Ich hab schon Aktien gekauft, die 5-10fache Ebitda-Verschuldung hatten.
Ist zwar nicht schön auf den ersten Blick, wenn Corestate aktuell mit dem 3fachen Ebitda verschuldet ist, aber man muss es ja immer ins Verhältnis zu Ebitda vs MarketCap setzen.
Man darf ja nicht vergessen, dass wir nur noch von 380 Mio MarketCap sprechen. Solange wir von keiner Insolvenz ausgehen, ist für mich als Aktionär wichtig, dass man nur noch mit dem 3,6fachen Überschuss aus 2019 bewertet ist und entsprechend leicht auch mittelfristig die Verschuldung abbauen kann, mit enormem Hebel auf den Aktienkurs.
Wie gesagt, da habe ich schon ganz andere Sachen erfolgreich gekauft, trotz viel höherer Verschuldung. Oft waren das sogar die besten Chancen überhaupt, weil eben der Kurs aufgrund vermeintlich hoher Schulden zu stark abgetaucht ist. Mal angenommen, man macht 2020 etwa 60 Mio Überschuss, 2021 dann 80 Mio und kehrt in 2022 erst zum 2019er Niveau von 110 Mio zurück. Hört sich auf den ersten Blick eher schlecht an, aber wahrscheinlich steht der Kurs dann trotzdem 3 mal so hoch, weil die Verschuldung dann gar keine wirkliche Rolle mehr spielt.
the harder we fight the higher the wall