CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/13

Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 9,99 14,99
Fallender DAX-Kurs 5,00 9,99 15,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VC1U2X9 , DE000VJ9P8Z5 , DE000VY03BJ4 , DE000VH33WA1 , DE000VK25EM4 , DE000VJ29F22 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Thema
abonnieren
Beiträge: 2
Zugriffe: 481 / Heute: 1
Technology All S. 3.521,78 +0,37% Perf. seit Threadbeginn:   +118,64%
 
index:

CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/13

 
31.03.01 13:35
**************************************************

       CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/13
    Der kostenlose, wöchentliche Newsletter der
Consors Discount-Broker AG   Freitag, 30. März 2001

**************************************************


       THEMEN DIESER AUSGABE:

        1. CONSORS INTERN
        2. MARKTANALYSE DEUTSCHER MARKT

        3. CONSORS FAVORITEN
        4. MUSTERDEPOT

        5. NEUER MARKT REPORT
        6. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG

        7. EMPFEHLUNGEN INLAND
        8. EMPFEHLUNGEN AUSLAND

        9. DISCLAIMER


**************************************************

1. CONSORS INTERN
**************************************************

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
+ F O N D S   U N D   Z E R T I F I K A T E +
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Neu bei Consors: Fonds der DonauCapital Wertpapier AG

Ab sofort können Consors-Kunden den Donaucapital-Universal-Fonds I,
WKN 984 870 der DonauCapital Wertpapier AG mit einem Discount von 75 %
auf den regulären Ausgabeaufschlag von 5,00 % erwerben.

**************************************************

2. MARKTANALYSE
**************************************************

Aktienmärkte, 14. Woche vom 02. bis zum 06. April 2001

Für das zu Ende gehende erste Börsenquartal 2001 kann man zusammenfas-
send feststellen: "Schwach angefangen und stark nachgelassen". Die

Zwischenbilanz seit dem Jahresultimo 2000 schaut für die im Rahmen
dieser Publikation besprochenen Aktienindices entsprechend aus: DAX 30
-9,6 %, STOXX 50 -12,2 %, Dow Jones industrial average -8,9 %, Nikkei
225 Index -5,7 %, NEMAX 50 -47,3 %, Nasdaq Composite -26,4 %. Dabei
sind diese Zahlen bereits durch die kräftige Erholung gemildert, die
am Vorwochenfreitag einsetzte und sich bis zum Wochenbeginn fortsetz-
te. Getragen wurde die Aufwärtsbewegung vor allem von den bekannten
Technolgie- und Telekommunikationswerten. Daneben gab es aber auch
bemerkenswerte positive Vorzeichen z. B. auch bei Bayer, Metro,
Schering und ThyssenKrupp sowie bei RWE, die ein Joint Venture mit
Shell im Tankstellengeschäft ankündigten. Auffallend war, daß die
Marktschwergewichte und Standardwerte dies- und jenseits des Atlantiks
per Saldo kräftiger aufholen konnten als die Titel an den
Wachstumsbörsen. Einen Anteil zum anfänglichen Börsenerfolg leisteten
zum einen auch die Phantasie hinsichtlich einer Leitzinssenkung durch
die Europäische Zentralbank, die nunmehr allerdings zumindest bis
Mitte April aufgeschoben werden muß, zum anderen gab es positiv
interpretierte US-Konjunkturdaten. Eine Erholungsreaktion war infolge
der vorher extrem überverkauften Situation am Aktienmarkt nötig
geworden. Allerdings forderte die fast schon zu schnelle
Aufwärtsbewegung eine Konsolidierung heraus. So ließen drei
freundliche Börsentage in Folge die alten Sorgen um Gewinnwarnungen
beinahe vergessen. Doch seit Mittwoch haben sich diese wieder
gnadenlos in Erinnerung gebracht. Ursache waren negative Meldungen bei
US-Telekommunikationsausrüstern. Kein Wunder, wenn dadurch die
Technologiewerte neuerlich in den Abwärtssog gerieten.

Besonderes Augenmerk lag in der hinter uns liegenden Handelswoche auf
den Finanztiteln; dies wird auch noch einige Zeit so bleiben. Nach dem
Motto "Konsolidierung im Finanzsektor" drehte der Kurs der Dresdner-
Bank-Aktie kräftig ins Plus, nachdem die Allianz bekannt gab, sie
plane ein Übernahmeangebot an die Bankaktionäre. Die Allianz-Aktie
stand dagegen zeitweise unter Druck. Die Hypovereinsbank könnte von
einer engeren Anbindung an die Münchener Rückversicherung profitieren,
die ihre Anteile bis zu einer Sperrminorität aufstocken will. Die
Deutsche Bank meldete für sich einen zufriedenstellenden Start ins
neue Geschäftsjahr. Bei Aktien der Discount-Broker wurden die bis
zuletzt deutlichen Kursabschläge bestätigt, nachdem sowohl Consors als
auch und die DAB kräftige Rückgange von Kundenzahlen und Ordervolumina
bei weiter steigenden Aufwendungen meldeten.

Eine wahre Berg- und Talfahrt erlebten in dieser Reihenfolge zwischen
Montag und Freitag insbesondere die Aktienkurse von Deutsche Telekom
und der Siemens-"Familie". Abwärts zeigte die Kursentwicklung u. a.
bei Lufthansa infolge der erstreikten Tarifabschlüsse, bei
DaimlerChrysler nach Bekanntgabe verlustträchtiger
Umstrukturiungskosten beim Partner Mitsubishi sowie bei VW durch die
allgemeine Schwäche bei PKW-Zulassungen in Deutschland.

(Alle Indexstände beziehen sich auf den 30. März 2001 um 19.55 Uhr
MESZ).

--- 1. Deutscher Aktienindex ---

Spiegelbildlich zur Vorwoche ging es bei DAX 30 Index diesmal vom
Wochenverlaufstief am Montag bei 5557 um 7 % in Richtung Verlaufshoch
bei 5944 am Freitag - allerdings nicht geradlinig. Zuletzt notierte
der Index mit 5818 Punkten und kann dadurch eine positive
Wochenperformance von 4,9 % ins Wochenende retten.

Charttechnisch gesehen hat es DAX dadurch geschafft, wieder in den
seit März 2000 bestehenden Abwärtstrendkanal zwischen derzeit 6580 und
5780 zurückzukehren. Damit hat der langfristige Aufwärtstrend vom
Oktober 1997 bei 5380 gehalten, die Unterstützung bei 5670 Punkten
konnte zurückerobert und der kurzfristige Widerstand bei 5820 knapp
überwunden werden. Es besteht zum einen die Chance, daß der DAX in den
Bereich 5960 und 6200 vordringt; hier wartet als erstes Erholungsziel
die Schließung des offenen Gaps (Kurslücke) vom 13. März bei 6043/
6038, zum anderen bleibt das Risiko, daß die offenen Gaps vom August
1999 bei 5047/5068 und April 1999 bei 4916/4927 geschlossen werden.
Wir können uns vorstellen, daß der Index die untere Begrenzungslinie
des oben genannten Abwärtstrendkanals anläuft und vom Support bei 5670
gestoppt wird. Aus diesen Marken ergibt sich für uns die für die
kommende Woche erwartete Bandbreite der DAX-Bewegung. Die
Kurserholungen zum Wochenanfang wurden von einer insgesamt nur
moderaten Umsatzentwicklung begleitet. Die Stimmung am deutschen
Aktienmarkt, gemessen an der Put/Call-Ratio der Aktienoptionen
(auf geglätteter Ein-Wochen-Basis) bewegt sich im neutralen Bereich.
Andere Marktindikatoren geben positive Signale. Die Volatilität
(Schwankungsbreite) bewegt sich weiterhin auf hohem Niveau und
signalisiert Unsicherheit der Marktteilnehmer.

--- 2. Neuer Markt Deutschland ---

Nach einem starken Wochenstart und ersten aufkommenden euphorischen
Stimmen verpaßten im Wochenverlauf die Bären dem Neuen Markt erneut
einen Schlag. Nachdem die beiden Indizes Nemax All Share und Nemax 50
gegenüber den Schlußständen vom vorhergehenden Freitag bereits um
6,8 % bzw. 8,5 % gestiegen waren, nahm sich die Wochenperformance zum
heutigen Freitag mit plus/minus 0 % bzw. minus 0,9 % sehr bescheiden
aus. Im Gefolge einer steigenden Nasdaq in Amerika und der sich
aufhellenden Stimmung konnten die deutschen Indizes für Wachstumswerte
deutliche Gewinne verbuchen. Doch die Mehrzahl der Börsianer wollte
dem Freudenfest nicht so richtig trauen und behielt am Ende Recht
damit. Die Gewinnwarnungen von Nortel und Palm in Amerika holten die
Anleger wieder auf den Boden der Tatsachen zurück. Kurzfristig einge-
fahrene Gewinne wurden realisiert, Käufe zurückgestellt, und so ging
es am Neuen Markt in der zweiten Wochenhälfte zunächst wieder abwärts.

Technisch betrachtet war die jüngste Erholung mit drei aufeinander
folgenden Tagen im Plus, beginnend am Freitag, den 23.03.01, nur eine
Bärenmarktrally. Die stark überverkaufte Lage zum Ende der vorangegan-
genen Woche hat sich abgebaut. Wie erwartet reichte die Aufwärtsbewe-
gung nicht an den seit Januar 2001 bestehenden kurzfristigen Abwärts-
trend heran. Der Abstand zu diesem hatte zuletzt durch die Beschleuni-
gung des Abwärtsbewegung stark zugenommen, so daß eine technische Ge-
genreaktion wahrscheinlich war. Der nach unten gerichtete Trend bleibt
also weiterhin intakt. Die Trendlinie verläuft beim Nemax All Share
derzeit bei 1820 Punkten, ein Abstand zum aktuellen Kursniveau von
7,7 %. Am nächsten Freitag (06.04.01) wird die Trendbegrenzungslinie
bei 1710 verlaufen. Diese wird den Neuen Markt auch in der nächsten
Woche Paroli bieten und sich ihm als Widerstand in den Weg stellen.
Weitere Widerstände finden sich erst weiter oben bei 1936 und 2210.
Unterstützung bietet aktuell nur noch das bisher unbestätigte Jahres-
tief bei 1589. In den letzten beiden Tagen haben sich die Indexstände
relativ wenig verändert, was eher für eine Pattsituation zwischen den
Marktteilnehmern spricht. Aufgrund der schlechten technischen
Verfassung der amerikanischen Leitbörse Nasdaq sprechen die Umstände
eher für weiter nachgebende Kurse am Neuen Markt. Die Abwärtsbewegung
verläuft stabil, daran können leider auch eine "paar" positive Tage
nichts ändern. Die technischen Indikatoren werten wir als neutral, so
daß von dieser Seite keine positiven Impulse zu erkennen sind.

Bei der Entwicklung der Sektoren in der letzten Woche sticht der
Biotechsektor mit einer Performance von 11,68 % heraus. Vor allem die
hervorgehobene Qualität der Titel und die seit Jahresanfang stark
gefallenen Notierungen dürften dem Segment zu den Kurssprüngen
verholfen haben. Dennoch raten wir zur Vorsicht in diesem Segment.
Unter Berücksichtigung der Unternehmen, für die in diesem Sektor im
nächsten Jahr ein Gewinn erwartet wird, liegt das nach Marktkapitali-
sierung gewichtete KGV immer noch über 80. Das ist auch für einen
wachstumsstarken Bereich nicht gerade billig. Die stärksten Verluste
verzeichneten die Sektoren Software (-9,36 %) und Telekom (-10,15 %).

Die Lage am Neuen Markt bleibt also angespannt. Positiv ist zu
erwähnen, daß der Index nach der zum Stillstand gekommenen
Aufwärtstendenz nicht sofort wieder stark zurückfällt. Die
Unsicherheit ist nach wie vor hoch. Schlechte Unternehmensnachrichten
sorgen noch immer für fallende Kurse, so daß nicht davon auszugehen
ist, daß alle negativen Neuigkeiten bereits im Kurs eingepreist sind.
Zudem sind wir eher pessimistisch, was die Erreichung der
Analystenschätzungen für das erste und zweite Quartal angeht. Aus
unserer Sicht ist es wahrscheinlich, daß es aufgrund des unerwartet
starken wirtschaftlichen Abschwungs bei Technologiefirmen und den
großen Unsicherheiten bei der Prognose zukünftiger Umsätze und Gewinne
zu Enttäuschungen der Anleger kommen wird. Alles in allem sehen wir
derzeit noch keinen Grund, weder technisch noch fundamental, in der
Breite Neuengagements am Neuen Markt zu tätigen. Im Focus der nächsten
Woche steht weiterhin der seit Januar bestehende Abwärtstrend.

--- 3. Europäischer Aktienmarkt ---

Der europäische DJ STOXX 50 Index notierte zuletzt bei 4003 Punkten um
5,1 % über dem Vorwochenniveau. Die Wochenverlaufsextremwerte lagen
bei 3814 und 4056. Der Index hat es geschafft, sich sehr schnell von
seinen Tiefständen zu erholen und sich in Richtung des gebrochenen
alten Abwärtstrendkanals vom September Dezember 2000 zu bewegen, der
derzeit zwischen 4450 und 4100 verläufen würde. Dessen untere
Begrenzungslinie fällt damit praktisch mit dem Widerstand bei 4045
zusammen. Der seit 31.01.2001 bestehende Abwärtstrend bei 4020 wird
angetestet. Bereits zurückeroberet wurde der kurz nach unten
verlassene steile Abwärtstrendkanal von Mitte Dezember zwischen
aktuell 4200 und 3910. Zusammengenommen schließen wird daraus, daß
beim STOXX 50 auf aktuellem Niveau eine Konsolidierung wahrscheinlich
ist. Nach oben ergibt sich daraus kurzfristig ein Potential bis 4200,
das technische Risiko sehen wir für die ersten Apriltage im Bereich
3870 bis 3720. Einige Marktindikatoren geben positive Signale. Die
Chancen auf größere Kursgewinne sind beschränkt, deshalb raten wir
generell, das Pulver trocken zu halten.

--- 4. US-Aktienmarkt ---

Die "erholsamen" US-Börsentage wurden zur Wochenmitte durch neuerliche
Gewinnwarnungen jäh unterbrochen. Unter anderem brachte Nortel
Networks (weltgrößter Glasfaserausrüster) die zweite Warnung in diesem
Jahr und kündigte Entlassungen an. Der Handheld-PC-Hersteller Palm
will ebenfalls Stellen streichen, nachdem statt eines prognostizierten
Ertrages nun ein Verlust erwartet wird. Auch das Indexschwergewicht
Walt Disney schwenkt auf Konsolidierungskurs ein und kündigte
umfangreichen Stellenabbau an.

Die konjukturelle Situation ist weiterhin von Unsicherheit geprägt.
Die Indikatoren deuten auf ein unerwartet robustes
Verbrauchervertrauen hin und schürten damit Hoffnungen auf die
überwiegend erwartete wirtschaftliche Besserung bis zum Ende des
zweiten Halbjahres 2001. Eine Rezession wird den USA wohl erspart
bleiben, möglicherweise wird man sich allerdings auf eine längere
Phase mit sehr geringen Wachstumspotentialen einstellen müssen. In
Marktkreisen verwies man u. a. auf einen Vermögenseffekt durch die
Aktienmärkte in beide Richtungen innerhalb der vergangenen zwölf
Monate, wie er bisher wohl noch nie erlebt wurde.

Der Dow Jones industrial average hatte mit einem Wochenverlaufshoch
bei 9960 seine Psycho-Hürde bei 10000 nicht mehr erreichen können.
Dafür konnte er sich zumindest vom Verlaufstief am Montag bei 9504
deutlich lösen und notierte zuletzt mit 9830 Punkten, wodurch sich
eine positive Wochenperformance von 3,4 % errechnet.

Wie von uns vermutet, kam es beim Dow Jones zu einer technisch
begründeten Kurserholung. Positiv ist, daß sich der Index den zuvor
gebrochenen Support bei 9650 zurückerobern konnte und nun vor der
Widerstandszone zwischen 9790 und 9980 steht. Das generelle
Erholungspotential für den Index sehen wir im Bereich der nächsten
Widerstandszone zwischen 10270 und 10500. Zuvor ist es aber
unumgänglich, die 10000-Marke zu überwinden, was sicherlich nicht
einfach sein wird. Das technisches Risiko sehen wir aktuell um 9120;
hier kam letzte Kursverfall zum Erliegen. Wir wären schon sehr
zufrieden, wenn der Dow Jones in seine im April 2000 begonnene
Seitwärtsbewegung zwischen 11300 und 9750 dauerhaft zurückkehren
würde. Einige Marktindikatoren geben negative Signale. Wir raten hier
weiterhin, eine abwartende Haltung einzunehmen.

--- 5. Nasdaq ---

Mit einer Wochenperformance von minus 5,8 % verabschiedete sich die
Nasdaq zuletzt von einer wechselhaften Woche. Während Anfang der Woche
die Kurse noch stiegen und es ganz danach aussah, daß der Index seinen
seit Januar 2001 bestehenden Abwärtstrend brechen könnte, beendeten
die Gewinnwarnungen von Nortel und Palm diesen Traum zur Wochenmitte.
Als klar wurde, daß auch dieser Versuch des Trendbruchs scheitern wür-
de, ging es zügig in Richtung Jahrestiefststand. Dieser liegt bei 1794
Indexpunkten und damit auf aktuellem Niveau. Dass die Nasdaq den Ab-
wärtstrend nicht überwinden konnte, werten wir als schlechtes Zeichen.
Da der Trend damit weiterhin Gültigkeit hat und mit jedem erfolglosen
Überwindungsversuch an Stärke gewinnt, gehen wir davon aus, daß die
alten Jahrstiefststände unterschritten werden. Beim Nasdaq 100 ist
dies bereits erfolgt. Der Ausbruchsversuch aus dem Trend ist vorerst
gescheitert. Die technischen Indikatoren werten wir als neutral bis
negativ. Unterstützung auf dem Weg nach unten bietet nur noch der
Bereich um das alte Jahrestief bei 1794. Bereits am vergangenen
Donnerstag hatte der Index auf seinem Weg nach unten auf diesem Niveau
vorerst gestoppt. Dennoch, die Wahrscheinlichkeit ist groß, daß neue
Tiefststände erreicht werden. Aktuell verläuft die Linie des
übergeordneten Abwärtstrends bei 1950, zum Ende der nächsten Woche
wird diese Marke bei 1845 liegen. Bis zum nachhaltigen Bruch dieses
Trends raten wir dringend, Engagements zurückzustellen. Diese Linie
hat in der Vergangenheit bereits mehrfach eindrucksvoll unter Beweis
gestellt, daß sie die Bezeichnung "Widerstand" zu Recht verdient.

--- 6. Japanischer Aktienmarkt ---

Der Vertrauensvorschuß der Anleger sowohl in die Geldpolitik der
japanischen Notenbank als auch die geplanten staatlichen Maßnahmen
haben nicht lange vorgehalten. Gespannt darf man auf die Bekanntgabe
der Regierungsmaßnahmen zur Unterstützung der Wirtschaft und des
Aktienmarktes gleich zu Beginn des neuen Finanzjahres sein. Die
zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt steckt finanziell und moralisch
in einer tiefen Krise.

Der Nikkei 225 Index startete zunächst mit einem Kursfeuerwerk in die
hinter uns liegende Handelswoche. Am Montag legte der Index im Zuge
guter Vorgaben von der Wall Street 4,9 % zu und erreichte ein
Wochenverlaufshoch bei 13867. Insbesondere Technologie- und Banktitel
konnten deutlich gewinnen. Unterstützung erhielt der Markt auch von
den Strategen von ABN Amro, welche japanische Aktien auf
"Übergewichten" heraufstuften. Nach dem kräftigen Indexanstieg waren
die einsetzenden Gewinnmitnahmen durchaus normal. Allerdings gab der
Nikkei zuletzt wieder kräftiger nach. Belastet haben die schwachen
Zahlen zur japanischen Industrieproduktion für Februar sowie die
Gewinnwarnung von US-Telekommunikationsausrüstern. Deshalb waren
Technologieaktien und zyklische Titel auf der Verliererseite. Der
festere Yen belastete besonders Exportwerte. Zum Freitagschluß
notierte der Nikkei bei 12999 Punkten um 1,6 % unter Vorwochenniveau.

Technisch gesehen sieht der Nikkei noch positiv aus. Die wichtige
Widerstandszone zwischen 13800 und 14600 wurde kurz angelaufen und ein
offenes Gap (Kurslücke) um 13664 wurde geschlossen. Nach dem Ausbruch
aus seinem seit März 2000 bestehenden Abwärtstrendkanal zwischen 13150
und 11550 setzte eine Pull-back- Bewegung ein, die lehrbuchmäßig an
die obere Trendlinie zurückführte. Es ist möglich, daß der Index
entlang dieser Linie in den nächsten Handelstagen abwärts läuft.
Spätestens der untere Bereich der Supportzone zwischen 13300 und 12900
sollte die Bewegung stoppen und den Index wieder Richtung Norden
schicken. Für die kommende Woche sehen wir den Nikkei also innerhalb
einer Bandbreite zwischen 12900 und 13800. Wehrmutstropfen ist, daß
der Index mit seinem Wochenverlaufstief bei 12992 wieder an der
psychologisch wichtigen 13000-Marke kratzte. Hält die oben genannte
Supportzone nicht, wird der Nikkei neuerlich die alten Tiefs um 12000
anlaufen. Entwarnung geben wir erst, wenn die eingangs erwähnte
wichtige Widerstandszone nachhaltig überwunden wird. Einige Marktindi-
katoren geben noch positive Signale. Wir raten, Positionen zu halten
oder innerhalb der angeführten Bandbreite erste Bestände aufzubauen.

--- 7. Rentenmärkte und Euro ---

Die Rentenmärkte speisten durch Umschichtungen zum Wochenbeginn
zweifellos einen Teil der kräftigen Aktienmarkterholung. Nach dem
Motto "Des einen Freud, des anderen Leid" konnten sich im Zuge der
zuletzt wieder nachgebenden Aktiennotierungen die Anleihenkurse wieder
erholen. Allerdings fällt auf, daß die vorherigen Hochs nicht mehr
erreicht werden. Wir sehen dies als Bestätigung, daß die Luft aus der
Rentenmarktdynamik heraus ist. Das sehen wir stark begrenzt bzw. das
Risiko, daß die Zinsen mittelfristig wieder steigen könnten, ist nicht
zu unterschätzen. Wir empfehlen Festgelder oder Laufzeiten bis zu
maximal zwei Jahren.

Die Europäische Zentralbank (EZB) hat sich im Gegensatz zur
US-Notenbank (FED) bisher von den Markterwartungen nicht in die
Pflicht nehmen lassen und schon gar nicht vom angeschlagenen
Aktienmarkt. Ein Leitzinssenkungsbeschluß blieb aus. Die EZB führt
ihre Politik der "ruhigen Hand" in der Geldpolitik weiter und will
weitere Daten zur Konjunkturentwicklung in Euroland und den USA
abwarten. Derweilen können sich die Märkte behutsam auf den
(gepreisen) Zinsschritt einrichten nach dem Motto "Aufgeschoben ist
nichtg aufgehoben". Die Notenbank wird nicht ihr ganzes Pulver
verschießen. Dafür ist die aktuelle Lage der US-Konjunktur noch zu
robust, und die Inflationsrate bewegt sich um 3 % ohne eine klare
Tendenz nach unten. Eine Reduktion bis zu 50 Basispunkte ist
realistisch. Die nächste EZB-Zentralbankratsitzung ist am 11. April.

Am Rande: Seitens der FED wird weiterhin eine Leitzinssenkung um 50
Basispunkte erwartet, eventuell schon im April und damit noch vor der
nächsten FOMC-Sitzung am 15. Mai. Der aktuell veröffentlichte
Einkaufsmanagerindex aus Chicago ist auf den niedrigsten Stand seit
März 1982 gefallen und unterstützt damit die Erwartungen.

Die Märkte zeigten sich von der passiven EZB insgesamt wenig
beeindruckt, mit Ausnahme des Devisenmarktes. Der Wechselkurs des Euro
gegenüber dem US-Dollar erhielt einen Tiefschlag und rutschte unter
die Unterstützung bei 89 $-Cent. Die nächsten Supports sehen wir um
0,87 und 0,83 US-Dollar, Widerstände bleiben unverändert um 93 und 96
$-Cent. Die neuerliche Euro-Schwäche ist u. a. Ausdruck der Sorge
vieler Markteilnehmer, daß sich das Wirtschaftswachstum in Euroland
deutlich abschwächt und die EZB mit zinspolitischen Entscheidungen zu
spät kommt.

--- 8. Fazit - Ausblick - Empfehlung ---

An den Aktienmärkten werden die vor Wochen aus dem Winterschlaf
geweckten Börsenbären bislang nicht müde, den Abwärtstrend aufrecht zu
erhalten. Allerdings war die zuletzt gesehene Aufwärtskorrektur sowohl
vom Volumen als auch vom Kursanstieg her betrachtet kräftiger als die
bislang gesehenen Erholungsbemühungen in 2001. Nach der massiven
Abwärtsbewegung war eine technische Gegenreaktion schon ausgemachte
Sache. Diese haben wir nun hinter uns. Vor uns bleiben weiterhin
sowohl die Skepsis hinsichtlich einer generellen Wende zum Besseren
als auch die Sorgen vor anhaltenden Umsatz- und Gewinnwarnungen und
die unsicheren Konjunkturaussichten in den USA und in Euroland. Dazu
kommt, daß bei den wichtigen Aktienmarktindices aus charttechnischer
Sicht die Abwärtstrends intakt bleiben und wichtige Widerstände bis-
lang nicht eingenommen werden konnten. Alle Hoffnungen auf eine Boden-
bildungen stellten sich bislang als talwärts gerichtete schiefe Ebene
heraus. Die Marktteilnehmer warten darauf, die dadurch gewachsene
Verunsicherung durch eine nachhaltige Erholung auflösen zu können.

Die nächste Tausendergrenze beim DAX 30 Index bleibt in Sichtweite -
allerdings von oben her betrachtet. Das offene Gap (Kurslücke) vom
Sommer 1999 knapp über der 5000-Marke ist noch nicht "aus der Welt".
Die DAX-Range sehen wir deshalb in den April hinein zwischen circa
5000 und 6200 Punkte. Bis dahin geht das "Aktie-wechsle-Dich-Spiel"
weiter: Erholen sich Technologiewerte, werden tendenziell Bestände in
"Old economy"-Titeln abgebaut. Kommt die "New economy" unter Kurs-
druck, dann flüchtet man im defensive Aktienwerte (und in Anleihen).

Wir gehen unverändert davon aus, daß die Endphase des
Aktienmarkteinbruchs läuft. Die Gewinnschätzungen für das laufende
Jahr wurden größtenteils stark nach unten angepaßt und nachlassende
Wachstumsraten in Aussicht gestellt. Neue Hoffnungen bauen wir auf den
Beginn des neuen Quartals, in dem sich die Situation zumindestens
kurzfristig deutlich entspannen könnte, wenn insbesondere
institiutionelle Investoren mit der vor sich hergeschobenen Liquidität
beginnen sollten, Positionen am Aktienmarkt aufzubauen. Die Investoren
bleiben in Lauerstellung - wer macht den Anfang? Es bleibt unser Rat,
vorhandene Positionen in Qualitätstiteln auszusitzen: Für Verkäufe ist
es zu spät. Kurzfristig orientierte Spekulanten sollten nicht gegen
den bestehenden Abwärtstrend spekulieren. Der mittel- bis
langfristige Investor kann sukzessive in Standard- wie auch Neue-
Markt-Werte zu investieren, um langfristige Chancen nicht zu
verpassen. Dies sollte mit ausgewählten Qualitätstiteln gelingen.

Herzliche Grüße aus Nürnberg, und lassen Sie sich weder von der Börse
noch privat "in den April schicken".

Ihr SchmidtBank-Researchteam

Verfasser: Alois Bauer, Thomas Brodehl, Mike Otto
Quelle: SchmidtBank-Research


**************************************************

3. CONSORS FAVORITEN
**************************************************

Die meistgehandelten Werte bei Consors (23.03.2001 - 29.03.2001)

1. SIEMENS AG                   723610
2. SAP AG                       716463
3. THIEL LOGISTIK AG            931705
4. DEUTSCHE TELEKOM AG          555750
5. NOKIA CORP.                  870737
6. COMROAD AG                   544940
7. ACG AG F.CHIPK.INFO.SYS.     500770
8. D. LOGISTICS AG              510150
9. ADVA AG OPTICAL NETWORKING   510300
10. MEDIGENE AG                  502090


**************************************************

4. MUSTERDEPOTS
**************************************************

Platowbriefe

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
Condomi                544490   1125     23,50    24,00
Citigroup              871904    880     56,00    50,50
Süss Microtec          722670   1750     28,00    36,10
DaimlerChrysler        710000   1000     51,50    50,10
Dicom Group            931486   6000      8,70     6,85

Der Aktionär - Bernd Förtsch

Aktie                  WKN      Stck.  Kaufkurs    Kurs
--------------------------------------------------
PROTEIN DESIGN LABS    883428    180     72,90    49,50
VAXGEN INC. SHARES     923976    240     25,75    23,50
MILLENNIUM PHARMAC.    900625    380     36,50    33,03
ADVA AG OPTICAL NET.   510300    800     22,50     9,10
CO.DON AG              517360    830     16,70    16,20
Antworten
index:

CONSORS WEEKLY NEWSLETTER Nr. 2001/13 Teil 2

 
31.03.01 13:37
**************************************************

5. NEUER MARKT REPORT
**************************************************

Czerwensky's Neuer Markt Report:

Anleger bestrafen die Discount-Broker für kostspielige Expansion

Zweifellos befinden sich die Discount Broker angesichts der seit Mona-
ten miserablen Börsen-Stimmung derzeit in einer schwierigen Lage, die
wohl auch noch eine Weile andauern dürfte. Allesamt berichteten sie
über eine stark nachlassende Dynamik und präsentierten enttäuschende
Ergebnisse. Die Analysten malen derzeit überwiegend schwarz für die
Branche, drehen aber ihr Fähnchen bekanntlich gerne in den Wind. Für
die investierten ohnehin leidgeprüften Aktionäre könnte sich die
Durststrecke somit noch hinzuziehen. Trotz des kurzfristig eingetrüb-
ten Blickes dürfen indes bei der Beurteilung der Branchen-Perspektiven
Zukunftstrends nicht ignoriert werden: Ohne Zweifel wird sich das In-
ternet weiterhin einer starken Verbreitung erfreuen. West-Europa wird
in den nächsten Jahren geprägt sein von einer Generation der Erben, in
deren Hände gewaltige Vermögen gelangen. Und schließlich sollten wir
auch das Thema private Altersvorsorge nicht aus dem Blick verlieren.
Ob allerdings die sehr optimistische Prognose von JP Morgan, wonach
sich allein in Deutschland die Zahl der Brokerage-Kunden bis Ende 2003
von derzeit 1,9 auf 4,5 Millionen erhöhen soll, realistisch ist, wagen
wir zu bezweifeln. Die Wahrheit dürfte, wie so oft, in der Mitte
liegen. Um im Wettbewerb nicht zurückzufallen, ist es wichtig, schnell
"kritische Masse" aufzubauen, Übernahmen sollten deshalb nicht mehr
lange auf sich warten lassen, zumal bekanntlich immer mehr Unternehmen

Anspruch auf ein Stück des heimischen Kuchens anmelden.

Bislang haben die vier "Großen" (Direkt Anlage Bank, Consors,
Comdirect und Brokerage 24) den heimischen Markt fest im Griff. Mit
den Sparkassen erwächst den Arrivierten allerdings nach dem Kauf von
Pulsiv.com demnächst ein nicht auf die leichte Schulter zu nehmender
Konkurrent. Ein Grund mehr, den Blick über die Grenzen schweifen zu
lassen? Die Comdirect ist anderer Meinung. Sie schraubt ihre
Ambitionen in Frankreich und Großbritannien deutlich zurück, nachdem
Geburt und Aufzucht eigener Töchter erst im Abschwung erfolgte und
deshalb wenig erfolgreich verlief. Die anderen deutschen Player DAB
und Consors haben sich dort früher engagiert und können bereits mit
guten Kundenzahlen aufwarten. Die ehemalige Quelle-Bank (Entrium)
schlüpfte hingegen unter das Dach der italienischen Bipop-Carire, die
Analysten überwiegend aussichtsreich beurteilen. Die Deutsche Bank 24
startet bekanntlich am Montag ihr paneuropäisches Online-Investment-
Center Maxblue. Die Expansion gibt es mithin nicht umsonst, sie zieht
tiefe Furchen in die Ertragsrechnungen der Unternehmen, wofür die
Börse sie bereits seit Monaten gnadenlos abstraft. Das beste Ergebnis
legte noch Consors mit einem Jahresüberschuß von rund 17 Mill. Euro
vor, allerdings profitierten die Franken von einem Gewinn aus dem
Verkauf der E-Trade-Beteiligung in zweistelliger Millionenhöhe. Die
Comdirect hielt sich mit 2,7 Mill. Euro Jahresüberschuß noch knapp
über Wasser. Düster sieht indes die Ertragsrechnung der Direkt Anlage
Bank aus, die bislang noch keine Mark verdient hat. Sie schließt das
Jahr 2000 mit einem Nettoverlust von 3,9 Mill. Euro ab, wobei der
Jahresfehlbetrag des ausländischen Teilkonzerns Self Trade von 46
Mill. Euro (operativ sogar -70 Mill.) nicht berücksichtigt wurde.
Strategisch dürfte die DAB hingegen aufgrund ihres gut ausgebildeten
Standbeines bei Sparplänen und Finanzintermediären besser für die
"zweite Welle" positioniert sein als die Konkurrenz. Im vergangenen
Jahr gewann die DAB beim Kampf um die Marktanteile als einzige der
"Großen" 2 % hinzu, zurückgefallen ist Brokerage 24 (-2 % auf 14 %),
während Consors und Comdirect ihre Positionen hielten.

Discount Broker                    DAB     Brokerage 24    Consors
Depots Inland 31.12.             360 000      270 000      470 000
Depots Ausland 31.12.             58 000         -          56 000
verwaltetes Verm. (Mrd. Euro)      12,8          6,0          9,1
Marketingaufw. je Neuk. (Q 4)       332         n. a.         560
Marktanteil Deutschland         19 (17) %    14 (16) %    25 (25) %

Discount Broker                  Comdirect    Entrium
Depots Inland 31.12.              537 000     158 000
Depots Ausland 31.12.              2 000        -
verwaltetes Verm. (Mrd. Euro)      10,2         2,5
Marketingaufw. je Neuk. (Q 4)       488        n. a.
Marktanteil Deutschland          29 (29) %    6 (8) %

Tips und Termine

Das Vertrauen der Investoren in Börsengänger ist derzeit wahrlich
nicht sonderlich groß. Die Plazierung größerer Aktienpakete junger
Unternehmen ist mithin schwierig geworden, insbesondere in den
Bereichen Technologie und Telekommunikation. Institutionelle üben sich
in strenger Zurückhaltung, die einst nur mäßig bedachten Privatanleger
ergattern plötzlich hohe Zuteilungen von 60 % und mehr. Unternehmen
mit "grünem Anstrich" stießen bislang noch nicht auf diese Schwierig-
keiten. Doch nun erwischt es auch die "In"-Branche Öko. Nordex mußte
mangels Nachfrage die Preisspanne reduzieren, die BfG Luxinvest
Management blies die Plazierung ihres SEB Invest Concept NewEnergy
vollends ab. Trotzdem präsentieren mit ENRO (SMAX) und Farmatic
biotech energy (Neuer Markt) am Montag zwei weitere Unternehmen aus
dem Bereich der regenerativen Energien ihre Börsenpläne. Für den
Anleger gilt: Die Branchenaussichten werden von Analysten positiv
beurteilt. Aufgrund des nach wie vor unsicheren Börsenumfelds werden
die Kandidaten vermutlich zu einem sehr günstigen Preis angeboten.

Für die Journalisten war die abgelaufene Woche eine wahre Tortur,
luden teils zehn oder mehr Unternehmen des Neuen Marktes täglich zur
Bilanzpressekonferenz. Ruhiger geht es indes in der kommenden Woche
zu. Aus der arg gebeutelten Medienbranche legt am Montag Constantin
Film Rechenschaft über das Jahr 2000 ab, ebenfalls TDS, Tepla und
Curasan. Am Dienstag berichten Easy Software, am 4. April CDV
Software, Onvista und Orbis. Interessant werden dürfte am Mittwoch die
Bilanzpressekonferenz bei WWL Internet, die beständig hohe Verluste
"erwirtschaften".

Quelle: Czerwensky intern


**************************************************

6. NICE*LETTER-EMPFEHLUNG
**************************************************

3Com: Aus für Internet Appliances

Kurz vor der CeBIT sagte 3Com eine Pressekonferenz ab. Jetzt ist klar,
warum: Die Zahlen sind tiefrot, außerdem werden zwei ambitionierte
Internet-Geräte-Projekte eingestampft.

Die deprimierenden Fakten: Im dritten Fiskalquartal (2. März) gingen
nur noch Erlöse von 629,6 Mio. USD durch die Bücher. Halten Sie sich
fest: Dies entspricht einem Rückgang von 18 % gegenüber dem Vorquartal
mit 766,7 Mio. USD, das vergleichbare Vorjahresquartal warf noch 1,1
Mrd. USD ab. Der operative Verlust auf Pro-Forma-Basis belief sich auf
222,8 Mio. USD. Der Pro-Forma-Nettoverlust betrug 122,8 Mio. USD oder
0,36 USD je Aktie.

Neben den bisherigen Maßnahmen zur Kostenreduzierung, die
Einsparungen in Höhe von 250 Mio. USD realisieren sollen, will 3Com
weitere Schritte ergreifen. Insgesamt sollen so bis Ende des kommenden
Geschäftsjahres die Kosten um jährlich 1 Mrd. USD gesenkt werden.
Weitere 250 Mio. USD will 3Com im Bereich Consumer Business einsparen.
Das Internet-Radio »Kerbango« und das Web-Tablett »Audrey« werden im
kommenden Juni eingestellt. Die restlichen Einsparungen in Höhe von
500 Mio. USD sollen durch eine Vereinfachung der Kostenstruktur und
Produktlinien sowie durch eine bessere Ausnutzung der vorhandenen
Ressourcen erzielt werden. Allerdings müssen Aktionäre erst noch
weitere Tiefschläge hinnehmen: Im laufenden Quartal werden die Umsätze
voraussichtlich noch mal zurückgehen, und zwar auf 550 bis 600 Mio.
USD. Die Technologieflaute trifft das Unternehmen schwer.

Vor allem die Lagerüberbestände dürften noch etliche Quartale heftig
auf die Ergebniszahlen drücken. Die aktuell angekündigten
Mitarbeiterentlassungen dürften noch nicht die letzten gewesen sein.

Unsere Meinung: 3Com ist eines der ganz wenigen Unternehmen an Nasdaq,
das von einem der Analysten ein »Strong Sell« bekommt. Die Aussichten
sind verheerend, selbst auf dem bereits reduzierten Niveau liegt das
KGV im dreistelligen Bereich. Noch so eine Hiobsbotschaft, und auch
das nächste Geschäftsjahr wird in roter Tinte geschrieben. Das ist zu
riskant, deshalb - verkaufen.

Quelle: NICE*LETTER


**************************************************

7. EMPFEHLUNGEN INLAND
**************************************************

MLP: Kaufen (Hornblower Fischer)

Die Analysten von Hornblower Fischer empfehlen, die Aktie von MLP zu
kaufen.

Der Heidelberger Finanzdienstleister MLP habe kürzlich ein über den
Erwartungen liegendes Ergebnis für das abgelaufene Jahr vorlegen
können. So sei der Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahr um 53,5 % auf
knapp 62 Mio. Euro geklettert.

Ähnlich dynamisch seien die Konzernerlöse gestiegen, diese hätten
gegenüber 1999 um 50 % auf 543 Mio. Euro verbessert werden können.
Trotz des schwierigen Umfelds an den Kapitalmärkten und des sich
abzeichnenden Konjunkturabschwungs in Europa habe die Gruppe ein
optimistisches Bild für das laufende Jahr gezeichnet. Demnach rechne
MLP mit einem Ertragswachstum von rund 30 %, in einigen Sparten gehe
man sogar von Steigerungsraten bis zu 50 % aus.

Diese Zahlen würden verdeutlichen, dass MLP in einem sehr attraktiven
Nischenmarkt operiere. Die Gesellschaft adressiere den Markt für
gehobene Privatkunden; dieser Kundenstamm, vorwiegend Hochschulabsol-
venten, sei in den vergangenen Jahren auf 370.000 (+70.000 gegenüber
1999) angewachsen und solle bis 2010 auf 1,9 Mio.  erhöht werden. Um
das hohe Wachstumstempo auch langfristig weiter zu sichern, werde die
Gruppe allerdings das Auslandsgeschäft spürbar ankurbeln müssen.

Während abzuwarten bleibe, inwiefern MLP ihr Businessmodell auf Europa
übertragen könne, dürfte der Finanzdienstleiter dagegen zu den größten
Gewinnern der anstehenden Pensionsreform gehören, so die Analysten.
Ungeachtet dessen könne der Aktienkurs durch die sich abzeichnende
Konsolidierung im europäischen Finanzdienstleistungssektor durchaus
Auftrieb erhalten.

Der Umstand, dass sich Banken vermehrt nach einem Versicherungspartner
mit einem attraktiven Vertriebsnetz umschauten, werde diese
Entwicklung beschleunigen. Vor diesem Hintergrund, sowie der Chance
auf eine DAX-Aufnahme im September, empfehlen die Analysten den Titel
weiterhin zum Kauf.

MLP (WKN 656990)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

DEAG: Kaufen (DG Bank)

Die Analysten der DG-Bank empfehlen, die Aktie von DEAG zu kaufen.

Die DEAG sei der führende deutsche Dienstleistungskonzern im Bereich
Live-Entertainment. Die Geschäftsaktivitäten erstreckten sich auf die
Geschäftsfelder Theatres, Artists&Tours, Urban Entertainment sowie
Media&Commerce und umfassten Dienstleistungen entlang der kompletten
Wertschöpfungskette.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr habe das Unternehmen ein Ergebnis von
0,73 DM je Aktie erzielt bei einem Umsatz von 506 Millionen DM. Das
EBITDA habe 38,8 Millionen DM betragen. Für das laufende Jahr erhöhe
das Unternehmen seine Umsatzerwartungen von 650 auf 680 Millionen DM,
wobei das Ergebnis je Aktie auf 1,96 DM und das EBITDA auf 45
Millionen DM steigen solle.

DEAG (WKN 551390)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

tecis Holding: Kaufen (Berenberg Bank)

Die Analysten der Berenberg Bank empfehlen, die Aktie der tecis
Holding AG zu kaufen.

Der Jahresüberschuss für das abgelaufene Geschäftsjahr sei um 28 % auf
DM 7,8 Mio. gestiegen. Der Provisionsumsatz habe sich um 25 % auf DM
119 Mio. erhöht. Der Provisionsüberschuss sei um 32 % auf DM 49 Mio.
gestiegen. Hier spiegele sich die gute Entwicklung der tecis
Finanzdienstleistungen AG wider. Die Dividende werde auf DM 0,42
(DM 0,35) angehoben.

Wachstumstreiber sei die Eröffnung zusätzlicher Repräsentanzen. Zum
Jahresende 2000 habe das Unternehmen statt der geplanten 86
Repräsentanzen bereits über 93 Vertriebsniederlassungen verfügt.

Damit habe die Gesellschaft die Anzahl der Repräsentanzen seit dem
Börsengang mehr als verdoppelt. Allein in Q1 seien weitere 16
Repräsentanzen eröffnet worden. Für 2001 seien insgesamt 140
Repräsentanzen geplant. Damit komme tecis dem Ziel eines flächen-
deckenden Vertriebsnetzes in Deutschland im nächsten Jahr recht nahe.

Der rasche Ausbau der Vertriebsstruktur erfordere höhere Investitionen
als ursprünglich geplant. Für 2001 und 2002 werde das Unternehmen das
Investitionsbudget deutlich auf DM 8 Mio. p. a. anheben. Die
Investitionen würden hauptsächlich in die IT-Infrastruktur (DM 6,5
Mio. p.a.), aber auch in die Weiterbildung (DM 1,5 Mio. p.a.) fließen.
Aus den IT-Investitionen erwarte das Unternehmen ab 2004 ein
Einsparvolumen von jährlich DM 7 bis 8 Mio.

In den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres sei der
Provisionsumsatz um 26 % auf DM 32,7 Mio. gestiegen, das Provisions-
ergebnis um 52 % auf DM 14 Mio. und der Jahresüberschuss um 64 % auf
DM 2,3 Mio. Das Wachstum werde vorwiegend von der tecis Finanzdienst-
leistungen AG getragen. Die Nachfrage nach Vermögensbildungsprodukten
(fondsgebundene Lebensversicherungen, Investmentsparpläne) sei trotz
der Börsenschwäche ungebrochen hoch. Hier profitiere tecis eindeutig
von der hohen Beratungskompetenz bei aktienbasierten Produkten.

Trotz der erhöhten Investitionsplanung habe das Unternehmen nochmals
die Umsatz- und Ertragsplanung für 2001 und 2002 bekräftigt. Im
laufenden Geschäftsjahr solle der Umsatz DM 160 Mio. (+34 %) und der
Jahresüberschuss DM 12,5 Mio. (+60 %) erreichen. Im darauffolgenden
Geschäftsjahr solle der Umsatz um 31 % auf DM 210 Mio. und der
Jahresüberschuss um 76 % auf DM 22 Mio. steigen. Für 2003 visiere
tecis ein Umsatzwachstum von 21 bis 26 % und eine Ergebnissteigerung
von 23 bis 30 % an.

Gemäß den Analysten-Erwartungen werde das Ergebnis je Aktie in 2003
DM 2,47 erreichen, verglichen mit DM 0,65 im letzten Geschäftsjahr.
Bei einem aktuellen KGV (2003) von 25,8 halten die Analysten die tecis
Aktie für deutlich unterbewertet und erneuern ihre Kauf-Empfehlung.
Der faire Wert des Unternehmens liege nach ihren Berechnungen bei EUR
62 je Aktie.

tecis Holding (WKN 621160)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

D.Logistics: Kaufen (Merck Finck & Co)

Die Analysten von Merck Finck & CO legen den Anbietern nahe, die Aktie
von D.Logistics zu kaufen

Der obligatorische Sicherheits-Transaktionen-Report der Deutschen
Börse verzeichnete gestern einen Verkauf von 20.000 Aktien an den
Gründer und CEO von D.Logistics, Detlef W. Hübner. Nach Einschätzung
der Analysten zeige dies eine Verpflichtung gegenüber der Firma und
Glaube an das Unternehmen. Anfang des Jahres habe Hübner 15 % seiner
Aktien der Detlef-Hübner-Stiftung übertragen, mit dem Ziel der
akademischen Forschung im Bereich Logistik. Die Stiftung steht mit
European Business Schools in Verbindung und wird von D.Logistics als
potentieller Lieferant von zukünftigem Nachwuchspersonal betrachtet.

Seit dem 1. März dieses Jahres sind alle Unternehmen des Neuen Marktes
zu ihrer eigenen Sicherheit dazu verpflichtet, über Transaktionen
spätestens drei Tage nach der endgültigen Entscheidung Bericht zu
erstatten.

Die Analysten von Merck Finck & CO empfehlen D.Logistics folglich zum
Kauf.

D.Logistics (WKN 510150)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Deutsche Bank: Akkumulieren (Bankgesellschaft Berlin)

Die Analysten der Bankgesellschaft Berlin bewerten die Aktien der
Deutschen Bank mit "Akkumulieren".

Die Deutsche Bank AG ist die größte Bank weltweit. Das Unternehmen
betreibt u. a. Privat- und Geschäftskundenbanking, Immobilienservice,
Asset Management und Global Investment Banking. Die Deutsche Bank
verfügt über ein Vermögen von über 1.600 Mrd. DM.

Gestern fand die Analystenkonferenz zum Jahresabschluß 2000 statt.
Neben den detaillierten Ergebnissen äußerte sich die Deutsche Bank zu
neuen Leitlinien der Transparenz in der Finanzberichterstattung,
stellte die neuen Corporate-Governance-Grundsätze vor und ging auf die
strategischen Ziele ein. Die anstehende Übernahme der Dresdner Bank
durch die Allianz bedeute nicht das Ende der Gespräche zwischen
Allianz und Deutscher Bank. Das Interesse der Analysten galt vor allem
den Implikationen des Allianz/Dresdner-Deals für die Deutsche Bank.

Die erfolgsabhängige Bezahlung solle erheblich ausgeweitet werden. In
diesem Zusammenhang solle der aktuelle Anteil von 7 %, den Mitarbeiter
an der Deutschen Bank halten, auf 20 % ausgebaut werden. Der
Aktienanteil der Vergütung solle beim Vorstand und 375 Top Managern
40 bis 60 %, bei 9.000 Führungskräften 15 bis 40 % und bei allen
anderen Angestellten bis zu 5 % betragen. Die auszugebenden Aktien
würden wahrscheinlich über einen Aktienrückkauf besorgt.

Die Bankgesellschaft Berlin geht davon aus, daß die Deutsche Bank sich
mit Nachrichten hinsichtlich einer Kooperation im Versicherungsbereich
noch im Q2/01 wieder positiv in die Schlagzeilen bringen werde. Die
Bewertung der Analysten lautet "Akkumulieren".

Deutsche Bank (WKN 514000)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Singulus: Outperformer (SES Research)

Die Analysten von SES Research bewerten die Aktie von Singulus als
Outperformer.

Wie die Singulus AG heute ad hoc veröffentlicht habe, seien im
Geschäftsjahr 2000 Erlöse von insgesamt 375,7 (Prognose: 361,4) Mio.
EUR verbucht und dabei ein Nachsteuerergebnis von 48,7 (53,1) Mio. EUR
erzielt worden.

Die gegenläufigen Diskrepanzen könnten damit begründet werden, dass
bereits im letzten Quartal ein steigender Wettbewerbsdruck infolge des
derzeitigen eingetrübten Marktumfelds zu verzeichnen gewesen sei.
Somit hätten vermehrt Aufträge mit geringeren Margen verbucht worden
sein können.

Dieser Trend dürfe auch in den ersten Monaten des laufenden
Geschäftsjahres zu spüren sein. Bereits bekannt sei der geringe
Auftragseingang von rund 38,3 Mio. EUR im 4. Quartal 2000 gewesen. Mit
einer Belebung des Geschäfts sei insbesondere in der zweiten Hälfte
dieses Jahres zu rechnen.

Dabei sollten vor allem das DVD-Geschäft - inklusive der DVD-RWs
(wiederbeschreibbare DVDs) - und dann auch das CD-R
(einmalbeschreibbare CDs) für Impulse sorgen, so die Analysten.

Vor dem Hintergrund, dass dieser Geschäftsverlauf in den derzeitigen
Kursen bereits eingepreist sein sollte und sich im Vergleich zum
DCF-Wert (über 30 EUR je Aktie) eine weiterhin günstige Bewertung
ergebe, behalten die Analysten ihr Outperformer-Rating bei.

Singulus (WKN 723890)

Quelle: Aktienresearch


**************************************************

8. EMPFEHLUNGEN AUSLAND
*+************************************************

AOL: Kaufen (Hornblower Fischer)

Die Analysten von Hornblower Fischer raten dazu, Aktien von AOL zu
kaufen.

Trotz der Schwäche der Technologiewerte habe sich der Mediengigant AOL
Time Warner zuletzt gut halten können. Die Kombination aus Old und New
Economy komme bei den Investoren gut an. Das Unternehmen habe im
vergangenen Jahr einen Pro-forma-Umsatz von 36,2 Mrd. Dollar erzielt.

AOL Time Warner sei in sechs Geschäftsfelder aufgeteilt. Der am
stärksten wachsende Bereich sei das Internetzugangsgeschäft (AOL) mit
einem Umsatz im vergangenen Jahr von 7,7 Mrd. Dollar. Weitere
Geschäftsbereiche seien Kabelnetzwerke (Umsatz 2000: 6,1 Mrd. Dollar),
das Filmgeschäft (8,1 Mrd. Dollar), Fernsehstationen (6,8 Mrd.
Dollar), Musik (4,2 Mrd. Dollar) und das Verlagsgeschäft (4,7 Mrd.
Dollar).

Für 2000 weise das Unternehmen ein Pro-forma-Ergebnis je Aktie von
0,79 Dollar aus. Für 2001 rechne man mit einem Pro-forma-Ergebnis von
1,10 Dollar und für 2002 mit 1,35 Dollar. Bei einem erwarteten Gewinn-
wachstum von 22 % sehe man das KGV 2002 von 31 als nicht zu teuer für
AOL TW, zumal erhebliches weiteres Potential bei den Gewinnen erzielt
werden könne, wenn die versprochenen Synergien der Fusion realisiert
werden können, so die Analysten von Hornblower Fischer.

AOL (WKN 502251)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Hennes & Mauritz: Market Outperformer (Goldman Sachs)

Die Analysten von Goldman Sachs stufen die Aktien von Hennes & Mauritz
als Market Outperformer ein.

Man behalte das Rating "Market Outperformer" für H&M nach schwachen
Ergebnissen im ersten Quartal bei, unter Beachtung eines hohen
Kursverfalls gestern. Man kürze die Vor-Steuer-Schätzungen für 2001E
von Skr 5,548 Millionen auf Skr 5,044 Millionen und für 2002E von Skr
7,140 Millionen auf Skr 6,880 Millionen. Diese Reduzierung beziehe
sich sowohl auf die Verfehlung im ersten Quartal als auch auf die
leicht niedrigere Brutto-Marge und höhere operative Kosten für den
Rest von 2001 und 2002. Für Investoren, die sich nach europäischen
Wachstumswerten umschauen, sei Matalan auf einem niedrigeren
Bewertungslevel momentan die bevozugte Wahl der Analysten. Man senke
die EPS-Schätzungen auf Skr 3,91 in 2001 (von Skr 4,29) und auf Skr
5,32 in 2002 (von Skr 5,52).

Die entscheidende Überraschung und Enttäuschung bei den Zahlen von
H&M seien die Preissenkungen der Aktien in Höhe von Skr 110 Millionen,
was den USA und Frankreich, zwei Ländern mit einem insgesamten Umsatz
im ersten Quartal von nur Skr 811 Millionen, zurechenbar sei. Vor dem
Hintergrund einer nahezu 50%igen Brutto-Marge stelle dies ein
deutliches Niveau an Überschußlagerbeständen dar.

Man verstehe, daß ungefähr 75 % dieser Preissenkung aus den USA
kommen, was die ersten negativen Neuigkeiten aus diesem Land nach dem
außergewöhnlichen Start im letzten Jahr seien. Die Saisonumsatzmuster
seien schwer voraussagbar.

Dies heiße, daß die Preissenkungen anzeigen, daß H&M etwas vom eupho-
rischen Start in den USA abweichen werde. Man kehre wieder auf den
Boden der Tatsachen zurück. Die Analysten von Goldman Sachs glauben
aber immer noch, daß die aggressive US-Expansion der richtige Weg sei.

Hennes & Mauritz (WKN 872318)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

General Electric: Strong Buy (Prudential Securities)

Die Analysten von Prudential Securities bewerten die Aktie von General
Electric als Strong Buy.

Das Unternehmen scheine in der Lage zu sein, ein 15prozentiges EPS-
Wachstum erreichen zu können, trotz der weltweiten Abschwächung der
Wirtschaft.

Die GE Capital Services würden sich weiterhin bestens entwickeln, so
die Analysten. Die Übernahme von Honeywell könne sich als weiters Plus
erweisen, wenn sie denn über die Bühne gehen sollte.

General Electric (WKN 851144)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Yahoo: Kaufen (Hornblower Fischer)

Die Analysten von Hornblower Fischer empfehlen Yahoo zum Kauf.

Nach Ansicht der Analysten habe sich der einstige Internet-Darling
Yahoo zuletzt technisch stabilisiert präsentiert. Nach dem Schock der
Umsatz- und Gewinnwarnung für das erste Quartal 2001 sei der Wert auf
ein Niveau gefallen, das auch aus fundamentaler Sicht sehr interessant
erscheine. Bei einer Marktkapitalisierung von 8,7 Mrd. Dollar habe
Yahoo eine Netto-Kassenposition von rund 1,7 Mrd. Dollar. Der Restwert
von nur noch 6 Mrd. Dollar mache Yahoo zu einem attraktiven Ziel für
eine Übernahme. Als Kaufkandidaten würden neben den großen
Medienwerten der Old Economy auch Microsoft in Frage kommen.

Auch strategisch mache Yahoo als eines der führenden Webportale sehr
viel Sinn für einen möglichen Käufer. Zudem sei das Risiko auf dem
jetzigen Niveau deutlich reduziert, denn die Markterwartungen seien
sehr niedrig. Die radikale Kürzung der Umsatz- und Gewinnprognose ma-
che ein Scheitern im ersten Quartal an dieser Hürde nahezu unmöglich.

Die Analysten rechnen für 2001 mit einem Pro-forma-Gewinn von 13 Cents
je Aktie und für 2002 mit derzeit vorsichtig angesetzten 30 Cents je
Aktie. Vor diesem Hintergrund laute die Empfehlung der Analysten
kaufen.

Yahoo (WKN 900103)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

Gap: Strong Buy (Prudential Securities)

Die Analysten von Prudential Securities bewerten die Aktie von Gap als
Strong Buy.

Die Analysten sind der Überzeugung, dass Gap das Unternehmen sein
wird, an das sich die Anleger wenden werden, wenn sie ihre Anteile am
Einzelhandel ausbauen wollten. Darüberhinaus sei es weitaus günstiger
bewertet als vergleichbare Konkurrenten.

Auch wenn es nicht 100prozentig sicher sei, sehen die Analysten die
Möglichkeit einer Wende zum Positiven im Geschäftsjahr 2001.

Gap (WKN 863533)

Quelle: Aktienresearch

--------------------------------------------------

L'Oreal: Untergewichten (Delbrück Asset Management)

Die Analysten von Delbrück Asset Management stufen L'Oreal mit
Untergewichten ein.

Der weltweit führende Kosmetikhersteller habe seinen Gewinnzuwachs von
24 % durch eine Asienexpansion und Zukäufe getragen. Die Zahlen würden
die vorläufigen Ergebnisse vom Februar bestätigen. Die Aktie sei
weiterhin teuer, daher die Einstufung mit Untergewichten.

L'Oreal (WKN 853888)

Quelle: Aktienresearch


**************************************************

9. DISCLAIMER
**************************************************

HAFTUNGSAUSSCHLUSS
Die veröffentlichten Artikel, Nachrichten, Daten und Empfehlungen
werden von Informationsanbietern zur Verfügung gestellt. Weder Consors
noch deren Informationslieferanten können die Verantwortung für die
Richtigkeit der Angaben übernehmen. Wir weisen ausdrücklich darauf
hin, dass dies keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapie-
ren oder Rechten darstellt. Die zur Verfügung gestellten Informationen
bedeuten keine Empfehlung oder Beratung der Consors Discount-Broker AG.

__________________________________________________

Consors Discount-Broker AG ist Deutschlands Nr. 1 im Online-Brokerage.
Über 500.000 Kunden nutzen die Vorteile von Consors Discount-Broker:
Günstigste Konditionen, schnellste Abwicklung, einzigartiger Service.
__________________________________________________

Consors Discount-Broker AG
Antworten
Auf neue Beiträge prüfen
Es gibt keine neuen Beiträge.


Börsen-Forum - Gesamtforum - Antwort einfügen - zum ersten Beitrag springen
Vontobel Werbung

Passende Knock-Outs auf DAX

Strategie Hebel
Steigender DAX-Kurs 5,00 9,99 14,99
Fallender DAX-Kurs 5,00 9,99 15,00
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier: DE000VC1U2X9 , DE000VJ9P8Z5 , DE000VY03BJ4 , DE000VH33WA1 , DE000VK25EM4 , DE000VJ29F22 .Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.

Neueste Beiträge aus dem Technology All Share (Performance) Forum

Wertung Antworten Thema Verfasser letzter Verfasser letzter Beitrag
11 535 Elmos Semiconductor Jorgos Highländer49 06.05.26 11:09
  15 Hallo Agilent-Aktionäre Anke Mankanke MrTrillion3 19.04.26 02:09
11 1.124 USU Software --- Cashwert fast auf ATL -- Lalapo MrTrillion3 15.07.25 14:19
10 2.240 RENESOLA startet Lapismuc SoIsses01 16.01.25 13:57

--button_text--