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COMMERZBANK kaufen Kz. 28 €


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alpenland:

Ziel 8€, denk ich auch in etwa

2
13.05.13 21:45

warte mal ab, viele Verkaufen ihre neuen Aktien meist mit kleinem Gewinn.

"Der von der Zeitung berichtete Abschlag und der Zeitpunkt liegt im Rahmen meiner Erwartungen", sagte Analyst Philipp Häßler von der Equinet Bank. Er lässt seine Einstufung der zweitgrößten deutschen Bank auf "Sell" mit dem Kursziel 8,00 Euro. Auch Analyst Ingo Frommen von der LBBW sieht "eigentlich nichts Spektakuläres" in dem Bericht. Weder der genannte Preis, noch der mögliche Zeitpunkt vor Pfingsten würden überraschen und die Größenordnungen seien auch realistisch. Er rät die Aktien zu "halten" vor allem wegen der günstigen Bewertung und hält eine Erholung des Kurses nach einer erfolgreichen Kapitalerhöhung für gut möglich./

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DrEhrlichInves.:

von long seite aus betrachtet

 
13.05.13 21:51
Sind Kurse um die 20 € notwendig um überhaupt noch etwas geregelt zu bekommen.

Schau dich doch mal bei scoach um... laut denen ist alles Schrott was annaehernd longlastig ist.

Fazit das kann nicht sein. Nicht bei einer Bank..nichtmal bei der KEba.

Grüße
Ehrlich
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X0192837465:

Für morgen...

 
13.05.13 21:54
...sage ich schon mal einen Gap-Down für den Dax voraus. Ein Trendwechsel droht!

...bei 1,43€ sagte ich den Trendgrenze der CoBa voraus, nach dem Splitting sagte ich die 10,50€ als Trendgrenze voraus...

Mal sehen wie viele Leute nun in den nächsten Tagen Ihr Geld mit Calls auf den Dax verlieren werden.
Hätte man immer nach meinen Angaben gehandelt, hätte man fetten Gewinn gemacht. Verdammt, da fällt mir ja grad auf, dass ich ja nach meinen Angaben auch trade....
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
COMMERZBANK kaufen Kz. 28 € 605707
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tirahund:

Hochmut

7
13.05.13 22:01
Kommt vor dem Fall.
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accounter:

@Dr. Ehrlich

8
13.05.13 22:01

 Nochmal der Bund will nicht nur aus der Stillen Einlage. Der Bund will komplett raus. Das steht seit 24.01.2011 fest :

www.der-betrieb.de/content/pdfft,231,404819

Anbei etwas zu den verschiedenen Möglichkeiten zur Veräußerung der Aktien. Block Trades wäre das Schlimmste, was den Altaktionären passieren könnte :

1.3.4.2 Veräußerung der Aktien

Die Veräußerung der Aktien würde, wie erwähnt, Zeit in Anspruch nehmen. Grundsätzlich kämen folgende Möglichkeiten in Betracht.

  •  Veräußerung an einen oder mehrere strategische Investoren: Wenn der Bund das Aktienpaket ganz oder teilweise an einen strategischen Investor aus dem In- oder Ausland veräußert, so besteht die Aussicht, dass er eine Prämie über dem aktuellen Kurs erzielt. Mit dieser Prämie würde der Käufer dafür bezahlen, er mit dem bei einem Kurs von 5,55 Euro pro Aktie zu erwartenden Anteil von knapp 79 % erheblichen Einfluss auf die Bank ausüben kann. Der Expertenrat empfiehlt dem Bund, diese Möglichkeit ernsthaft zu prüfen. Abgesehen davon, dass die Kontrollprämie im fiskalischen Interesse liegt, hätte diese Variante auch den Vorteil, dass die Beteiligung auf einmal verkauft würde. Sie hätte auch den Vorteil, dass die Suche nach dem strategischen Investor und die Verhandlung mit ihm stattfinden könnten, noch ehe der Bund die Stille Einlage in Aktien gewandelt hat. Bei Wandlung nach Abschluss der Verhandlung würden die Aktien unmittelbar veräußert. Auf diese Weise entfiele das Kursrisiko für die Zeit zwischen Wandlung und Aktienverkauf.

  •  Veräußerung über ein Public Offering: Der Bund könnte, wie zu früherer Zeit bei der Privatisierung der Deutschen Telekom AG und der Deutschen Post AG, die Aktien öffentlich zum Verkauf anbieten (Public Offering). Bei diesem Verfahren ist allerdings zweifelhaft, ob man die ganze Beteiligung auf einmal platzieren kann. Sollte dies nicht gelingen, so müsste der Bund sich teilweise auf ein längeres Engagement einstellen und die entsprechenden Risiken tragen.

  •  Verkauf am Markt über Block Trades und kontrollierten Verkauf: Schließlich könnte der Bund die Beteiligung über mehrere größere Transaktionen (z.B. Blocktrades) sukzessive abbauen. Dieses Verfahren hätte den Vorteil, dass der Bund selbst das Timing steuern könnte. Er könnte beispielsweise nur dann verkaufen, wenn der Aktienkurs gewisse Schwellenwerte, z.B. den W a n d l u n g s k u r s ü b e r s c h r e it e t . E in s o lc h e s V e r f a h r e n w ü r d e v e r mu t l i c h sicherstellen, dass der Bund die investierten Mittel wieder zurückerhält. Jedoch wäre der Bund dem Risiko ausgesetzt, dass die Veräußerung insgesamt sehr lange dauert. Bei Block Trades besteht auch die Möglichkeit, dass Prämien über dem aktuellen Kurs erzielt werden können; diese dürften allerdings kleiner sein als bei einer Veräußerung des Gesamtpakets.

    Natürlich gibt es weitere Veräußerungsmöglichkeiten und Mischformen der dargestellten Varianten. Der Expertenrat sieht sich nicht in der Lage, eine der exemplarisch dargestellten Varianten zu empfehlen, denn die Abhängigkeit vom Kapitalmarktumfeld, vom Aktienkurs zum Zeitpunkt der Veräußerung und von politischen Einflüssen ist zu groß, als dass eine solche Empfehlung sinnvoll möglich wäre. Im Übrigen ist darauf hinzuweisen, dass für die Gestaltung der Veräußerung rechtliche Grenzen bestehen können. So “soll” der Bund gemäß § 13 FMStBG bei der Wiederveräußerung der von dem Fonds erworbenen Anteile, Stillen Beteiligungen und anderen Rechte den Aktionären und Gesellschaftern der betreffenden Unternehmen ein Bezugsrecht einräumen.236

    Ergebnis: Die jüngste Änderung der FMStBG bietet dem Bund die Möglichkeit, die Stille Einlage in Aktien zu tauschen. Die Vor- und Nachteile dieser Möglichkeit sind in Kapitel IV ausführlich erörtert worden. In Anbetracht der Schwierigkeiten der Abwägung sollte der Bund darauf achten, dass er sich diese Option offen hält, ohne sie notwendigerweise gleich zu nutzen. Zu diesem Zweck sollte er unter Nutzung seiner eigenen Aktienbeteiligung einen entsprechenden Vorratsbeschluss auf die Tagesordnung der nächsten Hauptversammlung setzen lassen und darauf hinwirken, dass dieser Beschluss gefasst wird. Bei der Ausnutzung des Beschlusses ist er dann zeitlich flexibel. Der Umtausch selbst kann zu einem späteren Zeitpunkt vorgenommen werden, zu dem die Vorteile dieses Vorgehens die Nachteile überwiegen. 

Da diese Kapitalerhöhung zur Ablösung der Stillen Einlage nicht ausreicht, wird es notwendig sein, weitere Kapitalerhöhungen ins Auge zu fassen. § 7b des Finanzmarktstabilisierungsbeschleunigungsgesetzes (FMStBG) bietet die Möglichkeit, den Vorstand zu Kapitalerhöhungen auch in einem über die Hälfte des bestehenden Grundkapitals hinausgehenden Umfang zu ermächtigen. Alternativ hierzu könnte eine solch weitreichende Kapitalerhöhung auch durch Direktbeschluss der Hauptversammlung erreicht werden; dieses Verfahren ist aber weniger flexibel als die Kapitalerhöhung nach § 7b FMStBG. Bei allen Kapitalerhöhungen wird darauf zu achten sein, dass dem Markt eine Gesamtstrategie für die Ablösung der Stillen Einlage vermittelt wird, so dass die Furcht vor dem, was noch auf den Markt zukommen mag, nicht allzu sehr auf die Kurse drückt. 

Antworten
X0192837465:

@tirahund

 
13.05.13 22:04
Schlaue Sprüche und gute Ratschläge bekommt vööllig umsonst...
Neider und Börsengewinne muss man sich verdienen ;)

Morgen wird es sich zeigen, ob ich so falsch liege... Dax-Put seit 8290 liegt im Depot...
Antworten
tirahund:

XO...

4
13.05.13 22:09
Ich gönne Dir jeden Euro.
Antworten
DrEhrlichInves.:

ich sehe Parallelen zur citigroup

 
13.05.13 22:14
Damals ist der staat ebenfall erfolgreich ausgestiehen.. sie zahl regelmaessig dividende und was den Kursvangeht entwickelt sie sich praechtig.

Der Bund wird sich durch sukzessive Verkaeufe von den Anteilen trennen. Das Ke spiel wird enden.
Antworten
pebo1:

was ein für Glück

2
13.05.13 22:27
es gibt für mich noch die ,http://www.ariva.de/national_bank_of_greece-aktie
und macht fast die Verluste Weg
Antworten
Libuda:

Gegen die Befürchtung von MunxMan gibt es

 
13.05.13 22:35

einfaches Rezept: Wer zum Beispiel 2000 Aktien hält und 1000 Aktien zum Preis von 7 Euro angeboten bekommt, nimmt dieses Angebot war. Die hier eingesetzten 700 Euros werden meines Erachtens bald fürstlich belohnt.

MunxMan: Der Maddin ... 12 20:18 #200239 Da sagen immer alle Blessing, sei dumm. Das ist er nicht, er ist nur bösartig. Er vertritt nicht die Interessen seiner Aktionäre, sondern die seiner Freunde von den Hedgefonds, die billig eine deutsche Großbank kaufen möchten. Warum führt er eine Kapitalerhöhung zur Rückzahlung der Staatseinlage durch, wenn der Staat die Rückzahlung gar nicht verlangt hatte. Vor allem aber: Warum hat er das ganze Kapitalerhöhungsverfahren so lange gestreckt (seit 28.03.)? Und statt jetzt einfach den Ausgabepreis zu nennen, kündigt er Tage vorher an, dies tun zu wollen. Warum? Damit der Aktienkurs (und damit der Referenzwert für den 35%-igen Abschlag) Zeit hat, noch mal runter zu gehen, die neuen Aktien noch billiger und damit noch zahlreicher werden, und sich seine Freunde ein noch größeres Stück vom CoBa-Kuchen auf Kosten der Altaktionäre rausbeißen können. Meiner Erachtens ein Fall von Untreue iSd § 266 StGB.

Antworten
bernd238:

Immer das Selbe, die Leute sind immer in dieAktien

 
13.05.13 22:35
Immer das Selbe, die Leute sind gerade immer in die Aktien investiert (angeblich), die kurz zuvor stark gestiegen sind.

Keiner verkündet komischerweise seinen Einstieg in eine Aktie vor einem Anstieg.

Aktien die stark gefallen sind, werden als Investition ja schon mal überhaupt nicht erwähnt.

Soll ich euch die Lottozahlen vom nächsten Mittwoch verraten?
Ja! Gut am Donnerstag Morgen werde ich Sie euch mitteilen.
Antworten
Libuda:

So ähnlich - wenn auch etwas anders begründet -

 
13.05.13 22:39
stelle ich mir auch die Entwicklung bei der Commerzbank vor:

http://www.ariva.de/national_bank_of_greece-aktie/...amp;boerse_id=16

Leider konnte ich mir wegen anderweitiger "Überinvestitionen" bisher nur läppische 2.000 Stück zulegen.
Antworten
bernd238:

Hedgefonds, die billig eine deutsche Großbank

3
13.05.13 22:44
Dazu hatten Sie bei der Coba schon 7 Mal die Gelegenheit, Dank der zahlreichen KE`s

die billig eine deutsche Großbank kaufen möchten.

Wenn man ein Haus (Schrottimmobilie) mit marodem Fundament und undichtem Dach in  schlechter Wohnlage insgesamt 8 mal innen renoviert, dann ist das Haus anschließend immer noch eine wertlose
Schrottimmobilie mit marodem Fundament und undichtem Dach.
Antworten
bernd238:

Nachtrag zur Schrottimmobilie, abreißen und neu

 
13.05.13 22:47
Lieber abreißen und komplett neu bauen anstatt 8 mal zu renovieren.

Liebert Coba abwickeln anstatt 8 mal gutes Geld schlechtem hinterherzuwerfen.
Antworten
bolllinger:

könnte sich der Kurs wirklich halbieren??

4
13.05.13 22:53
falls ja, mein bevorzugtes Szenario:
(Verkleinert auf 78%) vergrößern
COMMERZBANK kaufen Kz. 28 € 605726
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Libuda:

Ganz so schlimm ist es nicht

2
13.05.13 22:56
man muss nur den Großenwahn von Blessing und Müller bekämpfen und die beiden schwachsinnigen Idioten rauswerfen - ein guter Kern ist durchaus vorhanden, wenn Blessing und Müller jemand ohne Größenwahn nachfolgt.
Antworten
Libuda:

Aber etwas an der deutschen Unternehmens-

2
13.05.13 22:59
verfassung ist faul, dass sich zwei derartige Schwachköpfe so lange halten konnten.

In den USA wären derartigen Stümper schon lange geflogen.
Antworten
konig:

cobank

3
13.05.13 23:00

würd mich nicht wundern, wenn die herren nächstes jahr  mit breiter brust sich vor die kameras stellen und stolz die zahlung einer dividende verkünden.

geld bekommen sie ja bald durch die kapitalerhöhung wieder. ich rechne mal mit 30cent pro anteil. das sieht gut aus und man könnte es einige jahre auch halten.

paar jahre später stellt man sich wieder vor die massen und verkündet eine erhöhung der dividende. natürlich nach der nächsten kapitalerhöhung. des isch a sau glattes schneeballsystem DD

manchmal funktionierts sogar über jahrzehnte und alle sind zufrieden. sogar die aktionäre, da das ganze ja kurstreibend ist.

Antworten
Libuda:

Das Schlimme an der ganzen Sache ist, dass

 
13.05.13 23:02
diese beiden schlimmen Vögel auch nicht ein Fünkchen Anstand im Leib haben, denn sonst hätten sie angesichts dieser schlimmen Ergebnisse schon freiwillig das Weite gesucht.

Aber bei der Geldgier der Blessing/Wienand-Sippe war das ja auch nicht zu erwarten.
Antworten
zaunkoenig2:

Ich denke

2
13.05.13 23:05
der DAX kackt jetzt bis auf 7600 Punkte ab. Blessing hatte wiedermal ein Händchen für den schlechtmöglichsten Zeitpunkt einer KE bewiesen. Vielleicht ja Absicht... Mit der KE zusammen und dem Einbruch des DAX werden hier Kurse von locker 7 Euro (0,70cent) möglich. Und dann steigen die Schlauen wieder ein.... Herzlichen Glückwunsch!!
Antworten
zaunkoenig2:

@bollinger

 
13.05.13 23:13
Deine Prognose halt ich deshalb für realistisch!
Antworten
universum:

zaunkönig 2

 
13.05.13 23:20
Du hast recht!
Antworten
xpress:

KE 8 Euro und ohne Bezugsrechte ?

3
13.05.13 23:23

Schaut mal, 

Wenn CITY die KE macher sind, dann wissen die mehr als manche Analystne !

Citi-Analyse erschüttert Commerzbank-Kapitalerhöhung 

Wenig Vertrauen erweckte eine neue Analyse der US-Großbank Citi. Deren  Analysten reduzierten ihr Kursziel radikal um ein Drittel von 16 auf  nunmehr 10,5 Euro. Das ist insofern brisant, als die Citi die  Aktienemission begleiten wird. Wie sollen Anleger für eine Aktie  gewonnen werden, wenn selbst die im Konsortium sitzenden Banken das  Papier zurückstufen. "Einige Investoren wollen ihre Anteile  wahrscheinlich nicht erhöhen. Es gibt Druck auf die Aktie", kommentiert  Ingo Frommen, Analyst bei der Landesbank Baden-Württemberg in Stuttgart.

Die Emission wird von der Deutschen Bank, Citi und HSBC  begleitet und garantiert. Die Kapitalerhöhung startet mit einer 625  Millionen Euro großen Platzierung von Commerzbank-Aktien ohne  Bezugsrecht, die der SoFFin auf den Markt wirft, um seine Beteiligung an  der Bank erstmals nach dem Einstieg in der Finanzkrise zu reduzieren.  Der Preis dafür soll Bankern zufolge bei etwas mehr als acht Euro  liegen. Der Staatsanteil schrumpft nach Abschluss der Kapitalerhöhung  auf rund 18 von 25 Prozent.

www.welt.de/finanzen/geldanlage/article116138065/...talerhoehung.html

 

Wenn das aber stimmt KE für 8 EUR ...und null Bezugsrechte..dann sind es wohl institutionelle Anleger ! 

So schlecht ist die Coba dann nun auch nicht !

Also ganz klar alles entscheidend ist die KE Meldung Kurs Meldung ! wenn die KE höher als 8 EUR erfolgt...ist es sogar positiv zu werten !

 

Daher stuft ja Citiy auch 10,50 EUR ! 

also passt es....10-8 EUR... bin zu frieden...

 

Hätte könnte schlimmer kommen ! Gruss Xpress

COBA LEBT ! 

Antworten
silverbird:

Endlich Niveau (darum nicht von mir):

 
14.05.13 00:01
Für die meisten Privatanleger sind sie Teufelszeug – Bankaktien. Schließlich tragen Banken einen Großteil der Schuld an der Finanzkrise. Und vor nicht allzu langer Zeit haben die Häuser noch selbst vom Kauf von Bankaktien abgeraten. Die Bilanzen wenig transparent, die Geschäftsmodelle nicht immer verständlich, hieß es noch vor gut einem Jahr von Analysten und Fondsmanagern. Der Anteil von Bankaktien in Fonds wurde drastisch heruntergefahren, vor dem Aktienkauf gewarnt.

Aber etwas scheint sich verändert zu haben, denn seit dem vergangenen Herbst haben Bankaktien so stark zugelegt wie kaum ein anderer Sektor. Der Branchenindex im Stoxx 600 legte in den vergangenen zwölf Monaten um 25 Prozent zu, während der gesamte Auswahlindex nur um 15 Prozent stieg.

Und auch in einzelnen Märkten haben Bankaktien überproportional zum Gesamtmarkt gewonnen. Während der Dax in den vergangenen zwölf Monaten um 27 Prozent stieg, legten Papiere der Deutschen Bank 32 Prozent zu. Der italienische Mib stieg binnen Jahresfrist um 22 Prozent, die Aktien der Unicredit um fast 50 Prozent. In Paris gewann der Cac40 in den vergangenen zwölf Monaten 26 Prozent, die Papiere der Credit Agricole indes mehr als 90 Prozent. In den USA verbesserten sich Anteilscheine von J.P. Morgan binnen Jahresfrist um 40 Prozent, während der Dow Jones lediglich um 14 Prozent zulegte.

Institute wie die Commerzbank oder etwa griechische Banken gelten als Ausreißer. Ihre jeweilige Aktienperformance ergibt sich aus unternehmens- und länderspezifischen Gründen. So kämpft etwa die Commerzbank nach wie vor mit den Konsequenzen aus der Übernahme der Dresdner Bank, wegen der die Commerzbank mit öffentlichen Geldern unterstützt werden musste. Die Aktienperformance der griechischen Banken ist indes durch den Schuldenschnitt verzerrt, bei dem private Gläubiger auf einen Teil ihrer Anleihe-Forderungen verzichten mussten.

Morgan Stanley und Citigroup sind optimistisch

Zuletzt haben sich mit Morgan Stanley und Citigroup gleich zwei Großbanken zu den Aktien der Branche geäußert. Die Citigroup rät in einer Studie zum Einstieg in europäische Bankaktien. „Seit 2007 ist der Bankensektor mit einem Minus von rund 60 Prozent im Vergleich zum Gesamtmarkt am schlechtesten gelaufen. Jetzt ist die Zeit gekommen, in der Anleger die Branche positiver sehen sollten", so die Analysten. Lediglich von italienischen Finanzwerten raten die Experten ab, weil das politische Risiko in dem Land zu unberechenbar sei.

Morgan Stanley hob den gesamten Sektor auf „Kaufen" von „Verkaufen". Von „besten Gewinnchancen, weil der Sektor einen Mix aus einer attraktiven Bewertung und einer steigenden Eigenkapitalrentabilität bietet" ist die Rede. Auf längere Sicht hätten Banken das Potenzial, sich wieder zu den dividendenstärksten Aktien zu entwickeln.

Nun ist es wenig verwunderlich, dass Analysten, die bei Banken angestellt sind, zu Bankaktien raten, wenn Dow Jones und Dax von einem Hoch zum nächsten eilen. Dieter Hein, Bankexperte beim unabhängigen Analysehaus Fairresearch, würde nicht so weit gehen. Allein: Die Rally ist offensichtlich. Hein glaubt, dass die Rede von Mario Draghi, dem Präsident der Europäischen Zentralbank, im Herbst 2012 der Auslöser war.

„Draghi hat klar gemacht, dass die EZB notfalls unlimitiert Staatsanleihen kaufen wird. Das hat viel Verunsicherung aus dem Markt genommen. Vor allem gegenüber Banken, die stark von Anleihen abhängig sind", meint Hein. Denn: Wenn ein Staat bankrott ist, dann dürften auch die dortigen Banken pleite sein. Jetzt werde der Sektor als „weniger ‚toxisch' angesehen", wie Oliver Flade, Bankanalyst beim Fondsanbieter Allianz Global Investors, sagt.

„Banken waren traditionell immer dividendenstarke Aktien"

Daneben dürfte auch die Aussicht auf Dividenden Anleger locken. Morgan Stanley schätzt die durchschnittliche Dividendenrendite für das Jahr 2013 auf 4,4 Prozent. „Banken waren traditionell immer dividendenstarke Aktien", meint Stefan Brugger, der beim Fondsanbieter Union Investment den Bereich Finanzaktien leitet. „Allerdings wurden die US-Banken in der Krise von der Aufsicht dazu gezwungen, die Dividende auf Null zu stellen."

Nun ließen die Banken langsam von der Nullauszahlungspolitik ab. Schließlich hätten viele von ihnen die nach der Bankenregulierung Basel III geforderten Kapitalquoten erreicht und dürften daher wieder Überschüsse ausschütten. „Die US-Bankenaufsicht erlaubt allerdings aktuell nur, maximal 30 Prozent des Gewinns an die Aktionäre auszuschütten. Es ist also fraglich, ob Niveaus von 40 oder 50 Prozent wie zu Vorkrisenzeiten wieder erreicht werden", so Brugger.

Gerade die Regulierungsfolgen zählen viele Experten zu den Fortschritten des Sektors. Dennoch bleibt Skepsis. „Ich erkenne dort eine graduelle Verbesserung, aber keine fundamentale", sagt Dieter Hein. Die realen Eigenkapitalquoten würden sich von den ausgewiesenen deutlich unterscheiden. So gelten etwa Staatsanleihen trotz des griechischen Schuldenschnitts als sichere Anlagen.

Kapitaldecke der Banken ist noch viel zu niedrig

Wenn jedoch 10 Prozent Eigenkapital auf riskante Vermögenswerte gehalten werden müssen, wie es nach Basel III verlangt wird, und Risikoanlagen nur gut 20 Prozent aller Vermögenswerte ausmachen, dann liegt die reale Eigenkapitalquote bezogen auf die Bilanzsumme bei 2 Prozent. Bei Industrieunternehmen sind es dagegen 20 bis 40 Prozent. Erst mit so einem Level kann man Hein zufolge einen Verfall von 10 Prozent der Vermögenswerte abfedern. „Insgesamt sind die Regulierungsmaßnahmen noch nicht ausreichend, um Banken sicher zu machen. Vor allem, solange die europäischen Länder durch die Krise weiter wackeln."

Selbst in einem verbesserten wirtschaftlichen Umfeld, mit besserer Stimmung an den Börsen und der Aussicht auf Dividenden bleibt ein Problem: Banken sind von der Politik abhängig. „Es stehen viele Themen im Raum, die kurzfristig nicht positiv sein können", sagt Analyst Flade. Die politische Situation in Italien ist unklar und in Deutschland steht die sehr wichtige Bundestagswahl an. Ihr Ausgang dürfte etwa Einfluss auf eine mögliche Bankenunion haben und diese wiederum starken Einfluss auf die Banken.

„Investoren haben im Vorfeld von Ereignissen wie Wahlen noch keine klare Meinung und wollen noch keine großen Positionen in die eine oder andere Richtung eingehen. Daher dürften die Kurse erst mal weniger volatil sein", so Flade. Die Investoren sind derzeit also gefangen zwischen den Risiken auf der einen Seite und der Attraktivität des Sektors und seinen Fortschritten in Sachen Schuldenabbau auf der anderen Seite.

Quelle:

Wall Street Journal, 13.05.13

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Prince of Dark.:

... nich juut, insbesondere für Banken !

2
14.05.13 00:49
Nachrichtendetail   13.05.2013 22:34:36 - UPDATE: MÄRKTE USA/Anleger fürchten Kurswechsel der Fed
(
NEU: US-Rententabelle)

Nach einem launischen Handel hat es an Wall Street zum Wochenstart nur geringe Bewegungen gegeben. Anleger zeigten sich verunsichert, weil möglicherweise die Zeit des billigen Geldes bald vorbei sein könnte. Laut Wall Street Journal hat die US-Notenbank schon eine Strategie für den Ausstieg aus ihrem Anleihekaufprogramm entworfen.

Details, etwa über den genauen Zeitpunkt, sind aber nicht klar. Dies werde "eine Menge Angst machen, und Angst führt zu Volatilität", sagte Ron Florance von der Wells Fargo Private Bank. Von einem "Schock" könne aber nicht gesprochen werden, denn die Investoren wüssten schließlich, dass dies irgendwann kommen müsse.

Zudem sahen viele Teilnehmer den Markt als heiß gelaufen an. "Wir haben ein schönes Stück Weg in kurzer Zeit geschafft", sagte etwa Scott Wren von Wells Fargo Advisors. Der verhaltene Handel sei so gesehen nicht überraschend. Auch die Börsen in Europa machten keine großen Sprünge.
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