Däubler-Gmelin: Der Bush-Hitler-Vergleich


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FranzS:

Däubler-Gmelin: Der Bush-Hitler-Vergleich

 
23.09.02 13:09
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Apfelbaumpfla.:

Das ist für mich gar nicht mehr der Punkt...

 
23.09.02 13:14
so wie's aussieht hat sie schlichtweg gelogen.

Als sich die Nachrichten entwickelten, hat sie alles komplett dementiert und später genau das wiederholt (mit etwas Rumgeeiere), was im Schwäbischen Tagblatt stand.

Da mussten schon Leute wegen kleinerer Lügen gehen.

Ausserdem sind solche undifferenzierten Aussagen wie "Die haben ein lausiges Rechtssystem" auch nicht gerade Ausdruck von Genialität.

Grüße

Apfelbaumpflanzer
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TopBroker:

Welcher Depp hat denn da rictig angekreuzt!!!

 
23.09.02 13:32
Stell Dich der Verantwortung
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Dr.UdoBroem.:

Und weg.

 
23.09.02 13:50
BERLIN (dpa-AFX) - Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) wird in der neuen Bundesregierung nicht mehr Ministerin sein. Sie habe ihm in einem Brief mitgeteilt, dass sie nicht mehr für ein Amt zur Verfügung stehe, sagte Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) am Montag in Berlin./

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ruhrpottzocker:

Christian Ströbele sollte Nachfolger werden.

 
23.09.02 13:55
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Karlchen_I:

Frisch auf den Tisch...Kam gerade rein...

 
23.09.02 14:05
Der Herr Stölzl nannte das Wahlergebnis als Zeichen der Umvernunft. Und dann klotzte er weiter:

Aus der meldung von Inforadio:


                              Stölzl hatte am Morgen dem infoRA−DIO
                              gesagt, die Deutschen hätten immer Unglück gehabt, wenn sie sich mit Propaganda-Phrasen in
                              Gang bringen ließen. Das sei unter anderem 1931/32 der Fall gewesen.


Fazit: Stölzl beschimpft nicht nur die Wähler, sondern er bringt das Wahlergebnis mit denen zum Ende der Weimarer Republik in Verbindung.


Stölzl ist Vorsitzender der Berliner CDU.
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FranzS:

Interessantes Ergebnis bisher o.T.

 
23.09.02 14:19
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FranzS:

Aufregung im Wasserglas

 
23.09.02 15:07
Montag, 23. September 2002
Wieder indirekter Nazi-Vergleich
Aufregung in Hauptstadt-CDU  

Mit einem indirekten Vergleich des rot-grünen Bundestagswahlsiegs mit einem Nazi-Wahlerfolg vor 70 Jahren sorgt der Berliner CDU-Vorsitzende Christoph Stölzl für erheblichen Wirbel in der Hauptstadt. Die SPD forderte am Montag den Rücktritt Stölzls als Vizepräsident des Berliner Abgeordnetenhauses.

"Wer den rot-grünen Wahlsieg mit Kräften vergleicht, die zum Ersten Weltkrieg und zum Aufstieg der Nazis geführt haben, ist nicht mehr tragbar als Vizepräsident des Abgeordnetenhauses", sagte der Berliner SPD-Fraktionschef Michael Müller.

Stölzl hatte am Morgen dem InfoRadio Berlin-Brandenburg erklärt, eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition sei "ein Sieg der Unvernunft über die Vernunft." Der Sender zitierte Stölzl weiter: "Die Deutschen haben immer Unglück gehabt, wenn sie sich irrationalen Stimmungen hingaben oder sich mit Propaganda-Phrasen in Gang bringen ließen. Das war 1914 so, das große Unglück der Erdrutsch-Wahlen von 1931/32 war so, und sie waren immer im Glück, wenn sie nüchtern waren."

Im Jahr 1914 begann der Erste Weltkrieg, im Juli 1932 lösten die Nationalsozialisten unter dem späteren Diktator Adolf Hitler die SPD als stärkste Reichstagsfraktion ab.
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Nassie:

Wer bitte schön ist Stölzl ?

 
23.09.02 15:21
Ein politisches Verlegenheitsleichtgewicht in Berlin.
Wer soll den denn ernst nehmen.
Der ist nur frustriert, das es mit der schnellen Politkarriere nichts geworden
ist.
Eine politische Eintagsfliege an den sich niemand erinnern wird.
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Antichrist:

So ein Schmarrn

 
23.09.02 19:36
Zugegeben - mit solchen Aussagen sollte man sich als Politiker(in) zurückhalten aber wo bitteschön ist in der Aussage von Frau Däubler-Gmelin denn der latente Antiamerikanismus zu entdecken der von allen Seiten hineininterpretiert wird ?
Das war lediglich die Feststellung einer Tatsache. Genauso gut hätte sie für diese Feststellung zig andere Regimes heranziehen können, was dann wahrscheinlich niemanden weiter interessiert hätte. Allerdings hätte die Opposition dann auch nicht die Möglichkeit gehabt, das Ganze aus wahlkampftaktischen Gründen über alle Maßen aufzublähen.
Wie sieht's denn mit der Aussage aus "Angriffskrieg war auch ein Mittel der Nazis" ?
Ist das auch Antiamerikanisch oder nicht viel mehr eine Tatsache ?
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Karlchen_I:

Stölzl: Wurde genommen, um den Schwachmate....

 
23.09.02 20:13
Steffel nicht zum Zuge kommen zu lassen. Und nun das. Die berliner CDU entpuppt sich als Chaos-Truppe - als Verein der Unfähigen, der sich eine absolute Pfeife zum Vormann gewählt hat. Wundert mich, dass überhaupt noch ein Viertel diese Truppe gestern gewählt hat. Liegt eigentlich schon auf dem Müllhaufen der miefigen Geschichte.

Hier die Meldung aus der "Welt" - ein Landesfürst wird abserviert:

Vergleich mit Nazi-Wahl: Berlins CDU-Chef Stölzl unter Druck
"Inforadio": Vizepräsident des Abgeordnetenhauses nennt Sieg von Rot-Grün auf Bundesebene Unglück, stellt Zusammenhang zu 1931/32 her. SPD fordert Rücktritt, Stölzl: Missverständnis
Berlin - Die CDU-Vorsitzende Angela Merkel hat sich klar von dem Vergleich des Berliner CDU-Vorsitzenden Christoph Stölzl zwischen dem rot-grünen Wahlsieg und einem Wahlerfolg der Nationalsozialisten 1931/32 distanziert. Diese Äußerung sei abwegig und völlig inakzeptabel, sagte Merkel am Montag nach der Sitzung des CDU-Bundesvorstandes in Berlin.

Stölzl sagte laut "Inforadio", eine Fortsetzung der rot-grünen Koalition im Bund sei ein Sieg der Unvernunft über die Vernunft: "Die Deutschen haben immer Unglück gehabt, wenn sie sich irrationalen Stimmungen hingaben oder sich mit Propaganda-Phrasen in Gang bringen ließen. Das war 1914 so, das große Unglück der Erdrutsch-Wahlen von 1931/32 war so - und sie waren immer im Glück, wenn sie nüchtern waren.“ Er hoffe sehr, dass sich die Nüchternheit wieder durchsetze.

Stölzl selbst bestritt später, den rot-grünen Wahlsieg mit dem Wahlerfolg der Nationalsozialisten 1931/32 verglichen zu haben. „Den mir unterstellten Vergleich habe ich nicht gezogen“, erklärte er. „Auf die Frage Vernunft oder Unvernunft bei Wahlen habe ich im Rahmen eines Interviews als Historiker natürlich auch auf geschichtliche Ereignisse zurückgegriffen.“ Stölzl räumte ein: „Sollte ich mich wirklich missverständlich ausgedrückt haben, dann tut es mir selbstverständlich leid.“

SPD-Fraktionschef: "Politischen Verstand verloren"

Die SPD in Berlin drängt unterdessen Stölzl, der Vizepräsident des Abgeordnetenhauses ist, zum Rücktritt sowohl in dieser Position als auch als Landeschef der Christdemokraten. Dazu sagte der Vorsitzende der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus, Michael Müller, Stölzl habe „seinen politischen Verstand“ verloren. Auch der SPD-Landesvorsitzende Peter Strieder sprach von einem beispiellosen Vorgang. Der Fraktionsvorsitzende der Grünen, Wolfgang Wieland, forderte eine Entschuldigung des CDU-Politikers für den „unsäglichen Vergleich“.

Erst vor wenigen Tagen war die jetzt abgetretene Bundesjustizministerin Herta Däubler-Gmelin (SPD) wegen eines angeblichen Hitler-Bush-Vergleichs in die Kritik geraten. Das ihr zugeschriebene Zitat hatte sogar in den Stunden vor dem Wahltag zu massiver Kritik der US-Regierung an der rot-grünen Bundesregierung geführt. WELT.de/oht, dpa, AP

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Karlchen_I:

Ich räume den politischen.....

 
23.09.02 20:26
Großorganisationen in unserem Land noch etwa 10 vielleicht 15 Jahre Zeit zum Überleben ein - dann sind sie an ihrem eigenen Mief erstickt. Das gilt sowohl für die Parteien, die Verbände wie für die Gewerkschaften. Vielleicht gilt das auch für die Kirchen - obwohl sie vielleicht sich als Anlaufstelle für Sinnsucher etablieren können.

Wie dem auch sei - unsere gesellschaft befindet sich in der Auflösung. Das mag erstrebenswert sein - aber ob wir am richtigen Ziel ankommen, ist doch sehr fraglich. Das zeigt die jüngste Bundestagswahl, bei der es mehr um Köpfe und Emotionen als um Wegwisungen ging.

Vielleicht gilt ja nun das Lemming-Prinzip: Mit dem Spaßkanzler, dem Kompetenz-Schauspieler und dem Guido-Mobil irgendwohin, was vermeintlich als ein Vorwärts erscheint. Hinterher hinter den Rattenfängern, die selbst gefangen sind in ihren Netzen und Verstrickungen.
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