Chartanalyse Dow Jones

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Chartanalyse   Dow Jones mothy
mothy:

Chartanalyse Dow Jones

 
31.01.02 14:28
#1
31.01.02 13:32   ]  
 
Elliottwellen - Dow Jones: Intraday-Reversal ändert Trendrichtung   Newssuche  
WKN / Symbol / Stichwort
 
Zwischenkorrektur in erster Sitzunghälfte wahrscheinlich
 

Tagesausblick Dow Jones Industrial für Donnerstag, 31. Januar


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Kurzfristiger 10-Minuten-Chart Dow:

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Mit dem Move unter 9.830 wurde zunächst weiteres Rückschlagspotenzial bis 9.757 generiert. Jedoch konnte der Dow auch diesen Support nicht verteidigen, so dass an dieser Stelle weiteres Abwärtspotenzial entstand. Der jüngste Downmove wurde gestern bei 9.529 beendet. Die Frage ist also, ob der Dow im Rahmen einer größeren Impulsbewegung sogar bis in den unteren 9.000-er Bereich vorstößt.

Beim Blick auf den Tageschart sah bis gestern (Sitzungsmitte) die Kursentwicklung der vergangenen Tage ähnlich der Alternativszenario aus, wo der Index direkt bis rund 9.000 Punkte nachgibt. Bislang präferiert wurde jedoch die Variante, in der dieser Downmove erst Mitte Februar beginnt. Bis dahin sollte sich eigentlich eine Welle b bilden, die nochmals Kurse bis knapp über 10.000 mit sich bringt.

Mit dem gestrigen Tagestief endete ein Abwärtsfünfer. Es handelt sich aber nicht um einen idealtypisches Impuls, da die erste Subwave der längste Impulsmove war. Dies allein ist schon ein kritischer Punkt, wenn man unterstellt, dass die Welle 3' von c ausgebildet wird (bearish). Aber insbesondere die gestrige zweite Sitzungshälfte lieferte wichtige Trendsignale.

Da der Dow nämlich wieder über die Chartmarke von 9.617 und danach auch über das 38%-Retracement bei 9.672 gestiegen ist, ergibt sich auf Tagesbasis ein Zigzag-Muster. Seit dem Hoch vom 7. Januar zählt man zwei Abwärtsimpulse ab, so dass mit dem gestrigen Intraday-Tief erst die Welle b begonnen hat.

Der Anstieg bis Handelsschluss war ebenfalls fünfwellig. Dieses Muster zeigt, dass bis Wochenschluss ein weiterer Anstieg folgt, der den Index bis 9.850 Punkte klettern lassen wird. Heute zu Sitzungsbeginn sollte das Ende des Mini-Impulses im 9.770-er Bereich markiert werden. Folglich ist der heutige Handel von einer Zwischenkorrektur geprägt. Je nach Trenddynamik gibt es zwei Korrekturziele. Einerseits 9.685 bzw. als 50%-Retracement 9.650 Punkte. Spätestens hier können gegen Sitzungsschluss wieder steigende Preisen erwartet werden.

Im Hinblick auf das übergeordnete Bild bedeutet dieser nächste Anstieg, dass der Dow in der Tat jetzt die Welle b fortsetzt. Weitere massive Kursverluste sind vorerst wieder 'vom Tisch'. Lediglich ein Move unter 9.617 Punkte reaktiviert die kurzfristige Baisse. Bei einem Break ergeben sich sofort Kursziele bis 9.530, sowie 9.455 Punkte.

Markttechnik: Im kurzfristigen Intraday-Bereich hat die Markttechnik in der zweiten Handelshälfte klare Kaufsignale geliefert. Weitere Gewinne sind folglich eindeutig zu präferieren.

Fazit: Die Kursmuster der zweiten Sitzungshälfte machen Mut: Nach einer Konsolidierung bis 9.685 Punkte sollte dieser Anstieg bis zunächst 9.850 fortgesetzt werden. Lediglich Preise unter 9.617 reaktivieren die Baisse mit sofortigem Abwärtspotenzial bis 9.455 Zähler.




Chartanalyse   Dow Jones mothy
mothy:

Nasdaq

 
31.01.02 14:35
#2
31.01.02 13:
Chartcheck-Nasdaq: Erneut außerhalb der Schiebezone    
 
Markttechnik und Hammer sehen aber steigende Kurse
 
In den vergangenen Tagen stritten sich die Bullen und Bären in der Nasdaq um die 1.930er-Marke. Am Dienstag wurde dieser Bereich abermals deutlich unterschritten. Dass gestern die Kurse ein neues Tief suchten und bei 1.881 auch fanden, ist deshalb nicht verwunderlich. Verwunderlich ist vielmehr, dass der Nasdaq-Composite-Index zum Schluss des Handels ein Plus von 1,1 Prozent erreichte. Die Situation bleibt weiter schwierig zu handhaben.



In der vergangenen Woche erfolgte ein False-Break aus der Handelsspanne zwischen 1.930 und 2.065 Zählern. Der Wiedereintritt in die Schiebezone riss am letzten Donnerstag überdies eine kleine Kurslücke zwischen 1.925 und 1.936. Aber auch dieses Gap wurde im Zuge des Kampfes um die 1.930 schon wieder geschlossen. Aktuell notiert der Technologieindex unterhalb der 1.930 und so ist mit dem Ende der Handelsspanne ein Kursabschwung wahrscheinlicher

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Für positve Impulse könnte jedoch der gestern geformte Hammer sorgen. Dieses japanische Candlestick-Pattern ergibt sich, wenn an einem Handelstag eine Kerze mit sehr langem unteren Schatten und kurzem oberen Schatten gebildet wird. Nach einem Abwärtstrend steht der Hammer für eine Trendumkehr – er ist also ein bullishes Anzeichen. Auch wenn aktuell ein ausgeprägter Abwärtstrend fehlt, sollte der Hammer dem Index Kraft verleihen.



Die Markttechnik deutet nach wie vor auf eine Seitwärtsphase. Der Aroon und der 21er-AMA signalisieren einen Seitwärtsmarkt. Deshalb wird der für den kurzen Horizont ausgelegte ProjectionOscillator bedeutend. Aktuell generiert dieser ein Kaufsignal. „Verkaufen“ lautet jedoch das Signal des Trendfolgers MACD.

Chartanalyse Dow Jones 560870www.wallstreet-online.de/img/news/001/51/62" style="max-width:560px" >


Bei 1.930 Punkten formt sich nun Widerstand. Die Bereiche von 2.000, 2.065 und 2.100 Zählern stellen sich im Anschluss in den Weg. Als Unterstützungszonen dienen die 1.885, die 1.850, die 1820 und die 1.790.

Fazit: Da die Bullen anscheinend erneut die Schlacht um die 1.930 verloren haben, sind daraus fallende Kurse abzuleiten. Allerdings deuten die Markttechnik und der Hammer auf kurzfristig steigende Kurse. Die Nasdaq ist demnach schwer einzuschätzen. Ab und zu ist es eben intelligenter, sich vom Markt fern zu halten.



Chartanalyse   Dow Jones lackilu
lackilu:

was haltet ihr eigentlich von deren Prognosen???? o.T.

 
31.01.02 14:36
#3
Chartanalyse   Dow Jones mothy

DAX

 
#4
DAX in enger Seitwärtsrange  Newssuche  
 
Mehr denn je zeigt das technische Umfeld einen trendlosen DAX Index. Die Begrenzungen des Rechtecks konnten nicht mehr getestet werden.
 
Zum Zeitpunkt des SEB-AnlageFlash vom 23. Januar zeigte das technische Umfeld ein neutrales Szenario. So erwarteten wir den DAX weiterhin in seinem Rechteck-Szenario verbleibend, mit den Begrenzungen zwischen 4.874 und 5.342 Punkten. Der DAX machte im Betrachtungszeitraum mehrere Versuche den 5.212 Punkte Widerstand nach oben zu nehmen, scheiterte jedoch an dieser Marke. Während den vergangenen beiden Handelstagen setzte schließlich eine leichte Abwärtsbewegung ein. Auch hier zeigte sich der DAX jedoch nach unten abgesichert, die 5.000 Punkte Marke konnte gehalten werden.

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Das technische Umfeld hat sich insgesamt nur wenig verändert. Die Trendindikatoren MACD und Momentum bescheinigen dem DAX weiterhin mittelfristig ein neutrales Szenario. Der MACD alterniert nach wie vor um die Nullachse. Das Momentum verläuft zwar weiterhin im negativen Bereich, kann aber keine eindeutige Tendenz einschlagen. Somit zeigen die Trendindikatoren weder den Aufbau von Aufwärtspotenzial und – dynamik, noch den Aufbau von Abwärtspotenzial und –dynamik. Die Overbought/Oversold Indikatoren RSI und Stochastiks haben im Zuge der Tests der 5.212 Punkte Marke nicht mehr den Überkauft-Bereich erreicht. Zur Zeit tendieren beide Indikatoren wieder abwärts und bescheinigen dem DAX damit kurzfristig noch Druck nach unten. Die Volatilität liegt bei 113,18 (115,94) Punkten, was einer statistisch maximalen Tagesrange von 2,24 (2,30) Prozent entspricht.


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Auf Sicht der kommenden 5 Handelstage erwarten wir auch weiterhin keine grundlegende Änderung des Seitwärtstrend-Szenarios. Der DAX scheint derzeit weder die Kraft zu haben, die obere Begrenzung des Rechteck zu testen, noch kann so viel Druck aufgebaut werden, dass es zu einem Test der unteren Begrenzung kommen könnte. Bereits während den vergangenen Handelstagen verblieb der DAX innerhalb der engen Range zwischen 5.000 und 5.212 Punkten, wobei die 5.000er Marke allenfalls als psychologische Unterstützung zu werten ist. Der kurzfristige Druck, der von den Overbought/Oversold Indikatoren angezeigt wird, sollte von dem neutralen Szenario von den Trendindikatoren überlagert werden. Wir erwarten, dass der DAX sich zunächst weiterhin innerhalb dieser engen Range aufhalten wird. Nur wenn von den Trendindikatoren eine eindeutige Tendenz eingeschlagen wird, sollten die Begrenzungen des Rechtecks getestet werden können. Danach sieht es aber momentan nicht aus


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