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silverbird:

was willst du wissen

 
03.08.12 15:13
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goldfather:

JAAAAA Gold für Deutschland

9
03.08.12 15:22
(Verkleinert auf 87%) vergrößern
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thueringer:

isch bin gee exschperte

 
03.08.12 15:26
aber daa  san´mer :-)


LAUF Forrest LAUF ........!
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accounter:

@RPM

3
03.08.12 15:40

 Deine Rechnung hat einen Fehler. Es ist eine deutsche Bank. 100% der Optimisten sagen Deutschland lebt, aber es vielleicht ist es tot bzw. hat via ESM aktive Sterbehilfe beantragt. Es gibt ja noch den 12.09.12 wo der Infusionsschlauch bei einigen gezogen werden könnte. Heute habe ich nur noch meine Cobas zu 1,266 und einen kleinen Zock heute mit Beiersdorf. Rest rot, wie Tomatensuppe. Naja, so ist das, wenn Accounter gegen eine intervenierende Notenbank kämpft. forum-media.finanzen.net/forum/smiley/smiley-cry.gif" style="max-width:560px" />

 

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AndreasKru:

der Tag nach Draghi

 
03.08.12 15:50
Die Commerzbank schlägt zurück. Interessanter Artikel: shw.se/N3hw0U
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blueeyes1:

oh ...

3
03.08.12 15:52
... hier sind wohl einige verstummt ....

Allen ein schönes Wochenende, ich denke das können viele genießen :-)

Blue
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ingope:

Wer hätte das gedacht nach dem gestrigen Tag.

2
03.08.12 15:57
Und ich bin nach dem Sturz ausgestiegen. ;-(
Na ja, eigentlich wie immer Pech gehabt ....
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ingope:

... aber ich bin ja noch in Sky drin ;-)

 
03.08.12 15:57
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Der 9er:

...

 
03.08.12 16:00

 hab bei sky und bei der commerzbank heute morgen nachgekauft. Was ein schöner tag

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ingope:

Glückwunsch - Klasse gemacht.

 
03.08.12 16:02
Bei Coba war mir das zu riskant. Hätte auch nach unten gehen können.
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reginchen2:

silverbird,

 
03.08.12 16:09
wenn die Frage an mich gestellt war, dann würden mich die Quellen zu den Zahlen interessieren und eventuell zu den Puppenspielergeschichten.

Manchmal stöbere ich gern auf solchen Seiten.
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accounter:

...und der Kurs

2
03.08.12 16:12

 der Coba ist bei 1,26/27 leider gedeckelt, weil ich da meinen EK habe forum-media.finanzen.net/forum/smiley/smiley-laughing.gif" style="max-width:560px" />. 

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cobaengel:

9 er

3
03.08.12 16:13

in nachhinein kann ich auch schreiben bin heute morgen rein wenn um 16 uhr die coba  plus  x % sind

lachhaft....

cobaengel

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cobaengel:

@ honky

 
03.08.12 16:18

wie gehts dir ....

bist du bei xx x dabei????

bin bei annähernt von den mir erwarteten kurs rein...dank ezb panik sogar noch günstiger als vermutet,,,,,

schaue mal im xxx forum da gibs die begründung warum..

cobaengel

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RPM1974:

Meine Antowrten

 
03.08.12 16:19
@ aufundnieder
Sorry hast Recht, das steht für einen Tod in den nächsten 3 Jahren.
Wie wenn ein Arzt sagt, sie haben noch eine Lebenserwartung von 3 Jahren.
Manche leben dann auch noch Jahre weiter, dann war es eben eine Fehleinschätzung.
In diesem Falle von mir.

@ accounter
Solange die Neuverschuldung niedriger ist als die Investsumme im Haushalt (und nicht irgendwelche Positionen der Umverteilung oder des Konsums plötzlich als Invest deklariert werden) ist Neuverschuldung kein Problem. Gilt bei Staaten wie bei Industrieunternehmen. Und aus diesem Grunde kann Deutschland locker seinen Anteil am ESM stemmen.
Die sind noch nicht einmal Ansatzweise bei ITL Niveau und auch ITL wird in 3 Jahren nicht an der Zitze der Wohlfahrt hängen.
Gruss RPM
Natürlich lediglich meine Meinung.
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silverbird:

Puppenspieler

 
03.08.12 16:25
was ist dir ungeheuer/unsicher?
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Honky-Tonk:

cobaengel Hey.....

2
03.08.12 16:28
sende Dir gleich BM !!
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Laientrader2:

Richtig Cobaengel...

 
03.08.12 16:33
deswegen schreibe ich immer zeitnah, wenn ich Zocks starte...

am 30.07. um 9.50 Uhr geschrieben, daß ich long rein bin und ich hab die Scheinchen immer noch...Ziel nicht unter 1,31 ...mal gucken ob es klappt ...oder ob ich erst wieder durch ein Tal der Tränen muss :-) gestern hatte ich schon mal etwas Bammel bei einem k.o von 1,10 :)
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sleepless13:

Wo ist da der Witz,erklär mal.hüstel

 
03.08.12 16:42
" Mainz ist ein
Dreckloch" . Die andere: "Meins auch "
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silverbird:

Puppenspieler

 
03.08.12 16:43
Die Fed und Bank of England z.B. gehören ja denen.
Dazu kommen Morgan Stanley, Goldman Sachs, JP Morgan Chase, Bank of America Meryll Linch, usw.
Dann all die Investvmentfirmen mit fantasievollen Namen wie Black Rock, World Capital, Capital Reserach, usw. usw.
Dazu halten sie 10 - 20% an den grössten Unternehmen wie BP, Exxon, usw. usw.

Bei Forbes kommt ja immer die Liste mit den reichsten der Welt, Bill Gates mit 50 Mia. usw.

Alleine der Anteil von Black Rock bei Shell ist schon mehr wert als der angeblich reichste Mann der Welt hat...

Hast du einen PC von Dell? Black Rock
Gehst du Tanken? Black Rock
Hast du ein Konto bei Deutsche Bank? Black Rock
Hast du ein Handy von Apple? Black Rock

Das sind nur einige Firmen in den nur schon Black Rock mit 5 % investiert ist.

Black Rock wurde 1988 gegründet...
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crunch time:

@ RichardMesser wg #345149

5
03.08.12 16:49
Ich habe dir ja heute früh gesagt ich würde dich an deine Aussage erinnern, wenn man bei 1,26+x steht. Wer zu früh verkauft, denn bestraft das Leben...
(Verkleinert auf 69%) vergrößern
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reginchen2:

silverbird,

 
03.08.12 16:51
nichts.

Mich würde nur die Quelle interessieren. Vielleicht gibt es da ja auch noch etwas anderes zu lesen, was mich interessiert. Gerade über Foren oder Leserzuschriften erhält man manches mal Hinweise auf Seiten, die wirklich lesenswert sind.
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brunneta:

Wall Street

 
03.08.12 16:52
440 Millionen Dollar Verlust in 45 Minuten

Eine Softwarepanne bedroht die Existenz eines Unternehmens

wirtschaft.t-online.de/...lust-in-45-minuten/id_58418068/index
Keine Kauf-Verkaufsempfehlung.   "Das Glück des einen ist das Unglück des anderen"
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silverbird:

Zum stöbern

4
03.08.12 16:54
Neuen Zündstoff und harte Fakten für die internationalen Protestbewegungen gegen die Macht der Banken, wie „Occupy Wall Street“ und „Occupy the City“ in London, lieferte im Oktober 2011 das renommierte Wissenschaftsmagazin „New Scientist“. Unter dem markigen Titel „Enthüllt – das kapitalistische Netzwerk, das die Welt regiert“ berichteten Andy Coghlan und Debora MacKenzie über eine brisante Studie von drei renommierten Wissenschaftern der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) Zürich.

Diese stellten fest, dass 737 Konzerne eine 80-prozentige und 147 mehrfach miteinander vernetzte Unternehmen eine rund 40-prozentige Beteiligung an den 43.060 transnationalen Konzernen (TNCs) besitzen, die ihrerseits rund 400.000 Beteiligungen ausweisen. Den vielfach vernetzten inneren Kern der Weltwirtschaft repräsentieren 1.318 Firmen, die im Durchschnitt jeweils 20 Verbindungen untereinander haben und selbst einen Umsatzanteil von 20 Prozent repräsentieren. Über direkte und indirekte Beteiligungen, darunter die „Blue Chips“, also die größten und ertragsstärksten Konzerne der Welt und vor allem der Industrie, kontrollieren sie zusätzlich nochmals 60 Prozent der globalen Umsätze. „Letztlich kontrolliert weniger als ein Prozent der Firmen 40 Prozent des ganzen Netzwerks“, fasst James Glattfelder vom ETH-Team zusammen. Unter den Top 50 finden sich die Machtblöcke der internationalen Hochfinanz (siehe Tabelle auf Seite 20).

Internationales Netzwerk der Macht empirisch nachgewiesen

Als Spezialisten für komplexe Systeme ist es den Forschern erstmals gelungen, abseits jeglicher Ideologie mit mathematischen Methoden ein Netzwerk der ökonomischen Macht empirisch zu identifizieren. Frühere Studien haben zwar schon Hinweise geliefert, dass wenige transnationale Firmen (TNCs) große Teile der Weltwirtschaft besitzen, aber sie deckten nur eine beschränkte Anzahl von Firmen ab, klammerten indirekte Eigentümer aus und beschränkten sich auf einzelne Länder oder Märkte. Deshalb gab es bislang keine Hinweise, wie sie die globale Wirtschaft beeinflussen und ob sie zu Stabilität beitragen oder diese gefährden. Die ETH-Studie baute auf der Datenbank „Orbis 2007“ auf, in der 37 Millionen Unternehmen und Investoren weltweit gespeichert sind. Aus dieser Gesamtmenge filterten die Wissenschafter zunächst 43.060 TNCs und deren Anteilseigner heraus und prüften alle Verbindungen untereinander. Dann konstruierten sie ein Computer-Modell, um Firmen zu finden, die andere durch Aktienbesitz kontrollieren, und verbanden diese mit den operativen Umsätzen jeder Gesellschaft, um die Struktur der wirtschaftlichen Macht auch kartographisch darstellen zu können. Über das Ergebnis war sogar der ETH-Wissenschafter Stefano Battiston verblüfft: „Die Konzentration der wirtschaftlichen Kontrolle, die wir gefunden haben, ist wirklich enorm“. Er gehört zu den führenden Forschern auf dem Gebiet der hochkomplexen Systeme und hat bereits Analysen von Wirtschaftsnetzwerken – unter anderem gemeinsam mit dem Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz – publiziert.

Änderungen im Ranking
Seit 2007, dem Jahr, aus dem die zugrundeliegenden Daten der Analyse stammen, ist es im Zuge der Finanzkrise zu einigen Umreihungen gekommen, die in der Studie noch nicht berücksichtigt sind. Die Kontrolle des Machtzirkels hat sich seither jedoch verdichtet, weil der Konzentrationsprozess im Bankenbereich durch die Krise noch beschleunigt wurde. Der größten Londoner Bank Barclays von der Rothschild-Gruppe wurde beispielsweise das Wertvollste aus dem Konkurs der Lehman-Bank, nämlich die eigenständige Nordamerika-Tochter mitsamt dem Investmentbanking, 9.000 hochspezialisierten Mitarbeitern und dem gesamten Kundenstock, billigst in die Hände gespielt. Angeblich wurden Entscheidungsträgern von Lehman hochdotierte Posten bei Barclays versprochen. Der Kaufpreis lag jedenfalls mit 1,75 Milliarden US-Dollar nur unwesentlich höher als der auf 1,2 Milliarden US-Dollar taxierte Wert der Lehman-Zentrale in New York, die in dem Transfer inkludiert war. Die so angereicherte gesamte Vermögensverwaltung hat Barclays 2009 an den gleichfalls zum Rothschild-Imperium zählenden weltgrößten Vermögensverwalter BlackRock Inc. mit Vermögenswerten von drei Billionen Dollar übertragen, der unter anderem an 26 der 30 Konzerne aus dem deutschen Aktienindex DAX direkt und über Beteiligungen an Banken zusätzlich indirekt beteiligt ist. Da der Deal zur Hälfte mit einem Aktientausch getätigt wurde, hält Barclays 20 Prozent der Aktien von BlackRock und diese umgekehrt einen zweistelligen Prozentanteil an Barclays. Merrill Lynch wiederum ist mit seinen Beteiligungen bei der Bank of America gelandet, die gleichfalls als Rothschild-Beteiligung gilt.

Die Großen Vier sind überall
Unabhängig von der ETH-Studie fällt eine spezielle Vernetzung auf: Die größten acht US-Banken (JPMorgan Chase, Bank of America, Citigroup, Goldman Sachs, US Bancorp, Bank of New York-Mellon und Morgan Stanley) werden überwiegend von nur zehn Aktionären kontrolliert, darunter vier Beteiligungs-Moloche: BlackRock, State Street, Vanguard und Fidelity. Sie halten wesentliche Beteiligungen unter anderem an folgenden US-Konzernen: Apple, Alcoa, Altria Group, American International Group, AT&T, Boeing, Caterpillar, Coca-Cola, DuPont, Exxon Mobil, General Electric, General Motors, Hewlett-Packard, Home Depot, Honeywell Int., Intel, IBM, Johnson & Johnson, JPMorgan Chase, McDonald’s, Merck, Microsoft, 3M, Pfizer, Procter & Gamble, United Technologies, Verizon, Wal-Mart, Time Warner, Walt Disney, Viacom, News Corporation, CBS Corporation und NBC Universal.

Rothschild dominiert
Der Name Rothschild, der reichsten Familie der Welt mit der gleichnamigen weltgrößten Privatbanken-Gruppe, taucht bei vielen der Top 50 der ETH-Studie auf. Einerseits im Management, wie Rothschild-Schwiegersohn Marcus Agius als Chef von Barclays, Steven M. Rothschild bei Capital Research, Edmond de Rothschild bei State Street, Simon Rothschild bei Resona, James Rothschild bei Capital Group oder Lord Jacob Rothschild bei Standard Life. Andererseits findet sich der Name Rothschild unter den Aktionären oder verbundenen Unternehmen wie Rothschild GmbH bei AXA, NM Rothschild bei FMR (Fidelity Investments), Legal & General Group, Natixis, Lloyds TSB, Massachusetts Mutual Life, ING Group und Northern Trust; Rothschild Asset Management bei Vanguard, Legg Mason und Wellington; Rothschild Fund Management bei Franklin; Banque Privée Edmond de Rothschild bei Mitsubishi UFJ; Rothschild Investments bei Dodge & Cox; Rothschild Group bei Nomura; Rothschild North America bei Deposit Insurance Corp. of Japan etc. Auch wenn verschiedene Schlussfolgerungen aus der Studie, wie etwa die Gleichsetzung einer Beteiligung mit einer entsprechenden Kontrolle, umstritten sind – der generelle Befund ist so klar, dass er nicht ignoriert werden kann. Die gewaltige Machtkonzentration in den Händen weniger Konzerne und die nicht minder große gegenseitige Abhängigkeit dieser Konzerne untereinander werfen auf jeden Fall eine Menge Fragen auf.

Risiko der Vernetzung
Aus marktliberaler Sicht stellt etwa die enge Verknüpfung der Marktteilnehmer den Wettbewerb infrage. Außerdem stehen die nationalen und internationalen Institutionen zur Marktregulierung vor der kaum lösbaren Herausforderung, Wege zu finden, wie Risiken in einem solchen Abhängigkeitsnetzwerk überhaupt isoliert und neutralisiert werden können. So dürfte beispielsweise die bereits diskutierte Abspaltung der Investment-Aktivitäten von Banken unter diesen Umständen zwar die unmittelbaren Auswirkungen auf ein Land begrenzen, das weltweite Finanzsystem würde von einem Bankrott aber kaum weniger stark erschüttert werden als bisher. Die großen Institute der Hochfinanz sind nämlich nicht nur „too big to fail“, sondern vor allem auch „too connected to fail“ für die Welt. John Driffill von der Universität London, ein Experte für Makroökonomie, wies daher nicht zu Unrecht darauf hin, dass der Wert der Analyse nicht nur darin besteht, dass sie aufdeckt, dass eine kleine Anzahl von Leuten die globale Wirtschaft kontrolliert, sondern auch darin, dass sie Erkenntnisse hinsichtlich der wirtschaftlichen Stabilität liefert. Konzentration der Macht ist isoliert gesehen noch nicht schlecht, sagt das Zurich-Team, aber die engen Verknüpfungen des Netzwerks könnten es sein. Das leuchtet ein. Denn wie die Welt seit September 2008 erkennen musste, sind solche Netzwerke gerade in der Finanzbranche höchst instabil. „Wenn ein Unternehmen Schiffbruch erleidet „, betont James Glattfelder von der ETH, „dann breitet sich das Desaster aus.“

Einflussnahme durch Beteiligung Wenn aber ein Wissenschafter wie Yaneer Bar-Yam vom Neuengland-Institut für Komplexe Systeme (NECSI) in den USA daran zweifelt, dass die Möglichkeit der Kontrolle überhaupt genützt werde, weil Fonds-Manager die Beteiligungen lediglich verwalten würden, dann negiert er wohlwollend die Realität, dass in Investmentgesellschaften für jede Beteiligung ständig penible Analysen über den wirtschaftlichen Fortgang auf Basis persönlicher Gespräche auf Vorstandsebene gemacht werden. Ist die Beteiligung entsprechend gewichtig, dann ist auch ein Sitz im Aufsichtsrat drinnen. Die tatsächlichen Auswirkungen auf das Verhalten des Systems bedürfen daher keiner genaueren Analysen, um feststellen zu können, dass bei einer ansprechenden Höhe der Beteiligung jeglicher Einflussnahme Tür und Tor geöffnet sind. Nicht von Ungefähr werden von der EU-Wettbewerbsbehörde in Brüssel immer wieder kartellähnliche und wettbewerbsverzerrende Preisabsprachen unter multinationalen Unternehmen, etwa der Chemie-, der Stahl- oder der Kautschukbranche, aufgedeckt und bestraft. Aber die öffentlich gewordenen Fälle sind wahrscheinlich nur die sprichwörtliche Spitze eines Eisberges. James Glattfelder plädiert daher für eine international gültige Kartell-Regulierung, die es derzeit nur auf nationaler Ebene gibt, um die intensiven Querverbindungen zwischen TNCs zu beschränken. Natürlich ist eine ganze Gruppe von 147 Unternehmensführern (CEOs) zu groß, um geheime Verabredungen zu treffen. Aber letztlich genügt es schon, wenn zum Beispiel vier CEOs von Wall-Street-Banken als Aufsichtsräte der Federal Reserve Bank of New York geldpolitische Maßnahmen beschließen und vorweg entsprechende Vorkehrungen treffen, wie zum Beispiel forcierte Käufe oder Verkäufe von Aktien an der Börse, ehe der Rest der Welt damit konfrontiert ist. Man kann jedenfalls davon ausgehen, dass in der Finanzwelt nichts dem Zufall überlassen bleibt und die Manager gezielt so handeln, dass sie und ihre Unternehmen immer den größtmöglichen Nutzen auf Kosten anderer Marktteilnehmer ziehen.

Macht über Staatsanleihen
Wer an der nun nachgewiesenen Machtkonzentration nichts Beunruhigendes finden kann, sollte sich vor Augen halten, wer die Staatsdefizite der europäischen Länder finanziert und was für Folgen es haben kann, wenn so wie bei der Auktion deutscher Staatsanleihen Mitte November 2011 die großen Finanziers in Käuferstreik treten. Denn jedes verschuldete Land ist auf das Wohlwollen der Geldgeber angewiesen, die bereit sind, an Stelle der immer wieder auslaufenden Staatsanleihen neue zu kaufen, um den Staaten die Umschuldung zu ermöglichen. Die Macht des beherrschenden Netzwerks spielt derzeit zweifellos auch bei den Entscheidungen der deutschen Kanzlerin Angela Merkel und des französischen Ministerpräsidenten Nicolas Sarkozy eine Rolle. Auf wen zum Beispiel Merkel Rücksicht nehmen muss, ist aus einer Pressemitteilung vom 16. Dezember 2008 der für die Kreditbeschaffung Deutschlands zuständigen staatlichen Finanzagentur ersichtlich, in der zum ersten und wohl auch letzten Mal die zehn größten Anleihe-Gläubiger des Landes genannt wurden. Es ist der verschworene Zirkel der Hochfinanz, der sich auch in der „Internationalen Vereinigung für Swaps und Derivate“ abspricht: Barclays, Deutsche Bank, Merill Lynch, UBS, Morgan Stanley, Royal Bank of Scotland, Société Générale, JPMorgan Chase, Goldman Sachs und Citigroup. Den Emissions-Konsortien gehörten immer wieder auch ABN Amro und BNP Paribas an. Auch wesentliche personelle Verbindungen vermitteln die unbegrenzte Macht. In den USA werden immer wieder Generaldirektoren von Goldman Sachs (GS), wie Henry „Hank“ Paulson oder Robert Rubin, direkt in das Amt des Finanzministers gehievt. Das Finanzministerium ist überhaupt längst von Goldman-Leuten unterwandert. Und auch in Europa wurden „Goldmänner“ in einflussreiche Positionen manövriert. Der Allianz-Finanzvorstand in Deutschland und künftige Aufsichtsratspräsident der Deutschen Bank, der Österreicher Paul Achleitner, war zuvor Deutschland-Chef von GS. Der neue EZB-Präsident Mario Draghi organisierte als Europa-Chef von GS die Verschleierung der Griechenland-Schulden mit trickreichen Finanzkonstruktionen. Und der neue italienische Premierminister Mario Monti fungierte direkt vor Amtsantritt noch als internationaler Berater von GS.
Antworten
accounter:

@RPM

3
03.08.12 16:57

 Lt. Live Ticker Bund der Steuerzahler betragen unsere Staatsschulden : 2.045.945.500.000 € (!) 

Der deutsche Anteil am ESM beträgt : 190.024.000.000 € 

Quelle : de.wikipedia.org/wiki/...ml;ischer_Stabilitätsmechanismus

Der deutsche Anteil am Target 2 der EZB beträgt : 728.000.000.000

Quelle : www.tagesschau.de/wirtschaft/haftungsrisiko100~_page-2.html

Hinzukommen die deutschen Anteile für die Gruechenlandpakete : April 2010 130.000.000.000, Juli 2011 109.000.000.000

Dann die 200.000.000.000 Staatsanleihen bei der EZB mit Restrisiko, etc.

Das ganze minus Sparguthaben ... natürlich abgesichert durch Einlagensicherung von insgesamt nur  4.600.000.000

Bei der Coba liegt die Sicherungsgrenze pro Kunde(!) bei 8.600.000.000. Solche Zustände bedrücken mich 

www.welt.de/finanzen/geldanlage/...en-sind-nur-ein-Mythos.html

 

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