Jeder Ankauf und das daraus folgende Wachstum mag ja super sein, aber hat natürlich den Gegenpart auf der bilanziellen Seite. Zunächst mal ist das für mich eher neutral zu werten.
Und natürlich muss man die Bilanzseite dann halt auch betrachten, auch wenn ich sie nicht problematisch finde. Die Bankverbindlichkeiten wird man sicherlich ganz normal durch den operativen Cashflow und die vorhandenen liquiden Mittel tilgen, also nachdem was nach Dividendenausschüttung noch übrig bleibt. Die normale Anleihe wird man vermutlich zum Laufzeitende einfach durch eine neue Anleihe umschulden. Und bei der Wandelanleihe muss man dann abwarten, wie die Lage bzw. Kurs dann aussieht, und wie hoch die Wandlungsquote dann aussieht. Das Thema seh ich noch am ehesten als ein kleines Problem, aufgrund der Verwässerung, auch wenn manch ein User hier mit dem EK argumentiert.
Ich persönlich steh ja trotzdem auf dem Standpunkt, so wenig Finanzverbindlichkeiten wie möglich, allein schon um nicht sinnlos ständig inklusive Anleihen und Bankverbindlichkeiten über 15 Mio Zinsen+Zinskupon zu zahlen. Man sollte mittelfristig (mit Auslaufen beider Anleihen) schon versuchen, dann nur noch die 300 Mio Anleihe umzuschulden und diese 300 Mio (also etwa 1,5-1,7 fache des Ebitda) als Schuldenlast zu haben, inklusive Cash also unter 1,5faches Ebitda zu kommen.
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