Direkt Anlage Bank: Spekulationen um Börsenrückzug ohne Grundlage
FRANKFURT - Die Direkt Anlage Bank AG wird nach Aussage ihres Vorstandsvorsitzenden Matthias Kroener weiterhin an der Börse notiert sein. Es gebe bei dem Mutterunternehmen Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG keine Pläne, die Direkt Anlage Bank von der Börse zu nehmen, sagte Kroener am Mittwoch im Gespräch mit dpa-AFX .
Kroener reagierte damit auf ein Interview der "Börsenzeitung" mit Karl Matthäus Schmidt, dem Vorstandsvorsitzenden der konkurrierenden ConSors. Schmidt hatte darin gemutmaßt, dass die Direkt Anlage Bank und Comdirect , die Tochter der Commerzbank , innerhalb der nächsten 24 Monate nicht mehr börsennotiert sein würden.
Schmidt hatte dies damit begründet, dass die Direct-Broker-Töchter ihren Mutterhäusern zunehmend Neu-Kunden wegnähmen und deshalb womöglich reintegriert würden. Wörtlich sagte Schmidt: "Für die DAB und Comdirect würde dies bedeuten, dass beide Häuser an der Börse delisted werden. Das könnte durchaus in den nächsten 24 Monaten geschehen. Denn die Töchter machen im wachstumsstarken Brokerage-Geschäft den Muttergesellschaften zunehmend Konkurrenz."
Auch ein Sprecher der Comdirect Bank wies solche Spekulationen zurück. DAB-Chef Kroener äußerte sich optimistisch für die Zukunft und widersprach der Einschätzung von ConSors-Chef Schmidt, wonach sich die Zahl der großen Online-Broker auf zwei reduzieren werde. Kroener erklärte, er gehe von fünf bis sieben Direktbanken aus, die 70 bis 80 Prozent des Marktes abdecken würden.
FRANKFURT - Die Direkt Anlage Bank AG wird nach Aussage ihres Vorstandsvorsitzenden Matthias Kroener weiterhin an der Börse notiert sein. Es gebe bei dem Mutterunternehmen Bayerische Hypo- und Vereinsbank AG keine Pläne, die Direkt Anlage Bank von der Börse zu nehmen, sagte Kroener am Mittwoch im Gespräch mit dpa-AFX .
Kroener reagierte damit auf ein Interview der "Börsenzeitung" mit Karl Matthäus Schmidt, dem Vorstandsvorsitzenden der konkurrierenden ConSors. Schmidt hatte darin gemutmaßt, dass die Direkt Anlage Bank und Comdirect , die Tochter der Commerzbank , innerhalb der nächsten 24 Monate nicht mehr börsennotiert sein würden.
Schmidt hatte dies damit begründet, dass die Direct-Broker-Töchter ihren Mutterhäusern zunehmend Neu-Kunden wegnähmen und deshalb womöglich reintegriert würden. Wörtlich sagte Schmidt: "Für die DAB und Comdirect würde dies bedeuten, dass beide Häuser an der Börse delisted werden. Das könnte durchaus in den nächsten 24 Monaten geschehen. Denn die Töchter machen im wachstumsstarken Brokerage-Geschäft den Muttergesellschaften zunehmend Konkurrenz."
Auch ein Sprecher der Comdirect Bank wies solche Spekulationen zurück. DAB-Chef Kroener äußerte sich optimistisch für die Zukunft und widersprach der Einschätzung von ConSors-Chef Schmidt, wonach sich die Zahl der großen Online-Broker auf zwei reduzieren werde. Kroener erklärte, er gehe von fünf bis sieben Direktbanken aus, die 70 bis 80 Prozent des Marktes abdecken würden.