China öffnet Zugang zu einigen westlichen Nachrichtenseiten
Die chinesischen Behörden haben offenbar die Sperrung einiger Webseiten von ausländischen Nachrichtenagenturen und Redaktionen aufgehoben. Ohne öffentliche Ankündigung sind die Websites von 'CNN', der 'Washington Post' und anderer wieder von China aus erreichbar, berichtet die selbst betroffene Nachrichtenagentur Reuters. In dem diktatorischen Staat ist ein Internet-Zugang oft nur über von der Bürokratie überwachte Proxyserver möglich, über die missliebige Inhalte schlicht blockiert werden.
Die Angebote vom 'Time Magazine', 'Voice of America' und die BBC sind jedoch nach wie vor gesperrt. Doch "so lange vom Informationsministerium noch keine Stellungnahme vorliegt, kann auch nur vermutet werden, ob die Öffnung von Dauer ist," so ein Insider. Im letzten Jahr war beispielsweise für kurze Zeit die Blockierung der 'Time' aufgehoben, um den Chinesen den Zugang zum Text eines Interviews mit dem Staatschef Jiang Zemin zu ermöglichen.
Das Kulturministerium hat dagegen vor kurzem die Jugendschutz-Bestimmungen für Internet-Cafes deutlich verschärft. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre dürfen die Einrichtungen nur noch in Begleitung Erwachsener betreten. Für ältere Jugendliche wurde die Aufenthaltszeit auf drei Stunden beschränkt. Nach Angaben des Ministeriums hätten die Betreiber in verschiedenen Fällen pornografische Inhalte angeboten und mit Raubkopien gehandelt. (ck)
[ Freitag, 17.05.2002, 14:24 ]

bye peet
Die chinesischen Behörden haben offenbar die Sperrung einiger Webseiten von ausländischen Nachrichtenagenturen und Redaktionen aufgehoben. Ohne öffentliche Ankündigung sind die Websites von 'CNN', der 'Washington Post' und anderer wieder von China aus erreichbar, berichtet die selbst betroffene Nachrichtenagentur Reuters. In dem diktatorischen Staat ist ein Internet-Zugang oft nur über von der Bürokratie überwachte Proxyserver möglich, über die missliebige Inhalte schlicht blockiert werden.
Die Angebote vom 'Time Magazine', 'Voice of America' und die BBC sind jedoch nach wie vor gesperrt. Doch "so lange vom Informationsministerium noch keine Stellungnahme vorliegt, kann auch nur vermutet werden, ob die Öffnung von Dauer ist," so ein Insider. Im letzten Jahr war beispielsweise für kurze Zeit die Blockierung der 'Time' aufgehoben, um den Chinesen den Zugang zum Text eines Interviews mit dem Staatschef Jiang Zemin zu ermöglichen.
Das Kulturministerium hat dagegen vor kurzem die Jugendschutz-Bestimmungen für Internet-Cafes deutlich verschärft. Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre dürfen die Einrichtungen nur noch in Begleitung Erwachsener betreten. Für ältere Jugendliche wurde die Aufenthaltszeit auf drei Stunden beschränkt. Nach Angaben des Ministeriums hätten die Betreiber in verschiedenen Fällen pornografische Inhalte angeboten und mit Raubkopien gehandelt. (ck)
[ Freitag, 17.05.2002, 14:24 ]

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