Helmut Gottschalk soll neuer Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank werden.
Gottschalk gehörte insgesamt 15 Jahre dem Aufsichtsrat des genossenschaftlichen
Spitzeninstituts DZ Bank AG an, den er von 2010 bis 2018 als Vorsitzender erfolgreich führte.
Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat damit den Auswahlprozess für seinen neuen Vorsitzenden
schnell vorangetrieben.
www.onvista.de/news/...ender-der-commerzbank-werden-445340271
Helmut Gottschalk
So fallen die Reaktionen auf den neuen Commerzbank-Aufsichtsratschef aus.
Der 69-Jährige gilt als Übergangskandidat an der Spitze des Commerzbank-Aufsichtsrats.
Einige Aktionäre sehen die Nominierung des 69-jährigen Genossenschaftsbankers kritisch.
Der gebürtige Schwabe galt dabei stets als Mann der leisen Töne, der im Hintergrund die Fäden zog.
„Ich habe einen klaren Kompass im Glauben“, sagte der Protestant einst. „Mir war immer wichtig, das
Gebotene zu machen, andere aber dabei mitzunehmen.“
Die Bundesregierung, die mit gut 15 Prozent größter Anteilseigner der Commerzbank ist, hält Gottschalk
für eine gute Wahl. Er bringe Bankexpertise und Erfahrung bei der Leitung eines Aufsichtsrats mit, heißt
es in Berlin.
Andere Investoren sehen seine Nominierung kritischer. Sie monieren, dass Gottschalk als Vorstandschef
lediglich für die Volksbank Herrenberg-Nagold-Rottenburg zuständig war – und somit nur bedingt geeignet
sei als Sparringspartner für Vorstandschef Manfred Knof.
Darüber hinaus hat Gottschalk keine Erfahrung im Umgang mit internationalen Investoren, was bei
Commerzbank-Aktionären wie Capital Group, Cerberus und Blackrock durchaus hilfreich wäre.
Der politische Wunsch, die Führungskrise im Aufsichtsrat schnell zu beenden, sei offenbar größer
gewesen als das Bestreben, die bestmögliche Lösung für die Commerzbank zu finden, kritisiert ein
großer Investor.
Kritisch sieht Bauer auch, dass Gottschalk für das alte Bankgeschäft stehe. „Ein 69-jähriger Rentner
soll die Commerzbank in die Welt der digitalen Produkte führen?“, fragt der Aktionärsschützer.
Er habe da seine Zweifel.
Gottschalk wurde in Calw im Nordschwarzwald geboren und hat dort eine Ausbildung bei der
örtlichen Sparkasse gemacht. Nach einem berufsbegleitenden betriebswirtschaftlichen
Studium heuerte er bei der Landesgirokasse in Stuttgart an. 1982 wurde er Vorstand bei der
Volksbank Herrenberg, 1997 übernahm er den Vorsitz.
Als Aufsichtsratschef der DZ Bank arbeitete Gottschalk gut mit den Arbeitnehmervertretern
zusammen – und strebt dies auch bei der Commerzbank an. Bei der Vorstellung im Aufsichtsrat
habe Gottschalk betont, „dass die Transformation der Bank nicht gegen die Belegschaft zu schaffen
ist“, sagt Wittmann. „Die Arbeitnehmerseite hat ihn deshalb voller Überzeugung gewählt.“
Klar ist allerdings, dass Gottschalk aufgrund seines Alters nur ein Übergangskandidat an der Spitze des
Kontrollgremiums sein kann. Die meisten Beteiligten gehen davon aus, dass er das Amt lediglich bis zur
Hauptversammlung im Frühjahr 2023 ausüben wird.
www.handelsblatt.com/finanzen/...tsratschef-aus/27051602.html
Ich habe nun das aus gegraben, was mich bewegt hat und mit meinen Befürchtungen überein stimmt.
Für uns Aktionäre ist die Berufung dieses Mannes Sch..ße !
Das ich nicht der einzige bin, der so denkt sagt uns schon der Kurs. Nicht mal 10 Cent Kursgewinn ist
der Mann Wert.
Bleibt uns nur bis 2024 aus zu harren und sich dann von dieser Aktie zu trennen.
Leider habe ich die Befürchtung mal wieder Recht zu behalten.
Verdammt noch mal, ich möchte nicht Recht behalten !