2. multitasking = multitasking !?
die home-windows-systeme (95/98, Me, XP-Home) arbeiten mit
"kooperativen multitasking". jede anwendung bekommt eine bestimmte "zeitscheibe" von einigen millisekunden, um ihren programmcode auszuführen, dann ist die nächste anwendung dran, dann vielleicht windows (ist auch eine anwendung) usw.
da die zeitscheiben nur kurz sind, sieht es für den anwender so aus, als laufen alle programme zeitgleich ab.
das problem beim kooperativen multitasking ist: windows ist darauf angewiesen, das jede anwendung die "macht" also die cpu (zur codeausführung) am ende der zeitscheibe wieder abgibt, erst dann kann windows sie an den nächsten weitergeben...
stürzt eine anwendung aufgrund eines programmierfehlers (oder fehlerhaften treibers, oder, oder, oder) ab, ohne windows die cpu zu übergeben, so war's das, neu booten ist angesagt. die fehlerhafte anwendung reißt alles mit in die tiefe...
ist zwar jetzt etwas vereinfacht, aber im prinzip ist es so...
die profi-windows-systeme benutzen ein s.g. "pre-emptives multitasking".
dabei bleibt die herschaft über die CPU immer beim wichtigsten windows prozess selbst. dieser wird auch "cron"-prozess genannt. er gaukelt jeder anwendung eine eigene cpu vor, in dem er die programmbefehle entgegennimmt und selbst (schrittweise) ausführt.
die ergebnisse werden dann an die anwendung zurückgeliefert, waruf weitere befehle folgen...
fehlerhafte speicherzugriffe werden von vornherein unterbunden, da der cron-prozess den überblick hat und sie nicht zuläßt. treten dennoch fehler auf, sow erden einfach keine weiteren befehle dieser anwendung mehr ausgeführt. über die prozess-steuerung kann man die anwendung beenden. alles andere (windows selbst, andere anwendungen) laufen unberührt weiter...daher die stabilität dieser systeme
WinNT war seinerzeit eine völlige (=100%) neuentwicklung, die diese mechanismen benutzt und dadurch stabil ist, der grundaufbau ist also kpl. verschieden.
win2000 und XP-Prof. sind davon abgeleitet und weiterentwickelt
winXP-Home ist eine Weiterentwicklung von WinMe ist von Win98 ist von Win95 ist
von Win3.11 ist von Win3.1 ist von DOS abgeleitet...
man braucht sich nichts vorzumachen hier handelt es sich um "WIN-DOS", ein aufgemotztes DOS mit bunter oberfläche, dem fast alle schutzmechanismen fehlen...
microsoft hat aber ganz geschickt nahezu identische benutzeroberflächen geschaffen, der anwender merkt es auf den ersten blick nicht, aber im verborgenen laufen zwei völlig verschiedenen motoren, nur die karosse ist gleich...
zur ehrenrettung von microsoft muß man sagen, daß die home-systeme nach und nach immer mehr funktionen von den profisystemen übernehmen und dadurch auch stabiler wurden...
das grundproblem des multitaskings ist aber geblieben und zeigt somit bei fehlern das wahre gesicht der windows-version
microsoft hat

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MfG Teppich (immer schön draufbleiben)