Anhängsel EZB. Also werden die sich etwas anderes einfallen lassen müssen, vielleicht Zinsanhebung um 0,5 %, einmalig im Sommer/ Herbst 2022, dann Überweisung von Geld an die Pleitestaaten, oder andere Tricksereien, wie Eurobands z.B. (die werden von den Linken sicher wieder aus der Versenkung geholt, wetten ?).
Jedenfalls sind die Zinsanhebungen schon lange im Preis der Aktien drin, auch in der Höhe. Das, was die letzten 3 Tage an Panik da war, das waren die, die alles verpennt hatten, oder solche, die schon beim Wort "Zinsanhebung" feuchte Hände kriegen. Also ein kurzfristiger Effekt.
Anleihen werden auch mit 3,5 % Verzinsung kaum Geld aus dem Aktienmarkt abziehen. Alles Geldbasierte läuft nicht bei 8 % Inflation, man kauft für 100 000 Eur Bonds, kriegt 3500 Euro p.a. Zins, wenns gut geht, aber der Anlagewert hat sich um 8000 Euro verringert.
Die Rechnung ist so simpel, dass die jeder machen wird.
Für Unternehmen und Privathaushalte werden Kredite teurer, --> weniger Konsum, weniger Investitionen seitens der Unternehmen = ( Wirtschaftabkühung (?). Die, die solide wirtschaften, sowohl Private wie auch Unternehmen, denn wird das nichts ausmachen. Schrottunterhemen wie DH und aber auch viele andere, die kriegen schon jetzt ihr Fett ab, so auch der Leerwert BTC.
Allerdings hat MBG verdammt viel Fremdkapital. Sollte das ein Stein sein, der an der Börse nach unten zieht ? Nein, die meisten Anleger denken nicht so weit, wiederum ein Schluß von mir selbst auf die Allgemeinheit. MBG kam bei allem Gegenwind, der die letzte Zeit an der Börse herrschte, immer sehr gut weg, das dürfte auch so bleiben.
Schlußwort, alles in allem ist man bei Inflation in Aktien und Gold am besten aufgehoben. Cash ist nicht Trumpf, sondern der Loser.