oekonews 12.03.2010
Elektromobilität: Strom ist der Sprit der Zukunft
Eine Million Elektroautos sollen in zehn Jahren auf Deutschlands Straßen fahren. So plant es zumindest die Bundesregierung. Wie dieses ehrgeizige Ziel erreicht werden kann, haben Juristen der Universität Würzburg untersucht. Die Erdölreserven schwinden, der Spritpreis steigt und der Ausstoß des Klima schädigenden Treibhausgases CO2 muss verringert werden: Gründe, warum der Verkehr der Zukunft auf Strom als Antriebsquelle setzen sollte, gibt es mehr als genug.
Das hat auch die Bundesregierung erkannt und deshalb den "Nationalen Entwicklungsplan Elektromobilität" ins Leben gerufen. Der sieht unter anderem vor, dass bis zum Jahr 2020 mindestens eine Million Elektroautos auf deutschen Straßen fahren sollen.
Weil es mit der reinen Willensbekundung nicht getan ist, hat die Regierung untersuchen lassen, wie dieses Ziel erreicht werden kann. An der Studie mit dem Titel "Erneuerbare Elektromobilität - Förderbedarf für die Elektromobilität und ihre intelligente Systemintegration" waren unter anderem auch Juristen der Universität Würzburg beteiligt. Genauer gesagt: die Mitarbeiter der Forschungsstelle Umweltenergierecht.
Auch Elektrofahrzeuge können Klimakiller sein, wenn sie nicht mit Strom aus erneuerbaren Energien fahren
Eine Million Fahrzeuge, die sich emissionsfrei mit Strom auf der Straße bewegen: Das klingt zunächst einmal sehr umweltfreundlich. Muss es aber nicht sein: "Je nachdem, woher diese Fahrzeuge ihren Strom beziehen, kann die Umweltbilanz sogar schlechter ausfallen als bei einem reinen Verbrennungsmotor", sagt Thorsten Müller, Leiter der Forschungsstelle. Beispielsweise dann, wenn der Strom in einem Kohlekraftwerk erzeugt wurde.....
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