„Kunden-Kompass“ - Commerzbank springt bei Beratungsqualität in vielen Städten auf Platz 1
Die „Süddeutsche Zeitung“ untersucht die Beratungsqualität im deutschen Privatkundengeschäft und gibt dabei Aussagen von Kai Fürderer, Chef des „Instituts für Vermögensaufbau“ in München wieder. Dieser hat sich auf Testkäufe bei Banken spezialisiert, deren Ergebnisse in Fachzeitschriften veröffentlicht werden. Der größte davon ist der „Focus Money City-Contest“, für den Fürderers Institut jedes Jahr die Beratungsqualität von mehr als 1.500 Banken in 300 deutschen Städten untersucht. „Erstaunlich ist für Fürderer, wie sich die Commerzbank entwickelt“, schreibt die „SZ“. „Sie ist in vielen Städten vom letzten auf den ersten Platz gesprungen“, sagt er. Hintergrund sei ein neues, Software-gestütztes Beratungsmodell, das die Commerzbank im vergangenen Jahr einführte, der „Kunden-Kompass“. In einem Drittel der 300 Städte sei die Commerzbank bereits an der Spitze, in 20 % der Fälle sei es die Deutsche Bank, die übrigen 50 % teilten sich Sparkassen und Genossenschaftsbanken. Und noch eine „überraschende Erkenntnis“ habe es gegeben: Die Beratung von Direktbanken wie ING-Diba, Cortal Consors oder comdirect, die lediglich am Telefon abläuft, werde zu einer immer größeren Konkurrenz für die Filialbanken. „Manche verkaufen nicht mehr nur Standardprodukte, sondern bieten auch Altersvorsorge-Konzepte an“, sagt Fürderer. Die Qualität der Beratung sei dabei keinesfalls schlecht.
Die „Süddeutsche Zeitung“ berichtet auch von einer wachsenden Verunsicherung der Bankberater angesichts der zunehmenden regulatorischen Auflagen: „Abzocke mit teuren Produkten? Gab es mal. Heute wagen viele Berater nicht mehr, etwas zu verkaufen“, so die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf einen Tester. (Süddeutsche Zeitung, 15.10.13/S26)"
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