Offensichtlich ist so manchem hier in meinem Posting 2477 entgangen, daß ich mit
dem Inhalt am Beginn sowie am Ende des Beitrages lediglich die nachdenkenswerte
Frage gestellt hatte, ob alles so wie es abgelaufen bzw. letztendlich (zumindest bislang)
gekommen ist in seiner Gesamtheit alles nur rein zufällig (immer in die selbe Richtung) genau so gelaufen ist wie wir es erlebt haben, oder ob nicht von einigen Wenigen
(die auch noch einzeln benennen zu müssen wäre müßig) die Fäden genau so gezogen wurden wie geschehen, welche zu dem traurigen Stand geführt haben, bei welchem
wir jetzt stehen und (fast) tatenlos zusehen müssen, wie die Sache nun weiter geht ?
Also ich habe nach so langer Zeit einen anderen Stand der Dinge erwartet.
Und Stay, wenn ich es richtig verstanden habe, schwirrte doch vor einiger Zeit im
sauerstoffarmen Raum `mal die Meldung herum, man wolle mit einer anderen
Aktienklasse weitere Papiere ausgeben, welche dann in ihrer Gesamtheit mehrere
Milliarden in die Kasse der NewCo. spülen sollen.
Und um Ihre Frage nach dem Sinn, das Handeln für außeramerikanische Aktionäre zu erschweren zu beantworten ist zu sagen, daß es sicher nicht vollkommen auszuschließen
ist, daß viele der
A1JV64-Shareholder wie auch hier schon des öfteren zu lesen war,
lieber heute als möglich komplett dieser Farce (teilw.) allein schon aus lauter Frust
und Enttäuschung mehr als nur allzu gerne durch Verkauf entfliehen würden, -wenn es denn nur im jeweils eigenen Land-, zu halbwegs akzeptablen Konditionen ohne große Umstände und zu angemessenen Konditionen möglich wäre denn nicht jeder ist bereit, den US-Brokern
Gebühren in unangemessener Höhe den Hintern zu stecken. Da ändert es auch
nichts, wenn, -wie es waswesichxx geschildert hat-, es sich beim Handel anderer
US-Papiere ebenso verhält. Auch mehrfach falsch gestrickte Bedingungen, machen die dortigen, grundsätzlichen, unverhältnismäßigen Handelskostenstrukturen nicht besser !
Was wäre also das Ergebnis im Falle große Teile der Noch-Newco-Holder ihre
Bestände abstoßen sollten, der Kurs würde dramatisch einbrechen. (Oder glaubt vielleicht jemand, daß die große Mehrzahl hier annimmt, das große Highlight würde sicherlich noch kommen ?) Wir werden uns mit Kleingeld begnügen müssen, auch wenn`s schwer fällt !
Damit würde der Trend, welcher seit Beginn der Wamu an sich bis auf wenige, einzelne,
in keinem einzigen Falle aber nachhaltigen lauen Lüftchen im Kurs bis heute anhielt,
sich weiter fortsetzen. Vielleicht würden das ja auch die Großinvestoren, welche
scheinbar ja Milliarden in die Company spülen sollen, auch mitbekommen und sich sagen,
auch in der NewCo. setzt sich dieser Abwärtstrend immer weiter, -wie auch seit Neuausgabe
zu verfolgen war-, fort. Und das lieber Stay soll die Grundlage für Investoren sein, sich finanziell in größerem Maße zu engagieren ? Würde, warum auch immer, sei es durch ein
gutes Konzept / Programm / Angebote die Company erste gute bis sehr gute Zahlen
aufweisen, was erst einmal nur von sehr wenigen verbliebenen Realisten (nicht prinzipiellen
Negativisten) erwartet wird, erst dann könnte man vielleicht davon träumen, weitere
neue Investoren von der Perspektive einer NewCo. zu überzeugen und in der Folge
zu Investitionen bewegen, welche dann die erwarteten Milliarden mit diesen Sonderpapieren zur weiteren finanziellen Stärkung in die Kassen der NewCo. spülen würde.
Wie man weiß, gehen meist solche Firmen an die Börse, welche sich bereits lange Jahre
mit entsprechenden Zahlen / Gewinnnachweisen / Zukunftsperspektiven am Markt
etabliert haben und man hat schon oft beobachtet, daß bei deren Börsengang
diese neuen Papiere bereits am ersten Tag mit einem Plus von 50, 100 % durch die
Decke gingen, allerdings am Folgetag dann auch oft wieder 2-stellig teilw. zurückfielen.
All`diese vor genannten Voraussetzungen, welche einen sehr guten oder wenigstens
guten Verlauf nach einem Beginn der praktischen Geschäftstätigkeit erwarten ließen,
fehlen bei der NewCo. gänzlich.
Und wenn waswesichxx schreibt, "Euer Feind ist nicht "man", sondern die Zeit und die
Ungeduld", kann ich dem nicht ganz zustimmen, oder wer von Euch hat zum Zeitpunkt
des Einstieges sein "Invest" von vorne herein auf 7 - oder gar 10 Jahre angelegt ?
Also ich kann mit den Worten verständnisloser Ungeduld nach einem sich im 4. Jahr
befindlichen, leblos vor sich her plätschernden Sache, in welchem nach 199 immer wieder
enttäuschten Einzelerwartungen (jetzt u. jetzt u. jetzt muß oder wird dies`oder jenes passieren) auf Grund dieser negativen Erfahrungen, einfach nichts anfangen.
Und das soll sich jetzt urplötzlich umkehren ?
95 % aller hier investierten haben seither teilweise immense Verluste schreiben müssen
und immer weniger dieser äußern sich dahingehend, daß sie erwarten, jemals wieder
oder wenigstens auf absehbare Zeit, wieder auf pari zu kommen !
Trotzdem höre ich immer wieder die Worte "schlecht reden" !
Weiter äußert waswesichxx, "ich bin immer noch sehr optimistisch was die NewCo.
und die LTI`s betrifft". Mich würde einmal interessieren, auf welche realen Grundlagen
sich dieser Optimismus stützt ? Auf zig` Annahmen was alles in Zukunft passieren könnte,
auf den Wamu-Kursverlauf, auf den Kurstrend der NewCo. oder vielleicht darauf, daß wider
aller Logik nach bisherigem Kenntnisstand und Aussichten eben doch mehrere Milliarden
durch Investoren reingespült werden sollen, trotzdem bislang nichts wirklich Greifbares als Investitionsgrundlage vorliegt, sondern immer nur von vielen Wenn`s und Vielleicht`s die Hoffnungen getragen werden ?
Zeichnet nicht das, was schon in der Vergangenheit von den vielen Hoffnungen und Erwartungen (bislang !) geblieben ist ein ganz, ganz anderes, relistischeres Bild ?
Nach meiner unmaßgeblichen Ansicht hat die Wirklichkeit uns immer wieder erneut
gezeigt, daß die Deckungsgleichheit mit dem Realismus aus unseren bisherigen
Erfahrungen heraus auch mit dem größten Optimismus nicht einfach ausgeblendet
werden kann. Was uns die Zukunft bringt bleibt also erst einmal abzuwarten und
ob diese furios wird, bleibt die noch größere Frage !
Und zum Schluß darf doch sicher einmal die Frage gestellt werden, was hat der aus den
Erfahrungen der vergangenen Jahre resultierte Realismus, mit dem hier immer wieder
erneut angeprangerten "schlechtreden" oder gar Pessimismus zu tun ?
Allein durch einen (zumindest derzeit noch unbegründeten) überdimensionierten
Optimismus werden sich die tatsächlichen Gegebenheiten nicht so schnell und ohne
weiteres umkehren lassen.
In diesem Sinne verbleibt nur die vage (natürlich auch meine) Hoffnung auf das vielleicht doch noch Unerwartete !
Gruß
SW.
ohne große Umstände möglich wäre.