CTS Eventim: Quality-Pick im Ausverkauf – Warum ich heute verdoppelt habe
Während der Markt heute mit -19 % den Panik-Knopf drückt, habe ich meine Position bei 51,00 € planmäßig auf 1,2 % Depotanteil ausgebaut. Wer wie ich einen Anlagehorizont von 10 Jahren hat, findet hier aktuell ein extrem attraktives Chance-Risiko-Verhältnis.
Meine Investment-These im Check:
Kein „Melting Ice Cube“: Anders als in sterbenden Branchen (Tabak) wächst der Markt für Live-Erlebnisse strukturell. Konzerte sind das „neue Grundbedürfnis“ – krisenfest und mit enormer Pricing Power.
Burggraben-Transformation: CTS wandelt sich vom reinen Software-Haus zum Infrastruktur-Giganten. Die hohen Capex (u.a. neue Arena in Mailand) drücken kurzfristig den Cashflow, zementieren aber die Marktstellung gegen US-Konkurrenz wie Ticketmaster.
Bewertungs-Reset: Wir kaufen hier keine „Hoffnung“ mehr bei KGV 35, sondern Substanz bei KGV ~17. Die Gewinnrendite von 5,6 % ist für einen europäischen Marktführer mit dieser Dominanz historisch günstig.
Die 10-Jahres-Rechnung: Bei meinem Einstiegskurs reicht ein moderates Gewinnwachstum von ~6 % p.a. aus, um eine persönliche Rendite von 10 % auf das eingesetzte Kapital (Yield on Cost) zu erreichen. Das ist für CTS fast schon das „Base Case“-Szenario.
Fazit: Der heutige Absturz ist eine brutale Korrektur der Erwartungshaltung, nicht des Geschäftsmodells. Ich nutze die „Angst der anderen“, um meinen Mischkurs massiv zu senken und setze auf die langfristige Cash-Maschine „Live-Entertainment“.