@Deliberately
Sorry, ich will hier nicht den Corestate-Thread auch noch mit der ganzen europäischen Schuldenproblematik und Makroökonomie belegen...aber diese Aussage hier:
"Überhaupt muss man doch die Frage stellen, was bewirkt diese deutsche Schuldenbremse
langfristig. Sie bewirkt, dass unser Wachstum durch die Exporte kommen muss."
ist so universal gültig wie sie hier formuliert ist einfach falsch.
Denn sie begründet sich darauf, dass es nur zwei Wachstumsmotoren geben kann: a) Neue Staatsschulden oder b) wachsende Exportüberschüsse
Und diese Dichotomie existiert so nicht.
Weder bedeutet a) mehr Schulden automatisch mehr Wachstum (gibt da z.b. auch noch sowas wie konsumptive Schulden, wo Staat/Politik das Geld einfach für Lieblingsprojekte verpulvert ohne dass diese größere Wachstumsauswirkungen haben...) und weder ist b) der enzige weitere Wachstumsmotor.
Da fallen mir auf die Schnelle nämlich noch mindestens c) der Binnenkonsum und d) Innovation/Technologische Weiterentwicklung ein.
Sorry. Die Schuldenbremse ist richtig und wichtig. Mir ist klar, dass die kommenden härteren Haushaltsjahre dazu genutzt werden, diese große gesellschaftliche Errungenschaft der letzten Jahre anzugreifen und zu kritisieren, aber niemand braucht unbedingt neue Schulden um Wachstum zu fördern. Es ist nur der leichteste Weg, der vorgeblich niemandem wehtut...die zukünftigen Generationen können sich ja jetzt noch nicht wehren...
Sinnvolle Abgaben/Steuern und Haushaltskürzungen anderswo werden mit genug politischem Willen das nötige Geld zusammenbringen, damit der Staat stimulierend eingreifen kann.
Dafür brauchen wir keine neuen Netto-Schulden.
Sorry, ich will hier nicht den Corestate-Thread auch noch mit der ganzen europäischen Schuldenproblematik und Makroökonomie belegen...aber diese Aussage hier:
"Überhaupt muss man doch die Frage stellen, was bewirkt diese deutsche Schuldenbremse
langfristig. Sie bewirkt, dass unser Wachstum durch die Exporte kommen muss."
ist so universal gültig wie sie hier formuliert ist einfach falsch.
Denn sie begründet sich darauf, dass es nur zwei Wachstumsmotoren geben kann: a) Neue Staatsschulden oder b) wachsende Exportüberschüsse
Und diese Dichotomie existiert so nicht.
Weder bedeutet a) mehr Schulden automatisch mehr Wachstum (gibt da z.b. auch noch sowas wie konsumptive Schulden, wo Staat/Politik das Geld einfach für Lieblingsprojekte verpulvert ohne dass diese größere Wachstumsauswirkungen haben...) und weder ist b) der enzige weitere Wachstumsmotor.
Da fallen mir auf die Schnelle nämlich noch mindestens c) der Binnenkonsum und d) Innovation/Technologische Weiterentwicklung ein.
Sorry. Die Schuldenbremse ist richtig und wichtig. Mir ist klar, dass die kommenden härteren Haushaltsjahre dazu genutzt werden, diese große gesellschaftliche Errungenschaft der letzten Jahre anzugreifen und zu kritisieren, aber niemand braucht unbedingt neue Schulden um Wachstum zu fördern. Es ist nur der leichteste Weg, der vorgeblich niemandem wehtut...die zukünftigen Generationen können sich ja jetzt noch nicht wehren...
Sinnvolle Abgaben/Steuern und Haushaltskürzungen anderswo werden mit genug politischem Willen das nötige Geld zusammenbringen, damit der Staat stimulierend eingreifen kann.
Dafür brauchen wir keine neuen Netto-Schulden.
