DaimlerChrysler steuert in die Krise
Die Ratingagentur Moody`s bescheinigt einen negativen Ausblick, die Aktie stürzt auf ein Sechs-Jahres-Tief.
Die Rating-Agentur Moody's hat die Rating-Aussicht von Daimlerchrysler auf „Negativ“ von „Stabil“ revidiert. Die Bewertung für vorrangige unbesicherte Schuldtitel behalte man bei allerdings bei „A3“ bei, hieß es.
Die Analysten begündeten den Schritt damit, dass die Anschläge in den USA das Potenzial hätten, jegliche Nachfrage nach Fahrzeugen aufzuzehren.
Damit würde es dem Konzern auch schwer fallen, seine Restrukturierungsmaßnahmen der US-Tochter Chrysler vollzuziehen.
Die Aktie des Automobilkonzerns stürzte am Mittwoch um bis 10 Prozent auf 32,24 Euro ab [ 31.70 EUR -3.94% ] . Das war der tiefste Stand seit Juli 1995.
"Erholung sehr unsicher"
Bereits am Dienstag hatte die Ratingagentur Standard & Poor's eine Herabstufung von DaimlerChrysler in Aussicht gestellt und argumentiert, das US-Verbrauchervertrauen sei gefallen und dies würde den Abwärtstrend der Autoverkäufe verstärken.
„Wir erwarten jetzt eine außergewöhnlich schwache Nachfrage der Unternehmen für mindestens die kommenden zwei Quartale und eine Erholung ist sehr unsicher“, hieß es weiter.
S&P zufolge leiden Ford und GM bereits unter dem steigenden Preisdruck, der Erosion des Marktanteils und unprofitablen Geschäfte außerhalb der USA.
Finanzierungskosten steigen
Die jüngsten Ereignisse könnten auch Daimler daran hindern, die Wende bei Chrylser zu schaffen, fügte S&P hinzu.
In der Regel steigen die Finanzierungskosten nach Herabstufungen. S&P stuft Fords und GMs lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten bisher mit „A“ beziehungsweise „A-1“, oder mit der zweit- und sechsthöchsten Bewertung ein.
Da wackelt ein Stuhl
Quelle.Süddeutsche Zeitung
Die Ratingagentur Moody`s bescheinigt einen negativen Ausblick, die Aktie stürzt auf ein Sechs-Jahres-Tief.
Die Rating-Agentur Moody's hat die Rating-Aussicht von Daimlerchrysler auf „Negativ“ von „Stabil“ revidiert. Die Bewertung für vorrangige unbesicherte Schuldtitel behalte man bei allerdings bei „A3“ bei, hieß es.
Die Analysten begündeten den Schritt damit, dass die Anschläge in den USA das Potenzial hätten, jegliche Nachfrage nach Fahrzeugen aufzuzehren.
Damit würde es dem Konzern auch schwer fallen, seine Restrukturierungsmaßnahmen der US-Tochter Chrysler vollzuziehen.
Die Aktie des Automobilkonzerns stürzte am Mittwoch um bis 10 Prozent auf 32,24 Euro ab [ 31.70 EUR -3.94% ] . Das war der tiefste Stand seit Juli 1995.
"Erholung sehr unsicher"
Bereits am Dienstag hatte die Ratingagentur Standard & Poor's eine Herabstufung von DaimlerChrysler in Aussicht gestellt und argumentiert, das US-Verbrauchervertrauen sei gefallen und dies würde den Abwärtstrend der Autoverkäufe verstärken.
„Wir erwarten jetzt eine außergewöhnlich schwache Nachfrage der Unternehmen für mindestens die kommenden zwei Quartale und eine Erholung ist sehr unsicher“, hieß es weiter.
S&P zufolge leiden Ford und GM bereits unter dem steigenden Preisdruck, der Erosion des Marktanteils und unprofitablen Geschäfte außerhalb der USA.
Finanzierungskosten steigen
Die jüngsten Ereignisse könnten auch Daimler daran hindern, die Wende bei Chrylser zu schaffen, fügte S&P hinzu.
In der Regel steigen die Finanzierungskosten nach Herabstufungen. S&P stuft Fords und GMs lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten bisher mit „A“ beziehungsweise „A-1“, oder mit der zweit- und sechsthöchsten Bewertung ein.
Da wackelt ein Stuhl
Quelle.Süddeutsche Zeitung